Re: Rehunfall
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Re: Rehunfall
Servus bommel1510,
wegen eines Rehunfalles würde ich jetzt auch nicht das ganz große Fass aufmachen (also gleich einen Neuen kaufen). Die Umstände damit wären mir zu groß. Ich denke nicht, dass ein Rehbock bei Tempo 50 einen Ducato "aus der Spur bringt", ein Vermessung, die eh erforderlich ist, kostet zwischen 60,- und 100,- € - dann hat man die erforderliche Gewissheit (wobei eine verstellte Spur natürlich nicht mit einem "Rahmenschaden" gleichzusetzten ist).
Wie oben bereits geschrieben lässt sich GFK wirklich hervorragend reparieren (und wieder in den Urzustand versetzen), besser noch als Blech (bei geschweißten Stellen leidet immer der Rostschutz).
Also auch mein Rat: erst mal abwarten, was der Gutachter sagt und dann einen Kostenvoranschlag für eine Reparatur unter Verwendung der reparablen (und nicht der maximal austauschbaren Teile - so wie es der Werkstatt wohl gefallen würde) Teile, ggf. auch von einer anderen Werkstatt, einholen. Sofern die Differenz lukrativ erscheint, würde ich im Zweifelsfall lieber dafür einige schöne Reisen machen - hoffentlich ohne Feindberührung.
Erstaunt bin ich allerdings schon, welche "Verwüstungen" so ein Böcklein in der Fassade eines Integrierten anrichten kann.
@all
Ein Problem sind zur Zeit wirklich die aus meiner Sicht immer dichteren Wildbestände. Ein Kritiker hat kürzlich - wie ich meine zutreffend - angemerkt, dass die derzeitige Situation nichts mehr mit der Hege natürlich bei uns vorkommender Arten zu tun hat, sondern vielmehr eine Sonderform der Land- und Viehwirtschaft in offenem Gelände darstellt. Der Viehhalter verzichtet nur einfach darauf, seine Weideflächen zu umzäunen und schickt seine Tiere in die freie Wildbahn, wo sie sich auch Kosten anderer mästen lassen (Maisfelder, Wälder, Wiesen etc.). Für die Schäden muss (?) die Allgemeinheit aufkommen.
Wann immer ich in der - zugegebener Maßen ländlichen - Umgebung (allerdings in Sichtweite einer Großstadt!) rausschaue, sehe ich mindestens ein Reh, meist eine Gruppe von fünf, häufig aber bis zu zwanzig Tieren. Kürzlich konnte ich auf einer Fahrt in die nächste Kreisstadt aus dem fahrenden Auto heraus auf 15 km 30 (!) Rehe in meheren Gruppen zählen (2 St./ km!). Morgens stehen sie oft vor unserer Garage und gehen, ohne auch nur zu erschrecken, gemächlich zur Seite wenn wir das Auto rausfahren (max. 20 m weiter) und grasen dann friedlich. Mehrmals sind mir schon nachts unmittelbar vor unserem Grundstück Rehe vor´s Auto gesprungen - ich kenne das schon, und fahre sehr langsam...
Früher waren sie häufiger im Garten und auch auf unserer Terrasse, jetzt gibt es dank Biogas-Subventionen genug Maisfelder, wo sie sich sattfressen können.
Die Jäger haben natürlich meist auch einen anstrengenden Hauptberuf und kommen Ihren Abschussverpflichtungen nur unzureichend nach (wer will schon nachts bei Kälte draußen warten, bis ein Reh sich vor die Flinte verirrt...), die Abschusszahlen steigen trotzdem von Jahr zu Jahr deutlich an.
Nach dem ich nun vermutlich den Jägern hier im Forum ordentlich auf den Schlipps getreten bin, ende ich hier und warte darauf, dass scharf zurückgeschossen wird - mit Worten natürlich.
Grüße
Tourist
P.S.: Hab´ natürlich nicht vergessen, dass ich vor einiger Zeit schon mal ins selbe Horn gestoßen habe...
wegen eines Rehunfalles würde ich jetzt auch nicht das ganz große Fass aufmachen (also gleich einen Neuen kaufen). Die Umstände damit wären mir zu groß. Ich denke nicht, dass ein Rehbock bei Tempo 50 einen Ducato "aus der Spur bringt", ein Vermessung, die eh erforderlich ist, kostet zwischen 60,- und 100,- € - dann hat man die erforderliche Gewissheit (wobei eine verstellte Spur natürlich nicht mit einem "Rahmenschaden" gleichzusetzten ist).
Wie oben bereits geschrieben lässt sich GFK wirklich hervorragend reparieren (und wieder in den Urzustand versetzen), besser noch als Blech (bei geschweißten Stellen leidet immer der Rostschutz).
Also auch mein Rat: erst mal abwarten, was der Gutachter sagt und dann einen Kostenvoranschlag für eine Reparatur unter Verwendung der reparablen (und nicht der maximal austauschbaren Teile - so wie es der Werkstatt wohl gefallen würde) Teile, ggf. auch von einer anderen Werkstatt, einholen. Sofern die Differenz lukrativ erscheint, würde ich im Zweifelsfall lieber dafür einige schöne Reisen machen - hoffentlich ohne Feindberührung.
