Urlaub am Meer und Gesundheit

Diskussionsrunde, nur für registrierte Mitglieder
Forumsregeln
Jeder der möchte kann im Stammtischforum reale Treffen organisieren.

Offizielle, vom Forum organisierte Treffen findet ihr HIER
 
MFG Das Forum
Antworten
Barny
Explorer
Explorer
Beiträge: 103
Registriert: Sa 17. Jan 2009, 23:04
Wohnmobil: Eura 635 VB
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Urlaub am Meer und Gesundheit

Beitrag von Barny »

Hallo zusammen,

bin grad so am rumstöbern und erinnerte mich an einen Fall,als in Griechenland ein Junge von einem Petermännchen (Fisch) verletzt wurde. :o :cry:
Außerem kam mir ein Bericht über Verletzungen durch Quallen in die Finger.

Petermännchen (Trachinus draco, Tr. vipera)


Rufen Sie bei akuten Vergiftungsfällen immer bei der Informationszentrale gegen Vergiftungen an.
Sie erhalten 24 Stunden am Tag eine kostenlose Beratung.
Für die Beantwortung von generellen Anfragen steht uns nur begrenzt Personal zur Verfügung. Bitte rufen Sie hierfür Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9:30 und 15:30 Uhr an. Tel. 0228/19240

Vorkommen/Verbreitung:
Entlang der Atlantik-Küste (vom Senegal bis Norwegen, Großbritannien), in der Nordsee, im Mittelmeer und Schwarzen Meer.
Vor allem zur Laichzeit (Frühjahr, Sommer) suchen Petermännchen flache Gewässer auf. Sie graben sich in Sand und Schlamm ein, so daß nur die Augen sichtbar sind.
Typische Merkmale:
Die Färbung ist oft dem Bodengrund angepaßt, der Körper langgestreckt (bis max. 50 cm) und seitlich abgeflacht. Augen und Mundspalt sind nach oben gerichtet. Der Kiemendeckel hat je einen nach unten gerichteten Dorn, die vordere Rückenflosse ist kurz und mit fünf bis acht Giftdrüsen enthaltenden Knochenstrahlen versehen, die hintere Rückenflosse ist langgestreckt.
Giftige Organe:
Drüsenpakete am Dorn des Kiemendeckels bzw. an den Knochenstrahlen der vorderen Rückenflosse.
Giftig durch:
Hitzeempfindliche Eiweiße als Träger der Giftigkeit, außerdem gefä&szligaktive Substanzen.
Kritische Dosis:
Petermännchen gehören zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren. Jeder Kontakt mit den giftigen Organen ist zu vermeiden, weil schon geringste Mengen des Giftes schwerwiegende Symptome hervorrufen können.
Symptome:
Das Gift der Petermännchen enthält Komponenten, die heftigste Schmerzen und lokale Gewebsreaktionen hervorrufen können. Der Schmerz setzt sofort ein und breitet sich auf benachbarte Körperregionen aus. Meist entwickelt sich eine starke Gewebeschwellung, eventuell bilden sich flüssigkeitsgefüllte Blasen. Nach 24 Stunden erscheint die Wunde oft taub und gefühllos. Allgemeine Symptome wie Brechreiz, Kreislaufkollaps oder Temperaturerhöhung sind selten.
Erste Hilfe:
Wunde von Stacheln oder Geweberesten befreien und desinfizieren. Falls nicht sofort ärztliche Hilfe erreicht werden kann, Eintauchen der betroffenen Extremität in tolerierbar hei&szliges Wasser (ca. 45 °C). Um dabei Verbrennungen zu vermeiden, Kontrolle der Wassertemperatur durch gesunde Extremität oder Begleitperson.
Weitere Therapie der Symptome und Tetanusprophylaxe durch Arzt.
Vorsichtsmaßnahmen:
In gefährdeten Regionen Vorsicht beim Schwimmen bzw. Waten in flachem Gewässer (Strandschuhe tragen).
Angler sollten Handschuhe tragen, um zappelnde Petermännchen von der Angel bzw. aus dem Netz zu nehmen.
Tauchern wird empfohlen, Abstand zu halten, da aufgeschreckte Petermännchen plötzlich angreifen können.
Die Rache!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da Petermännchen als Speisefisch sehr geschätzt sind, sollte beim Kauf respektive Verzehr darauf geachet werden, daß sämtliche Dornen und Stacheln entfernt wurden.

Quelle
Informationszentrale gegen Vergiftungen, Zentrum für Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Bonn
Ich hoffe ich darf das hier einstellen !?


Verletzungen durch Quallen



Wichtig sei, nach dem Zusammenstoß mit einer Qualle möglichst schnell das Meer zu verlassen und die brennende Hautstelle auf keinen Fall mit der Hand zu reiben. Meist klebten noch viele ungeplatzte Nesselkapseln auf der Haut, warnt Jelinek. Diese sollten mit Salzwasser abgespült oder vorsichtig per Pinzette entfernt werden.

Mit Essig und Rasierschaum lässt sich laut Jelinek verhindern, dass die Nesseln aufplatzen. Anschließend können sie mit einem stumpfen Gegenstand abgeschabt werden. Ersatzweise könne der Betroffene die Haut an der Luft trocknen lassen und sie anschließend mit trockenem Sand abreiben - allerdings nicht mit trockenen Händen. Denn sonst können die Nesseln die Handflächen verbrennen. Zum Kühlen der verletzten Hautstelle empfiehlt Jelinek eine Antihistamin-Salbe. Bei größeren Verbrennungen sollten Betroffene zum Arzt gehen.
Antworten

Zurück zu „Stammtisch“