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Mobile Freiheit • Nachbarn in Frankreich ausgeraubt - Seite 10
Seite 10 von 21

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 12:40
von Har-Pi
In Alcatraz war aber das Interesse, Dich drin zu halten...Schön, Dich zu lesen, Hartmut.

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 12:48
von Urban
@harcon

Ich finde auch man soll es Einbrechern so schwer wie möglich machen

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Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 13:07
von rgk
Urban hat geschrieben:@harcon

Ich finde auch man soll es Einbrechern so schwer wie möglich machen

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Bin zumindest ähnlicher Ansicht, aber gebe zu bedenken, daß der Schaden bei einem
Bruch dann immer grösser wird. Wenn die Gangster rein wollen, dann schaffen's die auch.
Ich denke, dass meist Womo's mit Originalführerhaus in Frage kommen, da sind die besten
Ansätze vorhanden. Grosse Integrierte mit nur einer Tür sind etwas schwerer zu knacken.
Bei uns ist die Tür auch von innen nur mit einem Abus-Schlüssel zu öffnen, d.h. bei einem
Bruch müssen sie mit der Beute auch durch ein Fenster wieder raus.
Aber wie schon erwähnt, wenn die wirklich rein wollen ...............

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Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 13:29
von garibaldi
Integtrierte Womos sind wohl in der Hinsicht tatsächlich sicherer als teilintegrierte und Alkoven, vor allem, wenn sie über Zusatzschlösser verfügen - was ja wirklich eine Kleinigkeit ist. Dabei ist es, denke ich, nicht so wichtig, ob es 1 oder 2 Türen gibt. Ich würde auf meine Fahrertür nicht verzichten wollen.

Einen Geldbeutel oder eine Handtasche offen im Auto liegen zu lassen, ist genau so leichtsinnig wie das Übernachten an Raststätten. Bei uns in der Gegend gab es letztes Jahr eine Miniserie von Auto-Aufbrüchen immer nach dem gleichen Muster. Seitenfenster eingeschlagen und offen rumliegenden Geldbeutel geklaut. Und das auf Parkplätzen, die teilweise an wenig befahrenen Nebensträßchen außerhalb bewohnter oder bebauter Bereiche liegen - wo also normalerweise keiner hinfahren würde, um zu schauen, ob zufällig was zu holen ist. Ob es sich da um einen oder mehrere Gelegenheitstäter handelte, wird man wohl nie erfahren ...

Was die Zusatzsicherungen angeht, gibt es ein Argument, das gegen die Bedenken wegen der größeren Schäden spricht: Die Einbrecher werden immer den Weg des geringsten Widerstands gehen. Wenn sie die Auswahl haben zwischen einem Alkoven oder TI und einem Integrierten, werden sie sich die Womos mit Original-Fahrzeugtüren aussuchen, da sie diese blind in wenigen Sekunden öffnen können. Stellen sie dann fest, dass eine Zusatz-Sicherung vorhanden ist, die das Öffnen der Türen verhindert, werden sie nicht versuchen, mit Mühe und Zeitaufwand diese zu knacken - zumal sie von außen nur bedingt die Funktionsweise erkennen können - sondern werden sich schleunigst das nächste Objekt vornehmen. Darüber hinaus darf man davon ausgehen, dass die Ganoven ihre Opfer im Vorhinein beobachten und genau wissen, wer sich wie gut sichert. Und daher werden sie sich immer das Womo mit der schwächsten Sicherung vornehmen.

Zu VW-Bus-Zeiten haben es bei uns auch mal welche probiert, an einem "wilden" Platz bei Sausset-les-Pins zwischen Martigues und Marseille. Da standen neben Womos auch ein paar etwas fragwürdig aussehende PKW rum, auf den Felsen waren Ausflügler(?) und Angler. Wir waren gegen Abend auf den Felsen dort rumgestiegen und ich hatte fotografiert (Spiegelreflex mit Zoom - vielleicht ein "Lockvogel?)) - später ins Auto, Abendessen etc. und dann schlafen gelegt. Kurz später wachen wir auf durch ein Geräusch an der Karosserie. Licht angemacht und bewegt, schon hörten wir flüchtende Schritte. Es stellte sich heraus, dass man erfolglos versucht hatte, die Fahrertür zu knacken und dabei den Schließmechanismus ruinert hatte. Neben uns stand ein großes, schickes Womo, das einen Hund an Bord hatte ... da hat niemand was probiert, obwohl da garantiert mehr zu holen gewesen wäre. Die Pointe an der Sache war: Das Schloss der Fahrertür war vorher schon defekt (Zylinder platt), man konnte es mit einer Münze oder einem Schraubenzieher oder Taschenmesser einfach aufdrehen. Aber das wussten die natürlich nicht ... :mrgreen: Seitdem konnte man die Tür nur noch von innen ver- und entriegeln.

