Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

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Mary
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Mary »

thomasd hat geschrieben:Er hat gutmütiger Weise eine Chance erhalten und sie nicht genutzt. Ich würde ihn nun auch anzeigen, sonst glaubt er auf Dauer, dass er mit Allem durch kommt.

Thomas, so unrecht hast Du nicht. Nun gut....
Camperfrank
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Camperfrank »

Leider ist es nach deutscher Rechtssprechung so, dass da wenig bis gar nichts passiert.
Und das wissen die Vögel auch.

Sicher sollte man das Anzeigen.
Es bereitet einem nur zusätzl. Arbeit.

Evtl. sogar noch einen Rache - Akt.

Ich habe diese Geschichten schon öfters erleben dürfen.
Das Ergebnis war den verfahrenen Sprit zur Polizeidienststelle nicht wert.

In deinem Fall ist es so, dass die Eltern nicht hinter dem Jungen stehen. Meistens fällt der Apfel nicht weit vom Baum........

Überlegt euch wie Ihr das regelt. Lasst euch Zeit. Aber erwartet nicht, dass der Junge wenn er es nicht selbst möchte in irgendeiner Art und Weise bestraft wird.
thomasd
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von thomasd »

Camperfrank hat geschrieben: Das Ergebnis war den verfahrenen Sprit zur Polizeidienststelle nicht wert.

Dann sollten sie deiner Meinung nach also unbehelligt weiter machen? Da wird wohl die Motivation, mit dem Mist aufzuhören nie in Gang gesetzt und die Delikte immer grösser!
Jeder Jugendliche will unbewusst seine Grenzen erfahren und die erfährt er erst wenn er sie überschritten hat und dafür sanktioniert wird.
Nach erfolgter Anzeige wird man erst mal zum Revier zum Verhör zitiert und auf Dauer wird das schon nervig und wenn man Arbeitsdienste am Sonntag verrichten darf, ist das auch nicht prickelnd. Meine Meinung ist auch, wehret den Anfängen!!!
Har-Pi
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Har-Pi »

Es ist immer leicht, den Rat zu geben, solche Dinge zur förmlichen Anzeige zu bringen, wenn man selber nicht betroffen ist.

Das ist keine Schelte für Euch, sondern nur eine Feststellung.

Ich würde mich in genau der Zwickmühle wie Marry befinden und nicht berechnen können, ob nicht die Heilung schlimmer als die Krankheit ist.

Wenn mir die Erziehungsberechtigten anbieten, den Schaden zu beheben, würde ich das annehmen.

Mir persönlich wäre heutzutage das Risiko einfach zu gross, dass bei einer Anzeige weitaus Schlimmeres nachkommt. Vielleicht und wahrscheinlich nicht gleich eine Brandstiftung, aber sicher wieder ähnliche Schmierereien etc.

Es ist halt leider nicht mehr so, dass Jugendliche sich durch "Strafmassnahmen", wenn es überhaupt zu solchen kommen sollte, beeindrucken lassen, so wie es noch "bei uns" der Fall war.

Es ist doch so, dass diese Verfehlungen mit nchts anderem bewehrt sind als mit "Strafstreicheln" von Gemeindekaninchen oder sonstwelcher anderer Unsinn.

Das Angeführte soll nicht heissen, dass ich gegen Strafverfolgung bin, nur muss man leider zwischen Gut und Böse so abwägen, dass man selber nicht das Böse erleidet.
Camperfrank
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Camperfrank »

thomasd hat geschrieben:

Meine Meinung ist auch, wehret den Anfängen!!!

Das ist eben das Problem. Meinung und Erfahrung.

Ich habe hier nur meine Erfahrung gepostet mit den Hinweis, dass man Anzeigen sollte.
Es wird sich aber nichts tun.
Auf den Arbeitsdienst sch.... die. Wenn die mal kommen, dann benehmen die sich so besch.........., dass die beim zweiten mal überhaupt keiner mehr einsetzt. Die bekommen die Stunden abgesegnet - und schnell fort mit Gott.
Nervig???? Was ist daran für die nervig?? Die fahren nicht selbst zu Wache - die lassen sich abholen und steigen im Ansehen ihrer Clicke"! Wenn die Polizei die überhaupt findet.
Ich möchte das aber hier, und schon mal gar nicht mit Jemanden der meinen Text nicht verstehen will - weiter diskutieren.
Das war nur ein Rat an Marry untermalt mit dem Hinweis - dass sich wenig bis gar nichts tut.
Unsere ortsbekannten Bubis sind der lebende Beweis.
Wenn die dann mal nach 5 jahren und duzende von Straftaten 6 Monate bekommen - sind die nach 3 Monaten wieder drausen und haben viel dazu gelernt. (Ausnahmen wird es sicherlich geben)

Dann wird eine Praktikumsstelle besorgt und eine Sozialprognose erstellt. Das geht dann mal ein paar Wochen gut. :mrgreen:

Origos Worte wollte ich erst schreiben. Deshalb schließe ich mich dem an.
thomasd
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von thomasd »

klar, ohne Zivilcourage aber mit viel Vogel Strauß Politik geht´s natürlich auch! :?
Camperfrank
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Camperfrank »

thomasd hat geschrieben:klar, ohne Zivilcourage aber mit viel Vogel Strauß Politik geht´s natürlich auch! :?

