Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

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nelly
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von nelly »

Schön bei einer solchen Bauernhofsache ist es auch, dass man - so haben wir es manchmal gemacht - vorher planen kann. Auf diese Weise haben wir gezielt z.B. einen Biobauernhof mit Käserei, einen Ziegenhof und einen Hof, der Linsen anbaute und vermarktete, angefahren. Wie erfährt man schon sonst so hautnah, wie die Arbeit dieser Menschen ist? Mal im Ernst: Wer von Euch weiß, wie Linsen aussehen, bevor sie in die Tüte kommen?

Normalerweise scheuen wir uns auch nicht, auf einem Bauernhof nachzufragen, ob wir dort bleiben dürfen. Doch mit FrancePassion und dergleichen, jetzt auch mit Landvergnügen, machen solche Reisen wirklich Vergnügen.

@Pego: Das ist wirklich ein schöner Platz, den Du uns da zeigst, aber - zumindest inzwischen - es ist ganz offenbar ein Bauernhofcamping mit entsprechenden Preisen. Das unterscheidet ihn gewaltig von der hier vorgestellten Sache, die viel günstiger ist und Menschen mehr zusammenbringt, die sich sonst nicht begegnet wären.
Ich finde es auch irgendwie angenehmer und netter, nicht für einen Abstellplatz für mein Wohnmobil zu bezahlen, sondern mein Geld für die Dinge auszugeben, die der Bauer/Winzer/Töpfer ... mit Liebe (das behaupte ich jetzt mal) hergestellt hat und deren Werdegang er mir nahezubringen versucht.
Pego
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von Pego »

@garibaldi, @nelly:

Kann doch jeder so machen wie er möchte, wir sind gerne auch unterwegs ungebunden und mögen Überraschungen wie diese! Und Abstellplätze vermietet 'tanto per camper' nicht sondern dort können Rentner, Ruheständler oder Pensionisten in warmen Gefilden überwintern, leben, sich sicherlich auf dem Hof auch mit einbringen.

Der Platz 'tanto per camper' ist nicht auf unsere Initiative entstanden, diese Interpretation ist nicht richtig, ich könnte auch schreiben sie ist willkürlich und unterstellt! Solche Geplänkel sind mir jedoch zuwider...! Es gibt so Zeitgenossen, die sollte ich besser vollkommen ignorieren; Garibaldi scheint sich als ein Solcher gerade zu offenbaren.

Ansonsten noch viel Spaß bei euren Agrar-Abenteuern...! :D
Zuletzt geändert von Pego am Di 27. Mai 2014, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
nelly
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von nelly »

Nur mal, um noch ein bisschen mehr Unklarheit in diese Sache zu bringen:
Dass dieser Rentnerüberwinterplatz oder wie auch immer man ihn nennen will/kann, auf Pegos Initiative entstanden ist, entsprang wohl meinem
"Pego, willst Du uns damit erzählen, Ihr hättet diesen Bauern auf die Idee gebracht, 40 Stellplätze einzurichten und auf Bauernhofcamping umzusatteln?
Alle Achtung! Da habt Ihr aber Überzeugungsarbeit geleistet!"

und wurde nun als Tatsache übernommen.

Dabei wollte ich aber Pego gar nichts unterstellen. Offenbar hat der Bauer durch Nachfragen - vielleicht auch Pegos Klingeln? - angeregt zum Teil umgesattelt. Das vermute ich - ganz ohne böse Hintergedanken - immer noch.
Ich verstehe allerdings nicht so ganz, weshalb man darauf oder auch auf Cornelius' Bemerkung so empfindlich reagieren muss, Pego?
Wir reden hier über die Vignettengeschichte, Du trägst Deinen Teil - ein wenig unpassend, wie zumindest ich meinen darf, weil es sich bei Deinem Beispiel um einen zu bezahlenden Platz handelt - dazu bei. Andere reagieren und erzählen von ihren Erfahrungen.
Wo ist das (widerliche) Geplänkel? :?
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von Pego »

Nun ja, ich bin euch ja gar nicht bös, und in einem persönlichen Gespräch, wären diese Missverständnisse wahrscheinlich gar nicht entstanden. Geplänkel sind für mich u.a. vollkommen sinnentleerte Wortwechsel die weder zielführend noch ergebnisorientiert sind. D.h. wir könnten darauf auch verzichten und oft ist sogar das die bessere Alternative. Daher sind sie mir zuwider und nicht widerlich.
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von Urban »

