Dem möchte ich aber widersprechen.
Die heutigen Autos halten länger, als die alten.
Früher waren nach spätesten 10 Jahren die Autos durchgerostst und hinnüber. Heute halten die Autos allen erheblich länger.
Erneuter Absturz der Autoindustrie
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Sascha
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Re: Erneuter Absturz der Autoindustrie
pilote600 hat geschrieben:
Heutige Autos halten nicht so lange wie die alten,
Aha,deshalb sind die Autos heute auch vollverzinkt und sehen nach 12 Jahren noch aus wie geleckt anstatt wie früher nach 10 Jahren total verrostet zu sein.
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mpetrus
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Re: Erneuter Absturz der Autoindustrie
Andy hat geschrieben:Dem möchte ich aber widersprechen.
Die heutigen Autos halten länger, als die alten.
Früher waren nach spätesten 10 Jahren die Autos durchgerostst und hinnüber. Heute halten die Autos allen erheblich länger.
Was nützt einem die schöne Karosse wenn die Technik nicht mehr will.
Ja, die Autos haben einen besseren Korossionsschutz.
Ja, die Technik/Verschleißteile werden nur noch für gewisse Km Leistung konstruiert.
Es ist auch richtig das die Manager und Superhirne Gewinnmaximierung im Sinn haben.
Also Produktion in den Osten auslagern. Ohne dabei zu beachten das im Kaufgebiet Arbeitsplätze und Kaufkraft verloren gehen.
Das macht den Manager aber auch nix aus. Denn die haben ja Jahrelang den Rahm abgeschöpft. Die Arbeiter wurden doch schon vor 25 Jahre mit 59 in Rente geschickt. Wer hats schon damals bezahlt? Der Steuerzahler, durch Arbeitslosengeld und anschliessend Frührente mit 60. Solange der Sozialstaat die Kosten gut übernommen hatte, ging es den Leuten auch noch gut und konnten sich div. Sachen leisten. Die Bosse machten weiter gutes Geld. (Billig produzierte Ware zu teure Preise) Nur der Staat zahlt nicht mehr so gut (Hartz 4). Jetzt ist die Kaufkraft weg.
Ich bin seit 30 Jahre in der Automobilbranche tätig. Früher hatten wir eigene Kehrer,Waschraumwärter,eigene Wäschereien für Arbeitskleidung, sogar die Fahrradständer wurden von eigene Leute bewacht. Abgesehen davon das wir jedes Teil fürs Auto selbst hergestellt haben. Damals haben 45000 Menschen mit der Fabrik ihr Geld verdient, (gutes Geld). Der Arbeiter hat mit 8-9 Nettomonatslöhne ein Auto bezahlt. Allen gings gut, ok der Boss hat nur das 20 fache eines mittleren Angestellten verdient.
Heute arbeiten nur noch 13000 Menschen in der Fabrik. Der Arbeiter muß 12 und mehr Nettolöhne für ein Auto zahlen. Allen gehts schlechter, nur der Boss kassiert jetzt das 200 fache eines mittleren Angestellten.
Das ist das Problem unserer Wirtschaftslage.
Vor 30 Jahre ging es um die Firma und deren Mitarbeiter. Heute geht es nur um das schnelle Geld und Spekulationen.
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de leeuw
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Re: Erneuter Absturz der Autoindustrie
pilote600 hat geschrieben: Was war einer der ersten Sätze der neuen Opeleigner?????? Wir werden den PKW Ausstoß (die wagen die produziert werden) auf 2 Mio / Jahr erhöhen??? die 1,5 Mio kauft schon keiner, wer soll dann die 2 Mio kaufen???????
die lösung sah ich gestern im TV. die logik eines geschäftsmann:
man muss immer schaun, wo ein krieg zu ende geht, da ist aufbruchstimmung. und die brauchen autos. und einen krieg gibt es immer, irgendwo. also kurbeln wir die wirtschaft doch wieder mal an....
wenn ich das nicht in einer nachrichtensendung gesehen hätte, hielte ich das für satire. aber irgendwie muss der kerl verwandte unter den krupps und thyssen des letzten jahrhunderts haben.