Hallo Cornelius
wird das Falschverstehen wollen in diesem Forum langsam zur Normalität?
Hast mich diesmal jedenfalls völlig falsch verstanden, ich mache Niemanden einen Vorwurf.
Nicht wegen Gewicht Rauchen Saufen Huren oder sonst was, Jeder ist für sich selber verantwortlich und muß sein Leben leben.
garibaldi hat geschrieben:
Übrigens: Ich selbst habe mit 60 Jahren bei 1,80m Körpergröße 72 kg, also Idealgewicht, obwohl ich eine fast ausschließlich sitzende Tätigkeit ausübe und kulinarischen wie cellerarischen Genüssen alles andere als abgeneigt bin (wobei ich heute nur noch ein Bruchteil dessen essen kann, was ich mit 20 verdrückt habe, aber dabei höre ich einfach auf mein Sättigungsgefühl). Wenn es nach Deiner Regel ginge, müsste ich auf jeden Fall ein erhebliches Übergewicht haben.
Wenn Du Dein Gewicht hältst, lebst Du in der Energiebilanz Deines Körpers perfekt ausgeglichen,
nimmst Du zu wenig zu Dir nimmst Du ab,
zu viel nimmst Du zu,
so einfach ist das.
Da beißt die Maus nun mal keinen Faden ab, und hat überhaupt nichts mit Vorwürfe welcher Art auch immer zu tun.
Brennwert ist Brennwert, und der steht gegenüber Deinem pers. Verbrauch.
Das war meine Kernaussage, und nichts anderes.
Ursache und Wirkung, und die Ursachen können sehr vielseitig sein.
Aber würdest Du jetzt zB, ständig täglich 1000kcal mehr zu Dir nehmen, würdest Du Dein Gewicht bei gleicher Lebensweise und Kalorienbedarf eben nicht mehr halten.
Wenn bei Dir der Übergang von viel Essen und Bedarf zu wenig gut geklappt hat, sei froh, das schaffen aber eben nicht alle so einfach, kommt auch drauf an wie schnell das passiert.
Langsame Umstellungen sind da meist viel einfacher/leichter als schlagartige durch was auch immer für auch oft nicht beeinflussbare Umstände.
Das Problem sind ja nun mal die unterschielichen Gründe warum es viele nicht Schaffen, oder nur sehr schwer, und die sind bekanntlich vielseitig.
zB.
Du sagst es,
Sättigungsgefühl
genau das passt halt bei vielen nicht mehr mit ihren Bedarf überein.
Da gibt es dann die verschiedensten Gründe, eben auch krankhaft bedingte usw.
Wovon ein Grund eben auch die schon von Kindheit an anerzogene Vielfresserei sein kann,
und die ist eigentlich sehr schade, weil die genau nicht sein müsste nichts mit Krankheit oder sonst was zu tun hat,
aber dann später eine werden kann.
Es wird einfach zur Gewohnheit, mehr zu Essen als der Körper braucht, weil das Sättigungsgefühl dadurch bedingt viel zu spät erreicht wird.
garibaldi hat geschrieben:
Übrigens hat man zum Beispiel festgestellt, dass Kinder, deren Eltern Hunger leiden mussten, genetisch so gepolt sind, dass sie eher dick werden, bei normaler Ernährung ohne irgendwas zu viel. Sie bilden einfach mehr Fettzellen, ob sie wollen oder nicht.
Ne Du, das war einmal, inzwischen ist man sich wieder einig das da mehr Psychisch/Physisch an den Kindern in der Erziehung weitergeben wurde als der genetische Anteil.
Es gibt freilich genetische Unterschiede bei jeden Menschen, auch zwischen Gruppen selber schon, Mann und Frau zB. im Energiebedarf bei sonst gleichen Bedingungen, und sogar unterschiedliche Zonen, wo wenn reichlich Nahrung zu sich genommen wird, diese als Depot/Reserve angelagert wird.
Aber es werden nur Fettzellen gebildet, wenn die dazu überschüssige Energie durch Nahrung zu Verfügung gestellt wird, und das regelmäßig.
In dem Zusammenhang.
Richtig gemein ist was ganz anderes, wenn jetzt gehungert wird, und nicht explizit Deine Muskulatur dabei trainiert wird, geht der Körper anstatt jetzt nur die Fettreserven zu verbrennen an eben diese Muskelmasse auch mit ran,
und zwar nicht zu wenig. Kannst Du alles nachlesen gibt ja jede menge Lit. dazu.
garibaldi hat geschrieben: Und um Laborwerte ging es ja hier nicht, wobei da ebenfalls viele unterschiedliche Faktoren und Wechselwirkungen zwischen diesen mitspielen.
Genau und deswegen ja meine Aussage dazu, das es damit nur in anderer Hinsicht was zu tun hat, und nichts mit der Themeneröffnung.
Deswegen nochmal
garibaldi hat geschrieben:Häufig hat das ja hormonelle und/oder genetische Ursachen, da hilft kein Hungern und kein bewusst Essen und auf alles Verzichten, gegen die Natur kommt man nicht an.
Ja klar, der Ursachen gibt es viele, und gerecht verteilt sind diese wie Du ja schon sagtest nun mal auch nicht,
aber Hungern und bewusst Ernähren hilft da schon,
und dabei muß man auch nicht auf alles Verzichten.
Nur die Menge macht es im Endeffekt,
die der entsprechende Körper (ver)braucht im Vergleich zur aufgenommenen.
Wichtig für den Einzelnen sollte ja die eigene Lebensqualität sein, und die muß Jeder für sich selber finden.
Aber mit falschen Erklärungen Ansätzen und Entschuldigungen,
hilft man auch Niemanden weiter.
Ich finde wenn man versteht wie etwas funktioniert und warum das so ist, ist es einfacher für sich den richtigen Weg zu finden, kann vielleicht doch ein kleines bisschen Hilfe sein.
Das viele es als ungerecht empfinden, das die Voraussetzungen so unterschiedlich sind,
tja ist nun mal so, und zwar in allen Belangen und Lebensbereichen.
Es gibt ja auch Leute die viel anfälliger für andere (auch Sucht) Erkrankungen sind,
die müssen auch damit dementsprechend umgehen, ist für die auch nicht leichter oder gerechter.
Aber nochmal zum Anfangsthema, die Anerziehung von Übergewicht durch die eigenen Eltern,
aus was auch immer für Gründe,
finde ich halt sehr Schade, wäre der der am einfachsten zu verhindern wäre.
Würde aber selber wie schon geschrieben und andere auch da nicht Eingreifen,
ersten weil man die Gründe dafür als Fremder nicht kennt, und es an diesem Platz eh nichts bringt,
und es dafür eigentlich andere gibt, die mit ihnen darüber sprechen sollten.
Gruß Santana
Ps. das Gegenteil dazu krankhafte Unterernährung aus welchen Gründen auch immer ist auch nicht viel besser,
haben wir zB. auch einen schlimmen Fall in der Verwandtschaft
