Remmi hat geschrieben:Man sollte sich mal vor Augen halten was der dem Lokführer angetan hat.
Da steuerst du deine Lok und dann steht jemand vor dir auf dem Gleis und du hast keine Möglichkeit das was kommt zu verhindern.
Ganz zu Schweigen von den eigenen seelischen und körperlichen Folgen.
Der Selbstmörder ist tod und der Lokführer muss den Rest seines Leben damit leben.
Und jedes mal wenn den Lokführer diesen Punkt passiert sieht er wieder diese Person auf dem Gleis.
Da kann ich mich nur anschließen.
Ok, der Mann war krank und auch wenn er es geplant hat, so ist er wohl nicht schuldfähig gewesen.
Mitleid hab ich dennoch nicht für Ihn, denn er braucht es ja auch nicht mehr... der Lokführer und die Familie von ihm sicher.
Ob jedoch die Betroffenheit in der Bevölkerung die gleiche wäre, wenn er kein Fußballer oder irgendeine andere Person des öffentlichen Lebens wäre, wage ich echt zu bezweifeln.
Vor Jahren hat sich der Bruder meines besten Freundes genau auf die gleiche Art und Weise das Leben genommen (auch er litt an Depressionen) da hat sich kaum jemand darum gekümmert und wenn, dann eher negativ, weil er dem Lokführer das angetan hat usw....
Es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich zwei völlig gleiche Vorkommnisse behandelt werden können.
Adler,
der sehr nachdenklich geworden ist beim schreiben dieser Zeilen.