Ich bezweifel mal das du bis Dato eine Zivilcourge bewiesen hast.
Oder ist "Anzeigen" bei euch "Zivilcourage"?

1994 habe ich das. Das hat mich mal so ein Billigliner gekostet. Damals gab es noch keinen Manager der totgeprügelt worden ist. Damals durfte es sowas nicht geben - Zivilcourage. Damals nannten die Gerichte das Selbstjustiz!

Aber mach dir nichts draus. Voriges Jahr habe ich ein paar "Sprayer" :cool1 Zivilisiert Couraschiert..... :lach1
Zeit dem gehen die"Vögel" alle weit um unser Gewerbegebiet...... ;)

Achso einen Schäferhund habe ich auch. Aber da ich hier im Forum Farbe (Bild) bekenne - möchte ich mich doch ein wenig zurückhalten.
Ebenso auch mit Bildern von meinen Besitztümern.......... :dau3
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von schnuess »

Ohne mich einmischen zu wollen, möchte ich doch festhalten, dass zwischen "Zivilcourage" und "Selbstjustiz" ein HIMMELWEITER Unterschied besteht!

Also bitte diese zwei Sachen nicht wild durcheinander werfen!


LG

die schnuess
Mary
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Mary »

Danke für Eure Meinungen.... die stehen ja zu über 80% auf Bestrafung durch Strafantrag.


ich habe noch mal die Polizei angerufen, wo der Fall liegt.

Also es ist so bisher, da bisher kein öffentliches Interesse besteht wird eine Amts-/Staatsanwaltschaft nicht tätig!!!

Es sei denn, dass sie auf dem Handy, welches der Verursacher am Tatort während der Flucht liegen gelassen hat, nachweisen können, das weitere Objekte für die Öffentlichkeit beschädigt wurden. Dann würde die Staatanwaltschaft ihre Arbeit aufnehmen.

Bisher hat dieser Junge uns gegenüber nur eine "Bringeschuld" den Schaden wieder gutzumachen, die er verschleppte bis jetzt seit Anfang Oktober und mit dem Rauswurf von zu Hause auch nicht so einfach lösen kann.

Es liegt ganz allein an meiner Entscheidung, ob ich einen Strafantrag stelle und dann geht das in die "Privatklage." (§§ 374 ff. Strafprozeessordnung)

Vor Erhebung einer Privatklage ist grundsätzlich ein Sühneversuch im Rahmen eines "Schiedsverfahrens" vorzunehmen. (§§ 380 Strafprozeessordnung)

da wird man dann wohl vorgeladen?!?

Für meine Begriffe habe ich schon auf privatem Wege versucht ihm diese Chance einzuräumen. Das zählt aber für die Ämter nicht.

Der junge Mann o. seine Helfer haben genau noch 1 1/2 Wochen Zeit, wenn bis dahin nichts geschehen ist, kann ich den Strafantrag stellen b. 26. Dez. o. auch nicht.
( da Weihnachten ist, also noch vor den Feiertagen)

Für mich bedeutet es in einfachen Worten gesagt: nur ich allein würde ihn dann anklagen und hätte auch noch Rennereien u. Termine, die mir keiner bezahlt. :?

Leute das überlege ich mir aber ganz genau, wie er mit seinen Eltern klar kommt und in wie weit die ihm helfen können oder nicht, sollte mir egal sein, sagte die Polizei.

Ich versuche es noch mal über die Eltern zu regeln, ehe die Frist abläuft.

Wenn der Stief-Vater den Schaden behebt, und den kenne ich schon ziemlich lang ist gleichzeitig unser Dachdecker :-),
dann lasse ich von einer Anzeige ab.

Ich werde den einfach versuchen zu überzeugen, was daran alles hängt für den Jungen, Vorbestraft, evt. Jobverlusst usw. usw.
Wenn das alles nicht fruchtet, bin ich einen Tag vor Terminablauf

auf einer Wache und gebe den Bogen ab!
Zuletzt geändert von Mary am Di 4. Dez 2012, 14:36, insgesamt 3-mal geändert.
Lira
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Re: Gewalt in unserer Nachbarschaft ...

Beitrag von Lira »

Vielleicht wäre ich da aber auch rigoroser.
Würde das von jemand machen lassen und dem Früchtchen die Rechnung schicken. Oder ihm dieses Verfahren schriftlich androhen, wenn bis da und dahin nix passiert ist.
Als Zeugen hast ja die Leute auf der Polizei, die Dich beraten haben - von da her solltest Du schon am längeren Hebel sitzen.
Alles in allem einfach ungut. Es kann halt der Frömmste nicht in Frieden leben...
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