Das sieht nicht gut aus

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Heiko
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von Heiko »

Wow.... :(

ich bin aber erstand wie gut der Gurtblock das ausgehalten hat. Nur was denen hinten da um die Ohren geflogen wäre, unvorstellbar.

Die Frau schwer verletzte Frau scheint ja nicht angeschnallt gewesen zu sein...
derspieder
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von derspieder »

...schrecklich, ein Horrorzenario.
Man stelle sich nur vor es wäre ein Vollintegrierter gewesen.

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Tourist
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von Tourist »

Servus womopeter,

...ich denke, es spricht doch einiges für die Sicherheit eines Kastenwagen! Machen wir uns nichts vor - die meisten unserer Mobile, auch die als robuster angesehenen Modelle höherer Preisklassen, sehen nach einem Überschlag so aus. Mir gibt so ein Foto (und die nachfolgenden) schon zu denken, ob weniger (an Aufbau) nicht mehr (an Sicherheit ) ist.

Ich wünsche der Betroffenen alles Gute!
Ergänzung: Fahrer betrunken, Beifahrerin und er nahezu unverletzt. Die schwerstverletzte dritte Person war unangeschnallt im Aufbau. Der Gurtbock hätte vermutlich gehalten!

Grüße Tourist
Nachtrag: Vor wenigen Wochen bin ich als einer der ersten an eine Unfallstelle nur wenige Kilometer entfernt gekommen: Ein Besoffener hatte einen alten Sharan fast frontal getroffen: Die Fahrerin war eingeklemmt und mittelschwer verletzt, aus dem Wrack kletterten sechs (!) Kinder - die auf dem Weg zu einem Padfinderlager waren - mit Ausnahme von ein paar Kratzern und dem Schock unverletzt, da alle angeschnallt waren!
womopeter
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von womopeter »

Fazit für mich, für uns:
Immer angeschnallt fahren und die Bilder werde ich heute Abend auch mal
meiner Frau zeigen, die auch gerne mal, wenn auch sehr selten, unterwegs während der Fahrt
mal kurz nach hinten geht, um etwas zu holen oder so.
womopeter
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von womopeter »

Tourist hat geschrieben:Servus womopeter,

...ich denke, es spricht doch einiges für die Sicherheit eines Kastenwagen! Machen wir uns nichts vor - die meisten unserer Mobile, auch die als robuster angesehenen Modelle höherer Preisklassen, sehen nach einem Überschlag so aus. Mir gibt so ein Foto (und die nachfolgenden) schon zu denken, ob weniger (an Aufbau) nicht mehr (an Sicherheit ) ist.

Ich wünsche der Betroffenen alles Gute!
Ergänzung:
Fahrer betrunken,
Beifahrerin und er nahezu unverletzt. Die schwerstverletzte dritte Person war unangeschnallt im Aufbau. Der Gurtbock hätte vermutlich gehalten!

Grüße Tourist
Nachtrag: Vor wenigen Wochen bin ich als einer der ersten an eine Unfallstelle nur wenige Kilometer entfernt gekommen: Ein Besoffener hatte einen alten Sharan fast frontal getroffen: Die Fahrerin war eingeklemmt und mittelschwer verletzt, aus dem Wrack kletterten sechs (!) Kinder - die auf dem Weg zu einem Padfinderlager waren - mit Ausnahme von ein paar Kratzern und dem Schock unverletzt, da alle angeschnallt waren!

Hallo Tourist,

weißt Du wohl mehr über das Geschehene ?
Der Gurtbock steht ja auch noch.....
Tja und Thema KAWA , da hast Du schon Recht, kommt aber für uns nicht in Frage,
da uns die Enge darin zu schaffen machen würde wie wir bei verschiedenen
Besichtigungen/Begehungen festgestellt haben.
Man kann halt nicht alles haben.
Monococques wären noch eine Alternative, allerdings sehr teuer.
Und so fährt man und hofft man, das alles gut geht.
Bleibt einem ja auch nichts anderes über, wenn man das schöne Hobby nicht ganz
aufgeben will/soll.
Das Leben ist nun mal gefährlich, es endet immer mit dem Tod,
mal früher mal später.
Tourist
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von Tourist »

Servus womopeter,
womopeter hat geschrieben:...weißt Du wohl mehr über das Geschehene ?