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 19:17
von Hennes
Moins,
eins vorweg, ich fahhre schon seit über 40 Jahre nach Frankreich, die letzten Jahre mehrere Monate und uns ist noch nie was passiert, ich fühle mich wohl und sicher in Frankreich !
stehe aktuell in Cancale, alleine na und...

ich habe zwischen den vordertüren eine Kette, die bekommt keiner auf, das Handschuhfach ist auf, man sieht nur Gardena Anschlüsse, an den Dreiecksfenster sind Riedkontakte, 0,5 mm das Fenster ziehen und es gibt ein Heidenspektakel, Riedkontakte an allen Fenstern und Aufbautür, es kommt keiner ohne Geräusche in das Womo wenn ich schlafe, ich möchte wach werden wenn es jemand versucht und mein 64 kg Hund hilft mir dann, hoffe ich jedenfalls :-)

Und wenn ich nicht im Womo bin, gibt es trotzdem ein " Getöse " aber daran stört sich ja kaum jemand.

Kette zwischen den Vordersitzen mache ich auch beim Aldi Einkauf in Deutschland.

Beim Tanken drückt meine Frau die Zentralverriegelung zu und während der Fahrt ist auch die Aufbautür verschlossen.

Ach so, die Heckleiter habe ich auch abgebaut, brauche ich nicht.

Gruß aus Cancale / Bretagne

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 13:17
von camperfan
Herr B. hat geschrieben:camperfan schreibt:
hierbei ist nicht unbedingt die Menge sondern die Dosis ausschalggebend.

Der ist gut! :lach1


Ich denke, ein Feuerwehrmann hat schon etwas mehr Ahnung von Gemischen und Zusammensetzung von gasähnlichen Stoffen. ;)

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 14:20
von camperfan
Komisch, jetzt diskutieren wir (Unwissenden) schon seit Jahren dieses Thema, aber niemand (ausser die Opfer) konnte Klärung in die Sache bringen.
Wir haben hier ja nun ein paar tausend Mitglieder, ist denn niemand darunter der zu einem OP-Team gehört (Anästhesist, OP-Schwester)?

Da mir dieses Thema bis heute nicht klar ist und ich diesem auch eher ungläubig gegenüberstehe, habe ich heute die Gelegenheit genutzt und mich mit einem Anästhesisten über das Thema Gasüberfälle auf WoMo-Besatzungen unterhalten.
Ich sitze da an der Quelle und stelle fest, dass die Feuerwehrkollegen nicht Unrecht haben, schließlich gehört das Wissen über Gase, Zusammensetzung und Auswirkungen zu ihrer Ausbildung – auch Achim hat sich vor ewigen Monden einmal dazu geäußert.

Das Narkosemittel ist in einem Behältnis (früher war es mal Glas) und ist flüssig.
Die Menge beträgt nur ca. 0,5 Liter. Beim Entweichen verändert sich die Flüssigkeit und nimmt einen gasförmigen Aggregatzustand ein.
Dieses Gas wird zur Narkose verwendet, so wie wir es im OP kennen.
Das Zeug muß eine unheimlich hohe Konzentration haben, denn würde eine solche Flasche (wenn sie aus Glas wäre) auf den Boden fallen und zerbersten, müsste sofort der OP vom gesamten Personal geräumt werden. Wer zu langsam ist, den haut´s aus den Socken.

Der Doc. sagte auch, dass häufiger bei OPs mit Klinkindern die Masken nicht so ganz dicht sitzen und schon mal ein wenig Gas an den Maskenrändern entweichen kann, dann sitz auch der Anästhesist plötzlich schläfrig daneben.

