Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

... eure Reiseberichte aus Norwegen
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Lira
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Regen prasselt nach wie vor aufs Dach, mal mehr, mal weniger.
Gegen 10.00h am Vormittag fahren wir über die Brücken und auf die Insel mit den vielen Vogelpopulationen - Runde.
IMG_9144 Wirklich klasse Landschaften - Vogelinsel Runde.jpg
Kommen bald am einfachen, aber schön gelegenen Campingplatz an – und bezahlen für eine Nacht. Incl. Strom zahlen wir für zwei Personen + Wohnmobil in erster Reihe 190NOK, können ein Brot erstehen, vespern, ziehen uns an und gehen in einer Regenpause los – hinauf in Richtung Vogelfelsen. Zunächst ist der Aufstiegsweg sogar teilweise geteert, aber dann kommt Matsch-Patsch. Zum Glück sind wir - trotz Packen für den Sommerurlaub - gut ausgestattet :?
IMG_9142 Ja - ist es nicht nett....jpg
Der Aufstieg tut gut und wir „genießen“ die frische raue Nordseeluft, das „Hinauf, Hinauf“.
Immer wieder regnet es – die Kapuzen sind weit ins Gesicht gezogen, viel sieht man nicht, hört man nicht, hauptsächlich das Prasseln des Regens auf die Wetterjacken.
Plötzlich entdecken wir sie – sie sitzen im Gras, in den Gräsern und lauern schier auf uns – die norwegischen Kampfschafe!!!
IMG_9146 Die Kampfschafe sind aufmerksam und lauern schon auf uns.....jpg
Ich liiiiiiebe ja Schafe und kann mich gar nicht sattsehen an den verschiedenen Gesichtern, nicht satthören an dem verschiedenen Geblöke in den verschiedenen Nuancen und Stimmlagen.
Die Vögel geraten angesichts der hier präsenten verschiedenen Schafen völlig in den Hintergrund (für mich).


Nach über zwei Stunden – wir sind genug herumgegangen, im Dreck und Regen und Wind und Sturm von einem Stein zum anderen gesprungen, nah am Abgrund, näher am Bewuchs, wäre es nicht tatsächlich patschnass gewesen, hätte ich vorgeschlagen, den wilden Abstieg nach unten bis zum eigentlichen Vogelfelsen zu machen.
IMG_9150 Da runter führt ein Steig, dem ich bei geeigneten Bedingungen nicht widerstehen hätte können......JPG
Als nächstes gibt es eine kleine Schafs-Schau. Jedes ist anders, jedes hat einen anderen Blick, Charakter, ein anderes Blöken, ich sollte mir Gedanken über meine weitere berufliche Tätigkeit machen - ich weiss :D
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Zuletzt geändert von Lira am Fr 26. Jul 2013, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
jion
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von jion »

unglaublich schöner Reisebericht mit tollen Fotos. Da kommt Fernweh aus. Vielen Dank für dieses Großes Kino und das wir dabei sein dürfen.
Lira
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Danke Jion, freut mich sehr, wenn es auch euch oder Dir gefällt!!!!!

Wer das nicht sehen möchte oder nix damit anfangen kann - blättert einfach weiter und erklärt mich für verrückt - ich liiiiiiiiiiiebe Schafe!! :cool1
Vor allem wenn sie so unterschiedlich sind:
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Lira
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Schafis Schafis Schafis, wenns schon keine Lundis gibt..... :?
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Lira
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Anderer Morgen, Diskussion: Dann waren wir schon mal in der Gegend – bei Traumwetter zugegeben – vor Jahren – und wir waren einfach nicht in Ålesund. Und nun sind wir so nah dran – und fahren nicht nach Ålesund? Geht ja gar nicht. Nix wie hin. Einen halben Tag Regen sitzen wir noch aus. WIR SCHAFFEN DAS!!. Danach geht es flugs südlich, in Oslo ist Sommer, DAHIN wollen wir danach auf dem schnellsten Weg. Donnerstag sind wir in Oslo – versprochen!!
IMG_9181 Ohne Worte - die Brücke ist beschildert.jpg
Die Hareid-Sulesund-Fähre erreichen wir so, dass wir sofort auffahren und rüberfahren können – und die 268NOK loswerden, dauert grad eine Viertelstunde.
Der Einweiser schickt uns auf eine Spur, neben der rechts schon ein Lkw steht, also ziemlich eng das ganze. Links neben uns Pkws, die auch ziemlich rechts fahren – aufeinmal Geschepper – es fällt was runter – haben wir den Lkw touchiert? Ja, offenbar. Das rückwärtige Verkleidungsteil seines Aussenspiegels liegt auf dem Boden. Ich hebe es auf und reiche es ihm hoch – er sitzt wie ferngesteuert drin – mit so einem Blauzahngedings im Ohr – und weiss gar nicht, was ich will. Er sitzt auch soviel höher als ich, ich fuchtle damit noch ein wenig rum, und zeige auf seinen Spiegel, dann nimmt er es endlich an, wir fahren noch ein paar Meter weiter vor, die Wohnmobile hinter uns haben ein ähnliches Problem, schrappen aber knapp nicht an. Wir hatten die Fähre draussen noch nicht bezahlt und die Zahlmeister liefen rum und kassierten, im Fahrzeug sitzenbleiben hiess also das Gebot der Stunde.

