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Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

... eure Reiseberichte aus Dänemark
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Havoerred
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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » Sa 21. Nov 2020, 21:50

Samstag, der 8.8.2020
 
Hallo zusammen,

wie gestern ja schon geschrieben, gibt es heute nicht viel zu erzählen. Wir grillen alle zusammen und nachdem wir das Fleisch gegessen haben, grille ich noch zum Nachtisch Bananen.

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Mhhmmmm lecker, gegrillte Bananen werden fast nur vom gegrillten Affen in Senf überboten.
Spaß beiseite.

Wochenende, merkt man daran, dass einige Wohnmobile auf den Platz gefahren sind. Aber trotzdem sind noch rund 30 Plätze frei. Einzig die Reihe vor dem Hafen ist fast komplett belegt.

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Der Hafenmeister hat heute auch noch ein paar neue Tisch-Bankgarnituren auf dem Platz verteilt,

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sodass wir nun auch eine Tisch-Bankgarnitur vor dem Knauser stehen  haben, die meine Lieblingszeitungsleserin auch direkt probiert.
Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Boote im Hafen.

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Gegen Abend bin ich dann noch mit den Enkeln auf die Mole. Wo die Beiden wieder einige Petermännchen erbeutete.
Da heute große Schwärme mit jungen Heringen um die Mole herum schwimmen,

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hatte ich eigentlich die Hoffnung das nach Einbruch der Dunkelheit auch Meerforellen in die Nähe des Molenkopfes kommen. Aber das war nicht der Fall.

So kletterten wir nachdem es dunkel wurde, wieder zurück über die Mole und damit war der Tag dann auch schon bald gelaufen.

Gute Nacht man liest sich.



 
Sonntag, der 9.8.2020
 
Hallo zusammen,

das ist heute wieder ein Tag, so richtig zum Genießen. Purre Sonne am Himmel, kein Wind, die Temperaturen liegen bei angenehmen 24 Grad. Wenn wir da hören, wie heiß es bei uns zu Hause ist, sind wir froh, dass wir immer noch in Dänemark sind. :)

Gegen Abend ist wieder angeln auf der Mole angesagt.

Wie in den letzten Tagen beißen auch wieder viele Petermännchen. Zur Abwechslung steigen heute Abend vorm Dunkel werden noch ein paar Hornhechte auf die Blinker ein.

Später, als die Sonne versinkt und es dunkel wird, fangen wir noch ein paar Makrelen, die ich dann Morgen räuchern werde.
Gute Nacht man liest sich.



 
Montag, der 10.8.2020

Hej allesammen,


Gestern Abend hat sich der Platz noch ziemlich geleert, an der Ostseeseite steht nur noch ein Womo auf dem Platz.

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Einzig in der Reihe an der Hafeneinfahrt stehen, neben uns, noch vier Mobile.

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Ein Pärchen aus Hamburg, welches gerade ankam und welches wohl schon öfters auf dem Platz war, fragte ob wir etwas dagegen hätten, wenn sie sich vorne in die Ecke, links von uns stellen würden. Dort standen sie wohl im letzten Herbst schon ruhig und für sich alleine.

Wer so nett fragt, dem kann man den Wunsch ja nicht abschlagen. ;)

Also fahre ich den Knauser etwas zur Seite, damit die zwei mit ihrem Bulli in den engen Schlauch ganz an der Ecke hineinfahren können.

Dass die Beiden auf den schönen Platz wollen, können wir gut verstehen, wenn der Platz etwas breiter wäre hätten wir uns da auch schon hinein gestellt. Aber für unseren Knauser ist der Platz zu schmal. :)

Das Räuchern der Makrele verschiebe ich auf einen der nächsten Tage. Jetzt liegen sie erst mal zum Ziehen im der Salzlake.

Heute werden wir nicht alt, auch das Angeln am Abend fällt aus, da wir Morgen alle zusammen nach Fårup an die Westküste rüber fahren werden, wo wir in das Fårup Sommerland fahren wollen. :)

Ein Freizeitpark, den wir schon vor Jahren, damals mit unseren Kindern besucht haben, als diese so jung waren wie unsere Enkel heute. Mal sehen, ob der Park immer noch so schön ist wie früher. :)

Auf jeden Fall packe ich meine Badehose ein, den die riesige Rutsche Wasserfall, im dortigen Aquapark, wo man die ersten 8 Meter im freien Fall nach unten fällt, bevor man auf die eigentliche Rutschbahn kommt, wo es dann noch einmal 40 Meter runter geht, möchte ich mir nicht entgehen lassen. :)

Auch wenn ich jetzt wohl auf Grund, meines inzwischen gestiegenen Gewichtes, seit meinem letzten rutschen vor über 30 Jahren dort, einen neuen Geschwindigkeitsrekord für mich aufstellen werde. Fotos werde ich davon aber wohl nicht einstellen. :D

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » So 22. Nov 2020, 13:57

Dienstag, der 11.8.2020

Guten Morgen, ich hoffe ihr habt alle eure Badesachen und ausreichend Handtücher dabei. :)

Dann los, einsteigen. Wir fahren mit dem Knauser, hinter unserer Tochter her, da in ihrem Wagen nicht genug Platz für uns alle ist.

So können wir uns dann auch im Knauser umziehen, Pause machen und auch den Hunden eine Rückzugmöglichkeit geben im Park.
Nach knapp einer Stunde haben wir die 80 Kilometer hinter uns gebracht.


Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben, der bereits alle Attraktionen des Parks beinhaltet, suchten wir uns auf dem großen Parkgelände einen schattigen Platz.

Dabei hatten wir Glück, dass die für Wohnmobile vorgesehenen Plätze ganz am Ende des Parkplatzes unter hohen Bäumen lagen. Wohin uns dann auch das Parkplatzpersonal, vorbei an den zahlreichen PKW´s durch lotste.

Somit hatten wir auch nur ein paar Meter bis in den Park hinein zu laufen.
:D
Hätten wir auf den PKW-Parkplätzen parken müssen, so hätten wir erst mal rund einen Kilometer bis zum Park laufen müssen.

Zuerst widmeten wir uns in weiser Voraussicht den etwas ungefährlicheren Attraktionen. :D

Wir nahmen  in diesem großen Reifen Platz der sich dann über einen Wildwasserfluss in die Tiefe stürzte. Es war eine spritzige Fahrt, als wir in dem großen Reifen den Fluss hinab sausten, aber wir hatten Glück und blieben trocken.

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Dann lockten die Kinder mich in eine, als Fledermaus, getarnte Achterbahn. :oops:

Von der außerhalb des Gebäudes nicht viel zu sehen war. Außer dass die Wägen relativ langsam am Eingang entlang zogen. :)

Aber der Schein sollte trügerisch sein. Wenn ich gewusst hätte das es eine Achterbahn ist, hätte ich mich standhaft geweigert, dort mit zu fahren. Denn eine Achterbahn ist mir, mit meiner Höhen Angst, ein absoluter Graus. :o

Naja Hauptsache die Enkel hatten ihren Spaß, wie man ja sehen kann.

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Nun war die Oma dran und opferte sich für eine Fahrt mit ihren Enkeln auf dem Kettenkarussell. Wobei ein Opfer war es für sie eher nicht, da sie schon immer gerne mit dieser Art Karussell gefahren ist.

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Nach dem wilden rum Gewirbel, ließen wir es erst mal Langsam angehen und begaben uns auf eine Rundfahrt mit der Bahn, die einmal rund um des Freizeitland führt.

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Schön entspannend, flach und trocken.

Etwas schneller wurde dann meine Lieblingsherumwirbelerin und unsere Enkel in den schnell drehenden Tonnen herum gewirbelt. Ich blieb vorsichtshalber draußen.

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Meine große Stunde sollte dann kurz darauf folgen, als ich mich schon wieder überreden ließ in eine Baumstamm einzusteigen, der wieder in die Höhe fuhr. Nur ging es diesmal nicht so hoch, wie mit der Fledermaus.

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Dafür aber um so schneller Berg ab, was ja nicht so schlimm gewesen wäre, wenn, ja wenn ich nicht ganz vorne in dem Baumstamm hätte sitzen müssen und somit bei der Abfahrt, dann das ganze Wasser abbekam, was von vorne in den Baumstamm spritzte.

Da war ich dann doch bis auf die Knochen nass, was nicht nur die Enkel sehr erheiterte. 


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Gut das der Knauser nicht so weit weg stand. Und ich somit das erste Mal zurück lief um mich trocken umzuziehen. Zwar gibt es auf dem Gelände, alle paar Meter einen Wäschetrockner, aber meinen Revuekörper als Mister Wet Shirt, wollte ich nicht gratis zur Schau stellen.

Jetzt hatte ich erst mal genug von Achterbahnen, Schaukeln und anderen Teufelsattraktionen, jetzt musste was gemütliches her. :)

Da kam die Idee von den Kindern gerade recht, das wir ja mal wie einst Tarzan über den Dschungelpfad gehen könnten.  

