Nationalspeisen und allerlei anderes

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nelly
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von nelly »

Har-Pi hat geschrieben: Es sollte doch um "Nationalgerichte" ...
und allerlei anderes gehen.
Daher sollten wir doch nicht päpstlicher als der Papst sein. Schlimmer finde ich es, wenn auch dieser Thread wieder in Streitigkeiten abgleitet. :(
Wenn ich Uli richtige verstanden habe, wollen wir hier doch Leckereien und damit Lebensfreude teilen, oder?!
Ulrike M.
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von Ulrike M. »

Hallo,

Nein, päpstlicher als der Papst will ich nicht sein und schon gar nicht streiten.

Mir ging es aber schon eher um Nationalgerichte (oder was man halt darunter versteht) und regionaltypische Gerichte. Da ist ja schon extrem viel gekommen :)

Schönen Tag,
Uli
garibaldi
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von garibaldi »

Na, hier fehlen ja noch ein paar regionalkulinarische Ecken. Also zu Niederbayern/bayerischer Wald: Erdäpfelkas!: http://www.chefkoch.de/rezepte/31114111 ... elkas.html . Auf Brot oder einfach so, dazu ein Most, aaahh! Da gibt's natürlich Überschneidungen zu Oberösterreich (Waldviertel ...). Ansonsten die üblichen "Verdächtigen". An Süßspeisen nicht die Auszogenen vergessen (nein, ist nix Unanständiges, sind eine Art schmalzgebackene Krapfen, die so heißen, weil sie traditionell über das Knie gezogen wurden, so dass die Mitte gaaanz dünn und weiß ist und der dicke, ringförmige Rand ein knuspriger Krapfen). Übrigens ist bei "schmalzgebacken" Butterschmalz gemeint! Ganz wichtig, sonst ungenießbar... Für ganz Altbayern unverzichtbar im Sommer: der Zwetschgendatschi.

Da ich im eher südlichen Rheinland-Pfalz aufgewachsen bin, fällt mir da natürlich auch einiges ein: Pfälzer Leberwurst - gibt's sonst nirgends wirklich annähernd vergleichbar. Bratwurst mit Sauerkraut. (Die Pfälzer Bratwurst gehört dem von mir jetzt mal so genannten deutschen Bratwurstgürtel von der Pfalz über Franken nach Thüringen an, ein interssantes geokulinarisches Phänomen.) Dreggische Grumbeere: http://www.chefkoch.de/rezepte/18271312 ... beere.html Für den berühmt-berüchtigten Pfälzer Saumagen kann ich mich nicht sooo sehr begeistern, zumal er oft recht fad daherkommt, selbst in Pfälzer Weinstuben - leider! Ach ja: Der Zwetschendatschi heißt in der Region Rheinhessen-Pfalz (und angrenzenden Gebieten) Quetschekuche (-kuche kurz ausgesprochen).
schnuess
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von schnuess »

Dann steuer ich auch mal was bei:


bei uns in der Ecke gibt es

Plätze

eine Art Kartoffelpuffer, allerdings aus fein geriebenen Kartoffeln,Mehl und Eier. Das Ganze wird auf einem sogenannten "Plätzedeckel" gebraten. Das ist eine gusseisenere "Pfanne" ohne Rand, welche mit Speckschwarte eingerieben wird, der Kartoffelteig kommt dann relativ dünn drauf und wird nach dem beidseitigen braten mit guter Butter bestrichen. LECKER!!!!!

Döppekoche

Ist ebenfalls ein Kartoffelgericht

Hierbei kommen grob geriebene Kartoffeln,Zwiebeln, Eier, Speck oder wahlweise Mettwurst in eine Auflaufform und das ganze wirs im Backofen gebacken.

Auch seeeehr lecker !!!!!!

Gibt es auch in der Eifel und im Siegerland, heisst dann immer ein bisschen anders ;-)


Liebe Grüße


die schnuess
diga
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von diga »

Da fallen mir auch zwei Gerichte aus der Eifel ein, zu denen ich selbst kein Rezept mehr zu habe und auch keines im Internet finden konnte (leider).