Schatzis Telefon schellt. Es ist der Lkw-Fahrer – huch!!!!!!! - er will, dass wir uns nach der Fähre treffen. Da schau her. Er ist 5m von uns entfernt, er hätte doch herkommen können?!
Schatzi sichert ihm zu, nach der Fähre stehenzubleiben und mit ihm zu sprechen, alles gut. Er hat also über die norwegische Autonummer flugs die norwegische Mobiltelefonnummer rausgekriegt, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ist das bei uns so auch möglich?
Der Lkw-Fahrer moniert später, dass also so Befestigungszäpfchen abgebrochen seien. Auf die Frage, wie man das jetzt lösen könne, meinte er nur lapidar „Ein paar Bier wären gut“.
Na sowas.
Hatten wir heute morgen nicht erst im Radio gehört, dass immer mehr Touristen offenbar ihren Norwegenaufenthalt mit Alkohol bezahlen wollen – und man in der laufenden Saison schon über 270.000 Liter unverzollten Alkohol an den Grenzen beschlagnahmt hätte, von Mama und Papa Tourist, von Grethi und Plethi, von allen, die ins gelobte Land reisen? ---- Wir haben leider kein Bier an Bord, weil wir nicht einkaufen waren, es tuts auch eine Flasche MUMM aus dem EU-Repertoire …. alles gut. Wir fahren weiter. :shock:

Schon bevor wir auf die Fähre fuhren, leuchtete die rote Batterielampe am Auto auf. Gestern auch schon mal, ging gestern nach rund 10 min. wieder aus. Fiat-Selbstheilung – die Diagnose, ist ja oft so, da leuchten alle möglichen Christbäume, dass man nicht gleich hysterisch werden muss, wenns dann mal hell und bunt am Armaturenbrett wird.
Und doch – nachdem wir die Fähre verlassen haben, beunruhigte uns dieses rote Batterielicht. Die Anzeige für die Fahrzeugbatterie zeigte auch nur noch schlechte Leistung an, angesprungen war das Fahrzeug super.
Als wir auf dem Weg nach Ålesund, immerhin einer Stadt mit mehr als 40.000 Einwohnern sind, kommen wir an einem größeren KFZ-Ersatzteil-Laden vorbei. Wir halten an, es wird sich erkundigt. Wir sind der Meinung, wir brauchen eine Batterie. Das Auto ist nun im siebten Jahr, da ist das auch normal, aber die Firma hier hat sowas nicht, verweist uns woanders hin, ca. 10km von hier. Telefonat. Nein, heute können wir nicht mehr kommen, aber morgen vormittag, ja, das sei gut. Auto startet wie eine Eins, wir fahren nach Åndalsnes, finden auch auf Anhieb den Wohnmobilstellplatz, dort auch einen Platz – soll es dieser sein in zweiter Reihe nahe dem Stromkasten – nein – doch bitte lieber mit Aussicht vorne aufs Meer – naja, also – hier – ist das genehm – es ist, es ist – ja. Maschine steht.
Oh, alles bissi schief. Wir schlafen abwärts, das Duschwasser läuft aus der Dusche raus in den Wohnraum und wenns blöd geht, - also Böckle raus. Auto anlassen und auf die Böckle fahren. B - R - R - AUSSSSSS !!!!! :shock:
Batterie am Ende.
Welch ein Glück!
Wir stehen richtig auf einem offiziellen Wohnmobilstellplatz, nicht im Tunnel, nicht auf der Fähre, nicht unterwegs, nicht auf einem Supermarktparkplatz, sondern ganz einfach auf einem Wohnmobilstellplatz mit Blick aufs Meer – und wir haben eine Panne. Klasse. :cool1
Dazu regnet es, während im Internet zu lesen ist, dass in GANZ Europa Sommer ist.
Glück oder Pech - oder gar BEIDES und wir sind Glückskinder ?????

