Geld für Opel?
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Re: Geld für Opel?
Hallo,
die ganze Diskussion ist äußerst unerfreulich, denn wie man es auch macht - man macht es verkehrt. Einerseits ist es wichtig, den zu helfen, die es nötig haben, niemand will wirklich Arbeitsplätze vernichten. Andererseits gibts so viele, denen auch geholfen werden müßten, weil da auch viel dran hängt (Banken etc.). Und schlußendlich möchte man niemand dafür belohnen, die falschen Entscheidungen getroffen zu haben:
- verzockt mit eigenem Geld
- verzockt mit fremdem Geld
- schlecht gewirtschaftet ("Prämien", "Abfindungen", "Nieten in Nadelstreifen", ...)
- Zeichen der Zeit verkannt (Erneuerungen verschlafen ...)
- absichtlich falsche Produkte angeboten
- ...
Und kann man wirklich Unternehmen am Leben halten, die nicht mehr zeitgemäß sind und die der Markt normalerweise "bereinigt" hätte?
Und, als es darum ging, die Gewinne der letzten Jahre in Deutschland zu versteuern, wo waren die großen Unternehmen denn da? Da gibts sehr interessante Zahlen...
Und die wollen jetzt etwas vom Staat, von uns? Geld???
Komisch, jetzt auf einmal gibts nen rettenden Staat, der allen helfen muß und sich um jeden kümmern soll. Mensch, wo hatten wir das denn schon mal? Ich dachte, das wäre mittlerweile abgewickelt...?
Nein - ich schlage eine ganz andere Lösung vor. Aber sowas von anders:
Wenn ein Unternehmen Am Rande der Pleite ist und alles andere nicht mehr hilft, übernimmt der "Staat" (also wir!) sagen wir mal ein Drittel oder die Hälfte der Anteile der Firma, so in etwa für einen symbolischen Euro. Jetzt kann er mitbestimmen (die Begrenzung der Managergehälter ist ein interessanter Baustein) und mithelfen. Gerne mit Bürgschaften und allem, was nötig ist - das Geld bleibt ja "im Hause". Wenn dann der Laden saniert ist, also nach der Krise, werden die Anteile zum echten Wert wieder verkauft, meinetwegen meistbietend. Eingentlich wäre damit allen geholfen und am Ende ist mehr Geld im Topf als vorher. Wenn das nicht genial ist...
Grüße
Patrick
die ganze Diskussion ist äußerst unerfreulich, denn wie man es auch macht - man macht es verkehrt. Einerseits ist es wichtig, den zu helfen, die es nötig haben, niemand will wirklich Arbeitsplätze vernichten. Andererseits gibts so viele, denen auch geholfen werden müßten, weil da auch viel dran hängt (Banken etc.). Und schlußendlich möchte man niemand dafür belohnen, die falschen Entscheidungen getroffen zu haben:
- verzockt mit eigenem Geld
- verzockt mit fremdem Geld
- schlecht gewirtschaftet ("Prämien", "Abfindungen", "Nieten in Nadelstreifen", ...)
- Zeichen der Zeit verkannt (Erneuerungen verschlafen ...)
- absichtlich falsche Produkte angeboten
- ...
Und kann man wirklich Unternehmen am Leben halten, die nicht mehr zeitgemäß sind und die der Markt normalerweise "bereinigt" hätte?
Und, als es darum ging, die Gewinne der letzten Jahre in Deutschland zu versteuern, wo waren die großen Unternehmen denn da? Da gibts sehr interessante Zahlen...
Und die wollen jetzt etwas vom Staat, von uns? Geld???
Komisch, jetzt auf einmal gibts nen rettenden Staat, der allen helfen muß und sich um jeden kümmern soll. Mensch, wo hatten wir das denn schon mal? Ich dachte, das wäre mittlerweile abgewickelt...?
