So, ich war jetzt wieder viel zu lang. Aber ein Abschlussgedanke noch: Ich würde es nicht für ausgeschlossen halten, dass es irgendwann in der Zukunft notwendig sein könnte, so etwas wie eine öffentlich-rechtliche Zeitungsversorgung zu organisieren, denn die Bedeutung und der demokratische Nutzen von guten Tageszeitungen ist sicher unstrittig. Und wenn es die traditionellen Zeitungshäuser ivielleicht in der Zukunft aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr leisten können, dann wären wir alle gut beraten, wenn es werthaltigen Ersatz geben würde. Für dumm verkauft werden wir alle durch viele Medienformate ohnedies täglich.
Hi Wolf,
das würde ich für die beste Lösung halten. Andererseits beobachte ich z.B. in unserer Straße, dass immer weniger Menschen Zeitung lesen oder überhaupt eine Tageszeitung abonniert haben. Selbst mir als Vielleserin fällt es zunehmend schwer mein tägliches Zeitungspensum und "Die Zeit", die viele Jahre zu unserem Haushalt gehört, zu lesen. In unserer modernen Welt kommt so viel im täglichen Leben hinzu, dass man schon von einer Reiz- und Informationsüberflutung sprechen kann und das Aufnahmevermögen ist nun mal nicht unendlich. 'Daraus resultiert wohl auch, daß das Bedürfnis nach einer detaillierten und umfassenden Information, auch über Hintergründe, bei den meisten Lesern gar nicht vorhanden ist, so genügen Halbwahrheiten und sensationell aufgemachte Artikel, welche die Zeitung mit den 4 Buchstaben bestens bedient. Das ist ein weites und interessantes Thema und es gäbe noch viel zu sagen.
Ich wußte gar nicht, dass die Tageszeitungen finanziell so zu kämpfen haben, wie Du es schilderst, das ist eine interessante Information. Ich bin eigentlich mit meiner Tageszeitung zufrieden und möchte sie nicht missen, Espresso am Morgen ohne Tageszeitung, undenkbar!
Übrigens, heute in meiner Tageszeitung eine gaaaanz kleine Notiz, die Hamburger Wissenschaftlerin hat sich nicht angesteckt und inzwischen die Isolierstation verlassen.
LG
MaximaStatistik: Verfasst von Gast — Fr 3. Apr 2009, 12:30
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