Ein Weg der quer durch den Park, über Baumstümpfe, hängende Netze, aber auch über Wassergräben und Seen führte, die man entweder über lose miteinander verbundene Pontons überwinden konnte.

Nun ja, das sieht ja einfach aus. :D

Zumindest bei meinem Enkel, der mit seinem Fliegengewicht leichtfertig über die Pontons schwebte. :D

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Auch meine Enkelin meisterte die Pontons locker und elegant. :D

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Da konnte ich ja nicht nachstehen und begab mich auch, Elfengleich auf den Weg über die schwankenden Pontons. :)

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Ok, ich gebe ja zu, dass es mir etwas an der nötigen Eleganz fehlte. ;)

Zu meiner Ehrenrettung muss ich natürlich sagen, dass die Pontons auf Grund meines etwas höheren Gewichtes auch wesentlich tiefer eintauchten als bei den leichtgewichtigen Enkelkindern. Mir wurde quasi der Biden unter en Füßen weggezogen. :D

Aber was letztlich zählt, ich habe die Pontons überwunden, ohne ins Wasser zu stürzen. :D

Dann ging es weiter an einer Leiter hangelnd, die waagerecht über einen Teich führte. :(

Hier musste ich den Enkeln natürlich zeigen, wie ein echter Tarzan das macht. Also nicht mit den Füßen über den Baumstamm balancieren, welcher über den Teich führt, wie es meine Enkel machten. :D

Nein ein echter Tarzan hangelt sich an der über den See führenden Leiter von Sprosse zu Sprosse. Und das, unter der zehn Meter langen Leiter, hangelnd.

Von der ich im Nachhinein überzeugt war, dass die Sprossen gegen Ende der Leiter auf einmal immer weiter auseinander lagen.

Letztlich waren an der letzten Sprosse meine Arme, zu kurz und mein Gewicht zog mich gnadenlos in die Tiefe.
Diesmal lachte meine Tochter.
:?

Vor lauter Lachen vergaß sie den Fotoapparat auszulösen, als ich dann 50 cm vor dem rettenden Ufer in die Tiefe und somit bis zum Bauch in den See abglitt.

Das umziehen vorhin im Knauser hätte ich mir sparen können. :oops:
Auch viel mir jetzt ein, das ich keine weiteren trockenen Schuhe dabei hatte, als ich die nassen Schuhe des vor mir abgestürzten Tarzans da stehen sah. :D .
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Jetzt hatte ich erst mal eine Pause nötig, um meinen fehlenden Feuchtigskeithaushalt auszugleichen. :D

Mein Bedarf an unfreiwilligen Tauchgängen war dann auch erst einmal befriedigt. Irgendwie schien ich  als Mister Wet Bux, die Attraktion vom Park zu sein. Ich wartete nur darauf das jemand von mir ein Autogramm haben wollte.
Ich wurde angeguckt, wie ein Filmstar. Da war es mir ja schon etwas peinlich in den nassen Klamotten das Cafe
 aufzusuchen. 

Besonders, als sich meine Familie dann bewusst etwas von mir entfernt Platz am Tisch einnahm.
:(

Genug der Schmach, da ich jetzt eh schon Nass war, keine trockenen Klamotten und Schuhe mehr hatte, konnten wir ja auch in den Aqua Park wechseln.

Also zum dritten Mal zum Knauser, die Badesachen holen und ab ging es zu meiner Lieblingsdisziplin.

Dem Hochgeschwindigkeits rutschen.


Leider kann ich euch davon keine eigenen Fotos zeigen. Da mir das fotografieren mit dem Handy, auf der Rutsche zu riskant war.

Aber dafür habe ich mir dann vom Fårup Sommerland die Genehmigung eingeholt ein paar Fotos von deren Seite,

https://www.faarupsommerland.dk

hier einfügen zu dürfen.

Den Park besuchten wir schon 1980 das erste Mal und schon damals war für mich der Aqua Park die am meisten spaßbringende Abteilung in dem ganzen Freizeitpark, in dem vieles selbst unternommen werden muss.

Zwar sind jetzt die Rutschbahnen etwas entschärft, was wahrscheinlich auch besser für meinen Rücken ist, aber viel Spaß bringen sie immer noch.
Zwar kostet es mich immer noch Überwindung an den Einstieg in die Rutsche hoch zu klettern, aber der Spaß ist es mir mehr Wert, wie eine Achterbahnfahrt.

So geht es, nachdem man die Hände von der Stange gelöst hat, die am oberen Einstieg quer über der Rutschbahn angebracht ist, auf der langen Rutsche fast 40 Meter recht steil hinab, bevor man dann langsam ausgleitet.

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Überhaupt ist die ganze Anlage mit den unterschiedlichen Rutschbahnen enorm. So etwas habe ich in Deutschland in dem Umfang noch nicht gesehen. Wobei auf dem nachfolgenden Foto nur ein Teil der Rutschen zu sehen ist.

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Viel Spaß brachte uns auch die fast 200 Meter lange Rutschbahn in welcher man mit zwei Personen hintereinander in einem großen Badereifen sitzt.
Und dann über unterschiedliche steile Wasserfälle, ins Tal rutscht.  

Diesen Spaß habe ich mir zusammen mit meiner Tochter in einem der Reifen gegönnt. In sicherem Abstand gefolgt von den Enkeln.

Mitten in der Rutschbahn ist  ein großer Trichter angebracht von ungefähr 20 m Durchmesser, in dem man von einer Seite kommend in einen großen Wirbel gerät, welcher einen dann in dem Trichter mehrmals rumwirbelt.

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Bevor es einen dann im Zentrum des Trichters, mit einem Sog in eine Röhre hinein zieht.
:D

Von da geht es dann die letzten 100 m relativ dunkel, bis ins untere Wasserbecken hinab. :o

Merkwürdiger Weise haben wir es nie geschafft, mit unserem Reifen, vorwärts aus dem Sog in die Röhre zu gelangen. Uns hat es immer, wieder sehr zu der Freude der Enkel, welche hinter uns her rutschten, kurz vor dem einsaugen in die Röhre rumgedreht, so dass wir die Röhre rückwärts hinter uns brachten.
Um dann elegant mit Salto Rückwärst im unteren Wasserbecken abtauchten.
:)  Sehr zur Bespaßung der dort aus den Liegestühlen zuschauenden Mengen. :)

Aber irgendwann ist es dann auch mal genug, mit Wasser schlucken.
Selbst die Enkel hatten dann nach einigen Stunden im Aqua Park genug und wir trollten uns langsam wieder Richtung Knauser. Auf dem Weg dorthin wollten die Zwei mich noch einmal überreden mit ihnen in die Achterbahn Orkan zu steigen.


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Die bei der wilden Fahrt zu Krönung auch noch unter Wasser hindurch durch den See raste. Aber da ich heute genug Spaß hatte gelange es mir, mich wehrhaft dagegen auszusprechen.

Auch zu einer Fahrt in der alten Holzachterbahn konnten sie mich nicht mehr begeistern. Mein Bedarf an Achterbahnen ist für dieses Jahr gedeckt.


Auf der Rückfahrt zum Stellplatz, kehrten wir dann in Hirtshals noch im Fischhaus am Hafen ein, wo wir dann unser Abendessen zu uns nahmen, bevor dieser schöne, sonnenreiche, aber trotzdem für mich feuchte Tag zu Ende ging.

Morgen lassen wir es ruhig und hoffentlich trocken angehen. :D

Ich habe bei einem Fischer am Hafen einen kleinen Fischkutter organisiert, mit dem wir gegen Abend auf die Ostsee zum Angeln hinaus tuckern werden.

Gute Nacht, man liest sich.
 



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » So 22. Nov 2020, 16:22

Mittwoch, der 12.8.2020

Guten Tag zusammen,

heute haben wir den Tag gemütlich am Hafen verbracht, waren Eis essen, baden und einkaufen.

Am Mittag kam dann meine Tochter mit den Kindern an den Hafen und brachten noch einen unserer Kunden aus Bremen mit, der mit seiner Familie am Limfjord Urlaub machte und mit dem wir befreundet sind.  Sie hatten sich schon vor geraumer Zeit mit diesem verabredet, dass die sich mal in ihrem Urlaub treffen wollten.

Aber bevor wir in See stachen, waren wir noch alle zusammen bei der Pizzeria Mama Mia, die nicht weit vom Hafen entfernt liegt, eine Pizza essen.
Dann war es soweit und wir enterten den kleinen Kutter, den ich mir bei einem der Fischer im Hafen geliehen hatte.
Hier ein kleines Video zu unserer Kutterfahrt.


https://youtu.be/0t734fwz138

Der kleinen Kutter bietet ausreichend Platz für 4 Personen.