Um mal auf das Starterthema zurück zu kommen.
40 € sind ja eigentlich nicht wirklich viel in 3 oder 4 Übernachtungen hätte man die Jahresvignette ja wieder drin.
Trotzdem wäre mir lieber ich würde den Stellplatz bei den Bauern direkt bezahlen, ich fühlte mich sonst verpflichtet was zu kaufen, was ich vielleicht garnicht bräuchte, ich käme mir wie ein Schnorrer vor

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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von Heiko »

Danke Urban,

genau das finde ich auch. Und nur aus schlechten Gefühl für 5 Euro ein Stück Käse zu kaufen, kann es ja auch nicht sein.

Mich würde interessieren, ob die Bauern was von den 40 Euro sehen, oder ob das nur für Marketing, den Reiseführern und dem Verdienst der Unternehmung genommen wird.
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von Ulrike M. »

Hallo,

Muss sich denn immer alles über Geld definieren? Gibt es nicht auch so was wie echte Gastfreundschaft?

Nachdenkliche Grüße,
Uli
Ludwig_53
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von Ludwig_53 »

Urbans und Heikos Bedenken waren auch meine ersten Gedanken beim Lesen des Start-Posts:
Ich würde mich automatisch verpflichtet fühlen, bzw. in Zugzwang gesetzt, auch etwas zu kaufen, wenn ich dort kostenlos übernachte.
Muss ja nicht schlecht sein, aber was, wenn ich nix passendes finde und auch keinen Ziegenkäse mag ? :cool1
Auch die Locations scheinen für uns auf den ersten Blick nicht unbedingt die erste Wahl zu sein.
In Frankreich könnte ich mir das schon viel eher vorstellen.

Wenn die Bauern hier in D an der Jahres-Gebühr beteiligt würden, würde ich das evtl. etwas lockerer sehen.
Das sollte auf der Webseite der ´Landeivermittler´ dann auch etwas deutlicher publiziert werden.

Ich zahle allerdings ehrlich gesagt lieber mal 15 Euro für einen schönen Platz in bevorzugter Lage mit sicherer Ver- und Entsorgung.
Kommt aber selten vor, denn für uns als überzeugte ´Gewerbegebietbesetzer´ ist das eh kaum eine Alternative ;)

Für Mobilisten mit Kindern ist das sicher schon interessanter.
nelly
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von nelly »

Es gab bei uns bisher nie Probleme oder lange Gesichter, wenn wir mal nichts gekauft haben. Auch Landwirte begreifen, dass man nicht immer alles benötigt.
Einmal erklärte uns ein Gastgeber, der Wein verkaufte, den ich nunmal überhaupt nicht mag, statt enttäuscht oder sauer zu sein, den Weg zu einer äußerst interessanten Töpferei im Ort, in der der Ton noch vor Ort aus der Erde gebuddelt wurde und in einem riesigen uralten Brennofen gebacken wurde.
Der eigentliche Gastgeber hatte überhaupt nichts von unserem Besuch, bis auf ein nettes (so hoffe ich doch) Gespräch.

Wenn wir kaufen, dann mit Freuden, nicht wegen eines schlechten Gewissens. Und wir wissen ja meistens auch vorher, wo wir landen und ob es dort was für unseren Geschmack gibt.
Die Gastgeber, die wir getroffen haben, machten wirklich den Eindruck, dass sie sich freuen, wenn sich jemand für ihr Metier interessiert.

Von einigen FrancePassion-"Bauern" haben wir gehört, dass sie nichts vom Erlös bekommen.
So ist das übrigens auch mit Gutscheinbüchern für Restaurants oder Saunen. Das sind in der Regel Verlustgeschäfte mit Hoffnung auf spätere Kunden.

Und, Ludwig, in Frankreich hatten wir von sehr vielen Plätzen eigentlich nur zwei, auf die wir hätten verzichten können. Alle anderen waren sehr liebevoll eingerichtet.
Grundsätzlich: Man muss es mögen. Und man muss den Kontakt mögen. Es eignet sich nicht dazu, nur einen billigen Stellplatz zu ergattern, wenn man sich Gedanken um Geben und Nehmen macht.
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Re: Mit dem Wohnmobil beim Bauern übernachten

Beitrag von mi-ka-do »

Danke für den Tipp. Das klingt nett.
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