[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/sniper/mobiledevice/core/functions.php on line 846: Undefined variable $status
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/sniper/mobiledevice/core/functions.php on line 846: Undefined variable $status
Mobile Freiheit Das Reisemobilforum für Spaß und gute Laune 2018-05-13T15:22:34+01:00 https://mobile-freiheit.net/app.php/feed/topic/15254 2015-01-23T21:16:09+01:00 2015-01-23T21:16:09+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=363202#p363202 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Bei 165 Übernachtungen.

Statistik: Verfasst von biauwe.de — Fr 23. Jan 2015, 21:16


]]>
2014-07-30T14:55:52+01:00 2014-07-30T14:55:52+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=349619#p349619 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Gruß Jürgen

Statistik: Verfasst von Arto74 — Mi 30. Jul 2014, 15:55


]]>
2014-07-30T10:42:04+01:00 2014-07-30T10:42:04+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=349587#p349587 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> ich habe die Zellen seit 2 Jahren flach liegend im Betrieb und es gibt keine Probleme. Vor dem Einbau hatte ich mich informiert und bin dabei auf Bilder gestoßen, bei denen diese Winston-LiFeYPo4-Zellen massenweise liegend im Boden von Seilbahnen verbaut waren.

Hallo Heiko,
die von mir verbauten Zellen sind heute 6,3 % teurer als vor 2 Jahren. Auf dem Sektor wird sich preislich wohl nichts nach unten bewegen. Was evtl. günstiger werden könnte, sind fertige Systeme, da hier meiner Ansicht nach Phantasie-Preise verlangt werden.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 30. Jul 2014, 11:42


]]>
2014-07-30T10:28:06+01:00 2014-07-30T10:28:06+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=349584#p349584 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
auch wenn ich jetzt doch kürzlich auf eine Säurebatterie zurückgegriffen habe - wie ist denn die Kostenentwicklung zur Zeit auf dem Markt?

Hat sich da schon was getan?

Statistik: Verfasst von Heiko — Mi 30. Jul 2014, 11:28


]]>
2014-07-30T07:12:24+01:00 2014-07-30T07:12:24+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=349566#p349566 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
am kommenden WE werde ich meine neu ergatterten LiFePO 200 Ah von Sinopoly [clicklink=]http://www.fdgev.com/en/PowerBattery.aspx[/clicklink] in den Sitzkasten einbauen (wo sie seitlich gekippt, inkl. Alu-Spannrahmen perkekt reinpassen- Fotos kommen bestimmt noch).

Es wird ja allgemein darüber geschrieben, dass die Lipos lageunabhängig eingebaut werden können.
Mein Lieferant (der jahrelange Erfahrung damit hat in kleinen E-Mobilen) will das nicht bestätigen.

Habe selbst das [clicklink=]http://www.cruisersforum.com/forums/f14 ... ost1452743[/clicklink] im Beitrag #3506 über das Thema gefunden. Klingt plausibel, dass die Zellpacks innen nicht waagerecht liegen sollten, sondern hochkant stehend oder seitwärts umgekippt, jeweils vertikal orientiert sein sollten.

Ich will dich aber damit keinesfalls verunsichern.

Grüßle, Heinz

Statistik: Verfasst von nordlandfan — Mi 30. Jul 2014, 08:12


]]>
2014-05-25T18:13:06+01:00 2014-05-25T18:13:06+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=345668#p345668 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
P.S. Ich habe drüben eigentlich immer nur mitgelesen, was da teils "fachlich" geschrieben wurde war haarsträubend.
Und die Karnickelzüchtermentalität (ja kein Verweis oder Link auf andere Foren oder Wissensdatenbanken, keine zusammenhängenden Zitate wenn erforderlich weil umfangreiche Themen, .....)

Statistik: Verfasst von apiroma — So 25. Mai 2014, 19:13


]]>
2014-05-24T10:48:03+01:00 2014-05-24T10:48:03+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=345581#p345581 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Vergiss das blauen Forum. Ich mache da schon lange nicht mehr mit.
Melde dich an bei photovoltaikforum.com
Dort findest du Sonnentau und kannst ihm eine PN schicken.
Hallo Gerd,

prima Vorschlag!

MfG Paule

Statistik: Verfasst von paule — Sa 24. Mai 2014, 11:48


]]>
2014-05-23T17:41:56+01:00 2014-05-23T17:41:56+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=345551#p345551 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Melde dich an bei photovoltaikforum.com
Dort findest du Sonnentau und kannst ihm eine PN schicken.

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 23. Mai 2014, 18:41


]]>
2014-05-23T16:42:05+01:00 2014-05-23T16:42:05+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=345546#p345546 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> wer von uns hat Kontakt zu Sonnentau 3???

Bin im blauen Forum leider unter Zensur nachdem ich mir erlaubt habe, einen Hinweis zum Hymer-Hubbett-Problem zu posten.
Ich hätte Interesse an einem Kontakt, sowie Infos über seine Schaltpläne wo gerade diskutiert werden, meine Anfragen werden weggefiltert und die PN sind ebenfalls nicht mehr möglich.

Plan B möchte ich noch nicht aktivieren

Statistik: Verfasst von apiroma — Fr 23. Mai 2014, 17:42


]]>
2014-03-31T21:36:08+01:00 2014-03-31T21:36:08+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=340124#p340124 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> http://up.picr.de/17828258fq.jpg

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 31. Mär 2014, 22:36


]]>
2014-01-31T19:50:40+01:00 2014-01-31T19:50:40+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=334375#p334375 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Rund 550 Tagen nach der Umrüstung unserer Elektroanlage auf die 400 Ah LiFeYPO4 Zellen von Winston gebe ich mal ein kleiner Zwischenbericht ab.
Die 890 W Photovoltaikanlage bringt regelmäßig den Strom herein, den wir verbrauchen. In der ersten Aprilhälfte 2013 waren wir im Dland das letzte Mal am Landstrom. Die Akkus sind wetterabhängig fast jeden Abend voll. Überschüssiger Strom wird über die AES-Steuerung im Dometic-Kühlschrank vernichtet. An guten Tagen ist das ab mittags der Fall.
Die LiFeYPO4-Zellen arbeiten völlig problemlos vor sich hin und versorgen uns gut mit Strom. Die tiefste Entnahme war in einer mehrtägigen Schlechtwetterphase mit ganz dicken Wolken bei rund 50% Normalerweise haben die Akkus nach einem stromzehrenden Abend und den morgendlichen 3 großen Kaffeetassen aus der Senseo noch um die 340 Ah und dann setzt auch meist schon so langsam der Ladestrom aus der PV-Anlage ein. Die Zellen sind dank der Balancer sehr ausgeglichen. Die Messungen erfolgten bei der Abenddämmerung, nachdem kein Ladestrom mehr aus der PV-Anlage kam.
PV_140131a http://up.picr.de/17224511kq.jpg
Anmerkung: Im Dezember waren wir 8 Tage abwesend, sodass sich Verbrauch und damit PV-Ertrag im Wesentlichen nur an 24 Tagen ergaben.