Erstaunt bin ich allerdings schon, welche "Verwüstungen" so ein Böcklein in der Fassade eines Integrierten anrichten kann.
@all
Ein Problem sind zur Zeit wirklich die aus meiner Sicht immer dichteren Wildbestände. Ein Kritiker hat kürzlich - wie ich meine zutreffend - angemerkt, dass die derzeitige Situation nichts mehr mit der Hege natürlich bei uns vorkommender Arten zu tun hat, sondern vielmehr eine Sonderform der Land- und Viehwirtschaft in offenem Gelände darstellt. Der Viehhalter verzichtet nur einfach darauf, seine Weideflächen zu umzäunen und schickt seine Tiere in die freie Wildbahn, wo sie sich auch Kosten anderer mästen lassen (Maisfelder, Wälder, Wiesen etc.). Für die Schäden muss (?) die Allgemeinheit aufkommen.
Wann immer ich in der - zugegebener Maßen ländlichen - Umgebung (allerdings in Sichtweite einer Großstadt!) rausschaue, sehe ich mindestens ein Reh, meist eine Gruppe von fünf, häufig aber bis zu zwanzig Tieren. Kürzlich konnte ich auf einer Fahrt in die nächste Kreisstadt aus dem fahrenden Auto heraus auf 15 km 30 (!) Rehe in meheren Gruppen zählen (2 St./ km!). Morgens stehen sie oft vor unserer Garage und gehen, ohne auch nur zu erschrecken, gemächlich zur Seite wenn wir das Auto rausfahren (max. 20 m weiter) und grasen dann friedlich. Mehrmals sind mir schon nachts unmittelbar vor unserem Grundstück Rehe vor´s Auto gesprungen - ich kenne das schon, und fahre sehr langsam...
Früher waren sie häufiger im Garten und auch auf unserer Terrasse, jetzt gibt es dank Biogas-Subventionen genug Maisfelder, wo sie sich sattfressen können.
Die Jäger haben natürlich meist auch einen anstrengenden Hauptberuf und kommen Ihren Abschussverpflichtungen nur unzureichend nach (wer will schon nachts bei Kälte draußen warten, bis ein Reh sich vor die Flinte verirrt...), die Abschusszahlen steigen trotzdem von Jahr zu Jahr deutlich an.
Nach dem ich nun vermutlich den Jägern hier im Forum ordentlich auf den Schlipps getreten bin, ende ich hier und warte darauf, dass scharf zurückgeschossen wird - mit Worten natürlich.
Grüße
Tourist
P.S.: Hab´ natürlich nicht vergessen, dass ich vor einiger Zeit schon mal ins selbe Horn gestoßen habe...
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Robinson
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Re: Rehunfall
bommel1510 hat geschrieben: Ist es wirklich so einfach, GFK dauerhaft zu reparieren/spachteln oder dergleichen
GFK ist Glasfaserkunststoff, besteht aus Glasfasermatten, die mit einem Harz und Härter laminiert werden. Auf der Rückseite der Teile kann man die Struktur meist sehen. Ich habe selbst schon mal eine Womostossstange repariert, von hinten satt mit der Masse ein gestrichen, eine zusätzliche Glasmatte aufgelegt und wieder satt verstrichen. Dann von vorn den Riss mit der Flex (Maske aufsetzen!) vergrößert und gespachtelt... hat Jahre gehalten, habe das Womo aber nicht mehr.
LG
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janoschpaul
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Re: Rehunfall
jion hat geschrieben:oh man, das ist aber Heftig. Zunächst einmal ist es gut und schön, dass euch nichts passiert 8ist. Der Schaden ist schon ganz schön beträchtlich.
Ich hoffe und wünsche euch, das alles Reibungslos abläuft.
Kann mich Wolfgangs Worten nur anschließen. Meiner Tochter ist einmal ein Reh beim Abfahren von der Autobahn vors Auto gesprungen. Es dauerte endlose 15Minuten, bis das Tier starb.
Schon heftig dieses Kopfkino.
Klasse, wie Du reagierst (mein Garten wird es mir danken).

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jion
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Re: Rehunfall
Ich glaube auch, das man GFK sehr gut reparieren kann, ist im Bootsbau an der Tagesordnung, aber auch im Wohnmobilbereich. Sieh mal hier:[clicklink=]http://m.promobil.de/ratgeber/reparatur ... 98346.html[/clicklink]
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janoschpaul
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Re: Rehunfall
bommel1510 hat geschrieben:Ach Edith, was hilft das Jammern, es ist wie es ist. Würde unheimlich gern gleich Richtung Nordstammi aufbrechen, aber das ist halt so. Wichtig für uns ist, das wir heile da rausgekommen sind.