Nein - ich schlage eine ganz andere Lösung vor. Aber sowas von anders:
Wenn ein Unternehmen Am Rande der Pleite ist und alles andere nicht mehr hilft, übernimmt der "Staat" (also wir!) sagen wir mal ein Drittel oder die Hälfte der Anteile der Firma, so in etwa für einen symbolischen Euro. Jetzt kann er mitbestimmen (die Begrenzung der Managergehälter ist ein interessanter Baustein) und mithelfen. Gerne mit Bürgschaften und allem, was nötig ist - das Geld bleibt ja "im Hause". Wenn dann der Laden saniert ist, also nach der Krise, werden die Anteile zum echten Wert wieder verkauft, meinetwegen meistbietend. Eingentlich wäre damit allen geholfen und am Ende ist mehr Geld im Topf als vorher. Wenn das nicht genial ist...
Grüße
Patrick
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JSW261
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Re: Geld für Opel?
Ist genial aber auch nicht neu. Warum bitte wollen wir immer gut gehende Unternehmen verkaufen. Damit wir dann wieder den Steuern hinterher laufen. Und wenn sie wieder runtergewirtschaftet sind beginnt das Spiel neu von vorn. Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren – soll das ewig so weiter gehen. Der Bund und die Länder sollen Opel kaufen, die Mitarbeiter beteiligen, vernünftige Gewinne einfahren von denen alle was haben und das für alle Ewigkeit!
Mit fast schon sozialistischem Gruß
Jürgen
Mit fast schon sozialistischem Gruß
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huskitorte
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Re: Geld für Opel?
Hallo alle miteinander
also ich habe mal mit -Ist mir egal- abgestimmt, aber nicht weil es mir egal ist sondern weil ich auch nicht die richtige Antwort auf das ganze Schlamassel habe. Aber wenn ich auf Arbeit den LKW so oft an die Wand fahren würde wie manche Manager die Firmen würde ich wohl mit Steckbrief gesucht.
Gruß Torsten
also ich habe mal mit -Ist mir egal- abgestimmt, aber nicht weil es mir egal ist sondern weil ich auch nicht die richtige Antwort auf das ganze Schlamassel habe. Aber wenn ich auf Arbeit den LKW so oft an die Wand fahren würde wie manche Manager die Firmen würde ich wohl mit Steckbrief gesucht.
Gruß Torsten
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womonauten
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Re: Geld für Opel?
Ich habe nicht abgestimmt - ich habe keine sichere Haltung hierzu.
Was mich wundert ist die schnelle Veränderung in der (Politiker) Sprache. Als es vor ein paar Jahren um Verbesserungen im Sozailsystem ging, die unter 100 Millionen gekostet hätten - da wurde laut aufgeschrien "Nein, wir brauchen einen ausgeglichenen Haushalt, Geld ist nicht vorhanden, denkt an die Generationen nach uns, etc." Oder diese lästige Diskussion um die Pendlerpauschale, und die 3% Mehrwertsteuererhöhung, schon vergessen?
Plotzlich werden Milliarden Programme angekündigt: zur Rettung der Banken, zur Beisteuerung von Bürgschaften, zur Beseitigung von Managementfehlern (in den USA und Anderswo), jetzt will der Minister von Baden-Württenberg Herrn Merkle aushelfen, der bei VW Optionsgeschäften eine Milliarde verzockt hat.
Richtig: wo soll das enden? Wer wird es besser machen? Der Staat? Oh, ich habe da meine Zweifel. Immer wenn der Staat eingreift und verwaltet, da blüht auch die Korruption. Aber das "Pilotenspiel" am Finanzmarkt ist vor dem Kollaps (wenn nicht schon geschehen).
Was nun? Es herrscht totale Unsicherheit. Selbstreinigung und dann ist alles wieder klar? Ich denke auch das die 8 Jahre Bush Regierung uns in die
gebracht haben. Er soll jetzt nicht als Sündenbock stehen, aber Bush war der totale Bremser jeglichen Fortschritts, der uns diese Misere hätte (vielleicht) ersparen können.
USA? Wieso USA?
