Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

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Lira
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von Lira »

Guten Abend -

und danke für eure Reaktionen, gute Zusprüche undsoweiter. :D
Es ist so - dass es halt einfach so ist wie es ist - wir können hier auf absehbare Zeit kein besseres Netz bekommen. Und einen besseren oder anderen Anbieter? Wird sich zeigen. Ich hänge ja bis Ende Februar 2015 in diesem elenden 24-Monats-Vertrag, den ich nun vorsorglich wieder mal kündigen werde und sehen werde, ob ich bei einem anderen Anbieter unterkommen kann, der dann ein paar kontingentierte Leitungen der Telekom kaufen oder mieten oder wie immer ---- kann. Das weiss man heute alles noch nicht. So die Auskunft der Wettbewerber und ich glaube das. Die Telekom vergibt immer wieder mal ein paar Leitungen, die sie an den Wettbewerb verkauft, aber wann was und wieviel, das weiss man vorher nicht und dank unserer tollen Gesetzgebung, kann der Verbraucher auch nicht kalkulieren, weil es nicht mal der Wettbewerb kann. Klasse Einrichtung, wirklich.
Ich verfüge zwar über eine Rechtsschutzversicherung, aber ich bin mir sicher, die wird mir einen Rechtsanwalt nicht bezahlen, der einen Brief schreibt, dass diese Telekom endlich meinen Mann als gestorben ansehen soll. Im Gegenteil.
Die Telekom hat einfach ihre Datenverwaltung nicht auf dem laufenden und was hilft es da, noch einen und noch einen Brief zu schreiben. Die einzige Alternative ist eine Kündigung und ein Anbieterwechsel. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Anbieterwechsel ist aus besagten Gründen schwierig, ansonsten erinnern wir uns doch alle an Verbrauchersendungen, in denen die Telekom immer und immer wieder angeschwärzt wurde - was hat es geholfen? Richtig !!!!! NICHTS !!!!!!!

Man muss auf politischer Ebene anfangen, da was zu drehen. Werde mal wieder Energien aufbringen, um versuchen, was in die Wege zu leiten - mit - vorhersehbarem - Misserfolg. Es dreht sich alles immer im Kreis. Der Wähler ist politikverdrossen, weil die Politik nicht das macht, was er will. Die Verwaltung macht möglichst und tunlichst alles, was sich gegen den Wähler stellt. Habe auch grad noch eine andere Sache laufen, die auch sowas von abstrus ist......
Das ist Demokratie?

Frohe Feiertage.

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garibaldi
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von garibaldi »

Demokratie ist, wenn jeder macht was er will und deshalb keiner mehr durchblickt ... so kenne ich das jedenfalls in Bayern. In diesem Sinne: Schöne Feiertage!
rundefan
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von rundefan »

Hallo Isa!
Bei uns im Dorf hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet, die in mühseliger Arbeit alle potentiellen Internet-Anbieter nach Ausbauplänen usw. anfragte, also wirklich alles zwischen Telekom, Vodafon, Allice, usw. Da von niemandem etwas befriedigendes als Antwort kam, hat ein IT-Unternehmer, der hier im Dorf wohnt sein Geschäft aber in der Stadt mit leistungsfähigem Netzzugang betreibt,sich mit Funkübertragung beschäftigt.

Aus dieser BI ist nach etlichen Info-Veranstaltungen in den zu Beverungen gehörenden Dörfern eine Arbeitsgruppe gebildet, die dann zu allem, was zum Betrieb eines eigenen Netzes erforderlich war, Informationen einholte und dann ein Funknetz privat betreiben wollte. Die haben schlussendlich dann selbst in einem optimalen Netzstandort der Telekom einen gewerblichen Zugang gemietet, um von dort mittels Funkübertragungsstrecken die einzelnen Orte mit "schnellem Internet " zu versorgen. Als dann hier im Dorf 60% der Nutzer ihren Telekom-Vertrag kündigten, um über das Funknetz in Netz zu kommen.
Plötzlich wurde auch der rosa Riese aktiv und machte Werbung für LTE. der Sender sollte in Fürstenberg stationiert werden und u.a. auch unser Dorf versorgen können.
Die Arbeitsgruppe hat jeden einzelnen Interessenten mit einer Funkantenne versorgt, das ist als Leih-Hardware im Preis eingepflegt. Die Leute sind alle sehr zufrieden, viele nehmem auch an der Telefonie teil ( also VoIP).