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 31. Jan 2014, 19:50


]]>
2014-01-25T20:38:19+01:00 2014-01-25T20:38:19+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=333565#p333565 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> 4x 60 Ah LiFeYPO4 Akku
4 x Balancer CM60
1 x Junsi CellLog 8
1 x Trennrelais 160A
1 x Masseschalter
1 x Sicherung 60 A
Kabel und Ösen
USB Kabel für Logdaten
Der Junsi CellLog 8 trennt bei > 14,7 V bzw. bei < 12,0 V oder >4,0 V bzw <3,0V einer Zelle die Lipos von den Gel-Akkus

http://www.unki2010.de/images/Schaltplan.jpg

Preis ca. 420€

Statistik: Verfasst von biauwe.de — Sa 25. Jan 2014, 20:38


]]>
2013-07-22T20:44:46+01:00 2013-07-22T20:44:46+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=314102#p314102 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Der Batteriewächter verhindert das! Ich denke in deinem Fahrzeug ist auch der von Mastervolt verbaut. Eingestellt habe ich ihn nicht auf die von Super B angegebenen Wert von 10 V sondern auf 11 V.
Nein, ich habe zum Glück kein Mastervolt drin und hoffe bei euch läuft das besser wie vielfach zu lesen ist.
11 V - Einstellung halte ich für Akku-schonender, würde ich auch nicht verändern.
Zuerst fällt auf, wie die Batterie dem Ladegerät die volle Leistung abverlangt und dementsprechend zügig geladen ist. Das langsame "Anfahren" an den Ladeendpunkt wie bei der AGM entfällt. Die Ladeleistung bleibt bis fast zum Schluss gleichmäßig hoch. Bei der Entnahme höherer Ströme z. Bsp für die Nespressomaschine mit Wechselrichter bleibt die Spannung auf konstant hohem Niveau.
Kann ich bestätigen, ist bei uns auch so.
Der vorhandene Batteriecomputer von NASA Clipper BM2 kommt jetzt natürlich nicht mehr richtig mit der anderen Entladecharakteristik klar. Belade- und Entladeströme zeigt er genau an aber die Kapazitätsberechnung passt nicht mehr richtig.
Der Peukert-Wert müsste am Batteriecomputer auf 1 eingestellt werden. Frag mich bitte nicht, wie das beim NASA Clipper BM2 gemacht wird. Steht aber bestimmt in der Anleitung.
Die Batterie hat einen CAN-Bus Anschluss fällt euch dazu oder generell zu dieser Art Akku eine passende Mess- und Überwachungstechnik ein?
Nein, damit kenne ich mich leider nicht aus.

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 22. Jul 2013, 21:44


]]>
2013-07-22T15:42:31+01:00 2013-07-22T15:42:31+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=314068#p314068 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Wenn du zuverlässig dafür sorgst, dass die Super B nicht Tiefentladen wird, hast du bestimmt viel Freude daran. Ich drücke dir die Daumen. :dau3
Der Batteriewächter verhindert das! Ich denke in deinem Fahrzeug ist auch der von Mastervolt verbaut. Eingestellt habe ich ihn nicht auf die von Super B angegebenen Wert von 10 V sondern auf 11 V.

Die Super B ist nun eingebaut! Wie gesagt ohne an der vorhandenen Ladetechnik etwas zu verändern. (1 zu 1 kann die vorhandene Technik verwendet werden - verspricht der Hersteller! - das will ich erleben) Der Einbau war weitgehend problemlos. Man merkt natürlich den Unterschied beim Hantieren zwischen 48 kg AGM und den 28 kg LiFePo4.

Erste Beobachtungen:

Zuerst fällt auf, wie die Batterie dem Ladegerät die volle Leistung abverlangt und dementsprechend zügig geladen ist. Das langsame "Anfahren" an den Ladeendpunkt wie bei der AGM entfällt. Die Ladeleistung bleibt bis fast zum Schluss gleichmässig hoch. Bei der Entnahme höherer Ströme z. Bsp für die Nespressomaschine mit Wechselrichter bleibt die Spannung auf konstant hohem Niveau.

Der vorhandene Batteriecomputer von NASA Clipper BM2 kommt jetzt natürlich nicht mehr richtig mit der anderen Entladecharakteristik klar. Belade- und Entladeströme zeigt er genau an aber die Kapazitätsberechnung passt nicht mehr richtig. Die Batterie hat einen CAN-Bus Anschluss fällt euch dazu oder generell zu dieser Art Akku eine passende Mess- und Überwachungstechnik ein?

Noch ohne vernünftige Betriebserfahrung aber nach den ersten Nutzungsstunden mein erstes noch ganz vorsichtiges Fazit - das ist eine vorkonfektionierte Technik für Menschen die nicht so tief und intensiv in die Materie einsteigen wollen wie du "SuperDuty" mit dem Einbau deines tollen "Kraftwerks".

Statistik: Verfasst von ilru — Mo 22. Jul 2013, 16:42


]]>
2013-06-29T08:58:36+01:00 2013-06-29T08:58:36+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=312350#p312350 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> http://www.amumot-shop.de/Solar/Hochlei ... odule.html
Auf dem Dach haben wir das mit Sika Flex geklebt, an den Modulen verschraubt.

Statistik: Verfasst von Gast — Sa 29. Jun 2013, 09:58


]]>
2013-06-29T09:02:14+01:00 2013-06-28T14:36:30+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=312268#p312268 <![CDATA[Solarmodul]]>
..also bei den Solarmodulen für die Dachmontage ist es im Allgemeinen so, dass die Hersteller empfehlen, die Auflage (Querschiene) im Bereich der Bohrungen im Rahmen zu wählen und diese sind dann bei ca 25-30 cm vom Modulrand angeordnet.
Hab keine Angst , dass ein Modul gefertigt für große PV-Anlagen auf deinem Womo entsprechend gut befestigt, nicht seinen Dienst gut tun wird. Die halten auf Dächer zB bei hoher Schneelast viel mehr aus (wenn von oben die Last drückt und es sich unten ansammelt).
Du kannst ein solches Modul auch begehen (sollte aber nicht zur Gewohnheit werden).