Grüße von Thomas
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Gitte
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Re: Rehunfall
Hallo Thomas,
seid ihr nicht im Rechtsschutz? Ich würde mich mal um einen Anwalt kümmern. Ein gscheiter Brief hilft manchmal viel. Die "netten" am Telefon sind geduldig und wenn du aufgelegt hast denken sie sich ihre Sache.
Dann ist noch die Frage, was steht in deinem Vertrag über Wildunfall?? Da sind oft große Unterschiede wie beim Hagel.
seid ihr nicht im Rechtsschutz? Ich würde mich mal um einen Anwalt kümmern. Ein gscheiter Brief hilft manchmal viel. Die "netten" am Telefon sind geduldig und wenn du aufgelegt hast denken sie sich ihre Sache.
Dann ist noch die Frage, was steht in deinem Vertrag über Wildunfall?? Da sind oft große Unterschiede wie beim Hagel.
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Lira
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Re: Rehunfall
Das liest sich ja auch wie ein kleiner Albtraum. Ich würde den Ombudsmann der Versicherungswirtschaft anrufen. Ob der zwar auf die Schnelle was machen kann, weiss ich nicht, aber auf jeden Fall hätte ich in dieser Ohnmacht einen Ansprechpartner. Bin auch bei der Kravag. Sollte man doch wechseln...... 
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KlausundMelitta
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Re: Rehunfall
Hallo Thomas, mh, Dein Ärger kann ich sehr gut verstehen - nur: wird es Dir (ausser persönlicher "Erleichterung" über das "Dampfablassen") sachdienlich sein???
Ich würde denen in juristisch gestyltem gutem höflichem! Deutsch sehr deutlich mitteilen - und zwar schriftlich, dass Du die Einlösung der Vertragsinhalte einforderst und wegen "Verfahrensverscheppung" die Kravag anmahnst. Das Schreiben sollte mit konkreter Fristsetzungen und Androhung von Konsequenzen bei Zuwiderhandlung abgefasst sein.
Letztendlich sitzt dort am Schreibtisch jemand, der von seinem Arbeitgeber garantiert die Devise "Geld einsparen" aufgezwungen bekommen hat. Freiwillig wird der Sachbearbeiter nicht "Geld der Versicherung" so einfach zur Schadensregulierung anweisen, der will ja schliesslich nicht ohne Not seinen Arbeitsplatz auf's Spiel setzen. Dann ist ja immer noch der "Dritte im Bunde" der Versicherungsaussendienst-"Sachverständige" - weisst Du, ob der nicht finanziell profitiert, wenn er der Kravag hilft, Geld zu sparen???
Dir starke Nerven und Durchhaltevermögen - LG Melitta
Ich würde denen in juristisch gestyltem gutem höflichem! Deutsch sehr deutlich mitteilen - und zwar schriftlich, dass Du die Einlösung der Vertragsinhalte einforderst und wegen "Verfahrensverscheppung" die Kravag anmahnst. Das Schreiben sollte mit konkreter Fristsetzungen und Androhung von Konsequenzen bei Zuwiderhandlung abgefasst sein.
Letztendlich sitzt dort am Schreibtisch jemand, der von seinem Arbeitgeber garantiert die Devise "Geld einsparen" aufgezwungen bekommen hat. Freiwillig wird der Sachbearbeiter nicht "Geld der Versicherung" so einfach zur Schadensregulierung anweisen, der will ja schliesslich nicht ohne Not seinen Arbeitsplatz auf's Spiel setzen. Dann ist ja immer noch der "Dritte im Bunde" der Versicherungsaussendienst-"Sachverständige" - weisst Du, ob der nicht finanziell profitiert, wenn er der Kravag hilft, Geld zu sparen???
Dir starke Nerven und Durchhaltevermögen - LG Melitta
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Gitte
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Re: Rehunfall
Thomas, bevor die dich übers Ohr hauen würde ich schon mal bei einem Anwalt um Rat fragen. Der kann dir dann genau sagen was für Rechte du hast.
Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
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BossCatOne
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Re: Rehunfall
Also wenn ich das so lese, bin ich doch froh nicht gewechselt zu haben um ein paar Euro zu sparen. Bei unserm Wildunfall mit einem Reh, hatten wir einen Gesamtschaden von um die 8.000 Euro. Unsere Versicherung hat da keine Probleme gemacht. Nach ca. 1,5 Wochen hatten wir unser Womo wieder repariert zurück.
Ich würde an Eurer Stelle keinen "Lauten" machen, macht ein schlechtes Bild und kann unter Umständen auch das Gegenteil bewirken. Ich würde eher einen Anwalt beauftragen.
Viel Erfolg und ein hoffentlich schnelles Ende bzw. Reparatur Eures Womos.
http://abload.de/img/womounfall1yu56.jpg
http://abload.de/img/womounfall1e2uj6.jpg
Ich würde an Eurer Stelle keinen "Lauten" machen, macht ein schlechtes Bild und kann unter Umständen auch das Gegenteil bewirken. Ich würde eher einen Anwalt beauftragen.
Viel Erfolg und ein hoffentlich schnelles Ende bzw. Reparatur Eures Womos.
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