Das mit dem Regen muss nun vernachlässigt werden.
Was tun? Klar. Wir haben gar nicht soviel Kabel dabei, dass wir uns an den Stromverteiler anschließen könnten. Auch der Generator ist angesichts dessen, dass wir doch eigentlich in den Sommer gefahren sind, daheim geblieben. Schön blöd. Da stehen wir nun da – und haben den Salat - bzw. den Regen, dem wir nicht entrinnen können.
Es wird telefoniert, morgen könnten wir in eine Werkstatt kommen, dort bekämen wir auch ratzifatzi eine neue Batterie eingebaut, wir sollten einfach morgen vormittags kommen.
Gut.

Wir besichtigen Ålesund. Die Stadt auf den vielen Inseln brannte irgendwann ab und dieser Brand ist heute noch im norwegischen Sprachwesen sprichwörtlich überliefert - so zB "Seit dem Brand von Ålesund" war der Sommer nicht mehr so schlecht usw......... also "bezeichnend. Aufgebaut wurde das alles dann wieder vor rund 100 Jahren, der deutsche Wilhelm II. hat seine persönliche Geldschachtel aufgemacht und Geld gespendet-und es gibt seither viele Jugendstilattribute auf den Häusern zu sehen.Dazu gibt es einen Hafen, in dem täglich die Hurtigrutenschiffe anlegen und auch Hunderte Kreuzfahrschiffe während der Saison, die dann auf die Schnelle Tausende Leute in die Stadt entlassen. Sowas prägt so ein Städtchen natürlich schon ungemein.
WIR schauen dies und das und alles an und steigen auf den Aksla mit seinen418 Stufen hinauf, um uns oben der Illusion berauben zu lassen, dass es ein schönes Lokal gäbe - aber im Regen ist alles anders als in der Sonne. Wir finden ein wirklich schönes Lokal, in dem wir zum gleichen Preis wie anderswo an einem sauberen Tisch sitzen und essen können - mit Servietten und Bedienung und der üblichen Nachfrage - "smake bra" _ die sie ja machen müssen, weil wenn sie das nicht machen, der Tourist die Möglichkeit hat, hinterher zu klagen....... ich bin doch schon wieder im Job, verzeiht....
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von nordlandfan »

Chapeau !
also Isa ich mag auch deine Schlechtwetterberichte :lol:
Liegt wohl daran, dass ich den Norden doch so gerne bereise :?:
Und keine Fotos bei Regen, ist gar nicht gut. Sieht man doch oben :cool1 . Kann deine Schafbegeisterung gut nachempfinden. Was sind dagegen schon die Clowns der Lüfte , die sich euch nur verbargen :roll: ?

Ich hab Alesund bei Regen nocht gut in Erinnerung, tolle Blauestunde-Dias gab es dort, allerdings vor gut 20 Jahren :( .



Grüßle, Heinz
Zuletzt geändert von nordlandfan am Sa 27. Jul 2013, 08:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Ekki »

Hallo Isa!
Respekt! Wirklich toll geschrieben! Und ansonsten... Norwegen, Licht und Schatten, so ist es eben.

Liebe Grüße aus Mölln!
Lira
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Danke Heinz für Deine Aufmunterungen und Ekki auch Dir für die freundlichen Worte.
Nun - es ist halt so, dass man im Regen nicht so gerne fotografiert - ich halt, weil ich die Bilder nicht nachbearbeite und die dann halt nicht "schön" werden.
Schatzi fotografiert dann trotzdem uneingeschränkt, er entwickelt ja eh jedes Bild, das er für entwicklungswert hält - und es ist halt SEIN Job. Meiner ist ja ein anderer :lol:

