458- Noch immer.JPG
Beim Aufwärtsgehen begegne ich einigen, es gibt großes Hallo, Wiedersehensfreude, Mann, wo warst Du – verschollen – nein, nur im Hochland und dann überall wo ihr wart, nur später.....
459- K´hranjukárschlucht.JPG
Wir treffen uns später am Stausee wieder, ein riesiges Projekt, der See ist nicht mal geflutet, Beton, zerstörte Natur, die Schlucht, die der Fluss in Jahrmillionen gefressen hat, einfach zubetoniert. Nein, hier ist es nicht schön, das ist doch nichts zum Übernachten. Außerdem ist es kalt und grau und windig und bäh. Hätte ich DAS gewusst, wäre ich gerne noch an der Südküste bei den bunten Bergen geblieben und hätte diese tolle Vierstundentour gemacht. Ich war fest davon ausgegangen, dass es am Staudamm für die Gruppe eine Übernachtung gäbe und wollte mich nicht schon wieder ausschließen. Weit gefehlt. Also fahre ich auch weg.....da muss was anderes her. Alle stieben davon – die einen bleiben unterwegs auf einem Parkplatz stehen, mir wird denke ich der Diesel knapp, wenn ich auf der Hochebene bleibe, fürchte ich, morgen nicht mehr runterzukommen, weil ich ja wohl die Nacht wieder durchheizen werde. Ich brauche also Diesel. Erinnere mich, im Vorbeifahren am Lagarflót, disem langgestreckten See, einen Laden mit davorstehender Zapfsäule gesehen zu haben. Sind gut 60km, ich rausche dahin und fasse mal 25 Liter Diesel, das müsste dann reichen bis Dänemark, übermorgen geht’s ja aufs Schiff und in DK ist Diesel günstiger als hier.
460- Blick über das Hochland.JPG
461- Tiefhängende Wolken über der Landschaft.JPG
Wir treffen uns später am Stausee wieder, ein riesiges Projekt, der See ist nicht mal geflutet, Beton, zerstörte Natur, die Schlucht, die der Fluss in Jahrmillionen gefressen hat, einfach zubetoniert. Nein, hier ist es nicht schön, das ist doch nichts zum Übernachten. Außerdem ist es kalt und grau und windig und bäh. Hätte ich DAS gewusst, wäre ich gerne noch an der Südküste bei den bunten Bergen geblieben und hätte diese tolle Vierstundentour gemacht. Ich war fest davon ausgegangen, dass es am Staudamm für die Gruppe eine Übernachtung gäbe und wollte mich nicht schon wieder ausschließen. Weit gefehlt. Also fahre ich auch weg.....da muss was anderes her. Alle stieben davon – die einen bleiben unterwegs auf einem Parkplatz stehen, mir wird denke ich der Diesel knapp, wenn ich auf der Hochebene bleibe, fürchte ich, morgen nicht mehr runterzukommen, weil ich ja wohl die Nacht wieder durchheizen werde. Ich brauche also Diesel. Erinnere mich, im Vorbeifahren am Lagarflót, disem langgestreckten See, einen Laden mit davorstehender Zapfsäule gesehen zu haben. Sind gut 60km, ich rausche dahin und fasse mal 25 Liter Diesel, das müsste dann reichen bis Dänemark, übermorgen geht’s ja aufs Schiff und in DK ist Diesel günstiger als hier - glaube ich zumindest, genau weiss ich das nun nicht. Egal.
Dann bemühe ich meine Reiseliteratur, fahre zuerst zum Besucherzentrum des Staudammprojektes, dort gibt es einen schönen Wohnmobilstellplatz, auf dem allerdings nicht ein Fahrzeug steht, aber man kann auch VE betreiben, was ich tue. So jetzt ist alles gut, ich kann noch 13km weiter fahren ins Sudurdalen auf einen Wanderparkplatz, den Hünerfeld empfiehlt. 8Km sind Schotterstrecke, das wird dann morgen meine letzte Schotterpiste werden, die ich hier auf Island fahre – das Plätzchen ist herrlich. In einer Talsenke, ein Gehöft in der Nähe, ein Wasserfall in der Nähe, zu dem ich morgen früh marschieren werde, das Rauschen eines anderen Wasserfalls im Hintergrund, wunderbar. Solche Plätze liebe ich.
462- Oder will sich Island doch mit blauem Himmel versöhnen.JPG