...Wissen ist immer relativ, steht halt so "in der Zeitung". Mich regt einfach die Fahrerei von Besoffenen ziemlich auf. Unabhängig von den eigentlichen Opfern sind immer auch ein Menge anderer Leute betroffen: Die ganzen Menschen, die ihre Freizeit im Rettungsdienst opfern und auch ganz einfach die völlig unbeteiligten, die im Stau dahinter stundenlang Ihre Zeit verplempern, nur weil so ein Blödmann bei Fahren die Sauferei nicht lassen kann.
Im von mir geschilderten Fall hat ein Busfahrer mit türkischem "Migrationshintergrund" (ebenfalls unbeteiligter Passant) über eine Stunde eines der betroffenen Mädchen (hatte an den Armen ziemliche Schrammen von den zersplitterten Scheiben, wir hatten die Kleine bei uns im beheizten Womo untergebracht) betreut und ist nicht von ihrer Seite gewichen, bis sie im Rettungswagen war: Der arme Mann hatte einen wichtigen Termin und wurde im Fünfminutentakt am Handy angerufen, wo er denn bleibe - der hatte sicher eine Menge Probleme hinterher...
Ganze Scharen von Notärzten, Feuerwehrleuten und Sanitätern waren vor Ort: Die aller meisten von Ihnen waren unbezahlte Ehrenamtliche, geschätzt an die 50 Leute, dazu eine ganze Schar von Autofahrern, die bis zum Ende der Rettungsaktion nicht mehr wegkonnten, weil sie von Rettungsfahrzeugen blockiert waren - der ganze Zirkus wegen einem einzigen Besoffenen.

Grüße
Tourist
garibaldi
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von garibaldi »

Da frage ich mich schon auch: Was macht ein Betrunkener auf der Autobahn? Wobei man natürlich erstens nicht weiß, ob die Information stimmt (obwohl die Augsburger Allgemeine ja durchaus ein seriöses Blatt ist) und zweitens, was man hier unter "betrunken" versteht.
Tourist
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von Tourist »

Servus garibaldi
garibaldi hat geschrieben:Da frage ich mich schon auch... was man hier unter "betrunken" versteht.
Im Zweifelsfall einen Blutalkoholwert über 0,3 bzw. 0,5 Promille. Und das verstehe ich genauso (auch wenn ich nach der Fahrt gerne vergorene Säfte von Trauben oder diversen Getreidearten zu mir nehme)!
Im Straßenverkehr hat das Zeug absolut nichts verloren!

Grüße
Tourist
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Re: Das sieht nicht gut aus

Beitrag von Sammy69 »

Hallo,
10 Jahre als ehrenamtlicher Rettungssani sind auch an mir nicht spurlos vorüber gegangen.
10 Jahre wo ich mich oft selbst gefragt habe, warum musste dieser oder jeder Unfall gerade passieren und warum musste er zu dieser Uhrzeit/Jahreszeit passieren
10 Jahre aber auch die mir gezeigt haben, dass ich selbst es oft in der Hand/Fuß habe, dass nichts passiert.
Was hilft mir ein Recht dieses oder jenes auf der Straße tun zu dürfen, wenn ein anderer sich selbst etwas herausnimmt. Klar ärgere ich mich selbst oft genug, aber oft reicht es aus, den Fuß mal eben vom Gas zu nehmen, oder mal stehen zu bleiben, obwohl ich gedurft hätte.

Wir sind in Kisten unterwegs, die nicht wirklich einem Unfall etwas entgegenzusetzen haben; wir wissen das auch (eigentlich). Trotzdem erlebe ich auf Autobahnen und Straßen oft genug Kollegen von uns, die das anscheinend ignorieren. Aber da zählen auch PKW-Fahrer dazu.

Nicht nur einmal bin ich schon einmal hinter einem Auto her auf den Parkplatz gefahren und habe ihn gefragt, warum er gefühlte 1,5 cm vor mir ohne Blinker eingeschert ist und ob er denn den Hauch einer Ahnung hat, was passiert, wenn ich mit über 4to in sein Heck krache?

Es liegt an jedem selbst in sein Auto einzusteigen und sich zu vergeewissern, dass er selbst und sein Auto das Ziel erreichen kann und es liegt an uns allen, ob andere ihr Ziel auch erreichen.

Warum dieser Unfall passiert ist, weiß ich nicht - es ist sehr schade, dass er passiert ist. Und die Pappkiste kann man ersetzen - die Menschen darin nicht.

Ein Erlebnis von vor vielen Jahren war mal, dass wir zu einem Unfall gerufen wurden wo ein PKW-Fahrer eingeklemmt im Graben lag. Die Feuerwehr musste mit Gerät ihn rausschneiden. Seine Sorge war, dass sein Auto noch kaputter wird. Wir alle haben vermutet, dass es hoffentlich nur am Schock lag.

Ich wünsche uns allen jedenfalls, dass wir solche Erlebnisse nicht haben werden und wenn einem anderen etwas passiert, dass es Menschen gibt (ob Profis oder Laien), die zeitnah mit anpacken. Daher gehört mein Respekt allen, die auch Ärger in Kauf nehmen (und auch Zeitverlust und auch dreckige Klamotten), um anderen zu helfen!

Grüße
Andi
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