Von Montagetips gibt es genügend hier im Forum. Ich favorisiere die Variante Alu-L-Winkelprofil maßgefertigt, an die Original-Modullöcher geschraubt und Gegenpaar aufs Dach geblebt. Ist stabil + servicefreundlich+belüftet.

Gruß, Heinz

Statistik: Verfasst von nordlandfan — Fr 28. Jun 2013, 15:36


]]>
2013-06-28T13:49:43+01:00 2013-06-28T13:49:43+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=312264#p312264 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Gast — Fr 28. Jun 2013, 14:49


]]>
2013-06-28T09:36:25+01:00 2013-06-28T09:36:25+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=312244#p312244 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Der Hersteller, ANTARIS SOLAR Gmbh, schein ein größerer Betrieb zu sein, ich wurde gefühlt durch alle Abteilungen verbunden.
Das Ergebniss: kann gehen, muß aber nicht gehen. :roll:

Walter

Statistik: Verfasst von pewa — Fr 28. Jun 2013, 10:36


]]>
2013-06-27T19:18:04+01:00 2013-06-27T19:18:04+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=312182#p312182 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
meine Platte ist zwar von einem anderen Hersteller, die Größe ist gleich. Ich fahre jetzt schon 2 Jahre mit dieser Platte durch die Gegend und habe keine Probleme feststellen können. Montiert wurde die Platte mittels 4 Montagehalter, wie sie im Womo-Bereich üblich sind.

Gruß Rainer

Statistik: Verfasst von Kaufunger — Do 27. Jun 2013, 20:18


]]>
2013-06-25T07:11:12+01:00 2013-06-25T07:11:12+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311743#p311743 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> info@antaris-solar.de, Internet: http://www.antaris-solar.de

Da die Module eine recht hohe Spannung liefern, brauchst du einen geeigneten MPPT-Solarladeregler. Das ist aber kein Problem. Ich würde die nehmen und min. 2 davon montieren, entsprechenden Platz auf dem Dach hast du offenbar (Modul-Breite?).

Statistik: Verfasst von Gast — Di 25. Jun 2013, 08:11


]]>
2013-06-25T06:39:54+01:00 2013-06-25T06:39:54+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311742#p311742 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
ich habe gerade noch mal an den Anfang dieses Beitrags geblättert, und die Bilder Deines Daches mit den Modulen gesehen.
Da kommt mir eine Frage in den Sinn:
Mit dem Erwerb eines Nachbargrundstückes komme ich in den Besitz einiger Module. (noch auf einer Palette verpackt, Antaris AS M 200W, 1580 x 808 mm)
Wie verhalten sich solche Module auf einem Wohnmobildach?
Bedürfen die einer besonderen, schwingungsarmen Befestigung oder können die verschraubt werden wie auf einem Dach?

Walter

Statistik: Verfasst von pewa — Di 25. Jun 2013, 07:39


]]>
2013-06-24T21:00:13+01:00 2013-06-24T21:00:13+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311723#p311723 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 24. Jun 2013, 22:00


]]>
2013-06-24T20:59:37+01:00 2013-06-24T20:59:37+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311722#p311722 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Gast — Mo 24. Jun 2013, 21:59


]]>
2013-06-24T20:53:45+01:00 2013-06-24T20:53:45+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311720#p311720 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Ich habe mich der Hilfe eines sehr kompetenten Technikers versichert und melde mich wieder wenn die Batterie eingebaut ist.
Gruß Rudi

[ Post made via iPad ] images/mobile/iPad.png

Statistik: Verfasst von ilru — Mo 24. Jun 2013, 21:53


]]>
2013-06-24T20:48:06+01:00 2013-06-24T20:48:06+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311719#p311719 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> http://www.g-energy-pack.de/ gefunden:
- Bis zu 2500 und mehr Zyklen bei einer Entnahme von 75% der Kapazität
- Ende der Entladespannung(V): 8V DC
- Ende der Entladespannung(V )für Ausdauer(Zykluslebensdauer): 10V DC
- Serieller Reihenausgleich/Balanzierung
- Serielle Reihenverbindung bis zu 1150V DC
- Option: Externes BMS Relais, Verriegelung
- Option: Externe BMS Abregelautomatik, CAN controlliert

Das kommt der Realität doch schon deutlich näher. Unter 10 Volt hauchen auch die ihr Leben aus und sollten möglichst nur zu 75% entladen werden. Die Optionalen Punkte werden sicher empfehlenswert sein, sofern man die optimale Lebensdauer erreichen will. Parallelschaltung wird nicht erwähnt, und ist somit offenbar nicht ratsam.

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 24. Jun 2013, 21:48


]]>
2013-06-24T20:25:44+01:00 2013-06-24T20:25:44+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311715#p311715 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> du bist mutig, ich bin gespannt.
Wenn du 160Ah gegen 160 Ah austauscht, hast du mit Lithium auf jeden Fall mehr Energie zur Verfügung, 80% mehr gönne ich den Akkus zwar, aber das nehme ich denen nicht ab. Die kochen auch nur mit Wasser.
Hast du nähere Info darüber, was die eingebaute Elektronik macht?
Wie erfolgt der Schutz gegen Tiefentladung? Alle Lithium-Akkus sind dagegen äußerst empfindlich.
Das Laden stellt sicher kein Problem mit den vorhandenen Geräten dar.
Wäre schön, wenn du dann über deine Erfahrungen berichtest.

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 24. Jun 2013, 21:25


]]>
2013-06-24T19:15:33+01:00 2013-06-24T19:15:33+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311705#p311705 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Du hast Dich entschieden?
Wer ist der Anbieter und zu welchem Preis?

Walter
Ja ich habe die 160 Ah bestellt - mein Beruf macht es möglich - und werde sie mit dem in der Concorde üblichen Mass Combi ausprobieren. Bewusst ohne große Veränderungen an der Ladetechnik um das Herstellerversprechen zu testen.

Ich tausche 160 Ah AGM gegen 160 Ah LiFePo und müsste laut Hersteller die nutzbare Leistung um 80% erhöhen. Ich bin gespannt.