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Und verfügt über ein kleines Steuerhaus, in welchem gerade mal Platz für den Kapitän ist.

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Direkt vor dem Hafen, zeigte das Echolot dann auch schon Fisch an und wir fingen dort schnell so viele Makrelen, dass ich nach kurzer Zeit erst einmal den Fischer zu Hause anrief, der mir den Kutter überlasse hatte. Um ihn zu fragen, ob er Bedarf an Makrelen hätte. :D

Wir hatten zwar Bedarf an ein paar Makrelen, aber nicht unbedingt an so vielen. :)

Denn so viele Makrelen räuchern, dass würde in Arbeit ausarten. Noch dazu wo auch unser Kunde nur ein paar der gefangenen Fische mit zu seinem Ferienhaus nehmen wollte.

Und außerdem wer will den Rest des Urlaubes schon jeden Tag Fisch essen. Und ewig halten die ja auch in geräucherter Form nicht. :)

Und da fast alle Nachbarn auf dem Stellplatz schon geräucherte Makrelen erhalten haben, wird es mit dem Verteilen auf dem Platz auch schwierig. :)

Denn wenn vier Mann, mit Makrelensystemen in einen Makrelenschwarm geraten, dann ist es auch keine große Kunst hundert Makrelen in ein paar Minuten zu fangen.

Glücklicher Weise hatte der Fischer Bedarf, sonst hätten wir die Angelei schon nach ein paar Minuten wiedereinstellen können. :)

Ich sollte einfach die Makrelen die für uns zu viel wären und für die wir keinen Bedarf hätten, in das große Bassin im Kutter einsetzen. Welches Mitschiffs im Kutter eingebaut ist und das von 800 Liter Seewasser durchflutet wird. Da könnten die Makrelen bis zum nächsten Tag weiter schwimmen.

Bis er sie dann mit dem Netz rausfischen würde, um sie an die Restaurants im Umfeld zu verkaufen. Oder sie direkt, frisch geräuchert am Hafen an die Touristen zu verkaufen.
:)

Somit konnten wir dann erst einmal weiter angeln, mit dem Wissen, dass die Fische dann auch Verwendung finden würden. Ansonsten wäre unsere Angeltour schon nach 15 Minuten beendet gewesen. Denn Fisch zu fangen, den man nicht verwerten kann, macht keinen Sinn.

Da es heute sehr gut biss, gaben wir das zählen der Fische auch bald auf. Schnell hatten wir zu viert sehr viele Makrelen gefangen und versuchten dann eine Stelle zu finden, an der wir Dorsche fangen könnten.

Zwar war ich früher von unserem Ferienhaus, sehr oft zu einem kleine Steinriff rausgefahren, welches rund 4 Seemeilen vor der Küste lag. Aber da hatte ich auch die Lage im Kartenplotter auf meinem Boot gespeichert.

Nur hier auf dem Kartenplotter des kleinen Kutters war das Riff nicht vermerkt. Und auf das gerade Wohl danach zu suchen, gab ich dann schnell auf. :(

So weit draußen auf der See, ohne Hinweis auf die Lage, gleicht das nach der berühmten Suche einer Stecknadel im Heuhaufen.
Dann verschwand auch langsam die Sonne am Horizont und es wurde Zeit zurück in den Hafen zu tuckern.

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Den wir dann im Dunklen erreichten.

Nun mussten noch die Makrelen versorgt werden, die am übernächsten Tag auf den Räucherofen landen sollten. Dazu legte ich diese dann noch, vor dem zu Bett gehen, in eine Salz Lake ein.

Somit ging wiederum wunderschöner sonniger Tag zu Ende.

Morgen werde ich dann erst mal die Makrelen trocknen.

Gute Nacht man liest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » So 22. Nov 2020, 16:55

Donnerstag, den 13.8.2020
 
Guten Morgen,

heute früh waren wir erst mal in einem der zwei Hundewälder in Aalbåk. Wo Franzi dann ausgiebig tollen konnte.

Gegen Mittag nehme ich die Makrelen aus der Salzlake, in die ich sie gestern Abend eingelegt hatte.

Gutes durchtrocknen ist wichtig, damit sie dann im Rauch beim garen nicht zu weich werden und auseinanderfallen. ;)

Doch das ist schnell passiert. Dazu hänge ich die gestern eingelegten Makrelen, nachdem ich sie noch gewürzt habe, mit Nylonschnur an ihren Schwänzen auf und binde sie an einer der Sturmstangen unter der Markise fest. Dort können sie jetzt erst mal trocknen. ;)

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Da ich nur einen Tischräucherofen dabeihabe, entferne ich bei den größeren Makrelen den Kopf, sodass sie später dann auch noch in den Tischräucherofen passen. :)

Und schon ist meine Arbeit für den heutigen Tag fast erledigt.

Den Rest des Tages sind wir wieder am und im Wasser. Die Angeln und Rollen hatte ich heute früh schon abgespült, sauber gemacht und eingeölt, damit sie mir nicht oxidieren.


Am Nachmittag sind dann die Makrelen gut getrocknet und ich heize den Räucherofen an.

Da es mit den Stövchen unter dem Ofen immer schwierig ist, die Hitze beim garen konstant zu halten, werde ich mir die Tage mal etwas anderes dazu einfallen lassen müssen.

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Letztlich bin ich aber mit dem Ergebnis dann aber doch ganz zufrieden auch wenn sei noch ein bisschen mehr Rauch vertragen hätten. :)

Die warmen Makrelen lassen wir uns dann, frisch vom Rauch, zum Abendessen schmecken, hhhmmmm Lecker. :D

Morgen leihen wir uns das Auto der Tochter und fahren rein nach Frederikshavn um einige Besorgungen zu machen. Außerdem steht bei meiner Lieblingsjammerhexe dabei auch ein notwendiger Zahnarztbesuch an. :(

Gute Nacht man liest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » So 22. Nov 2020, 18:05

Freitag, der 14.8.2020

Einen schönen Tag wünsch ich euch,

 
nach einem ruhigen Nacht, sind wir schon früh mit den Rädern auf dem Weg zu unserer Tochter.

Hatten wir doch gestern mit ihr ausgemacht das wir uns ihr Auto ausleihen, um damit zum Einkaufen nach Frederikshavn zu fahren.

Frederikshavn war früher eine blühende Handelsstadt. Viele Schweden kamen täglich mit der Fähre rüber um dort ihre Einkäufe zu tätigen. Und unzählige Touristen überschwemmten im Sommer die Innenstadt, mit ihren zahlreichen Läden. :D

Dann irgendwann kam jemand in der Stadt auf die glorreiche Idee, das Einkaufserlebnis dort aufzuwerten. 
Den Fahrzeugverkehr aus der Stadt zu verbannen und eine Fußgängerzone einzurichten, welche nur dem Fußgängern vorbehalten war.
:)

Damit fing dann der Niedergang von Frederikshavn als gut besuchte Einkaufsstadt an. :o

Es ist einfach nur noch traurig, wenn man heutzutage durch die Stadt bummelt.

Ein Euro Shops von Tigger reiht sich an den nächsten Handy.- und Billligshop, ein Dönner Imbiss reiht sich an den nächsten.
:(

Die schönen Boutiquen sind alle weg. Die netten Geschäfte mit Handarbeiten, mit Bekleidungen, Schuhen, Pfeifen  die es früher dort alle paar Meter gab, welche die Käufer anlockten, die sind alle verschwunden. 

Statt dessen stehen jetzt in der auch so tollen Fußgängerzone rund 30 % der Läden leer und kein Kunde verirrt sich noch dahin.
 :(

Was soll er auch da, sich leere Läden anschauen? Schade drum, aber ein Schicksal welches ja auch inzwischen auch viele Städte in Deutschland ereilt. :(

Daher beschränken wir unseren Einkaufsbummel auf den südlichen Teil der Danmarksgade, in dem keine Fußgängerzone eingerichtet wurde.
Dort gibt es noch ein paar wenige Geschäfte.

Da stellt sich mir doch immer die Frage, ob denn die Einrichtung von Fußgängerzonen in kleineren Städtchen unbedingt das Optimale ist.
Hier scheint es nichts genutzt zu haben, sondern war eher kontraproduktiv und war ein Schuss in die Hose.

Ein Bekannter von mir, der dort früher einen gut gehenden Sportartikelladen auf der Hauptstraße betrieben hat, der zwei Jahre nach Errichtung der Fußgängerzone das Geschäft schließen musste. Erzählte mir, dass sein Umsatz nach dem die Straße vom Autoverkehr befreit war, um fast 60 % eingebrochen ist.  Da musste er schließen. Toll, keine Autos mehr , aber auch keine Kunden mehr. 
:D Hätte man da vielleicht die Fußgängerzone etwas aufgehübscht, mit Sitzmöglichkeiten, Grünflächen und Springbrunnen, wie man es jetzt gerade versucht, wäre vielleicht der Niedergang nicht so drastisch gekommen.