Inzwischen hat sich die damals als Betreibergesellschaft fungierende Arge aufgelöst und das IT-Haus betreibt das Netz alleine ( Info hier http://www.sewikom.de/home/ )
Dieser Anbieter versorgt inzwischen fast alle unterversorgten Höhendörfer hier im Kreis Höxter. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, sich mit ähnlicher Technik und einem "Versorgungsverein" gegen den rosa Riesen aufzulehen.
Manchmal muss man die eigentlich "Leidenden" im Ort mal anstossen muss und eine ähnliche Aktion starten. Die damalige AG hat allerdings auch etliche Einsätze gestartet, an denen ein Serverraum aufgebaut wurde, Kabelkanäle gegraben usw. Aber immerhin gibt es jetzt im topographisch nicht ganz einfachen Großraum Höxter-Beverungen-Brakel viele auf diese Art versorgte Mitbürger. Ist zwar keine kurzfristige Lösung, aber, wenn viele an einem Strang ziehen, bewegt man etwas, als Einzelperson nicht oder nur ganz selten.
Ich wäre gern Kunde bei der damals noch "Wesernetz" genannten Betreibergruppe geworden, aber, da ist dann ein Schwachpunkt der Funktechnikgewesen, zwischen der möglichen Antenne auf unserem Dach ( etwa 20x 8 cax8 cm groß ) und der Verteilstation ( Sendemast auf der ehemaligen Deponie oberhalb des Dorfes) standen zwei große Bäume, die nur im Winter stabilen Empfang boten, das war dem Betreiber zu unsicher, weil er ja konstante Versorgung zusicherte.
Rumtreiber
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von Rumtreiber »

Hallo Lira,

Ich möchte hier, wenn das Thema Telekom schon behandelt wird, meine Erlebnisse mit dieser merkwürdigen Institution mal mitteilen.
Meine Frau verstarb zu meinem Leidwesen im November 2011. Sie war die 35 Jahre lang die Firmeninhaberin unserer Firma und auch über die ganzen Jahre die Vertragspartnerin der Post und danach all den Institutionen bis hin zur Deutschen Telekom. Ich verkaufte 2013 unsere Firma und unser Firmengebäude und zog in da etwa 130 km entfernte Neumarkt in der Oberpfalz.
Das Konto, von welchem die Telecom abbuchte war bis zu meinem Umzug immer das gleiche.
Ich rief bei der Telekom an und teilte ihnen mit, dass ich von meinem Wohnort weggezogen bin und ich an meinem neuen Wohnort keinen Anschluss der Telekom mehr benötige. Sie mögen so gut sein und mir erklären wie ich mit dem Anschluss der Telekom in meinem vorhergehenden Domizil verfahren solle, den ich ja nicht mehr benutzen noch haben werde.
Mir wurde dann am Telefon erklärt, dass ich nicht ihr Vertragspartner sei sondern eine Frau Pauline sowieso. Ich erklärte dann meinem Gegenüber dass die Frau sowieso im November 2013 verstorben ist und eigentlich ihr Vertragspartner nicht mehr lebt.
Mir wurde dann bei diesem Gespräch in etwa ein Text vorgegeben der mit den Worten " ich mache von meinem Sonderkündigungsrecht " gebrauch, weil die Vertragspartnerin ..... verstorben ist und musste noch eine Sterbeurkunde dem Schreiben beifügen, was ich dann absprachentreu auch gemacht habe.
Ich löste alle Bankverbindungen an meinem früheren Heimatort auf und zog nach Neumarkt.
Lange Zeit war für mich klar, dass ich, da ich auch nichts mehr von Telekom hörte, davon ausgehen konnte, dass alles erledigt ist und ok ist.
Im Dezember 2013 fuhr ich dann nach Marokko mit dem Wohnmobil und habe davor schon gemerkt, dass an meiner E-Mail Adresse etwas nicht stimmt, weil ich nicht mehr reinkam und immer irgend ein Fenster aufging und nach einem Passwort verlangte. Ich wollte dies aber nach meiner Heimkunft von Marokko erst ergründen und beheben lassen.
Ein Bekannter den ich beauftragt hatte zu Hause meine Post zu erledigen rief mir dann irgendwann während ich in Marokko war, dass die Telekom geschrieben habe dass ich eine gewisse Geldsumme zu überweisen hätte und danach mein blockierter E-Mail Anschluss wieder frei gegeben werden könne.
Ferner hätte die Telekom schon mehrere Monate nicht mehr bei meiner alten und auch aufgelösten Kontonummer abbuchen können und sie mir bis zum 17.Dezember fristlos alle Verträge. Ich hätte eine Restsumme von 206.- Euro zu innerhalb von zwei Wochen zu überweisen und wenn die Überweisung innerhalb diesen Zeitraumes nicht einginge würde eine Inkassoeintreibung in Auftrag gegeben.
Als dies mir mein Bekannter per Skype in die Westsahara übermittelte sagte ich ihm dass er an der Stelle von der dies Schreiben abgesandt wurde anrufen soll und den schlauen Leuten dort sagen soll, dass ich ende März von Marokko heimkäme und dann alles regeln würde. Als ich dann Ende März heimkam war tatsächlich aus den 206 Euro eine Inkassoforderung da über 286.- € . Ich rief dann bei der Telekom an und mir wurde erklärt, dass ich nach dem Tode meiner Frau genau drei Tage Zeit gehabt hätte die Verträge zu kündigen und dies nicht getan hätte und somit die Verträge auf den Ehemann automatisch überschrieben wurden. Ich solle froh sein, dass die Inkassosumme bis Dezember 2013 gerechnet seien und nicht bis zum offiziellen Vertragsende des Jahres 2014 , Juni. Zunächst war ich platt. Ging dann doch noch zur Telekom hier in Neumarkt, legte den gesamten Schriftverkehr vor und bekam gesagt, dass man sich für die Telekom schäme aber es wäre besser, die Summe zu überweisen, weil die Telekom doch ein riesiges Unternehmen sei und mit denen ein Prozess führen nicht nur ärger auf lange Zeit bedeute sondern auch mit Sicherheit den Verlust des Prozesses.
Also zahlte ich die geforderte Summe.
Ich wünsche mir nur, dass dem starren Dickschädel von der Telekom der dies alles in die Wege geleitet hat auch die Frau wegstirbt damit er lernt was man alles so in den ersten drei Tagen nach dem Tod des Ehepartners denkt. Bestimmt nicht an die Vertragskündigung bei der Telekom.
Gestern habe ich mich mit meinem Schwager der in Lorch wohnt,über den Fall unterhalten. Er war der Mann meiner Schwester die vor vier Monate starb und ebenfalls mit ihrer Fa. Vertragspartnerin bei der Telekom war.
Er hatte vor paar Wochen auch die Verträge gekündigt und ihm wurde auch mitgeteilt, dass dies nicht mehr ginge, weil die Sonderkündigungsfrist verstrichen sei, die nur drei Tage vom Tode an gerechnet, gilt.
DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND hier macht es Spass zu wohnen !!!!!!!!!!!!!!!
Noch habe ich es aber besser wie es Gustl Molat hatte. Dem wurden sieben Jahre seines Lebens in dem vorbildlichen Deutschland gestohlen und nun muss er noch für seine Rehabilitation riesige Prozesse über sich ergehen lassen. Im Gegenzug sitzen die Verantwortlichen zum Dank dafür in Brüssel !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Grüße
Zuletzt geändert von Rumtreiber am Fr 18. Apr 2014, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von Pego »