Da wäre die Grießmehltorte sieht aus wie ein Apfelriemchen und ist mit einer Art Grießpudding gefüllt. Der Anderer ist ein gedeckter Apfelkuchen, viele Apfelstückchen, Rosinen und Zimt.

Wer da Rezepte zu haben sollte, bitte her damit. :D

Gruß Dieter
garibaldi
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von garibaldi »

diga hat geschrieben:Da fallen mir auch zwei Gerichte aus der Eifel ein, zu denen ich selbst kein Rezept mehr zu habe und auch keines im Internet finden konnte (leider).

Da wäre die Grießmehltorte sieht aus wie ein Apfelriemchen und ist mit einer Art Grießpudding gefüllt. Der Anderer ist ein gedeckter Apfelkuchen, viele Apfelstückchen, Rosinen und Zimt.

Wer da Rezepte zu haben sollte, bitte her damit. :D

Gruß Dieter

Zu der Grießmehltorte fällt mir nix ein, aber der gedeckte Apfelkuchen, das ist ein Klassiker wahrscheinlich in ganz Deutschland und darüber hinaus (vielleicht speziell Richtung Österreich). Wenn Du "gedeckter Apfelkuchen" bei Tante Google eingibst, wirst Du mit Rezepten förmlich überschüttet, da musst Du Dir nur das richtige raussuchen, mit oder ohne Zuckerguss, mit viel oder wenig Rosinen, mit Rum in der Füllung (gehört eigentlich, hab' ich jetzt nicht von Google, sondern aus Erfahrung) ... etc. Ein spezielles Rezept kann ich allerdings nicht empfehlen.
diga
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von diga »

garibaldi hat geschrieben:
diga hat geschrieben:... aber der gedeckte Apfelkuchen, das ist ein Klassiker wahrscheinlich in ganz Deutschland und darüber hinaus (vielleicht speziell Richtung Österreich). Wenn Du "gedeckter Apfelkuchen" bei Tante Google eingibst, wirst Du mit Rezepten förmlich überschüttet,

Genau da liegt mein Problem. :D

Du kennst das sicher auch, du hast einen Geschmack aus der Kindheit in Erinnerung, findest aber kein Rezept, dass dem gerecht wird.

Gruß Dieter
garibaldi
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von garibaldi »

diga hat geschrieben: Genau da liegt mein Problem. :D

Du kennst das sicher auch, du hast einen Geschmack aus der Kindheit in Erinnerung, findest aber kein Rezept, dass dem gerecht wird.

Gruß Dieter

Ach so, ja, das ist schwierig. Den Geschmack aus der Kindheit kriegt man eigentlich nie wieder so hin ... da kann man sich nur durch viel Probieren versuchen anzunähern, aber ganz wird man es nicht schaffen, da fehlt dann einfach die Prise Kindheit drin ... ;)
diga
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von diga »

.... und manche Sachen will man auch nicht mehr essen, ich erinnere da den Kalten Hund.

http://www.chefkoch.de/rezepte/99271039 ... -Hund.html

Gruß Dieter
Tourist
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Re: Nationalspeisen und allerlei anderes

Beitrag von Tourist »

Servus zusammen
Lira hat geschrieben:...ganzjährig ... Obatzten, ...
@Lira: Einspruch: Oba(t)zda ist eine bayerische Erfindung (ausnahmsweise zähle ich die Franken da heute nicht dazu), genauer, ein Weihenstephaner Rezept: Hier der Link zu Wikipedia und zum Originalrezept aus dem Bräustüberl (absolut empfelenswerte Wirtschaft, war erst am Samstag dort!)

Der wesentliche Unterschied liegt an der Zugabe von einem Schuss Bier (Weißbier oder Dunkles, kein Pils).

Die Franken essen doch eher einen "Gerupften", wobei verwandtschaftliche Bande bestehen sollen... Klick

Einem "Weihenstephaner" muss der Widerspruch gestattet sein ;) !

Grüße nach Franken
Tourist
...der in dieser Eigenschaft morgen ebendort hinreist...

P.S.: Die Franken scheitern eh schon rein organisch bedingt an der Aussprache des Obatzd´n - ein "Gerupfder" passt da viel besser...
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