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Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 09:48
von Tomott
Wie steht Ihr zu dem Thema Milliarden Bürgschaft für Opel?
Braucht man Opel wirklich? Mir würde es nur wegen Saab Leid tun.
Bei Ford und VOLVO sieht es ja auch nicht so rosig aus. Sind das die nächsten Aspiraten?
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 10:33
von toyota
Hallo
Mir tun die Arbeiter bei Opel Leid,nicht die Krawattenträger oder der Konzern.Arbeite auch in der Autozuliefer Branche und weis wie es dort im Moment aussieht.Und keine besserung in sicht
Gruß Jürgen
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 10:50
von Andy
Jetzt Opel, morgen z.B. Ford, übermorgen z.B. Merzedes, usw.
Dann kommen alle anderen Branchen: Werften, Reise, Bau, Einzelhandel, usw.
Wo soll das enden?
Wenn die Firmen so schlecht gewirtschaftet haben, na dann........
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 10:54
von claudizeller
Andy hat geschrieben:Jetzt Opel, morgen z.B. Ford, übermorgen z.B. Merzedes, usw.
Dann kommen alle anderen Branchen: Werften, Reise, Bau, Einzelhandel, usw.
Wo soll das enden?
Wenn die Firmen so schlecht gewirtschaftet haben, na dann........
genauso sehe ich dass auch, nur????? wann komme ich???
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 10:55
von Susanne
Hallo Thomas,
das ist ein Thema, da kann ich mich nur noch aufregen. Wenns den Firmen/Banken usw. gut geht, geben sie ja auch Nichts ab. Wenn's ihnen schlecht geht, dann soll die Allgemeinheit herhalten. Die armen Würstchen sind die Arbeitnehmer und die müssen immer mit dem Mist leben, was oben verzapft wird. Wer übernimmt den für den kleinen Mann die Bürgschaft, wenn er keinen Job mehr hat und sein Haus, Wohnung, Auto oder sonstiges verkaufen muss. Deshalb habe ich gestimmt, dann will ich auch, stellvertretend für die Arbeitnehmer.
Wahrscheinlich haben die Manager von Opel vorher noch mal eine dicke fette Sonderprämie erhalten.
Gruß Susanne
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 11:09
von Cityhai
Moin Moin
@ susanne -- die Bürgschaft für den Arbeitnehmer heißt ---- Hartz 4 ---
Ansonsten kann ich mich nur deiner Meinung anschließen.
Jahrelang wurde nur kassiert und dann alles verspekuliert -dicke gehälter haben die kassiert und Gewinne in was weiß ich für eine Höhe gemacht usw. nix sicher zurück gelegt für schlechte zeiten.
Alles wird kompliziert für uns Bürger keiner steigt mehr richtig durch.
Naja..........
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 11:10
von jion
toyota hat geschrieben:Hallo
Mir tun die Arbeiter bei Opel Leid,nicht die Krawattenträger oder der Konzern.Arbeite auch in der Autozuliefer Branche und weis wie es dort im Moment aussieht.Und keine besserung in sicht
Gruß Jürgen
nicht jeder Krawattenträger ist ein Bonze, hab auch ab und zu eine an...
Braucht Knaus eigentlich nicht auch eine Bürgschaft?
Gruß
Jion
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 12:23
von toyota
Der Arbeiter der sich Jahrelang den Arsch Aufgerissen hat ist der Dumme,er kann gehn.Die Krawattenträger bleiben.
GrußJürgen
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 13:14
von schimi
Immer wieder die beiden Lager aufzumachen, halte ich für wenig hilfreich.
Firmen die sich nicht mehr selber helfen können, gehören einfach nicht mehr an den Markt bzw. werden, wenn sie gute Produkte oder Dienstleistungen erbracht haben, von anderen Unternehmen gekauft. Das ist Marktwirtschaft. Ich bin seit 20 Jahren selbständig und mir hat auch noch keiner einen Schirm über den Kopf gehalten.
Die Geschichte mit dem Bankenschirm ist eine andere Sache. So zu sagen eine Zwangsentscheidung. Hätte man das nicht gemacht, wäre unter Umständen unsere gesamte Wirtschaft bei einem Dominoeffekt von Bankenpleiten, den Bach herunter gegangen.
Aber jetzt muß Schluß sein.
Re: Geld für Opel?
Verfasst: So 16. Nov 2008, 13:25
von Achim
toyota hat geschrieben:Die Krawattenträger bleiben.
Nicht unbedingt.
Es ist nur so: wenn Opel vom Markt verschwindet, verschwindet auch gleichzeitig ein großer Arbeitgeber und ein Auftraggeber für womöglich tausende von Zulieferfirmen, die wiederum Menschen entlassen müssen. Das löst eine Lawine aus, weil diese Menschen anschließend vom Staat leben und nicht mehr in Konsumgüter investieren. Das hat wiederum zur Folge, dass noch weniger konsumiert wird und weitere Firmen sterben.
Wenn es einmal so weit gekommen ist, regelt sich der Markt nicht mehr von selbst. Deshalb muss er jetzt stabilisiert werden.