Gruß Rudi

[ Post made via iPad ] images/mobile/iPad.png

Statistik: Verfasst von ilru — Mo 24. Jun 2013, 20:15


]]>
2013-06-24T15:03:04+01:00 2013-06-24T15:03:04+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311664#p311664 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Es ist davon auszugehen, dass unbedingt ein kompatibler Batteriemonitor angeschlossen werden muss (Kosten ?) sowie eine automatische Abschaltung bei LVP und OVP. Ob mehrere Super-B-Akkus mit welchen Konsequenzen zusammengeschaltet werden können, weis ich nicht.
Im Internet kostet die 160 Ah stolze 2600 Euronen.
Also wenn ich da vergleiche, dann waren meine Winston LFYP400AHA samt Elektronik ein absolutes Schnäppchen.
Denke, bei den Super B-Akkus muss im Wohnmobilbereich auch viel Know-how investiert werden und es ist Pionierarbeit zu leisten.
Es wäre sicher sehr interessant, wenn sich da mal einer ran wagt und auch entsprechende Tests fährt.

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 24. Jun 2013, 16:03


]]>
2013-06-24T07:57:43+01:00 2013-06-24T07:57:43+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=311596#p311596 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Wer ist der Anbieter und zu welchem Preis?

Walter

Statistik: Verfasst von pewa — Mo 24. Jun 2013, 08:57


]]>
2013-06-17T13:29:11+01:00 2013-06-17T13:29:11+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=310738#p310738 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
in der Zeitschrift RM 06/13 findet man einen Bericht über die Super B LiFePo Batterien mit 100Ah bzw. 160 Ah im Vergleich mit AGM Batterien. Beeindruckende Vorteile wie ich finde.
Hat jemand schon den Kauf gewagt und entsprechende Erfahrungen.

Grüße Rudi

Statistik: Verfasst von ilru — Mo 17. Jun 2013, 14:29


]]>
2013-06-11T21:49:32+01:00 2013-06-11T21:49:32+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=310202#p310202 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Franz&Andrea — Di 11. Jun 2013, 22:49


]]>
2013-06-11T07:18:38+01:00 2013-06-11T07:18:38+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=310120#p310120 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Gast — Di 11. Jun 2013, 08:18


]]>
2013-06-11T06:24:33+01:00 2013-06-11T06:24:33+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=310112#p310112 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Oh, soweit ich u. a. auch aus anderen Foren weiß, ist es momentan noch notwendig, selbst Hand anzulegen.
Morgen Gerd,

habe ich da nicht so etwas wie Firma gründen, von Sonnentau, im Hinterkopf.
Oder sollte es sich dabei nicht um die Realisierung von LiFeYPO4-Technik im mobilen Bereich handeln?

Walter

Statistik: Verfasst von pewa — Di 11. Jun 2013, 07:24


]]>
2013-06-10T20:26:37+01:00 2013-06-10T20:26:37+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=310092#p310092 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Gast — Mo 10. Jun 2013, 21:26


]]>
2013-06-09T19:16:07+01:00 2013-06-09T19:16:07+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=309963#p309963 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Gibt es inzwischen jemand, der diese Anlage gewerblich anbietet? Gerne PM...

Statistik: Verfasst von Franz&Andrea — So 9. Jun 2013, 20:16


]]>
2013-03-28T22:12:18+01:00 2013-03-28T22:12:18+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=299485#p299485 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
schön zu hören, besondres die Driftwerte sind ja ein wichtiger Faktor wie ich in einigen Foren nachlesen konnte.

Wenn es bei mir mal so weit sein sollte, dass ich neue Batterien bräuchte, werde ich dich mit noch mehr Fragen löchern! :)

Statistik: Verfasst von Heiko — Do 28. Mär 2013, 22:12


]]>
2013-03-28T21:30:40+01:00 2013-03-28T21:30:40+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=299475#p299475 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Die Akkus (aktuell bei 375 Ah von 400) liegen zwischen 3,356 V und 3,359 V, weisen also eine max. Differenz von 0,003 V auf, das ist super, ganz hervorragend, so gering war die Differenz noch nie. Wir sind sehr froh über die LiFeYPO-Zellen und den Philippi Batteriecomputer. Das sehr geringe Driften bestätigt die gute Funktion der LiPro1-1 Balancer und der verwendeten Ladegeräte (Votronic-SR500DUO Digital + WAECO PerfectCharge IU1512) :cool1
Als wir im Winter an der Steckdose hingen, hatten die Balancer ab und zu Arbeit.

Statistik: Verfasst von Gast — Do 28. Mär 2013, 21:30


]]>
2013-03-06T19:25:05+01:00 2013-03-06T19:25:05+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=294653#p294653 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Gast — Mi 6. Mär 2013, 19:25


]]>
2013-03-03T09:57:10+01:00 2013-03-03T09:57:10+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=294054#p294054 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Hallo,
bin ganz neu hier und habe gerade Ihren interessanten Bericht über den Einbau
der Life YPO4 gelesen. Nun ist seither ja einige Zeit ins Land gegangen und es liegen bestimmt Erfahrungswerte vor.
Meine Womo Gelbatterien neigen dazu, sich jetzt nach sieben Jahren zu verabschieden. Wenn sich bei Ihnen herausgestellt haben sollte, daß die Umrüstung erfolgreich war, hätte ich auch großes Interesse daran. Da ich aber keine Zeit habe, mich um die ganzen technischen Details zu künnern, wäre natürlich eine Firma prima, die einem den ganzen Kram perfekt einbaut.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir einige Infos geben könnten.
Viele Grüße und im voraus herzlichen Dank
Guckst du z.B. hier:

http://www.transwatt.de/

oder hier:

http://www.mastervolt.de/

Statistik: Verfasst von rgk — So 3. Mär 2013, 09:57


]]>
2013-03-02T21:46:59+01:00 2013-03-02T21:46:59+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=293942#p293942 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> bin ganz neu hier und habe gerade Ihren interessanten Bericht über den Einbau
der Life YPO4 gelesen. Nun ist seither ja einige Zeit ins Land gegangen und es liegen bestimmt Erfahrungswerte vor.
Meine Womo Gelbatterien neigen dazu, sich jetzt nach sieben Jahren zu verabschieden. Wenn sich bei Ihnen herausgestellt haben sollte, daß die Umrüstung erfolgreich war, hätte ich auch großes Interesse daran. Da ich aber keine Zeit habe, mich um die ganzen technischen Details zu künnern, wäre natürlich eine Firma prima, die einem den ganzen Kram perfekt einbaut.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir einige Infos geben könnten.
Viele Grüße und im voraus herzlichen Dank

Statistik: Verfasst von elimobil — Sa 2. Mär 2013, 21:46


]]>
2013-02-09T11:23:35+01:00 2013-02-09T11:23:35+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=288648#p288648 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Hallo Ralf,

das würde bedeuten das Du nur rund 28 Ah / Tag verbraucht hast :shock:

