Versuchter Überfall in Frankreich

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Heiko
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von Heiko »

LC2471 hat geschrieben:Rastplatz in Frankreich, aber immer in der Nähe der Tankstelle mit ausreichender Beleuchtung, ...
Das ist gut für die Einbrecher - so brauchen sie nicht auffällig mit der Taschenlampe rumlaufen... ;)

Ne, nie auf Rastplätzen. In jedem Dorf abseits steht man sicherer.
LC2471
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von LC2471 »

Lernen im Leben ist immer gut. ;-) Aber wir würden es wieder so machen. Denn wir wissen ja nicht ob es überhaupt in der Nacht war. Warum macht man so etwas? Mmhh, .... weil man vielleicht müde ist. Muss jetzt jeder LKW- Fahrer rausfahren und an einer Turnhalle oder Kirche übernachten? ... wäre ja nun die logische Konsequenz. Natürlich Blödsinn.
Nachmals zur Erinnerung: So sind wir nach Spanien immer unterwegs:

http://up.picr.de/26173761rw.jpg

Das man mit so einem Gespann nicht so gerne über die Landstraße dängelt und in einem kleinen Ort Unterschlupf sucht dürfte bei den Meisten hier wohl auf Verständnis stoßen.
Nochmal: Es ist ja nichts passiert. Nur ein Versuch. Soll heißen wir haben eben doch alles richtig gemacht. Vor einem Versuch ist man nie geschützt, ... auch nicht vor Turnhallen und Kirchen! ;-)
1.) Beleuchteter Groß -Rastplatz immer in Publikumsnähe.
2.) Doppeltes Schloss-Prinzip
3.) 2 Wachhunde dabei ( sind zwar nur Dackel, dafür schlagen sie bei Fremdstimmen und Geräuschen sofort an)
4.) Im Wohnmobil immer kleine blaue Beleuchtung (1Watt LED) im Eingangebereich anlassen (Blau sieht man im Dunkeln am besten), Verdunkelungsrollos ein Stück (1cm) offen lassen, ... damit das Licht von aussen gleich wahrgenommen wird.

Soll ja hier an dieser Stelle nur ein Tip sein für diejenigen, die mit dem WoMo lange anstrengende Transitstrecken fahren wollen / müssen, und nur mal ein wenig oder kurz zur Ruhe kommen wollen.
janoschpaul
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von janoschpaul »

LC2471 hat geschrieben:So, ... liebe Fangemeinde,
:mrgreen:
Es freut mich für Euch, dass nicht wirklich etwas passiert ist, aber Übernachten auf Raststätten als Tip ?
womopeter
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von womopeter »

Hallo Lars,
Versuchter Überfall in Frankreich
hört sich doch schon sehr dramatisch an.
Ich würde es als versuchten Einbruch bezeichnen, denn Ihr wißt ja nicht, wo es passiert ist.
Und wenn die Dackel nicht angeschlagen haben, scheint es zu einem Zeitpunkt passiert zu sein,
in dem sie nicht an Bord waren ?
Es sei denn, sie haben wie die Besatzung während des versuchten aber GsD mißlungenen Einbruchs geschlafen.
Ansonsten würde ich mit so einem Gespann nachts immer einen CP aufsuchen.
Da steht man doch wesentlich ruhiger und sicherer.
Die Bayerische Polizei rät:
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern ... e-100.html
http://www.polizei.bayern.de/schuetzenv ... .html/6939
Tja und was in Bayern von der Polizei empfohlen wird, gilt wahrscheinlich auch wo anders....... ;)
Lira
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von Lira »