Aber selbst wenn man die Fußgängerzone jetzt aufhübscht, die schönen Läden, welche einst das Publikum angelockten, die  haben alle Dicht gemacht und aufgegeben. Die sind ein für alle Mal verschwunden und damit auch das Flair der Stadt.

Also kaufen wir schnell die nötigen Dinge. Im Eisladen, welcher noch da ist, schnell  zwei Eis gekauft, noch etwas rumgeschaut. Dann meine Lieblingsbeifahrerin schnell beim Zahnarzt abgesetzt und kurz noch einmal in den Angelladen rein gesehen.

Da dies ein kleines bisschen länger dauert, komme ich gerade noch rechtzeitig um meine Lieblingsdentisbesucherin abzuholen.

Dann fahren wir auch schon wieder zurück.

Noch schnell am Hafen vorbei gucken, wo diese Bohrinsel zur Inspektion auf dem Dock liegt.

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Ganz schön hoch so ein Teil, aus der Nähe betrachtet, wenn es auf dem Land liegt. :) Da bekommt man dann erst eine Eindruck wie tief die drei Ständer in die See hinunter reichen, die jetzt noch eingezogen sind.

Aber auch die Fähre ist groß, so von der Mole aus betrachtet. :)

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Die gerade aus Schweden kommt und in den Hafen einläuft, aber wohl kaum viele Kunden für Frederikshavn an Bord haben wird.
;)

Und schon verlassen wir Frederikshavn wieder und bringen unsere Besorgungen an den Knauser. Um danach wieder das geliehene Auto zurückbringen.

Am Ferienhaus unserer Tochter müssen wir dann noch einige Zeit auf unsere E-Bikes warten, welche von unseren Enkeln mal wieder ausgiebig getestet wurden. Dann geht es an den Knauser zurück, wo wir gemütlich den Tag ausklingen lassen.

Für Morgen liegt nichts besonderes an.

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » So 22. Nov 2020, 22:20

Samstag der 15.08.2020 bis Montag der 24.8.2020

Hallo Leute,

ich kürze jetzt mal wieder ab, da in den folgenden Tagen nicht viel geschehen ist.
;)

Baden, Hundewald, Radfahren, Angeln, Einkaufen, einfach Relaxen, also alles wie auch schon gehabt. :)

Das Wetter war über die gesamten Tage einfach nur Traumhaft. Jeden Tag angenehm Warm und Sonnenschein pur. Außer am 16.8. wo wir am Morgen zur Abwechslung mal dichten Nebel hatten,

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der erst am Mittag aufklärte und der Sonne wich.

Irgendwann verlegten dann auch einige der Kreuzfahrtschiffe, welche schon seit Wochen vor Skagen auf Reede lagen, weiter nach Süden und lagen nun fast vor dem Stellplatz. Darunter auch ein Kussmund Schiff der AIDA Flotte. Von der aber noch vier weitere ständig vor Skagenlagen.

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Über das Wetter während unseres gesamten Dänemark Aufenthaltes können wir uns wirklich nicht beklagen. Aber das kennen wir hier in Nordjütland ja schon seit Jahrzehnten so. Eigentlich nur ganz, ganz selten hatten wir mal über längere Zeit schlechtes Wetter. :D

Da wir jeden Tag am Strand waren, fiel uns natürlich die rote Kiste auf, die plötzlich auf einem Pfahl neben der großen Holzkiste  stand, in der man angeschwemmtes Strandgut, wie Plastiktüten, Flaschen, etc. entsorgen konnte.

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Diese Kiste erzeugte natürlich meine Neugier, besonders als ich die Beschriftung auf der Kiste las.
Strandlotterie offen, stand da oben auf dem Deckel.

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Da musste ich natürlich auch gleich mal reinsehen, was es mit der Strandlotterie auf sich hatte.

In der Kiste fand man dann, sauber in einer geschlossenen Tupperdose, mehrere Kugelschreiber, Kabelbinder, sowie vorgedruckte Zettel zum Ausfüllen. Des Weiteren waren noch kleinere und größere Müllsäcke in dem Behältnis.

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Auf den vorgedruckten Zetteln konnte man dann lesen, dass man den am Strand gesammelten Müll in eine der Mülltüten hineingeben solle. :)

Dann den Zettel ausfüllen muss und diesen dann mit dem Kabelbinder an der gefüllten Mülltüte anbringen sollte, um diese damit zu verschließen. :)

Nachdem dies alles gemacht sei, muss nur noch die Mülltüte, mit dem Müll, quasi als Los in die große Holzkiste gestellt werden.

Einmal wöchentlich am Mittwoch kommt dann die, für diesen Strandabschnitt zuständige, Strandaufsicht und holt die gefüllten Müllbeutel, die als Lose dienen, zur Entsorgung ab.

Die an den Müllsäcken befestigten Zettel kommen dann als Los in eine Lostrommel und aus dieser werden an jeden Freitag um 15:00 Uhr auf Parkplatz vor dem Sparmarkt in Aalbæk 5 Lose gezogen. Welche dann mit einem Preis belohnt werden.    :D

Bei den Preisen handelt es sich um Strandutensilien. Da ist von der Badematratze, über Federballspiel, Bälle und Drachen alles dabei, was an einem Strandtag Verwendung finden kann. :)

Eine nette Idee. Und wie wir an den nächsten Tagen sehen konnten, lief immer irgendjemand zu der großen Holzkiste um dort eine gefüllte Mülltüte, mit dem am Strand gesammelten Unrat dort zu deponieren.

Der Strand war auch früher schon immer sehr sauber, nur musste die Strandaufsicht den Unrat an dem langen Strand selbst einsammeln und in die bereitstehenden Behälter tun. :D

Jetzt tun das die Strandbesucher in der Hoffnung einen der Preise zu gewinnen. Auch Kinder werden so angehalten für Ordnung am Strand zu sorgen. :)

Bin ja mal gespannt ob es diese Aktion auch in Zukunft so geben wird. Es ist das erste Mal dass wir dass so an einem der dänischen Strände gesehen haben.

Ich hatte ja in den letzten Tagen schon davon geschrieben dass ich mir zum Räuchern der Makrelen etwas einfallen lassen müsse, um beim Garen der Makrelen eine gleichmäßige Temperatur in dem Tischräucherofen zu erhalten. ;)

War es bisher immer so, dass die Temperatur in dem mittels Spiritus angeheizten Stövchen unter dem Räucherofen schwer zu regulieren war. :oops:
Zwar kann ich die Flamme im Stövchen durch verdrehen der Luftzufuhr etwas regulieren. Aber durch Luftzug und Windstöße ist das recht schwer. Weht kein Wind beim Räuchern, geht es noch einigermaßen. Aber bei Wind ist es fast unmöglich. Bläst der Wind stärker, wird die Flamme im Stövchen stärker angefacht und die Temperatur im Ofen geht hoch nach oben. Dadurch verbrennt der Spiritus im Stövchen dann auch wieder schneller. Was dann dazu führt dass die Flamme schneller wieder erlischt und somit die Temperatur im Ofen wieder abfällt.

Damit hat man dann kaum eine Kontrolle über die Temperatur, die idealer Weise für 15 Minuten bei ca. 90 Grad liegen sollte, damit die Makrelen im Räucherofen gar sind, bevor der eigentliche Räucherprozess einsetzt.

Und dann hatte meine Lieblingsköchin die Idee. Warum räucherst du nicht auf dem Gasherd im Knauser? Nun gut im Knauser räuchern das würde nicht gehen, sonst wären wir nachher selbst noch goldgelb geräuchert. :)

Aber ich könnte ja die Makrelen im Räucherofen, auf dem Gasherd 15 Minuten bei 90 Grad garen lassen. Um dann später mit kleiner flamme im Stövchen das Räuchermehl zum Räuchern zu bringen.

Also gesagt, getan und ausprobieret.

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Es funktioniert einwandfrei, die Hitze im Ofen konnte ich über die Gasflamme gut regulieren. Nach 15 Minuten kam dann der Räucherofen raus aus dem Knauser. ;)

Dass Räuchermehl in den Ofen unter die Makrelen und das Stövchen wurde mit kleiner Flamme unter den Ofen gestellt, sodass nach wenigen Minuten Rauch aus der Entlüftung hervortrat.  Die fetten, aber warmen Makrelen hatten auch dieses Mal wieder lecker geschmeckt. :D

Inzwischen sind unsere Kinder auch wieder zu Hause angekommen. Somit hatte ich eine Zeitlang keine Angelbegleitung mehr. :(

Vielleicht ergibt es sich ja irgendwann mal wieder. Meine Enkelin hat es zwar irgendwann aufgegeben mit uns auf die Mole zu klettern. Aber mein Enkel war bis zum Tag seiner Abreise mit Eifer immer wieder dabei, sobald ich die Angel anpackte.