Passt doch auch zu Opel - der Mutterkonzern ist GM - deren Modellpolotitk war Bushtreu und völlig am Markt vorbei, das rächt sich jetzt bitter, denen geht das jetzt das Geld aus weil keiner diese PS (verbrauchs)starken Fahrzeuge kaufen will - und Opel hängt - trotzt deutlich besserer Modelpolitik - voll drin.
Mitgehangen ist mitgefangen, wie es so schön heißt. Und das bedeutet - wenn wir unser Steuergeld zur Rettung von Opel HEUTE geben, was passiert wenn GM MORGEN (im Frühjahr) das Geld in den USA ausgeht? Wo sind die Garantien? Das ist die Frage - solange das nicht geklärt ist - ist meine Antwort in Tendenz eher
NEIN.
Warten wir ab, mehr können wir kleinen eh nicht....
Was mich wundert ist die schnelle Veränderung in der (Politiker) Sprache. Als es vor ein paar Jahren um Verbesserungen im Sozailsystem ging, die unter 100 Millionen gekostet hätten - da wurde laut aufgeschrien "Nein, wir brauchen einen ausgeglichenen Haushalt, Geld ist nicht vorhanden, denkt an die Generationen nach uns, etc." Oder diese lästige Diskussion um die Pendlerpauschale, und die 3% Mehrwertsteuererhöhung, schon vergessen?
Plotzlich werden Milliarden Programme angekündigt: zur Rettung der Banken, zur Beisteuerung von Bürgschaften, zur Beseitigung von Managementfehlern (in den USA und Anderswo), jetzt will der Minister von Baden-Württenberg Herrn Merkle aushelfen, der bei VW Optionsgeschäften eine Milliarde verzockt hat.
Richtig: wo soll das enden? Wer wird es besser machen? Der Staat? Oh, ich habe da meine Zweifel. Immer wenn der Staat eingreift und verwaltet, da blüht auch die Korruption. Aber das "Pilotenspiel" am Finanzmarkt ist vor dem Kollaps (wenn nicht schon geschehen).
Was nun? Es herrscht totale Unsicherheit. Selbstreinigung und dann ist alles wieder klar? Ich denke auch das die 8 Jahre Bush Regierung uns in die
USA? Wieso USA?
Passt doch auch zu Opel - der Mutterkonzern ist GM - deren Modellpolotitk war Bushtreu und völlig am Markt vorbei, das rächt sich jetzt bitter, denen geht das jetzt das Geld aus weil keiner diese PS (verbrauchs)starken Fahrzeuge kaufen will - und Opel hängt - trotzt deutlich besserer Modelpolitik - voll drin.
Mitgehangen ist mitgefangen, wie es so schön heißt. Und das bedeutet - wenn wir unser Steuergeld zur Rettung von Opel HEUTE geben, was passiert wenn GM MORGEN (im Frühjahr) das Geld in den USA ausgeht? Wo sind die Garantien? Das ist die Frage - solange das nicht geklärt ist - ist meine Antwort in Tendenz eher
NEIN.
Warten wir ab, mehr können wir kleinen eh nicht....
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wienix
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Re: Geld für Opel?
Auch ich hab dabei widerstreitende ansichten gleichzeitig, David. letztlich muss ich persönlich zugeben, dass ich wirklich nicht zu einem eigenen, sachlichen urteil fähig bin ... sobald ich an die armen schweine bei Opel und den zulieferbetrieben denke, dann muss ich mich nämlich innerlich förmlich umdrehen. und wenn ich dann in der tagesschau die mimik der politiker sehe - professionell aufgesetzt, gequält wie magenkranke, gibt mir das zum 38sten mal in diesem jahr den rest.
viel hoffnung hab ich nicht, dass es bloß ne "tiefe krise" geben wird; immerhin wird das unseren dieselpreis kurz/mittelfristig deutlich deckeln - ein umstand, der die "hoffnungsvollen" prognosen von 2€/l zum jahresende am boden zerstört. mit "Rittersmann" hab ich hier vor vielen wochen eine diesbzgl. befürchtung diskutiert, die sich nicht bewahrheitet hat.
