Hallo,
Danke für eure Antworten.
Duschen wollen wir keinesfalls "auswärts" benutzen, die können noch so schön sein. Zum Duschen brauchen wir allerdings nicht viel ( 8 l/Duschvorgang). Problemzone ist bei uns wohl eher das Geschirr.
Eigentlich wollte ich ja - von mir aus - die Thematik der "korrekten" Entsorgung vermeiden. Da sie nun einmal angerissen ist, gebe ich halt auch meinen Senf dazu.
Grauwasser ist sicher nichts Böses, auch nicht "für die Umwelt". Ein Wasser- und Abwassertechniker hat mir einmal bestätigt, was ich als Chemikerin auch vertrat: Kommt der Tankinhalt auf eine dickere Schotterschicht oder auf Boden (auch Acker- oder Waldboden), so wird das Grauwasser perfekt gereinigt. Wenn wir dann und wann keine Entsorgungsstelle hatten, haben wir eben in diesem Sinne entsorgt. Was wir allerdings vermeiden, ist, dass man den Vorgang "von außen" sieht, denn Leute, die nicht wissen, dass das "nur" Grauwasser ist, glauben meist, dass man Sch... in die Pampa kippt. Dass dann der Schritt zum Verdammen der Wohnmobile nur mehr klein ist, ist auch verständlich.
Bei unserem Wochenende haben wir auf dem Stellplatz einen Abfluss, der nicht in die Kanalisation führt, sondern irgendwo in der Gemeindewiese versickert. Auch dorthin kommt unser Grauwasser, wenn wir nach Hause fahren.
Ich habe gehört, dass es in manchen Regionen Frankreichs üblich wäre, das Abwasser in kleinen Mengen im Boden des eigenen Stellplatzes versickern zu lassen. Angeblich gibt es deshalb auch keine Insektenplage.
Und als wir vor ein paar Jahren auf einem sehr schönen Campingplatz in England nach einer Entsorgungsmöglichkeit für Grauwasser gefragt haben, wurden wir von der Besitzerin des Platzes gebeten, damit die Blumenrabatten zu wässern.
Genug entwässert
Uli
PS: Gaby (WoMoOma), die Entsorgung in Kirkenes ist bei der Esso-Tankstelle schräg gegenüber vom coop, noch bevor man zum Meer kommt