Re: Finanzkrise, schlechte Zeiten.....nöö......
Verfasst: Mi 28. Jan 2009, 14:33
Ich sehe das ganz ähnlich, wie die letzten Beiträge (s.o.)....
...im Unterschied zu den USA, wo man viel schneller den Job verlieren kann (hire and fire), wird in Deutschland diese Welle an Jobverlusten noch eintreten. Und es wird nicht nur die "einfachen" Jobs treffen, sondern auch qualifiziertes Personal - z.B. aus der Halbleiterbranche, siehe Qimonda - wird von dieser Welle nicht verschont bleiben.
Jahrelang hat man geglaubt, das man aus Geld noch mehr Geld machen kann, ohne "produktiv" sein zu müssen. Purer Kapitalismus. Das rächt sich jetzt bitter, gerade in den Staaten, die versucht haben, als Finanzstandort besonders zu "glänzen": Island und Gross Britanien, erster ist kurz vor und zweiterer vermutlich nahe am Staatsbankrott! Abgefedert werden jetzt die negativen Folgen der Finanzkrise durch staatliche Konjunkturprogramme in bisher unvorstellbaren Ausmass.....(Staats-Kapitalismus sozusagen)...so das die Aussage "schlechte Zeiten....nöö..." vielleicht noch ne Weile halten wird.
Aber, auch diese Programme werden wir (und unsere Kinder) noch bezahlen müssen - und nicht zu knapp. Bin wirklich gespannt, ob wir "mit einem blauen Auge" davonkommen. Mehr als abwarten und nach Vorne schauen können wir eh nicht. Wenigstens haben die USA den richtigen Präsidenten gewählt, das gibt ein wenig Hoffnung, denn ein (erforderliches) gebündeltes Handeln der EU Staaten als "Wirtschaftsmacht" ist kaum zu erwarten. Also werden die USA (wieder) die Regeln vorgeben, aber diesmal in die richtige Richtung (so meine Hoffnung, ansonsten...ich zitiere mal Arnold aus Terminator2: asta la vista, baby)
Gruß
David
...im Unterschied zu den USA, wo man viel schneller den Job verlieren kann (hire and fire), wird in Deutschland diese Welle an Jobverlusten noch eintreten. Und es wird nicht nur die "einfachen" Jobs treffen, sondern auch qualifiziertes Personal - z.B. aus der Halbleiterbranche, siehe Qimonda - wird von dieser Welle nicht verschont bleiben.
Jahrelang hat man geglaubt, das man aus Geld noch mehr Geld machen kann, ohne "produktiv" sein zu müssen. Purer Kapitalismus. Das rächt sich jetzt bitter, gerade in den Staaten, die versucht haben, als Finanzstandort besonders zu "glänzen": Island und Gross Britanien, erster ist kurz vor und zweiterer vermutlich nahe am Staatsbankrott! Abgefedert werden jetzt die negativen Folgen der Finanzkrise durch staatliche Konjunkturprogramme in bisher unvorstellbaren Ausmass.....(Staats-Kapitalismus sozusagen)...so das die Aussage "schlechte Zeiten....nöö..." vielleicht noch ne Weile halten wird.
Aber, auch diese Programme werden wir (und unsere Kinder) noch bezahlen müssen - und nicht zu knapp. Bin wirklich gespannt, ob wir "mit einem blauen Auge" davonkommen. Mehr als abwarten und nach Vorne schauen können wir eh nicht. Wenigstens haben die USA den richtigen Präsidenten gewählt, das gibt ein wenig Hoffnung, denn ein (erforderliches) gebündeltes Handeln der EU Staaten als "Wirtschaftsmacht" ist kaum zu erwarten. Also werden die USA (wieder) die Regeln vorgeben, aber diesmal in die richtige Richtung (so meine Hoffnung, ansonsten...ich zitiere mal Arnold aus Terminator2: asta la vista, baby)
Gruß
David