Hier noch die Bilder aus der Jugendstilstadt:
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Weiter Ålesund:
IMG_9246 Teil der Stadt im Regen mit demAussichtspunkt drüber.JPG
IMG_9245 Movie setzt sich schon mal in Position.jpg
Am anderen Morgen wird es spannend: Wird sich die Batterie soweit erholt haben, dass das Wohnmobil anspringt?
Sie hat natürlich nicht. Der Pannendienst muss angerufen, die 500NOK Selbstbeteiligung für diesen Einsatz bezahlt und 16km in die Werkstatt geschafft werden.
Diese Fahrt ist eine der spannendsten meiner ganzen Wohnmobilkarriere. Man glaubt nicht, wie weit 16km sein können - und wieviele Lichter ein Wohnmobil im Armaturenbrett haben kann :lol:
Eins ums andere leuchtet auf. Die Rückfahrkamera geht nicht mehr, der Tacho steigt ca 3km vor dem Ziel aus - der Motor beginnt zu stottern, wir schaffens noch bis auf den Hof der Werkstatt, dann rein und Bescheid geben. Gleich zwei Norweger mit ernsten Gesichtern stellen wichtige Fragen, messen hier und da und haben alsbald die Diagnose bereit:
Es ist nicht nur die Batterie, sondern die Lichtmaschine. Und eine solche haben wir nicht hier, wir müssen telefonieren. Na bravo.
Von - bis zu zwei Wochen - bis - wir haben noch eine andere Möglichkeit - gehen die Horrorszenarien. Aber: Norweger sind sehr freizeitorientiert - und deshalb sucht man schon nach einer Lösung, die dem Geschädigten möglichst wenig versaute Freizeit abverlangt. Deshalb ist ein kaputtes Bobil auch eine ernste Sache, viel schlimmer als ein lädiertes Firmenfahrzeug 8-)
Die Lösung: Drei solche Lichtmaschinen seien kürzlich nach Drammen ins Land gekommen - die gehörten aber schon in andere Wohnmobile, auf die andere Urlauber sehnsüchtig warteten.
Im Land befänden sich noch Nicht-originale-Fiat-Teile,so eins könnte man bis morgen beschaffen und übermorgen einbauen. Hätte auch den Vorteil, dass es noch günstiger sei - eine neue Batterie bitte auch gleich mit dazu, die hat sicher auch Schaden genommen - jawohl, so machen wirs. Wir können auf dem Betriebsgelände wohnen, bekommen Strom, nur hängen wir halt hier in einem Stadtteil von Ålesund in einem weitläufigen Industriegebiet im strömenden Regen, wo man nicht mal mit dem Fahrrad abhauen könnte....
Schatzi muss telefonieren - mit seiner Versicherung. Leider hat er in diesem Fall kein Leihauto im Versicherungsumfang, er erklärt der Sachbearbeiterin aber ausführlich unsere Situation und die schlechte Stimmung - sie ruft 10min. später zurück. Eine halbe Stunde später wird uns ein Oktavia gebracht, den könnten wir bis Freitag benutzen - bitte hinterher auftanken. Das ist die Option. Die gute Frau hatte mit ihrem Chef gesprochen und ihm unsere missliche Lage geschildert. Der - wiederum freizeitorientiert - hat auch eingesehen, dass das im Urlaub ja gar nicht geht. Die armen Leute bräuchten ein Fahrzeug. Pah. Da staunt das Frankenmadel, was im gelobten Land so möglich ist - nach all den schlimmen Erfahrungen mit Versicherungen im eigenen Land!!!
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Re: Kleiner Reisebericht Südnorwegen Juli 2013

Beitrag von Lira »

Schnell wird das Nötigste eingepackt, auch auf die Option hin, dass wir eine Nacht außer-wohnmobil verbringen – und fahren mal los – erst Richtung Åndalsnes – dann weiter – bis Geiranger.
IMG_9256 Rosenkirche, auch die Kreuzfahrttouristen haben hier einen Fotostopp.jpg
IMG_9253 Am Nordfjordim Regen.jpg
Tolle Tour. Bei schönem Wetter sensationell. Schon wenn man sich dem Geiranger Fjord nähert, Aussichtsstellen, toll.
IMG_9260 Erster Blick in den von Schiffsabgasen verpesteten Geirangerfjord.jpg
IMG_9264 Bei Schönwetter sicher große Klasse- Geirangerfjord.jpg
Wegen des schlechten Wetters ist in Geiranger also wohl gar nicht soviel los wie sonst. Die üblichen Kreuzfahrtschiffe stehen rum, die mit ihren Schloten den ganzen engen Fjord verpesten, herumtuten und doch Tausende von Menschen in so einen Ort bringen, der von Tagesgästen lebt. Wir begannen schon bezeiten, auf den Geiranger-nahen Möglichkeiten nach freien Hütten Ausschau zu halten bzw zu fragen – erfolglos, Hauptreisezeit, alles voll und das trotz Schlechtwetter. Heieiei. Wo schlafen wir heute?
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