Hagelschaden

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marbacher
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Re: Hagelschaden

Beitrag von marbacher »

Hejo hat geschrieben: Di 22. Sep 2026, 20:36 Hallo @marbacher, unter den von dir beschriebenen Antworten und Bedingungen würde ich den Weg der geringsten Beschädigung am Wohnmobil wählen.
Sprich sowenig wie eben nötig öffnen. Wenn ausspachteln nicht möglich ist, nur das Blech erneuern. So ist m. E. die Wahrscheinlichkeit von Dicĥtigkeitsproblemen am geringsten.
Einzige Überlegung wäre ein eventueller Unterschied beim Wiederverkaufswert.
Wenn du vorhast das Fahrzeug über Jahre zu fahren, spielt dieser eher keine Rolle.

Genau dahin geht auch meine Tendenz, so wenig wie möglich öffnen, so viel wie gerade nötig. Und ja, wir werden den Malibu stand jetzt die nächsten Jahre fahren, ich habe da noch einiges reininvestiert (Hubstützen und Luftfederung von Goldschmitt, MaxxFan, Lithiumbatterie mit 180 AH, jetzt kommen noch andere Felgen damit ich auf 4,8t auflasten kann). Wenn alles in Ordnung bleibt auch FIAT-seitig ist alles perfekt.
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Re: Hagelschaden

Beitrag von marbacher »

schrauberwilli hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 07:33
MIch hat dann ein Service-Mitarbeiter bei Malibu hierzu angerufen, das hat mich gefreut, ist manchmal besser als das viele Geschreibsel. Im Gespräch bekam ich die Auskunft dass der Hersteller von der Garantie nur das/die Teil/e ausschließt die nicht von einem Malibu-Händler oder Malibu selbst bearbeitet wurden. Will heißen im Falle einer Reparatur des Hecks durch den Karosseriebauer bekomme ich von diesem 6 Jahre auf seine Arbeit (Heck), alles andere am Womo bleibt wie ursprünglich in der Herstellergarantie von Malibu drin.

Das würde ich mir schriftlich geben lassen von Malibu.

Gruß
Tom
Tom, das habe ich schon schriftlich vorliegen, aber trotzdem danke für den Hinweis. :merci
 
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Re: Hagelschaden

Beitrag von camperfan »

marbacher hat geschrieben: Mo 21. Sep 2026, 13:56 Auf die entsprechende Antwort seitens der Versicherung warte ich noch, insofern kann ich dazu noch nichts sagen. Der 2. Hagelschaden wurde allerdings aufgrund Zeit- und Personalmangel der Versicherung gleich vom Karosseriefachbetrieb begutachtet. Da fürchte ich halt, wenn der Betrieb meint mit einer Neuverblechung der Heckwand wäre es getan, dann denke ich wird die Versicherung sicherlich gerne drauf einsteigen weil das in jedem Fall günstiger wäre. Andererseits habe ich mal recherchiert, die Rechtslage sieht wohl so aus dass die Versicherung insofern leisten muss dass wieder der Zustand vor dem Hagelschaden hergestellt wird - und da gehört tatsächlich auch die Herstellergarantie dazu. Fehlt diese, bedeutet es eine signifikante Wertminderung des Fahrzeuges welche so nicht hingenommen werden muss. Momentan gehe ich nicht davon aus dass ich mit der Versicherung rumstreiten muss, ich denke die wissen auch was Sache ist.

Mir geht es in diesem Thread hauptsächlich mal um eure Meinung. Beim Gedanken dass hinten das Wohnmobil komplett geöffnet werden muss ist mir nicht so ganz wohl dabei. Ob man das alles tatsächlich wieder so dichtbekommt...mhm, ich weiß nicht. Da bin ich eher bei "so wenig wie möglich rumdoktern müssen".
Deswegen meine Frage, bzgl. einer Werksreparatur. Keiner wird es besser machen, als der Hersteller selbst, egal wo etwas geöffnet wird. Deshalb würde ich es wegen Gewährleistung und Dichtigkeitsgarantie nirgendwo anders machen lassen wollen. Vom etwaigen Wertverlust, bei Wegfall von diesen Ansprüchen ganz zu schweigen.
 
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Re: Hagelschaden

Beitrag von Masure49 »

Ich würde es wenn möglich unbedingt im Werk machen lassen, so wie es auch User Camperfan empfiehlt.
Niemand hat so viel Erfahrung mit so großen Reparaturen wie ein Hersteller.
Der Zeitfaktor würde für mich in den Hintergrund treten.
Ich lasse alle großen und kleinen Reparaturen im Werk in Isny machen.
Die wissen was sie machen (müssen).
Was die machen, das ist gemacht, nach allen Regeln der Kunst.
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Re: Hagelschaden

Beitrag von marbacher »

Aktuell sieht es so aus, dass ich höchstwahrscheinlich auf die Variante "Reparatur beim Hersteller direkt in Aulendorf" zurückgreifen werde.

Hintergrund ist der, dass unser Fahrzeug zu eine Charge gehört bei denen "weiche" Fussböden verbaut wurden (XPS-Schaumkern im Inneren des Fussbodens bricht). Dies führt dazu, dass der Fussboden etwas nachgibt und federt, man hat das Gefühl dass da bald was durchbrechen könnte. Malibu kennt das Problem bereits und hat auch entsprechende Lösungsansätze. Hierzu muss aber das Fahrzeug für 1-2 Monate ins Werk (entweder wird ein komplett neuer Fussboden verlegt oder es werden entsprechende Aluminium-Stützen an diversen Positionen im Zwischenboden verbaut).
In diesem Fall kann ich dann das Heck gleich mitmachen lassen. Das ganze Thema wird dann zeitlich vermutlich auf das Frühjahr 2027 hinauslaufen.
 
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