Wie grausam ist das denn...? Ich glaube ich habe bei denen gar nichts mehr am laufen! Für mich am allerschlimmsten ist aber "Kabel Deutschland"...die habe ich unlängst vom Grundstück verwiesen, wollten diese Dilletanten doch tatsächlich in unserem Haus ohne Voranmeldung die TV-Kabel durchmessen!

Es ist schon eine Plage, mit deutschen Institutionen zurecht zu kommen....und manchmal spüre ich klammheimliche Freude darüber, wenn ich lese, das gerade diesen "halbstaatlichen deutschen Firmen" die Kunden weglaufen!

Lasst euch nicht entmutigen,...diese behördlichen Ungetüme als Reststücke aus der deutschen Feudalgesellschaft, werden schon bald Vergangenheit sein...!

:D
Urban
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von Urban »

Da muß man erstmal durchatmen um sich zu beruhigen.
Es gibt bestimmt eine Möglichkeit das anzufechten,
Verstoß gegen die guten Sitten, ich glaube ich hätte das nicht bezahlt und hätte es auf einen Prozess ankommen lassen.
Ich bin kein Freund von Facebook und dort auch nicht zugegen,
aber Vermutlich wäre Facebook das richtige Medium um solch ein unmoralisches und schofeliges Verhalten des Telefonriesen anzuprangern


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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von Lira »