Dann aber kam noch eine Wohnmobilbesatzung, deren Sohn Ben großes Interesse am Angeln hatte und mich fast täglich bis zu deren Abreise am Abend zum Angeln begleitete. :)

Nachdem ich die letzten Tage nun ja im Eildurchlauf abgehandelt habe, werden ich morgen von unserer Radtour nach Skagen berichten.

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » Mo 23. Nov 2020, 17:24

Dienstag, den 25.8.2020
 
Hej allesammen,

wie ja gestern schon angekündigt, werden wir heute mal wieder etwas für unsere Kondition tun. Heute steht die Radtour hoch nach Skagen auf unserem Programm. :D

Diese Radtour ist für uns jedes Mal ein Muss, wenn wir uns in dieser Region aufhalten. ;)

Allen anderen können wir diese Radtour nur empfehlen, wenn sie mal dort hin kommen. Denn sie führt abwechslungsreich durch eine schöne Region in der man durch Wälder, Heide, Dünen, und ganz zu Letzt dann auch durch einen Teil Skagens fährt. :D

Skagen

[font]Wohl die meist besuchte Stadt in Dänemark.[/font] :)

Auf Grund der Tatsache, dass dort das Land Dänemark endet und man die einzigartige Möglichkeit hat, mit einem Fuß in der Ostsee und mit dem anderen in der Nordsee zu stehen. ;)

Dies zieht jedes Jahr tausende Besucher in die auch ansonsten schöne, und zugleich auch nördlichste Stadt des Festlandes von Dänemark. :D

Skagen die Perle des Nordens, welche von ihren in Dänemark berühmten Malern, den Ruf erhalten hat, über ein besonderes Licht, speziell in den Sommermonaten zu verfügen. :D

Die Gemälde der Skagenmaler sind in ganz Dänemark bekannt. Um 1850 herum haben sich in Skagen viele Maler versammelt, welche die speziellen Lichtverhältnisse um Skagen angelockt hat. Sie haben sich dort in einer Kolonie vereint und unzählige Kunstwerke erschaffen, die heute noch als Kopien in vielen Galerien in Dänemark zu finden sind. :)

Kaum in einem Ferienhaus fehlt das Gemälde, mit en zwei Frauen am Strand von Skagen. :D

Die Maler Holger Drachmann (1846-1908) Michael Ancher (1849-1927), Anna Ancher (1859-1935) Peder Severin Krøyer (1851-1909), Christian Krohg (1852-1925) bildeten den Grundstock der Kolonie. Weiter folgten im Laufe der Jahre.

In Skagen findet man die Möglichkeit, sich die Gemälde in den ehemaligen Häusern von Drachmann, Krøyers und dem Paar Ancher, anzuschauen. Diese Häuser zählen heute zur Museumslandschaft von Skagen.
;)

Die Stadt Skagen selbst, ist leider nicht unbedingt als sehr Wohnmobilfreundlich in Dänemark bekannt. :cry:

Hohe Übernachtungspreise, auf eher dürftigen und engen Parkplätzen, ohne Service schrecken viele davon ab, mit dem Wohnmobil, bei dem in der Sommersaison hohen Verkehrsaufkommen direkt mit dem Wohnmobil nach Skagen hinein zu fahren um dort zu übernachten. :(

Tip von einem der Skagen seit 40 Jahrne kennt:

Wer vor hat Skagen zu besuchen, der sucht besser vorher entweder einen Campingplatz auf, oder stellt sich in Aalbåk auf einen der dort befindlichen zwei Stellplätze am Hafen. ;)

Von dort aus erreicht man in 5 Minuten zu Fuß die Bahnlinie 17 am Bahnhof, die alle 30 Minuten zwischen Skagen und Aalbåk verkehrt. :D

Mit der Bahn benötigt man dann 18 Minuten bis an den Bahnhof in Skagen, der auch nur ein paar Minuten zu Fuß vom Hafen (5 Min) und Zentrum (3 Min) der Stadt entfernt liegt. ;)

Zur Nordspitze (Greenen) sind es dann noch einmal 4 Kilometer weiter, in Richtung Norden. Was man sich angesehen sollte wenn man noch nicht dort war. ;)

Am Eindrucksvollsten ist es dort, wenn der Wind aus Süd-West weht. Dann sieht man die Wellen die durch den Wind aus östlichere Richtung aufgebaut werden, gegen die Strömung der Ostsee schlagen. Somit zieht sich dann eine lange gut sichtbare Linie zwischen den zwei Meeren entlang.

Man kann natürlich für den Besuch von Skagen einen schönen Tag nutzen und fährt mit dem Rad auf dem Fahrradweg den wir jetzt nach Skagen und zurück fahren werden. ;)

Die Nachbarn auf dem Stellplatz, denen wir diesen Radweg empfohlen hatten, kamen alle nach ihrer Tour zurück und waren voll des Lobes über die Radtour.
Sie seien selten auf so einem ruhigen und wenig befahrenen Weg, aber auch schönen Radweg gefahren.


Aber jetzt genug gelabert, lasst uns los Radeln. :)

Zuerst geht es vom Stellplatz in Richtung Zentrum bis zur Straße 40, dieser folgen wir ein paar Meter bis zum Kreisel, der 1 Kilometer nördlich von Aalbåk liegt, auf dem Radstreifen neben der Straße. ;)

Nachdem wir den Kreisel erreicht haben, biegen wir auf den gut ausgebauten, zweispurigen Fahrradweg ein, der auch in Richtung Skagen ausgeschildert ist und für zweihundert Meter neben der Straße verläuft.

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Kurz darauf entfernt er sich von der Straße und läuft nun abseits vom Straßenverkehr durch  

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zum Teil unterschiedlich bewachsenes Gelände.
Zuerst ist der Weg noch asphaltiert. Aber der Belag wechselt im Laufe der Radtour öfters mal.


Am Campingplatz Bunken angekommen, fahren wir nur für 10 Meter in Richtung der Einfahrt zum Campingplatz um dann leicht links abbiegend

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weiterhin dem Radweg zu folgen, der nun einige Meter parallel zum Campingplatz verläuft.

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Schon bald darauf kommen wir aus dem Wald heraus und das Gelände wird für kurze Zeit freier.

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Dann kommen wir auch schon nach Hulsig wo wir nicht abbiegen, sondern dem Wegweiser in Richtung Skagen gerade aus folgen.

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Wer hier schon Kaffeedurst hat, kann auf der anderen Seite der Gleise im Hotel einen Kaffee zu sich nehmen. Da wir aber noch nicht lange unterwegs sind  strampeln wir schon mal weiter.

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Uns führt der Weg noch ein kurzes Stück durch einen Wald. Nachdem wir diesen dann verlassen haben wird der Weg etwas hügelig und wir kommen langsam in die Heidelandschaft.

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Wo wir auch in der Entfernung schön die ersten Ausläufer der Rabjerg Mile, Dänemarks größte Wanderdüne erkennen.

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Nach wenigen Metern erreichen wir dann auch das Heidegeländer, welches uns eine weite Sicht bietet.

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Wer jetzt gedacht hat, dass es flach weiter geht, den muss ich enttäuschen.

Der Weg in der Heide führt teilweise auch über kleiner Dünen und steigt auch mal geringfügig an.
:D

Die leichte Bewölkung muss uns nicht nervös werden lassen, wir können ruhig weiterfahren. Uns wird heute kein Regen abkühlen.

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Ich würde vorschlagen, da wir jetzt mit 10 Kilometer die Hälfte der Strecke nach Skagen hinter uns gebracht haben, machen wir hier Rast und genießen den Kaffee aus der Thermoskanne.

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Nachdem wir weitergefahren sind können wir auch schon einen Blick auf die zahlreichen Kreuzfahrtschiffe werfen, die hier vor Skagen auf der Reede liegen und dies schon einige Wochen. Corona, hat auch für die Kreuzfahrtbranche viele Einschränkungen gebracht.

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Ein irgendwie unwirklicher Anblick, hinter der schönen Heide, so viele große Schiffe. Wir hatten in den letzten Tagen von unserem Stellplatz am Hafen bis zu 18 große Schiffe zählen können. 7 Kreuzfahrschiffe sowie Tanker und Fischkutter, die untätig vor der Küste geankert haben. :)

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Wenn man alleine sieht das Heute von der AIDA Flotte hier, mit der AIDA DIVA, AIDA BLUE, AIDA MAR und der AIDA LUNA, vier deren Schiffe vor der Reede ankern. Und mit der AIDA PERLA, noch das neueste Schiff der AIDA Flotte in Skagen im Hafen liegt. Kann man sich vorstellen, welchen finanziellen Ausfall alleine die Leigekosten für die Reederei bedeuten. :(

Aber auf der anderen Seite liegen die Schiffe hier auf der Reede wesentlich günstiger als in einem Hafen. ;)

Doch wir fahren jetzt erst einmal weiter. Nach 14 Kilometer treffen wir die erste Radfahrerin auf dem Weg.