... irgendwie kein echter trost in diesen tagen ...was meint ihr wie in Rüsselsheim diesmal der 24. dezember abgeht ! ist das nicht alles furchtbar ... und man kann nicht mal richtig die globalisierung dafür verantwortlich machen.
viel hoffnung hab ich nicht, dass es bloß ne "tiefe krise" geben wird; immerhin wird das unseren dieselpreis kurz/mittelfristig deutlich deckeln - ein umstand, der die "hoffnungsvollen" prognosen von 2€/l zum jahresende am boden zerstört. mit "Rittersmann" hab ich hier vor vielen wochen eine diesbzgl. befürchtung diskutiert, die sich nicht bewahrheitet hat.
... irgendwie kein echter trost in diesen tagen ...was meint ihr wie in Rüsselsheim diesmal der 24. dezember abgeht ! ist das nicht alles furchtbar ... und man kann nicht mal richtig die globalisierung dafür verantwortlich machen.
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jion
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Re: Geld für Opel?
wienix hat geschrieben: ... irgendwie kein echter trost in diesen tagen ...was meint ihr wie in Rüsselsheim diesmal der 24. dezember abgeht ! ist das nicht alles furchtbar ... und man kann nicht mal richtig die globalisierung dafür verantwortlich machen.
...und das nicht nur in Rüsselsheim. ... Und noch schlimmer wird das Weihnachten für die Leute, wenn sie hier einige Beiträge derer lesen, die mit einem Handstreich die Bürgschat ablehnen. Natürlich bin auch ich kein Samariter, und auch ich ärgere mich jedesmal über die Aroganz in Nadelstreifen, aber sollten wir dies nicht in der jetzigen Situation hinten anstellen? Leider ist es so, das sich die Manger um ihr Einkommen die wenigsten Gedanken machen, Fehler werden ihnen mit einem goldenen Handschlag verziehen, wärend der Arbeiter um seine Existenz und Familie bangt. Die Größte Sorge, die ich habe ist die, das das Geld in die USA abwandern könnte, und das eine Vielzahl anderer Unternehmen ebenfalls bei der Regierung anklopfen werden, allerdings könnt man dies eindämmen. Wir sollten hier den Leuten eine Chance geben, bei Opel werden verdammt gute Autos gebaut, das darf nicht enden.
Gruß
Jion
Re: Geld für Opel?
jion hat geschrieben: bei Opel werden verdammt gute Autos gebaut, das darf nicht enden.
Das ist Geschmacksache Jion,
warum brechen die Neuverkäufe, denn bei Opel stärker weg als bei allen anderen Herstellern?
Wahrscheinlich weil die Produkte nicht passen. Oder? Aber das ist ja hier nicht das Thema.
Re: Geld für Opel?
noch schlimmer wird das Weihnachten für die Leute, wenn sie hier einige Beiträge derer lesen, die mit einem Handstreich die Bürgschat ablehnen.
Ich möchte diejenigen erleben, die bei einer Firma arbeiten, deren Bürgschaft abgelehnt wird und einer anderen Firma wird diese gewährt (z.B. Opel).
Es wird so kein gleiches Recht für alle geben (können). Also entweder allen, oder keinen. Somit steht für mich fest: keinem!
Ist halt meine Meinung.
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Cruiser
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Re: Geld für Opel?
Scheinbar ist das Lügengeschäft um Globale-Erderwärmung und Feinstaub nicht aufgegangen um dem Volk neue Autos aufzuschwatzen, dann versuchen wir es mal mit Meldungen über rückläufige Absatzzahlen um für die arme Industrie ein paar Milliardchen, möglichst schmerzfrei, dem bösen Steuersklaven aus dem Ärmel zu leiern, und garnieren das ordentlich mit drohenden Entlassungen, dass dem Bürger Angst und Bange werden soll!