Wir verbrauchen ca. 50 Ah / Tag bei weniger Fernsehen und sparsamerer Heizung. Im Winterurlaub verbrauchen wir natürlich erheblich mehr Strom. Denke, das wir da so bei 80- 100 Ah / Tag liegen würden.
Da komm ich jetzt auch nicht ganz klar. Vorher mit 330AH Blei war nach 2 Tagen leer, d.h. bei 50% Entladung = 165Ah
was einem Tagesverbrauch von 82,5 Ah entspricht. Jetzt mit 320 Ah LiFe zu 80% Entladung = 256 Ah, was bei gleichem
Tagesverbrauch 3,1 Tage wäre. Irgendwie verbraucht Ihr im Winter jetzt mit den anderen Batterien offensichtlich weniger
Strom wie vorher??
Unsere 2x145Ah Gel werden nun 8 Jahre und zeigen kaum eine Schwäche, wobei wir keine Wintercamper bei diesen Minus-
temperaturen sind, aber ich denke, wenn nun langsam die Gel schwächeln, da werden ca. €800,-- investiert und sollten
die wieder 8 Jahre oder mehr halten, dann ist dies mit dem derzeitigen Womo sicher nicht mehr mein Problem. Im Übrigen
vertraue ich bei mehrtägigem Stehen ohne Solarausbeute einfach meinem Gasmoppel, der läuft unter 12,3V einfach mal an
und gut ist.

EDIT: Hab mal die Stromaufnahme der Truma 6002 gecheckt, diese liegt bei max. 5,6 A, wenn diese nun nur 12Std/Tag läuft,
hast du schon einen Verbrauch von 67Ah.

Statistik: Verfasst von rgk — Sa 9. Feb 2013, 11:23


]]>
2013-02-09T06:12:26+01:00 2013-02-09T06:12:26+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=288602#p288602 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Hallo Schimi,
selbst 5 tage Skifahren ohne Netzanschluß und fast keiner Solarleistung waren problemlos möglich, bei eisigen -10 Grad Außentemperaturen, wobei die Truma 6 dauernd lief, die Kaffeemaschine min. 16 Kaffee täglich machte und der 15Zoll TV mit Satreciver und Carmos C2400 auch noch bestimmt 5 Stunden an waren.

Viele Grüße Ralf
Hallo Ralf,

das würde bedeuten das Du nur rund 28 Ah / Tag verbraucht hast :shock:

Wir verbrauchen ca. 50 Ah / Tag bei weniger Fernsehen und sparsamerer Heizung. Im Winterurlaub verbrauchen wir natürlich erheblich mehr Strom. Denke, das wir da so bei 80- 100 Ah / Tag liegen würden.

Statistik: Verfasst von kmfrank — Sa 9. Feb 2013, 06:12


]]>
2013-02-08T21:36:43+01:00 2013-02-08T21:36:43+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=288495#p288495 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> schöner Bericht, es gibt also doch LiFeYPo4-Fans :cool1
Überwachst du evtl. Tiefentladung selber oder schaltet deine Anlage im Fall des Falles die Verbraucher selber ab - und wie?
Wie hast du dich gegen Überladung geschützt? Obwohl, da kann mit normalen Ladegeräten eigentlich nichts passieren.
Wir hatten ähnlich wie Schimi auch 3 x 140 AH Blei von Exide drin, die wogen ganz knapp 150 kg!!!! Unsere 400 Ah LiFeYPo4 wiegen knappe 60 kg :D
Wünsche dir ganz viel Freude mit den wunderbaren Akkus

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 8. Feb 2013, 21:36


]]>
2013-02-08T19:01:55+01:00 2013-02-08T19:01:55+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=288464#p288464 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
danke für deinen ausführlichen Bericht.

Immer noch ein spannendes Thema!

Zwar sind 1500€ kein Pappenstiel, aber gegenüber einer Brennstoffzelle ein Schnäppchen!

Wenn meine Akkus mal runter sein, hoffe ich, das sich der Preis noch mal halbiert hat. ;)

[ Post made via iPad ] images/mobile/iPad.png

Statistik: Verfasst von Heiko — Fr 8. Feb 2013, 19:01


]]>
2013-02-08T15:07:55+01:00 2013-02-08T15:07:55+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=288420#p288420 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Deine Aufstellung mit den Bleiakkus im vergleich LiFePo 4 ist nicht ganz richtig.
LiFePo habe viele Vorteile sind nicht einfach so vergleichbar.

1. 3X 140 AH Blei =420AH sind nur bis max. 50% zu entladen, ansonsten lebe sie nicht lange.
2. Blei Batt. die mittels wechselrichter zB. entladen werden, also wo viel auf einmal entladen wird fallen schnell unter 12V ab sind also nicht gerade Spannungsstabil.
3. Wenn du eine hohe Last (Zb. 90A oder mehr entlädst hast du gar nicht die ganzen 420AH zu Verfügung sonder vieleicht nur noch die häfte weil die Angaben bei Bleibatterien meist bei 5 oder 10 Stündiger Entladung angegeben sind. ( C5 oder sogar c20)
4.Sie wiegen fast das doppelte !
5. Um 420 AH Bleibatterien zu ersetzen würden 200AH Lifepo4 reichen, da könntest du gute 90% entladen (180AH) egal wie schnell und hättest immer noch deine Spannung von weit über 12V zu Verfügung. Bei deinen 420A Bleibatterien wenn du nicht langsam den Strom ziehst dann sicherlich schon unter 50% es sei denn du ziehst die 180AH wirklich über einen längeren Zeitraum also nicht mt Wasserkocher oder so.
Ich denke die 420 Bleibatterien wiegen bestimmt 90 oder mehr Kg, die Lifepo nur 29,2KG zuzüglich Balancer usw. vieleicht 32KG. Du kannst Sie auch um ein vielfaches schneller Laden, du mußt nur und das ist unerlässlich ein BMB bzw. Balancer für jede Zelle installieren, unbedingt Tiefentladung vermeiden, bei einer Tiefentladung unter 10V wären sie sofort unbrauchbar. Von den Kosten sind Sie zwar teuer, aber was die Zyklen angeht und das Lade bzw. Entladeverhalten unschlagbar. Ich habe ein BMV600 als Batterie Monitor der mich warnt bei Unterschreitung von 10% sowie bei Spannungen unter 11,5 Volt womit ich Tiefentladung vermeide. Ich weiß so immer was ich noch verfügbar habe und ob meine Ladesystem funktioniert, egal welches (solar, Victron Multi, Lima) Kostet etwa 140€ die 4 Lifepo Thunder-Sky 200Ah WB-LYP 200AHA gibts mit Balancer und 3 Polbrücken schon für etwa 1200€, noch vernümftige Kabel zur LM und Ladegräte usw. min. 25-35Qm zum Wechselrichter 50 Qm rechne ich mal mit weiteren 200€. so gesehen ist eine vernümftige Versorgung die wenig wiegt, schnell ladefähig ist und Spanugsstabil für 1500€ fast zu haben.