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Sagte ich nicht, dass es ein ruhig zu fahrender Weg ist. :D

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Nachdem wir die letzte kleine Steigung hinter uns gebracht haben, wechselt der Radweg auf den alten Skagensvej, über den früher der gesamte Verkehr nach Skagen geführt wurde, bis die neue Umgehungsstraße gebaut wurde.

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Aber keine Angst, auch hier ist jetzt nichts mehr los, einzig der Belag ist im Laufe der Jahre etwas schlechter geworden.
Nachdem wir dem Weg 2 Kilometer gefolgt sind erreichen wir auch schon die ersten Häuser von Skagen.

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An den gelben, für Skagen typischen Häusern fahren wir in Richtung Hafen.

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Vorbei an der alten, schwedischen Seemannskirche

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kommen wir an den Hafen.

Und sehen vor uns die roten Fischerhäuser, die auf unzähligen Postkartenmotiven in Dänemark zu finden sind.

In diesen Häusern sind Fischgeschäfte, sowie Fischrestaurants untergebracht.


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In denen im Sommer kaum ein Platz zu bekommen ist, wenn die Touristen in Skagen einfallen. :)

Da wir dem Rummel etwas aus dem Weg gehen wollen, kehren wir vorher in Jørgens Spisehus neben dem Hafen ein, da wir hier mit so viel Leuten eher einen freien Platz bekommen werden. ;)

Hier nehmen wir unser Essen im Sonnenschein auf der Terrasse ein.

Anschließend gehen wir dann weiter in die Fußgängerzone von Skagen.

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Das Ankerhus, in dem Skagens Smörebrød Restaurant seinen Sitz hat, lassen wir rechts liegen, biegen Links ab und gehen dann bis zum Ishjørnet von Ole Madsen wo wir noch einmal nach Links in die Fußgängerzone abbiegen werden.

War bis hierhin noch relativ wenig Betrieb,

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Nimmt der Betreib dann doch merklich zu. :)

Warum ich allerdings nicht beim Ishjørnet eingekehrt bin,  :? dort wo es die leckersten, frisch gebackenen Eis Waffeln gibt, ist schnell erklärt. :)

Cruiserline hatte es auf einmal eilig. :D

Nachdem wir schon an der Bolcherie vorbei gegangen waren. Dort wo die tollen Bonbons gefertigt werden, die dort man dort auch kostenlos probieren kann beim Produktionsvorgang. :D

Hatten sie wohl die Bonbon probiert und da ihr die so gut geschmeckt haben, ist sie noch mal zurück um sich ein Kilo davon zu kaufen. Ich hoffe nur Achim bekommt da auch ein paar davon ab. ;)

Dabei hatten wir sie wohl aus den Augen verloren und ich dann vergessen, dass ich mir noch ein Eis holen wollte. :evil:  

War bis eben noch relativ wenig los uff de Gass, ändert sich das jetzt in der Hauptstraße von Skagen, dort wo die ganzen Geschäfte und Boutiquen ansässig sind. Schlagartig und es wurde voller. ;)
Zwar immer noch nicht so voll, wie sonst. Wenn hier tausende Touristen der Kreuzfahrtschiffe Skagen überfluten.

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Dann endlich kam auch Franzi noch zu ihrem Vergnügen. Hatte sie doch die ganze Zeit so brav in ihrem Anhänger ausgeharrt.

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Nachdem dann alle ihren Bernsteinschmuck und ihre Skagen Uhren als Andenken gekauft wurden, können wir ja wieder zurück zu den Rädern laufen, die wir am Hafen geparkt hatten.

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Aus dieser Perspektive sieht man besser, das am Kai bei den Fischläden kaum Betrieb ist. Wenn die Touristen da sind, ist dort vor den roten Häusern kaum ein Durchkommen.

Ganz rechts auf dem Foto im Hintergrund, neben dem schwarzen Fischkutter sieht man auch noch etwas vom neusten AIDA Schiff PERLA herausgucken, welches schon seit vier Wochen hier liegt. ;)

Näher ran brauchen wir aber nicht, da der Hafen auf der anderen Seite abgesperrt ist. ;)

So jetzt lasst uns zurückfahren, es wird langsam Zeit.
Zurück fahren wir einen kleinen Umweg, da einige ja noch die Tilsandete Kirche sehen wollen. :)

Der Weg dorthin verläuft fast parallel zu dem Weg den wir vorhin gekommen sind. Nur ist er am Anfang geschottert, sodass er sich etwas schockelischer fährt. :)

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Und da der Weg näher an den Dünen entlang führt, geht es manchmal auch hinauf.

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Für euch kein Problem, ich weiß. :D
Aber ich mit dem Hänger hinten dran, muss eh ganz schön treten. ;)

Und wenn ich so auf meinen Tacho schaue, wird mir ganz anders. :shock:

War der Akku bei unserer Abfahrt voll und zeigte mir eine Strecke von 76 Kilometer an, ist er durch den Anhänger Betrieb doch inzwischen auf 35 Kilometer Reichweite runtergefallen. :shock:

Na, ob ich damit noch bis zum Knauser zurückkomme, es sind ja jetzt noch 19 Kilometer zu strampeln. :oops:
Nachdem wir die leichte Anhöhe hintere uns haben, kreuzt ein Reh unseren Weg.

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Wenn ihr es nicht seht, wird es Zeit für einen Besuch beim Optiker.
:D

Aber bis wir näher kommen ist es schon wieder verschwunden.

Dann sehen wir auch schon die Tilsandete Kirke. Die ihren Namen davon hat, dass der durch den Wind herbeigewehte Sand im Laufe der vielen Jahre, das Kirchenschiff komplett unter dem Sand vergraben hat.  

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Näher ran brauchen wir nicht, sieht man aus der Nähe doch auch nur den verblieben Kirchturm aus dem Sand schauen, also weiter.
Jetzt kommen wir wieder auf den Weg zurück, den wir bei der Hinfahrt genommen hatten. ;)

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Auf dem Asphalt lässt es sich doch angenehmer fahren. ;)

Wie soll es auch anders sein, kaum wieder auf dem guten Weg radelnd kommt von hinten der Ruf, anhalten, Pipipause. ;)

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Also lasst uns hier anhalten und noch etwas verweilen, bis die Wildpinkler/innen wieder zurück sind. ;)
Wir können uns ja inzwischen noch etwas an der blühenden Erika erfreuen. :)

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Danach streben wir wieder unserem Stellplatz zu.

https://youtu.be/9C9MN2pbIJ4

Unsere Rückfahrt mit dem Rad, habe ich im Video festgehalten. :)

Um sich das Video wackelfrei anzusehen, stellt bitte die Geschwindigkeit bei Youtube Einstellungen für den Video auf niedrig. Mir ist wohl der Kamerahalter am Rad los gegangen. :D

Sagte ich vorhin noch dass man auf dem Weg ruhig und fast ungestört fahren kann, müssen wir auf dem schmalen Waldweg stoppen, um die Schulklasse die einen Ausflug mit den Rädern nach Skagen unternimmt passieren zu lassen.

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Anscheinend ist es nicht nur eine Klasse. :)

Wenn  man die Menge an Kindern sieht, die hier mit ihren Lehrerinnen unterwegs sind, könnte man davon ausgehen, dass es die gesamte Schule ist, die unterwegs nach Skagen ist. ;)

Aber egal, alle Schüler und Schülerinnen bedanken sich artig bei uns mit einem freundlichen "Tak", dafür das wir für sie angehalten haben.
Und auch die Lehrerinnen die den Schluss der Kolonne bilden haben freundliche Worte für uns.
:D
Das erlebten wir bei uns in Deutschland schon ganz anders. :(

6 Kilometer vor Ankunft auf dem Stellplatz geschieht dann das, wovon ich schon die ganze Zeit gehofft hatte das es nicht eintritt. :shock:

Mein Akku ist leer und nun schaltet, die Motorunterstützung komplett ab und ich muss so kräftig strampeln, als wenn ich eine Anhöhe mit dem Anhänger hochfahre. ;)

Dummer weise, habe ich auch den Schlüssel für die Akkus nicht dabei, sonst hätte ich schon auf dem halben Weg unsere Akkus an den Rädern getauscht. Denn der Akku meiner Lieblingsstramplerin ist noch ziemlich voll. :)

Klar, da ich laufend mit Akkuunterstützung fahre, hat mein Akku auch stärker gelitten, als der von Ihr. :)

Dass die Kapazität jetzt aber innerhalb von 40 Kilometer so zusammenbricht, damit hatte ich nicht gerechnet. ;) Es wird Zeit für einen neuen Akku.

