locokutz hat geschrieben:Der alte Platz war unheimlich laut,
denn nachts standen auch Lkw dort.
Wenn die dann morgens ab 6 Uhr auf Tour gingen,
war die Nacht vorbei.
RainerBork hat geschrieben:Und der neue Platz ist vermutlich auch nicht leise, mit Blick auf die Bahntrasse.
Genau! Und daher fängt die Nacht erst gar nicht an!
schienbein hat geschrieben: 
... ach du lieber gott ... musse einfach nich hinhören

... oder nimm "ohropax" .

Ignorieren kann das leider nicht jedeR und Stöpsel inne Ohren verträgt auch nicht jedeR.
Die Bretterwand, die man auf jions Fotos sieht, ist auch nur eine Bretterwand,
keine Schallschutzwand! Mich erinnert das an das Spiel mit kleinen Kindern: Augen zuhalten - was ich nicht sehe, ist nicht da.
Ich habe also eine schlaflose Nacht verbracht.
Der Platz ist im Grunde genommen ein profaner, aber gepflegter - wenn man mal vom rostigen Baumaterial in der Ecke absieht - Parkplatz für Wohnmobile und Motelgäste. Die 8,00 Euro Gebühr schließen allerdings außer WLAN Ver- und Entsorgung ein und die sehenswerte Stadt
* ist wirklich nah.
Für uns Vagabunden war die Waschmaschine ein Grund zu bleiben.

Der Trockner (auf jions Foto ahnt man das) ist nicht mehr da.
Ach ja, für die Gespannfahrer, die denn doch mal hier hin wollen, nicht ganz uninteressant: Der Anhänger muss extra (5,00 Euro) bezahlt werden, kostet aber am Pkw-Parkplatz daneben (Manni weiß Bescheid) nur 2,00 Euro für 24 Stunden
Manni ("Ob hier in der Nacht auch so viele Züge fahren, weiß ich nicht") schaltet und waltet nach wie vor und bringt - wenn nicht gerade ein Güterzug vorbeidonnert, bei dem man sein eigenes Wort nicht versteht - gute Laune unter die Gäste.
Danke, Manni!
Wir suchen uns nun ein wirklich ruhiges Plätzchen für die kommende Nacht.
* Broschüre der Tourist-Information:
"Nur die Fußgängerzone trennt St. Patrokli von St. Petri, der ältesten Kirchengründung Westfalens.
Der älteste, heute nicht mehr nachzuweisende Gebäudeteil der "Alden Kerke", stammt aus dem 8. Jahrhundert.
und zur Soester Fehde (31.07.-02.08.2015), einem Mittelalter-Festival:
"Das feuchtfröhliche Turnier knüpft an einen Soester Karnevalsbrauch aus dem 15. Jh. an, vermischt damit auch ein fiktives
Duell zwischen Dietrich von Moers und Johann von Kleve nahe Brüderich bei Werl,
das 1448 fast stattgefunden hätte.
Wahrlich, man sieht, Soest ist der Nabel der Welt. Daher ist es auch kein Wunder, dass alle Züge nach Soest fahren.
