Re: Nur mal so zum Nachdenken
Verfasst: Mo 21. Jan 2019, 08:14
Auf den Seiten des UBA ist zu lesen (also mit Vorsicht zu genießen):
„Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher.“
Die Begründung:
Ein Grenzwert am Arbeitsplatz gilt für eine zeitlich begrenzte Belastung, während dem NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen den ganzen Tag betroffen sein können.
Aha, dann wäre doch ein Aufenthalt neben der Ampelanlage am Neckartor für einen derart am Arbeitsplatz belasteten Arbeitnehmer glatt wie ein Aufenthalt in einem Luftkurort. Aber wer stellt sich schon 8 Stunden am Tag neben der Ampelanlage am Neckartor? Es müsste also jedem einleuchten, dass eine akzeptable Messung erst einige Meter entfern von dem jetzigen Messort erfolgen kann, genauso wie die Experten vom Fraunhofer-Institut in dem ARD Beitrag es auch aufzeigten.
Nicht so Winfried Hermann, seines Zeichens grüner Verkehrsminister in Baden-Württemberg. Er hält sich selbst für den absoluten Experten. "Krankhaft übersteigertes Selbstbewusstsein" nennt man das, eine psychische Erkrankung, welche unter Managern und Politikern sehr verbreitet ist.
Und nicht genug, nun bekommt Winfried Hermann vom Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg noch eins drauf. Zeit.de schrieb: „Gegen Feinstaub bringt ein E-Auto nicht viel" denn es mehren sich die Hinweise von Experten, die den Sinn von Fahrverboten anzweifeln, zumindest dann, wenn es um die Verringerung von Feinstaub geht. Aktuelle Messungen der LUBW zeigen, dass eben nicht Dieselabgase die Hauptververursacher hoher Feinstaubbelastungen sind.
Wie auch Experten vom Fraunhofer Institut, u.a. der Dresdner Prof. Matthias Klingner, bereits berichteten, kommt die erhöhte Feinstaubbelastung durch Aufwirbelungen und Abrieb (Bremsen, Reifen usw.) zustande.
Verkehrsbedingter Feinstaub (PM10) entsteht zu 85 % bei Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb. Die Aufwirbelung vom Straßenstaub erhöht Messergebnisse zusätzlich.
Laut LUBW bedeutet das, von den Messungen der Tagesmittelwerte am Stuttgarter Neckartor stammen also nur 1,9 ug/m3 Luft aus dem Auspuff und 11,9 ug/m3 stammen von Abrieb und Aufwirbelungen, haben also mit dem Diesel nichts zu tun hahaha, was sage ich nicht.
Selbst wenn nur E-Mobile durch die Stadt fahren, ändert das an den Feinstaubwerten nichts Nennenswertes. Das bestätigte kürzlich bereits der Dekra-Fachmann Clemens Klinke.
Auch für die an 22 weiteren Messstellen überprüfte Feinstaubsorte PM2,5, die aus Abgasen kommt, wurde lt. Pressesprecherin Tatjana Erkert "seit Jahren keine Überschreitungen der Werte" festgestellt. Das bestätigt doch, dass Verbrennungsmotoren, egal ob Benzin oder Diesel, deutlich besser sind als ihr Ruf.
Der Dresdner Prof. Matthias Klingner (Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme) erklärt, dass bis zu 40 ug/m3 Feinstaub auf natürliche meteorologische Vorgänge zurückzuführen sind. Inversionswetterlagen können dazu führen, dass die Feinstaubbelastung auch ohne Verkehr auf 100 bis 150 ug/m3 pro Kubikmeter Luft ansteigt. So was dummes aber auch . . .
Logisch, dass in Hamburg nach einem halben Jahr Fahrverbot keine erwähnenswerte Verbesserung der Luftqualität festgestellt werden konnte.
Was könnte man denn dann noch so alles verbieten? Dem selbsternannten Umweltpabst der DUH wird schon noch was einfallen. Kleiner Tipp: den gesamten Schiffs- und Straßenverkehr und die Stilllegung der Industriebetriebe, denn letztere haben den größten Anteil an schlechter Luft. Selbstredend, dass auch alle Heizungen abzuschalten sind. Und Invasionswetterlagen werden natürlich ebenfalls gerichtlich untersagt.
Übrigens, Am Neckartor wurden am 01.01.2019, also Neujahr nach dem Feuerwerk = 59 ug/m3 PM10 gemessen, die folgenden Tage waren sehr moderat.
Wenn der Feinstaub wirklich so gefährlich wäre, wie die „Todesfall-Statistiken“ weismachen wollen, müssten alle Raucher schon längst ausgestorben sein. Ein Raucher erreicht mit einer einzigen Zigarette bereits 200.000 ug/m3 Luft, auf den Tag hochgerechnet sind das bei 15 Zigaretten 3.000.000 ug. Nur mal so: 20 Zigaretten täglich bringen jährlich eine Kaffeetasse Teer in die Raucherlunge, 6 Kilo Rauchstaub oder 10 Briketts nimmt ein emsiger Raucher in 20 Jahren auf, usw. http://www.infantologie.de/raucher/statistik.php
Bei all den zuvor aufgeführten Feststellungen von Experten fragt man sich doch, auf welcher rechtlichen Grundlage Fahrverbote basieren. Es dürfte inzwischen doch ganz klar sein, dass mit Fahrverboten keine erwähnenswerte Senkung der Werte zu erreichen ist, der Diesel also nicht der Verursacher ist. Entsprechende Gerichtsurteile sind also Mumpitz. Aber „man nimmt an . . .“ wie all den Quatsch um Grenzwerte, denn mehr bringen die Strategen doch nicht zusammen.
„Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher.“
Die Begründung:
Ein Grenzwert am Arbeitsplatz gilt für eine zeitlich begrenzte Belastung, während dem NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen den ganzen Tag betroffen sein können.
Aha, dann wäre doch ein Aufenthalt neben der Ampelanlage am Neckartor für einen derart am Arbeitsplatz belasteten Arbeitnehmer glatt wie ein Aufenthalt in einem Luftkurort. Aber wer stellt sich schon 8 Stunden am Tag neben der Ampelanlage am Neckartor? Es müsste also jedem einleuchten, dass eine akzeptable Messung erst einige Meter entfern von dem jetzigen Messort erfolgen kann, genauso wie die Experten vom Fraunhofer-Institut in dem ARD Beitrag es auch aufzeigten.
Nicht so Winfried Hermann, seines Zeichens grüner Verkehrsminister in Baden-Württemberg. Er hält sich selbst für den absoluten Experten. "Krankhaft übersteigertes Selbstbewusstsein" nennt man das, eine psychische Erkrankung, welche unter Managern und Politikern sehr verbreitet ist.
Und nicht genug, nun bekommt Winfried Hermann vom Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg noch eins drauf. Zeit.de schrieb: „Gegen Feinstaub bringt ein E-Auto nicht viel" denn es mehren sich die Hinweise von Experten, die den Sinn von Fahrverboten anzweifeln, zumindest dann, wenn es um die Verringerung von Feinstaub geht. Aktuelle Messungen der LUBW zeigen, dass eben nicht Dieselabgase die Hauptververursacher hoher Feinstaubbelastungen sind.
Wie auch Experten vom Fraunhofer Institut, u.a. der Dresdner Prof. Matthias Klingner, bereits berichteten, kommt die erhöhte Feinstaubbelastung durch Aufwirbelungen und Abrieb (Bremsen, Reifen usw.) zustande.
Verkehrsbedingter Feinstaub (PM10) entsteht zu 85 % bei Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb. Die Aufwirbelung vom Straßenstaub erhöht Messergebnisse zusätzlich.
Laut LUBW bedeutet das, von den Messungen der Tagesmittelwerte am Stuttgarter Neckartor stammen also nur 1,9 ug/m3 Luft aus dem Auspuff und 11,9 ug/m3 stammen von Abrieb und Aufwirbelungen, haben also mit dem Diesel nichts zu tun hahaha, was sage ich nicht.
Selbst wenn nur E-Mobile durch die Stadt fahren, ändert das an den Feinstaubwerten nichts Nennenswertes. Das bestätigte kürzlich bereits der Dekra-Fachmann Clemens Klinke.
Auch für die an 22 weiteren Messstellen überprüfte Feinstaubsorte PM2,5, die aus Abgasen kommt, wurde lt. Pressesprecherin Tatjana Erkert "seit Jahren keine Überschreitungen der Werte" festgestellt. Das bestätigt doch, dass Verbrennungsmotoren, egal ob Benzin oder Diesel, deutlich besser sind als ihr Ruf.
Der Dresdner Prof. Matthias Klingner (Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme) erklärt, dass bis zu 40 ug/m3 Feinstaub auf natürliche meteorologische Vorgänge zurückzuführen sind. Inversionswetterlagen können dazu führen, dass die Feinstaubbelastung auch ohne Verkehr auf 100 bis 150 ug/m3 pro Kubikmeter Luft ansteigt. So was dummes aber auch . . .
Logisch, dass in Hamburg nach einem halben Jahr Fahrverbot keine erwähnenswerte Verbesserung der Luftqualität festgestellt werden konnte.
Was könnte man denn dann noch so alles verbieten? Dem selbsternannten Umweltpabst der DUH wird schon noch was einfallen. Kleiner Tipp: den gesamten Schiffs- und Straßenverkehr und die Stilllegung der Industriebetriebe, denn letztere haben den größten Anteil an schlechter Luft. Selbstredend, dass auch alle Heizungen abzuschalten sind. Und Invasionswetterlagen werden natürlich ebenfalls gerichtlich untersagt.
Übrigens, Am Neckartor wurden am 01.01.2019, also Neujahr nach dem Feuerwerk = 59 ug/m3 PM10 gemessen, die folgenden Tage waren sehr moderat.
Wenn der Feinstaub wirklich so gefährlich wäre, wie die „Todesfall-Statistiken“ weismachen wollen, müssten alle Raucher schon längst ausgestorben sein. Ein Raucher erreicht mit einer einzigen Zigarette bereits 200.000 ug/m3 Luft, auf den Tag hochgerechnet sind das bei 15 Zigaretten 3.000.000 ug. Nur mal so: 20 Zigaretten täglich bringen jährlich eine Kaffeetasse Teer in die Raucherlunge, 6 Kilo Rauchstaub oder 10 Briketts nimmt ein emsiger Raucher in 20 Jahren auf, usw. http://www.infantologie.de/raucher/statistik.php
Bei all den zuvor aufgeführten Feststellungen von Experten fragt man sich doch, auf welcher rechtlichen Grundlage Fahrverbote basieren. Es dürfte inzwischen doch ganz klar sein, dass mit Fahrverboten keine erwähnenswerte Senkung der Werte zu erreichen ist, der Diesel also nicht der Verursacher ist. Entsprechende Gerichtsurteile sind also Mumpitz. Aber „man nimmt an . . .“ wie all den Quatsch um Grenzwerte, denn mehr bringen die Strategen doch nicht zusammen.