Also ich persönlich finde eine Helmpflicht völlig überzogen.
Warum soll ich, wo ich mich auf ganz wenig befahrenen Straßen oder abseits von Straßen befindlichen Radwegen befinde, mit einem Helm belasten, wo ich gerne bei 30° und viel mehr Radlfahren gehe. Ich gehe DANN zum Radlfahren, wenn es mir Erleichterung (Fahrtwind) verschafft. Dieser Effekt verschärft sich in Richtung "Kollaps", wenn ich einen Helm aufsetzen MUSS. Dann würde ich einfach nicht mehr unter solchen Umständen Radlfahren. Fände ich als eine Einschränkung meiner persönlichen Vorlieben und gelinde gesagt zum Kotzen.
Wie schon vorher erwähnt, in Ländern, in denen Radfahren zum Alltag gehört, ist der Radhut selten und meist nur von Touristen gebraucht.
Habe heute eine Abhandlung im Radio gehört, nach denen Kinder oder "Ältere" (über 40 Jahre

) "unsicher" auf dem Rad seien und deswegen besser mit Helm unterwegs sein sollten. (Ich glaub, ich spinn

)
Aber - meine Meinung, weil ich zwar in einer Gegend lebe, die mordsmässig touristisch mit dem Fahrradfahrerangebot angibt, aber just aus meinem Dorf Bundesstraßen hinein- und hinausführen, auch ohne begleitende Radwege und ich unter Einsatz meines Lebens bergauf auf der Bundesstraße (knapp überholt von Riesen-Trucks) heftigst bergaufstrampfle, obwohl viel Platz für einen Streifen Radweg wäre - es muss einfach an der Infrastruktur gearbeitet werden und mehr für die Radlfahrer getan werden.
Aber die zahlen ja nicht in die Kasse, weder mit Pkw-Steuer noch mit (gewünschter) Maut. Ist natürlich blöd gelaufen.
Mein Fazit: Eine Helmpflicht für Fahrradfahrer lehne ICH STRIKT ab und empfinde das als einen Eingriff in meine Rechte als "freier" Bürger in einem sogenannten "freien" Staat. Das bloss mal so.