Um sich die Ergiebigkeit vorstellen zu können, je nach Anwendungsdauer und Menge beim Einzelpatienten, können mit der kleinen Menge von 0,5 Ltr. ca. 1.000 Narkosen durchgeführt werden.

Für „Einbrecher Ede“ ist auch dieses Betäubungsmittel finanzierbar, es kostet ca. 100 €.

Achso, ich vergaß es fast, es ist möglich, trotz des großen Raumes wie dem Wohnmobil, eine Besatzung, auch mit Hunden, mit kleinsten mengen von dem NArkosezeugs, in den Tiefschlaf zu versetzen. Man braucht keine LKW Ladungen, sondern nur eine kleine Menge aus dem Fläschchen.


Ich denke nun anders und meine zwiespältige Meinung existiert nicht mehr.

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 15:28
von BossCatOne
Danke Udo, sehr aufschlussreich.

Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 16:21
von Urban
Wow so eindeutig hätte ich das nicht vermutet und da heute ja nicht der erste April ist,kann man Deinen Ausführungen also Glauben schenken und den Narkosegaswarner wieder in Betrieb setzen.
Ich war zwar meist ein Zweifler hatte aber immer die Vermutung das doch nicht jeder der Überfallen wurde was zurechtspinnt und das der Hund sich auch mit Rotwein die Kante gegeben hat,weil der ja nicht gebellt hat ist auch stark verwunderlich.
Komisch nur das mein Kunde (Chirurg) das nicht erwähnt hat, als ich den gefragt hatte.
Ich habe aber noch einen Spezialisten an der Hand,einen sehr gut bewanderten Operationshelfer mit Jahrzehntelanger Erfahrung der musste das doch auch wissen
Heißt das Mittel vielleicht Isofluran
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Re: Nachbarn in Frankreich ausgeraubt

Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 17:51
von garibaldi
Sehr interessant! Bleiben allerdings noch diverse Fragen offen:
1) Von welchem Stoff genau ist hier die Rede? Die handelsüblichen Anästhetika kommen aus diversen Gründen eigentlich nicht in Frage: http://de.wikipedia.org/wiki/Inhalation ... 4sthetikum - dazu unten mehr.
2) Wie wird das im klinischen Einsatz dosiert?
3) Wie breitet sich dieses Gas aus, ist es schwerer oder leichter als Luft?
4) Wie geht der Übergang vom flüssigen zum gasförmigen Zustand vor sich? Der Siedepunkt von Sevofluran (das hier eventuell in Frage käme) liegt bei 58.5° C. Das heißt, ein solcher Übergang in die Gasform ohne Hilfsmittel wäre nicht möglich. Folgt man dieser Überlegung, kann aber die Geschichte mit dem runtergefallenen Glasbehälter nicht stimmen ... außerdem bräuchte der "Ede" dazu den entsprechenden Verdampfer, also ein Gerät, das man nicht so ohne Weiteres durch die Gegend tragen kann.
5) Wie wirkt sich eine Überdosierung aus, oder gibt es die nicht?
6) Wo bekommt man als Nichtmediziner das Zeug her und woher hat man das Knowhow für den richtigen Umgang damit?

Zur Frage 2 müsste man nach der Schilderung oben davon ausgehen, dass es sich dabei um die Kategorie der volatilen Anästhetika handeln müsste, die aber verdampft werden müssen. Zumindest in dem Fall, der an der Tankstelle begann, könnte dafür allenfalls eines dieser Mittel (Sevofluran) in Frage kommen, da die anderen einen stechenden Geruch haben, der da sicher aufgefallen wäre. Dazu braucht man aber den entsprechenden Verdampfer. Dem widerspricht jedoch die Geschichte mit dem runtergefallenen Glasbehälter. Worum also könnte es sich handeln?

Zur Frage 3 muss man laut der Schilderung davon ausgehen, dass das Gas leichter als Luft ist, sonst könnte es nicht, wenn der Behälter auf den Boden fällt oder die Maske beim Patienten undicht ist, das Personal beeinträchtigen. Wenn es aber leichter als Luft ist, entweicht es im Womo doch ziemlich schnell durch die Dachlüfter ... :?:

Ergo: Auch diese Geschichte ist bei genauerer Überlegung voller Widersprüche, es sei denn, es gibt ein Anästhetikum, dass Wikipedia nicht kennt - was ja möglich wäre ...