Ich habe in meinem Wohnmobil die Sonnenschein 6V 330 AH Solar Block 2x verbaut gehabt, Gewicht knapp 94Kg, und habe mich immer geärgert wenn meine Saeco Kaffeemaschiene an ging, die Spannung trotz 50qm. Kabel unter 12V kurzzeitig fiel und meine Geräte sich teilweise abschalteten ( Radio DVD, Satreciver ) obwohl die Batterie noch weit über 80% lag. Ausserdem habe ich zum vollladen ewig gebraucht obwohl ich mit dem Multi bis 120A hochgehen konnte so hat die Batterie das aber nur ganz am Anfang angenommen.

Inzwischen habe ich 8 Thunder-Sky 160Ah , verschaltet zu 14,6V 320AH und bin voll und ganz zufrieden.
Ich kann sie schnell Laden, egal was ich herausziehe selbst Kaffeemaschine und Fön oder Klimaanlage und Saeco (2500Watt) führen zu keinem nennenswerten Spannungsabfall, DVD läuft weiter, und das selbst wenn ich schon bei 30% Batterieleistung bin. Unter 20% habe ich das System noch nie gefahren aber ich betreibe es jetzt knapp 1 Jahr problemlos, selbst 5 tage Skifahren ohne Netzanschluß und fast keiner Solarleistung waren problemlos möglich, bei eisigen -10 Grad Außentemperaturen, wobei die Truma 6 dauernd lief, die Kaffeemaschine min. 16 Kaffee täglich machte und der 15Zoll TV mit Satreciver und Carmos C2400 auch noch bestimmt 5 Stunden an waren.

Vor zwei Jahren mit der Bleibatterie mußte ich nach 2 Tagen den Wagen laufen lassen.

Wenn du etwas zum vergleichen sucht würde ich mal bei LiTrade nachschauen, da bin ich fündig geworden und wenn auch ein sehr kleiner Laden doch recht kompetent.

Ich bin kein Vertreter, nur ein Wohnmobilfahrer der lange gesucht hat um vernümftige Batterien zu finden.
Viele Grüße Ralf

Statistik: Verfasst von knaus — Fr 8. Feb 2013, 15:07


]]>
2013-01-23T09:15:19+01:00 2013-01-23T09:15:19+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=284788#p284788 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
um 12 V zu bekommen, müssen jeweils 4 Lithium-Zellen parallel geschaltet werden
Selbst wenn du 100 Zellen parallel schaltest, erhältst du immer noch die 3,2 Volt einer einzigen Zelle.
Danke, stimmt, da ist mir doch glatt ein Fehler unterlaufen, Reihenschaltung müsste es heißen.
Werde die entsprechende Textpassage im Beitrag korrigieren.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 23. Jan 2013, 09:15


]]>
2013-01-22T23:56:01+01:00 2013-01-22T23:56:01+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=284766#p284766 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
um 12 V zu bekommen, müssen jeweils 4 Lithium-Zellen parallel geschaltet werden
Selbst wenn du 100 Zellen parallel schaltest, erhältst du immer noch die 3,2 Volt einer einzigen Zelle.

Statistik: Verfasst von pamakihu — Di 22. Jan 2013, 23:56


]]>
2013-01-22T19:44:34+01:00 2013-01-22T19:44:34+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=284719#p284719 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Gruß Rainer

Statistik: Verfasst von Kaufunger — Di 22. Jan 2013, 19:44


]]>
2013-01-22T17:40:59+01:00 2013-01-22T17:40:59+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=284690#p284690 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von Gast — Di 22. Jan 2013, 17:40


]]>
2018-05-13T15:21:46+01:00 2013-01-18T20:50:23+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=283929#p283929 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
@Gerd
erst mal danke für deinen interessanten Beitrag.
Habe mich noch nicht mit dem Thema beschäftigt und versuche das mal nachzuvollziehen.
Verstehe ich das richtig, das ich z.b.eine 140 AH Gel durch 4 Stück Li-Ion Akkus ersetzen muß?
Ich habe mal ein paar Preise aus dem Netz gesucht, um das mal preislich für mich einzuordnen.
3 Stück GEL Batterie Exide 12V 140Ah ES1600 G140 a 410,- = 1230 Euro

12 Stück Winston WB-LYP160AHA Lithium, Li-Ion Akku, LiFeYPO4 3,2V/160Ah Batterie
a 220,- = 2640 Euro
alternativ:
3 Stück 400Ah Lithium-Akku LiFeYPO4 3.2V a 1238,- = 3714 Euro

Zuzüglich Umbau der Elektroanlage 680 Euro einmalig.
Habe ich das so richtig verstanden?
Hallo schimi,
um 12 V zu bekommen, müssen jeweils 4 Lithium-Zellen in Reihe geschaltet werden, also z. B. 4 Stück a 400Ah.
Wenn 12V Spannung benötigt werden, würde ich von 8 oder gar 12 Zellen abraten. Das wird sehr schwierig und teuer mit Verkabelung und Balancing.
Die aktuellen Preise für die 400er LiFeYPO4 bei Faktor.de liegen nach meinen Informationen bei a 539,-€ = 2156,-€
Dazu kommt die ganz wichtige Elektrik, wobei es etwas davon abhängig ist, was bereits verbaut ist. Mit 500 bis 1000 € ist hier sicherlich zu rechnen, wenn man billige Relais nimmt, sonst wird es etwas teurer. Der ganze Kleinkram wie Batteriekabel usw. ist nicht zu unterschätzen.
680€ für Arbeitslohn dürften nicht ganz reichen, wobei die große Frage ist, ob sich überhaupt eine Werkstatt findet, welche so eine Umrüstung vornimmt. Am bestern selber machen - oder noch etwas warten, ein Bekannter mit viel Erfahrung möchte sich auf dem Gebiet selbständig machen.