Nun ja, da hilft jetzt erst mal nur strampeln. ZUm schieben ist es mir zu Weit.

Ich habe ja eine Versicherung beim Fahrradkauf abgeschlossen, die auch defekte Akkus reguliert. Sogar einen Mobilitätsservice beinhaltet diese Versicherung.
;)

Das heißt, wenn ich jetzt bei meinem Händler anrufe, wird mir vom Händler das benötigte Teil auf Kosten der Versicherung zu einer Werkstatt in der Nähe meines Urlaubsortes zugeschickt. Der mir dann das defekte Teil austauschen würdet, sofern ich das nicht selbst geregelt bekäme. UNd die Versicherung übernimmt auch diese Leistung.

Aber da sich unser Urlaub jetzt leider mit großen Schritten seinem Ende nähert und wir wahrscheinlich eher wieder zu Hause sind, als dass der neue Akku hier in Dänemark eintreffen würde. :)

Kann das auch noch warten bis dahin. :)

Bestellt ist der Akku zumindest schon vom Händler in WI. Ich soll mit dem Rad vorbeikommen, sobald wir zu Hause sind.

Morgen werden wir .......???

froh sein, wenn wir nicht weggeblasen werden.
:o

Denn laut Drops und dem DMI (Dänischen Metrologischen Institut) zieht ein schwerer Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten in  Orkanstärke über Nordjütland hinweg. Es wird mit Überschwemmungen an der Küste gerechnet. :shock:

Dass werden wir dann mal schön am Knauser aussitzen und diesen festhalten, damit er nicht wegschwimmt. :)

Ich hoffe euch hat die Tour gefallen. :)

Gute Nacht, man lest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » Mo 23. Nov 2020, 21:34

Mittwoch, der 26.8.2020

Hallo zusammen,

nachdem es gestern ein wunderschöner Tag war, begann es bereits in der Nacht damit, dass der Knauser trotz ausgefahrenen Hubstützen kräftig zu schaukeln begann.

Dazu kam das ohrenbetäubende Heulen des Windes, Unterstütz vom Singen der, die Maste der Segelboote haltenden, Wanten.

Eine unruhige Nacht also.

Das der Signalmast auf dem Foto der grünen Mole verbogen aussieht ist eine Täuschung die durch den Regen welcher die Windschutzscheibe herunter strömte, als ich das Foto aufnahm, verursacht wurde.

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Erst gegen Nachmittag ließ der Sturm nach, ohne glücklicher Weise größere Schäden im Umfeld angerichtet zu haben.

Zwar liefen die Wellen hoch auf den Strand auf und ab und zu spritzte auch der eine oder andere Brecher über die Steinschüttung am Hafen.

Aber da wir uns mit dem Knauser schon vor Tagen auf den vordersten Platz am Hafen zurück gezogen hatten, bekamen wir nur ein paar Spritzwassertropfen ab.

Hätte der starke Sturm aus nördlicher Richtung geblasen, wäre es wohl nicht so glimpflich abgelaufen. ;)

Denn dann hätte der Sturm zusätzlich viel Wasser aus der Nordsee in die Aalbækbucht hinein gedrückt. Was schon bei leichteren Winden aus nördlichen Richtungen für einen um einen Halben Meter höheren Wasserstand im Hafen sorgt. ;)

2017 überflutete ein Sturm, bei einer vergleichbaren Stärke, bei dem der Wind aber aus nördlicher Richtung blies, den Stellplatz u 70 cm. Daher war ich am Vorabend doch schon etwas nervös, da mit wechselnden Windrichtungen aus Nordwest gerechnet wurde. Zur Not wären wir geflüchtet. ;)

Aber es wurde ja glücklicher Weise nicht so arg.

So aber, saßen wir trotzdem bis gegen Mittag den Sturm im Knauser aus. Die einzige Ausnahme machte ich am Morgen, als ich dem Sturm und Regen trotzend zum Bäcker radelte um unsere Frühstücksbrötchen zu holen. Da kann mich auch so ein Stürmchen nicht abhalten.

Für euch habe ich das Toben der Ostsee in dem kurzen Video festgehalten.

https://youtu.be/ix3xKrowyaI

Selbst unsere Franzi wollte nicht raus, bei dem Schittwetter. Wo man ja auch keinen Hund vor die Tür jagen soll. :)

Erst als sich am Nachmittag der Sturm legte, gingen wir noch mit ihr am Strand spazieren, an dem wie ich sehen konnte doch einiges Strandgut und viel Kraut angespült wurde.

Eigentlich die optimalen Voraussetzungen Bernstein am Strand zu finden. Aber da muss man wohl das besondere Auge dazu haben.
Wir hatten noch nie das Glück etwas zu finden.

Morgen werde ich noch mal die Angel auswerfen, mal schauen ob etwas beißt.

Dann müssen wir auch mal wieder entsorgen und noch etwas Einkaufen fahren.

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » Di 24. Nov 2020, 13:28

Donnerstag, der 27.8.2020
 
Hej, zusammen,

wir sind gleich wieder da, wir müssen nur schnell vor den Platz an die Entsorgung fahren.

Dann werden wir noch schnell beim Spar reinschauen und auch noch dem Hundewald in Aalbæk einen Besuch abstatten.

Gerade als wir einräumen wollen kommt der Hafenmeister auf einen Schnack vorbei. :)

Wir unterhalten uns noch etwas über den Sturm von gestern. Dabei erfahre ich, dass sich im Hafen von Strandby, welcher 12 Kilometer südlich liegt, ein kleiner Kutter losgerissen hat, abgetrieben ist und dabei zwei Sportboote starkbeschädigt hat, als der Sturm ihn gegen diese gedrückt hat. Glücklicher Weise ist niemand zu Schaden gekommen. Aber es hat wohl einen großen Schaden an den Booten gegeben.

Unser Hafenmeister ist während des Sturmes öfters hier durch den Hafen gegangen und hat an den von den Wellen stark betroffenen Stegen, wohl auch mehrere Vertäuungen neu befestigen müssen. Am gegenüberliegenden Steg ist wohl eine Segeljacht mit ihrem Rumpf in den Steg geknallt und hat dabei wohl zwei Blanken zerdeppert. Am Boot sind nur Kratzer zu sehen. 

Im Laufe des Gespräches erfahre ich auch dass das im Frühjahr wegen Corona abgesagte Grillfest der Hafengemeinschaft am ersten Wochenende im September nachgeholt werden wird.


Da wir da schon auf dem Heimweg sind, werden wir nicht daran teilnehmen können.
Kinder was die Zeit vergeht, jetzt haben wir schon bald September.
:o

So jetzt wollen wir aber schnell an die Entsorgung fahren. Den auch unsere WC Kassette hats nötig. Als ich den Hafenmeister noch auf die wohl nicht so optimale Entsorgungsmöglichkeit für diese anspreche, erfahre ich auch, dass er die Hafenverantwortlichen bei deren letzter Sitzung gefragt hat, ob man nicht eine separate Entsorgung für die Chemietoiletten am Hafen einrichten könne.

Da doch viele der Wohnmobilfahrer beim Entsorgen ihrer Toiletten, hinterher den Rost, wo auch die Entsorgung des Grauwasser stattfindet, nicht abspritzen und säubern würden. Und somit dann nicht nur das Toilettenpapier auf dem Entsorgungsplatz liegen bliebe. Er selbst hätte schon einige der Entsorger auf die Verunreinigungen beim WC Entsorgen angesprochen, aber es wären ja immer die anderen, die hinter sich nicht sauber machen würden. :(
Insofern würde er ja für eine separate Toilettenentsorgung in einer geschlossenen Räumlichkeit plädieren. Da dann die Sauerei an der Grauwasserentsorgung, neben der Platzzufahrt in Zukunft wegfallen würde. Außerdem wäre es dann auch besser zu Überwachen, wer dort seine Hinterlassenschaft entsorgt. Jetzt würde jeder, der außen am Platz anfahren würde, kostenlos die dortige Entsorgung nutzen, obwohl das leeren des großen Tankes mittels des Pumpwagens sehr kostenintensiv für den Hafen wäre.

Wenn dann einer in der Räumlichkeit saut, dann wäre dies wenigstens nicht für alle Hafenbesucher sichtbar.
Nach dem Motto, aus den Augen, aus dem Sinn.
:D

Und den Zugang dazu könnte man mit der Codekarte lösen, genau so wie dies jetzt bei den Duschen und Toiletten möglich ist. :)

Aber er bezweifelt, dass dies schnell umgesetzt werden wird. Da für solch eine Entsorgung erst einmal ein neuer Kanalanschluss erstellt werden müsste, was im Hafengelände selbst nicht so einfach wäre.

Nun ja wir lassen uns überraschen, jetzt erst mal schnell los.