So wie ich das verstanden habe, wurde mit dem Gespann durch Frankreich durch nur möglichst zügig Strecke gemacht - klar, ein langweiliges Ein- und Auschecken an einem Campingplatz ist da nicht erwünscht. Offenbar gab es während der Strecke auch ""nur" die unbedingt nötigen Stopps für technische oder menschliche Bedürfnsse verschiedener Arten - man wollte sich nicht länger als unbedingt nötig aufhalten und verzögern lassen, verständlich, wenn das eigentliche Ziel Spanien ist. Nach eigener leidvoller Erfahrung in (Süd-) Frankreich würde ich meine Etappenziele so legen, dass in F keinerlei Übernachtung vonnöten wird, somit erübrigt sich auch, ob man auf Rasthöfen übernachtet oder eben nicht. Von der SW-Grenze der Schweiz bis zur Costa Brava sind das rund 700km, das kann man in einem Fahrtag m.E. auch mit Hänger und 80 km/h gut schaffen.
Allerdings habe ich mir (auch nach schlechter Erfahrung) angewöhnt, vor Weiterfahrt, auch im strömendstenn Regen, zumindest noch einmal um das Fahrzeug herumzulaufen und alles zu überprüfen, ob alles geschlossen und richtig gesichert ist. Da kann man dann doch schon mal das eine oder andere entdecken, was so nicht sein sollte - und evtl. auch den Einbruchsversuch.
Passiert ist passiert - verhindern kann man es wohl nicht und das nirgends - mit jedem Delikt mehr, das einem widerfährt, meint man, es müsse nun mal gut sein und die anderen wären mal dran....
Störungsfreie Reisen wünsche ich!

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nelly
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von nelly »

Dass man mit einem solchen Gespann auch gut auf Landstraßen fahren und in kleinen Orten parken kann, haben schon viele - auch Mitglieder dieses Forums -vorgemacht.

Dass von einer Übernachtung auf Rastplätzen, auf denen viel Betrieb ist und sich niemand um den anderen kümmert, abgeraten wird - ganz gleich, in welchem Land - ist nichts Neues.

Ob aber der Einbruchsversuch auf der Raststätte stattgefunden hat, ist ja völlig unklar. Man hätte ihn aber auch nicht durch zehnmaliges Rumlaufen rückgängig machen können.

Eine Strecke von 700km mal eben mit einem großen Gespann abzureißen, kann für Otto Normalverbraucher wohl nicht der beste Ratschlag sein.

Ein Land anzuprangern und quasi zum Boykott desselben aufzurufen, weil man dort selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat, halte ich für ziemlich grenzwertig.

Einen ähnlichen Einbruchsversuch konnten wir auf einem kleinen Besucherparkplatz in Bella Italia verzeichnen. Das Böse ist nämlich immer und überall - auch in der Schweiz, in Deutschland und in Franken!

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gerwulf
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von gerwulf »

Ich halte auch nichts davon, ein Land unter Generalverdacht zu stellen.
Uns wurde vor 6 Jahren auf dem CP in Toulouse auch versucht durch die Fahrertür einzubrechen. Auch hier hat ein Zusatzschloß dies verhindert und ich habe es erst 2 Tage später auf dem Heimweg bemerkt.

Trotzdem fahren wir mehrfach pro Jahr durch / nach Frankreich.
Diebe und Einbrecher sind überall unterwegs. Wer es diesen Vögeln so einfach macht und sich auf einem Rastplatz finden lässt, darf sich nicht wundern.

Wir planen immer so, dass ausreichend Zeit bleibt, um noch einen Übernachtungsplatz abseits der Rollbahn zu erreichen.

Sonnige Zeiten
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von Lira »

Jetzt hört doch mal auf, mir einen "Generalverdacht" gegen Frankreich zu unterstellen. Ich habe häufig auch frei in Frankreich übernachtet und kein schlechtes Gefühl dabei gehabt.
Da wird einem schon wieder zwischen die Wörter was reininterpretiert. Heieiei. Es macht wirklich keine Freude mehr, zum Forum "irgendwas" beitragen zu mögen....
LC2471
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Re: Versuchter Überfall in Frankreich

Beitrag von LC2471 »

Da wir von Norddeutschland starten und knappe 1600 Km (reine Fahrzeit 18-19 h)vor uns haben mit dem Gespann, ist durchfahren sicherlich nicht angebracht. Da ist nun einmal eine Nacht dazwischen, und durch Frankreich geht es nun einmal 1000 Km. Mir geht es dann immer so: Möglichst viel am ersten Tag schaffen. Da ist eine Zwangspause nun einmal in Frankreich! Übrigens fahre ich das Gespann alleine, ein Fahrerwechsel kommt nicht in Betracht. Auch richtig: Von der Autobahn ab und auf einen CP kostet Zeit.
Aber es stimmt, gefährlich ist es immer auf der Raststätte. Für die nächsten Jahre werden wir vielleicht mal etwas umdenken.
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