Aber Lithium-Ionen-Akkus baut man nicht unbedingt aus Kostengründen ein. Sie armotisieren sich erst nach dem 3. oder 4. Austausch von qualitativ hochwertigen Blei-Akkus. Die eigentlichen Vorteile der Lithium-Zellen sind:
- hohe Gewichtsersparnis,
- weniger Platzbedarf
- keine Sorgen ob die 4 Jahre alten Blei-Akkus den nächsten Urlaub durchstehen oder irgendwo in Marokko gewechselt werden müssen.
- die Selbstentladung beträgt unter 2% pro Monat, gegenüber Blei-Akkumulatoren, die zwischen 2 und 10% pro Monat an Selbstentladung aufweisen.
- wer seine Akkus über Solar lädt, für den ist bestimmt der Ladewirkungsgrad von besonderer Bedeutung. Bei Lithium-Akkus liegt dieser um die 90%, bei Bleiakkumulatoren hingegen nur bei bescheidenen 60-70%
- 3x140 Ah aus Blei sind nicht ganz mit 400 Ah aus Lithium zu vergleichen. Werden beide Akkus schonend entladen, um die optimale Lebensdauer zu erreichen, dann bekommt man aus Lithium 25 bis 30 % mehr Wh.

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 18. Jan 2013, 20:50


]]>
2013-01-18T15:07:50+01:00 2013-01-18T15:07:50+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=283816#p283816 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> erst mal danke für deinen interessanten Beitrag.

Habe mich noch nicht mit dem Thema beschäftigt und versuche das mal nachzuvollziehen.

Verstehe ich das richtig, das ich z.b.eine 140 AH Gel durch 4 Stück Li-Ion Akkus ersetzen muß?

Ich habe mal ein paar Preise aus dem Netz gesucht, um das mal preislich für mich einzuordnen.


3 Stück GEL Batterie Exide 12V 140Ah ES1600 G140 a 410,- = 1230 Euro

12 Stück Winston WB-LYP160AHA Lithium, Li-Ion Akku, LiFeYPO4 3,2V/160Ah Batterie
a 220,- = 2640 Euro

alternativ:
3 Stück 400Ah Lithium-Akku LiFeYPO4 3.2V a 1238,- = 3714 Euro

Zuzüglich Umbau der Elektroanlage 680 Euro einmalig.

Habe ich das so richtig verstanden?

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 18. Jan 2013, 15:07


]]>
2013-01-18T08:59:42+01:00 2013-01-18T08:59:42+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=283783#p283783 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Deren Lithium-Ionen-Akkus neigen jedoch offenbar dazu, sich unter ungünstigen Umständen zu erhitzen. Schlimmstenfalls kommt es zu starker Rauchentwicklung oder sogar zu offenem Feuer an Bord. Die Fotos der Akkus schauen sehr schlimm aus.

Man fragt sich, warum hier noch solch eine Technik eingesetzt wird, denn es gibt auch Lithium-Ionen-Akkus, die nicht thermisch durchgehen. Außerdem können thermische Überlastungen durch entsprechende Elektronik vermieden werden. Wir hätten solche Dinger der Firma GS Yuasa jedenfalls niemals in unseren "Dreamliner" verbaut.

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 18. Jan 2013, 08:59


]]>
2012-12-30T20:17:03+01:00 2012-12-30T20:17:03+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=280500#p280500 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Der Winter nördlich der Alpen ist allerdings schlecht für Solar. Ab Mitte/Ende Oktober deckt eine Solaranlage unseren Strombedarf nicht mehr ganz. Das macht jedoch nichts, wir stehen bei Freunden und haben reichlich Landstrom. Das reduziert gleichzeitig unseren Gasverbrauch.

Die aktuellen Werte unserer Anlage sehen wie folgt aus:
http://up.picr.de/12962037ho.jpg

Interessant ist die Betrachtung der 2 unterschiedlichen Photovoltaiksysteme auf unserem Fahrzeug.
- 5 Kyocera PV-Module (polykristallin, 36 Zellen, > 16 % Wirkungsgrad) mit zus. 450 W, ca. 25 A an Votronic 500 DUO Solarladeregler
- 2 cbe-PV-Module (32 monokristalline Siliziumzellen) mit zus. 240 W, ca. 16 A an cbe-Solarladeregler prs240

Die cbe-Module haben an Fläche und Nennleistung jeweils einen Anteil von 34,7 % der Gesamtanlage, liefern jedoch nur 30,38% vom gesamten Strom. Nun sind die im Vergleich stehenden Kyocera-Module ganz normale Photovoltaikmodule. Mit Hochleistungsmodulen würde der Unterschied noch viel deutlicher ausfallen. Es lohnt sich also durchaus, beim Kauf der Module auf Qualität und Leistung zu schauen.

PV_121230_Statistik
http://up.picr.de/12962287ex.jpg

Statistik: Verfasst von Gast — So 30. Dez 2012, 20:17


]]>
2012-11-08T19:49:50+01:00 2012-11-08T19:49:50+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=269795#p269795 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Das könnte sicher funktionieren, wenn du die Akkus entsprechend dimensionierst. Ich kenne auch jemanden, der nur zu Hause über Netz und während seiner Fahrten mit einer Sterling LM seine Lithiums lädt.

Damit kannst du sicher einige Installationsarbeit sparen.
Der TSA 260 schaltet bei drohender Tiefentladung über ein SSR ab.
Das Laden der Akkus muss dann am TSA 260 vorbei möglich sein.
Aber die Ladung über die Sterling-LM muss bei vollen Akkus von diesen getrennt werden, damit diese bei langen Fahrten nicht überladen werden können.
Analoges gilt für die Solarladung, welche möglichst zwischen Solarmodul und Solarladeregler per SSR getrennt werden sollte.
Außerdem müsste das Netzladegerät bei vollen Akkus ebenfalls von diesen getrennt werden.
Zum GreenPower Regler kann ich leider nichts sagen. Die Firma berät sich aber gerne und gut.
Ansonsten funktionieren alle Laderegler (Votronic), Netzladegeräte, Wechselrichter (WAECO) usw. völlig problemlos bei mir. Wenn du also bereits gute Qualität verbaut hast, spar dein Geld, das ist ein Victron Phönix EasyPlus Ladegerät/Wechselrichter-Kombi-Gerät (mir) nicht wert.

Statistik: Verfasst von Gast — Do 8. Nov 2012, 19:49


]]>
2012-11-06T12:55:20+01:00 2012-11-06T12:55:20+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=269213#p269213 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
erst mal vielen Dank für deinen umfangreichen Bericht, der mir bei meinen ersten Überlegungen zum elektrischen Teil des Eigenausbaus eines Expeditionsmobils (Basis: Bremach T-Rex, Kabine: 3,8m*2m*2m) sehr hilft.