Rumtreiber,

das ist ja wirklich heftig, das wusste ich nicht, dass man nur bis drei Tage nach Tod den Vertrag los wird. Das ist ja unglaublich, was diese Firma sich in diesem Staat leisten kann. Da fehlen einem die Worte. Ja, ich denke wie Du: Ich wünsche den Verantwortlichen nichts Schlechtes, nur das, was mir und auch Dir und so vielen widerfahren ist - und dass sie somit mal zum Nachdenken kommen.
Man muss da wirklich mal unsere schönen Politiker anschreiben - aber ob es was hilft? Ich glaubs ja nicht, die Lobbyisten sind viel mächtiger als "König" (oder besser A...) Kunde.
Und - zu Urbans Aussage, man hätte dies wohl auf einen Prozess ankommen lassen - verzeih, aber in einer solchen Situation, wenn von Deinem Leben nichts mehr übrig ist außer ein Trümmerhaufen, wo kein Stein mehr auf dem anderen steht, tust Du ganz viele Dinge, nur um endlich Deine Ruhe zu haben, weil um Dich rum nur Leid und Verderben sind und Du womöglich gar nicht den Hauch von Kraft hast, Dich mit solchen Plagen auch noch abzumühen, wo man sehen muss, ob und wie man das alles selber überlebt. Aber das kann einer, der das noch nicht erlebt hat, nicht nachfühlen. Erst wenn man selber in der Situation ist, versteht man wohl, was ich damit ausdrücken möchte - auf keinen Fall will ich Dir damit aber zu nahe treten.

Übrigens war ich gestern abend mit einer unserer Gemeinderätinnen unterwegs. Bei uns im Dorf sind wieder Riesenstaus, weil die Straße stückweise aufgerissen wird. Ich hatte doch vor ein paar Tagen bei der Telekom angerufen und gefragt, wie das aussähe mit einem schnelleren Internet und die Auskunft bekommen, es wäre nichts in Sicht. Jetzt weiss ich, wofür die Straße aufgerissen wird: Für Kabelverlegung und schnelleres Internet :lol:
Fazit: Man braucht auch bei einem Kommunikationsunternehmen gar nicht anzurufen, was man dort zu hören bekommt, ist eh nur ausgefuchster Schwachsinn......

Irre finde ich im übrigen, dass es in Deutschland so gehandhabt wird, dass die Telekom die Kommunen vor den Karren spannt, um Kunden zu generieren. Mit anderen Worten, dass die Kommunen für den Breitbandausbau Geld ausgeben müssen, nur damit dann später der Konzern herkommen und die Leute nochmals sauber abzocken kann. Und ihnen 2-Jahres-Verträge anhängen, aus denen es nicht mal mit dem Tod ein Entrinnen gibt. Aber ich glaube, ich wiederhole mich. Das kann man aber auch gar nicht oft genug wiederholen, weil begreifen kann man es eh nicht.
Wilder Herzbube
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Re: Telekom - Kunde bis über den Tod hinaus ........

Beitrag von Wilder Herzbube »

Moin,

ich weiß gar nicht, ob man diese Inkompetenz nur auf die Telekom begrenzen darf. Ich hatte bereits 2 Umzüge mit unserer Werbeagentur und den Telefonanbieter EWE. Was mir da alles passiert ist, da würde den Forumsspeicher zum platzen bringen ;-)
Nur kurz: Beide Male klappte die Umschaltung zur neuen Adresse nicht sofort. Rufumleitungen wurden geschaltet und wieder abgeschaltet. Totale Falschaussagen getroffen, statt des herkömmlichen Anschlusses, bekam ich VoIP. Das war weder gewünscht, noch klappte es. Bei einer Datenteilung von nur 4 M/bit brechen Gespräche immer wieder ab. Dann wurde wieder der ganze Anschluss abgeschaltet. Mittlerweile forderte ich ein Handy von denen, damit wir zumindest irgendwie erreichbar waren. Es kam erst richtig Schwung in die Angelegenheit, als ich dem Vorstandsvorsitzenden direkt eine sehr deutliche E-Mail sendete, in welcher ich klar machte, dass unsere Agentur gerne eine Kampagne für die EWE starten würde, diese aber keinesfalls positiv aussehen würde. Eine halbe Stunde später stand mir ein persönlicher Ansprechpartner des Beschwerdemanagements zur Verfügung.
Als dann alles nach zwei Monaten voreinander war (wie gesagt, spreche ich hier nicht von einem Privatanschluss), wurde mir nach einem viertel Jahr plötzlich wieder die Leitung komplett abgeschaltet. Dieses, weil ich mit dem Beschwerdemanagement vereinbart hatte, keine Gebühren für den Ausfallzeitraum zu zahlen, dieses jedoch nicht eingetragen wurde und ich somit als säumiger Zahler galt. Also wurde mal eben, ohne jede Vorwarnung, abgeschaltet. Ratet mal, wer dann wieder von mir eine höfliche E-Mail erhielt?

Jetzt könnte ich Euch noch die Geschichte vom versuchten Mobilfunkumstieg von Vodafone auf O2 schreiben, aber der Abend ist mir zum Aufregen zu kostbar ;-) Jedenfalls sind wir nicht bei O2 gelandet, sondern haben alles wieder storniert - Inkompetenz lässt grüßen!

Gruß
Bube

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