Hier wird eine neue Form der Marktwirtschaft eingeführt, die da lautet, Gewinne um jeden Preis und, wenn diese mal ein wenig rückläufig sind, soll es der Markt an staatlich abschöpfbaren Mitteln tragen. Es lassen sich ja nicht unerheblich viele Menschen mit der Panik vor einer Weltwirtschaftskrise wunderbar einschüchtern. Puh, da haben wir aber noch mal Glück gehabt! Von 100.000 drohenden Entlassungen, sind nur 10.000 erfolgt!
Speziell die Autoindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten dumm und dämlich verdient! Gerade Opel, hat hier, in der Vergangenheit, den Tariflohn mit Zeitarbeitern unterlaufen, um die Profite in die Höhe zu treiben, und will jetzt das Geld des Steuerzahlers. Die Bürger hätten gern ein Auto, doch die Löhne geben das nicht mehr her. Statt innovative Fahrzeuge zu bauen, wurden hier Autos (gerade zu Lopez Zeiten) gebaut, die so was am Markt vorbei waren, dass man sich nun wirklich nicht wundern muss, dass Opel da steht, wo es jetzt ist. Aber Hauptsache, die Gewinne (und damit die Managergehälter) haben gestimmt.
Meiner Meinung nach sollte der Staat die Milliarden nehmen um, zusammen mit den freiwerdenden Opelmitarbeitern, ein innovatives Auto zu bauen, klein, wendig, mit Lithiumbatterien, zuhause an der Steckdose aufladbar, mit einer Reichweite von 200-300 Km, abgasfrei. Die Pläne für solche Fahrzeuge liegen längst bei den Autoherstellern in der Schublade.........wenn da nur nicht die Mineralöllobby wäre....................
Hier wird eine neue Form der Marktwirtschaft eingeführt, die da lautet, Gewinne um jeden Preis und, wenn diese mal ein wenig rückläufig sind, soll es der Markt an staatlich abschöpfbaren Mitteln tragen. Es lassen sich ja nicht unerheblich viele Menschen mit der Panik vor einer Weltwirtschaftskrise wunderbar einschüchtern. Puh, da haben wir aber noch mal Glück gehabt! Von 100.000 drohenden Entlassungen, sind nur 10.000 erfolgt!
Speziell die Autoindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten dumm und dämlich verdient! Gerade Opel, hat hier, in der Vergangenheit, den Tariflohn mit Zeitarbeitern unterlaufen, um die Profite in die Höhe zu treiben, und will jetzt das Geld des Steuerzahlers. Die Bürger hätten gern ein Auto, doch die Löhne geben das nicht mehr her. Statt innovative Fahrzeuge zu bauen, wurden hier Autos (gerade zu Lopez Zeiten) gebaut, die so was am Markt vorbei waren, dass man sich nun wirklich nicht wundern muss, dass Opel da steht, wo es jetzt ist. Aber Hauptsache, die Gewinne (und damit die Managergehälter) haben gestimmt.
Meiner Meinung nach sollte der Staat die Milliarden nehmen um, zusammen mit den freiwerdenden Opelmitarbeitern, ein innovatives Auto zu bauen, klein, wendig, mit Lithiumbatterien, zuhause an der Steckdose aufladbar, mit einer Reichweite von 200-300 Km, abgasfrei. Die Pläne für solche Fahrzeuge liegen längst bei den Autoherstellern in der Schublade.........wenn da nur nicht die Mineralöllobby wäre....................
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jion
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Re: Geld für Opel?
schimisbella hat geschrieben:jion hat geschrieben: bei Opel werden verdammt gute Autos gebaut, das darf nicht enden.
Das ist Geschmacksache Jion,
warum brechen die Neuverkäufe, denn bei Opel stärker weg als bei allen anderen Herstellern?
Wahrscheinlich weil die Produkte nicht passen. Oder? Aber das ist ja hier nicht das Thema.
siehe Testberichte, also so schlecht sind Opel Modelle nicht, über das Design kann man natürlich streiten.
http://www.testberichte.de/autos-und-zu ... tos-2.html
Gruß
jion