An der Entsorgung will gerade ein Carthagofahrer, seinen Frischwassertank über den Schlauch auffüllen, mit dem die anderen ihre WC Kassetten spülen.
:?
Als ich ihm sage, dass es auf dem Stellplatz mehrere saubere Trinkwasserhähne gäbe, brummelt er was in seinen Bart und fährt dann weiter auf den Platz. :)

Wir haben schnell unseren Einkauf erledigt und waren mit Franzi noch kurz im Hundewald. Als wir nach rund einer Stunde wieder auf den Platz zurückkommen, traue ich meinen Augen nicht. :o

Da hat sich doch der Carthagofahrer dem wir an der Entsorgung begegnet waren, doch direkt quer vor unseren Platz gestellt. Damit nicht genug, er hat auch noch seine Markise in Richtung unseres Tisches und unserer Stühle, sowie über unsere Räder aufgestellt. Obwohl rechts von uns noch jede Menge Plätze frei sind. ;)

Als ich ihn darauf hin ansprach, belehrte er mich Oberlehrerhaft, dass es ja überhaupt nicht geht, dass ich einen Stellplatz durch das blockieren mit Tischen, Stühlen, und Rädern freihalten würde. :)

Als ich ihm erklärte, dass er uns ja wohl an der Entsorgung gesehen hätte, als wir vor einer Stunde zum Einkaufen gefahren sind.

Und ich keinen Sinn darin gesehen hätte, für die kurze Zeit, alle unsere Sachen in den Knauser zu räumen. Nur um einen freien Platz zu hinterlassen, den er dann ja wahrscheinlich auch nicht angefahren hätte. Da er ja auch die anderen freien Plätze, welche direkt daneben frei gewesen sind, ebenfalls ignoriert habe. :)

Rollte er, wenn auch widerwillig seine Markise wieder ein und fuhr auf den nächsten Platz. Seiner Frau war das ganze eher peinlich.

Meine Lieblingsfurie, regte sich über das Verhalten des Unkollegen noch fürchterlich auf und wollte sich nicht beruhigen. Aber mit solchen Menschen bringt es nichts irgendwelche Diskussionen zu führen. Die straft man am meisten, wenn man sie links liegen lässt. :)

Wie ich dann später noch von Bens Vater, hätte er diesen Menschen noch darauf hingewiesen, dass wir nur kurz weg wären.

Das bestätigte meine Meinung die ich von seiner Aktion hatte. Dieser Mensch wollte nur provozieren. :)

Und was passiert am nächsten Tag, da blockiert der gleiche Mensch, mit seinen Stühlen und seinem Tisch den Platz auf dem er stand um dann irgendwo hin zu fahren. Da fiel mir ja nichts mehr dazu ein. ;)

Ich schnappte dann noch meine Angel, um auf andere Gedanken zu kommen.
Da ich schnell noch einige Makrelen fangen konnte, gelang mir dies auch gut.

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Und da anschließend mit filetieren,

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trocknen, würzen der Fische noch einige Arbeit anlag, hatte ich diese dumme Aktion des Nachbarn auch schnell verdrängt.

Nicht so meine Lieblingsfurie, an der dies noch einige Zeit knabberte.
:)

Als wir dann am Abend unsere Skib  Bo Karten rausholten

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und sie mich bald darauf wieder zum wiederholten Male fürchterlich beschummelt, äh besiegt hatte, war dies aber dann auch bei ihr vergessen.

Morgen liegt bis jetzt nichts Besonderes an.

Die Makrelenfilets wandern in den Rauch.
:)

Wie hättet ihr sei denn gerne, als Pfeffer, Chili oder Knoblauchfilet? 

Bis ihr ausgeschlafen habt, sind die dann fertig.
;)

Gute Nacht man sieht sich.



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Re: Der Knauser beim Inselhüpfen in der dänischen Südsee

Beitrag von Havoerred » Di 24. Nov 2020, 16:08

Freitag, der 28.8.2020

Hallo zusammen,

oh, da hatte ich mich doch ein bisschen vertan mit der Menge der gestern filetierten Makrelen und dabei die Kapazität meines kleinen Räucherofens total überschätzt, im Anflug von Fangwahn.

Und was habe ich jetzt davon, ich musste in drei Gängen räuchern, um alle fertig zu bekommen.

Wer jetzt denkt Angeln ist Zeitvertreib, neh, das artet in Arbeit aus.
:)

Aber egal, außer dass ich später noch die Scheiben des Knausers vom Fliegendreck befreien will, liegt eh nicht viel an, was nicht auch verschoben werden könnte.

Aber erst verteile ich noch schnell ein paar der Filets auf dem Platz. Da ihr euch ja nicht gemeldet habt, habe ich halt die Gewürzwünsche der Stellplatznachbarn berücksichtigt. Denen haben sie gut geschmeckt, außer das vielleicht etwas zu viel Chili an einigen dran war. Egal, war es halt die scharfe Schwertfischvariante. ;)

Jetzt fahren wir noch mal mit Franzi, im Hänger, zum Hundewald. Da es hier in Aalbæk ja zwei davon gibt, wird es ihr auch nicht langweilig. Ab und an trifft sie ja auch noch Spielgefährten, mit denen sie dann stromern kann.

Und heute sind mir dann erstmalig in den ganzen Tagen, die große Heidelbeersträucher aufgefallen, mit schönen Heidelbeeren dran.

Sicher habe ich heute mehr auf das geachtet, was neben dem Weg wächst. Da mir gleich am Anfang des Hundewaldes einige dicke Pilze aufgefallen sind, die ich bisher dort nicht gesehen habe. Wahrscheinlich hat der Regen während des Sturmes für genügend Feuchtigkeit gesorgt, dass sie so aus dem Boden geschossen sind.

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Sehen ja lecker aus, zum Teil. Aber da ich mich mit Pilzen auch kein bisschen auskenne, bleiben die auch schön stehen.

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Zwar hab ich irgendwo ein Pilzerkennungsbuch, aber auch damit würde ich ein hohes Risiko eingehen.
Den einzigen Pilz, welchen ich ohne Bestimmungsbuch erkennen, dieser Pils wächst im Glas und hat eine Schaumkrone auf.
:)

Eigentlich wollte ich gerade damit beginnen, ein paar der Heidelbeeren zu pflücken, als ein vierbeiniger Spielkamerad von Franzi an gewieselt kam und in das Gestrüpp hüpfte. Doch damit nicht genug, er musste auch noch genau auf die Beeren pieseln. Neh, somit haben sich die Heidelbeeren aus dem Hundewald auch erledigt.  :)

Wer weiß für was es gut war. Jetzt werde ich halt noch mal außerhalb des Hundewaldes schauen, ob es dort nicht auch welche gibt, die ich dann pflücken werde.
Aber anscheinend wissen die Heidelbeeren, dass sie im Hundewald geschützt sind und ziehen es deshalb vor,  nur innerhalb der Umzäunung zu wachsen. :)
Vielleicht habe ich ja auch bloß nicht am richtigen Ort gesucht. Egal, der Spar am Parkplatz hat ja auch soviel davon, dass er sie sogar zum Verkauf anbietet.

Auf dem Rückweg zum Knauser halten wir kurz noch einmal bei Borups Lækkerier an.

Nehhh, nicht was ihr denkt. Mir ist weder der Akku, noch die Puste ausgegangen.
;)

Ich hole mir, ihr könnt es euch denken, nur schnell eine kleine Tüte mit etwas Eis drin. Echt lecker das Eis was Borup hier in seinem Laden anbietet. Vor allen Dingen die Sorten Mokka, Lakritz , Salzmandel und Cafeteria schmecken mir in der Kombination gut und machen sich auch farblich mit dem rosa GUf oben drauf auch gut auf der Eistüte.  

Das Eis, oder besser gesagt das dänische Eis mit dem Guf oben drauf wird mir dann in Deutschland fehlen.
Zwar gibt es beim Spar, das Guf von Dr. Oetker. Aber das hatten wir mal mitgebracht nach Deutschland und waren entsetzt von der fiesen Süße der selbst anzurührenden GUF Pampe.

Aber es ist ja oft so, dass Genüsse im Urlaubsland, ganz anders wahr genommen werden, wie später dann zu Hause. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob man den selbst gebrannten Obstler von der Almhütte, oder den Speck aus Südtirol mitnimmt. Es schmeckt zu Hause anders.
U
ns geht es zumindest so. :)

Gut, dass mit dem Guf werde ich verkraften, da wir ja nicht das letzte Mal hier gewesen sind. Und so habe ich jedes Mal wieder etwas auf das ich mich dann schon bei der Anreise nach Dänemark freuen kann. ihr seht ich bin leicht glücklich zu machen.
Da ich weder unter dem 29. noch unter dem 30. Fotos gespeichert habe, ist dann auch nichts passiert.

Ich melde mich dann die Tage wieder.

Gute Nacht, man liest sich.



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