Meine Anlage wird sowohl im Hinblick auf die Solar-Leistung (300Wp CIGS) als auch auf die Akku-Kapazität (geplant: 4* Winston 3,2V 300Ah ergibt 12,8V 300Ah) kleiner dimensioniert sein, aber wir sind auch etwas mehr unterwegs, so dass die Lichtmaschine (140A) einen größeren Teil beitragen kann, als dies bei deinen Einsatzbedingungen der Fall ist.
Da ich im Hinblick auf die einzubauenden Komponenten bei Null anfange und mehr fahre, dachte ich an ein besonders leistungsfähigen B2B-Lader (Sterling BB12100 mit 100A), der reichen sollte um die gesamte Akku-Kapazität in 3-4 Stunden Fahrzeit wieder voll zu laden. Um nicht unnötig viel Geld in Landstrom-Ladegerät und Solar-Regler mit Ladekennlinien die mir bei LiFePo4 eh nicht viel weiterhelfen zu stecken, würde ich gerne diese Stromlieferanten über den B2B-Lader schicken und kann dann mit vergleichsweise einfachen Komponenten arbeiten. Die aufwändigere Alternative zu einem einfachen Solar-Regler und Landstrom-Ladegerät wäre nach meiner Idee mit dem Solar-Regler GreenPower von ecs-online.org und einer Victron Phönix EasyPlus Ladegerät/Wechselrichter-Kombi zu realisieren, die ich beide direkt auf die LiFePo's ihren Ladestrom liefern lassen könnte. Der Aufwand mehrerer zusätzlicher Absicherungen mit SSD-Relais bliebe mir erspart, wenn nur der B2B-Lader den Akku lädt und die beiden anderen Stromquellen vor dem B2B lägen. Unter- und Überspannungen wären sowohl durch den B2B-Lader als auch durch den Philippi-Trennschalter TSA 260, den ich ebenfalls verwenden will abgefangen.
Für LiFePo-erfahrenen Rat zur den genannten Varianten -oder jeder besseren Lösung :D- wäre ich sehr dankbar.

Beste Grüße
Rüdiger

Statistik: Verfasst von Pepto — Di 6. Nov 2012, 12:55


]]>
2012-11-03T10:29:58+01:00 2012-11-03T10:29:58+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=268496#p268496 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Gruß
Rainer

Statistik: Verfasst von Kaufunger — Sa 3. Nov 2012, 10:29


]]>
2012-10-27T18:15:53+01:00 2012-10-27T18:15:53+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=267289#p267289 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> die Winston-Akkus und die ganze Elektrik drum herum arbeitet ganz hervorragend.
Bei dem momentanen diesigen Wetter können wir unseren Strombedarf allerdings nur etwa zur Hälfte über unsere 690 W Solaranlage decken.
Unser Batteriecomputer zeigte 300 Ah an, 100 fehlten also. Wir könnten gefahrlos bis etwas unter 80 Ah entladen. Da keine Wetterbesserung in Sicht ist, haben wir uns jedoch schon am 24.10.12 bei unseren freundlichen Nachbarn erstmals an Landstrom angeschlossen.
Unser normales Waeco-Ladegerät wurde erstmals in Zusammenhang mit den Lithium-Akkus getestet, es bringt 45 A. Als es am Strom hing, waren deutliche Brummgeräusche (Travo) zu vernehmen und das Ding lief heiß, 45 Grad habe ich gemessen - gut, das haben unsere Netzteile vom Laptop auch. Das Ding hat ein Gebläse und wurde nicht wärmer wie diese 45 Grad.
Solche Nebenwirkungen konnte ich früher nicht feststellen. Bevor wir on Tour gingen, war es ja im Winter permanent eingeschaltet und arbeitete still und leise mit Erhaltungsladung vor sich hin. Vermutlich musste es noch nie diese hohe Leistung abgeben. Das Brummen war durch Resonanzschwingungen verstärkt. Ich habe es auf Filzplättchen gestellt, dann war es still. Vielleicht kommt das Brummen auch daher, dass ich das Gehäuse offen hatte und nun eher Schwingungen übertragen werden.
Also: gegen Ende der Ladephase haben sowohl Solarladeregler (inzwischen kam kurz die Sonne durch) als auch das Waeco-Ladegerät die Leistung deutlich runtergefahren. Es ist nun alles in Ordnung, das Ladegerät ist nicht mehr heiß und gibt auch kein Brummen von sich. Es arbeitet nun seit 3 Tagen, wie gewohnt, still vor sich hin.

Bei der Umrüstung auf die Lithiums wurde vergessen, den Ladestrom von der Lichtmaschine in die Over Voltage Protection mit einzubeziehen. Wenn viel gefahren wird, kann das zu einer Überladung der Akkus führen.
Es ist bisher nichts passiert, denn wir sind seither kaum gefahren. Aber es muss noch nachgerüstet werden.
Ein weiteres Crydom D1D07 - SSR wird im BUS-Modul der Bordelektrik bei Überspannung in das dort verbaute Relais eingreifen und damit den Ladestrom zu den Bordakkus unterbrechen. Eine einfache und elegante Lösung, für den Hinweis möchte ich mich bei den Leuten unseres Reisemobilherstellers bedanken.

Statistik: Verfasst von Gast — Sa 27. Okt 2012, 19:15


]]>
2012-10-25T19:44:20+01:00 2012-10-25T19:44:20+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=267072#p267072 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
gibt es noch eine Rückmeldung wie es bis jetzt funktioniert.

Netten Gruß
Rainer

Statistik: Verfasst von Kaufunger — Do 25. Okt 2012, 20:44


]]>
2012-08-15T19:10:23+01:00 2012-08-15T19:10:23+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=258190#p258190 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Statistik: Verfasst von argoscamper — Mi 15. Aug 2012, 20:10


]]>
2012-08-15T19:44:18+01:00 2012-08-15T18:36:18+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=258187#p258187 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Vorab: wie jeder Kaufmann weiß, ist die Kostenseite unter Berücksichtigung der zu erwartenden Lebensdauer zu betrachten. Also wie viele Blei-Akkus muss ich austauschen, um die Lebensdauer der Lithium-Zellen zu erreichen?

Ich habe meine Planungsliste der Realität angepasst und diese auf das reduziert, was mit dem Umbau von Blei auf die Winston LYP400AHA-Zellen bei mir im RV notwendig war. Darin enthalten ist auch ein Batteriemonitor, welcher sehr empfehlenswert, aber nicht unbedingt notwendig wäre, denn die Aufgabe eines BMS übernehmen die LIPRO1-1 Balancer.

In der Liste nicht enthalten ist ein Strombegrenzungsmodul für die OVP + LVP Sicherungsschleifen, welches ich von einem Freund gebaut bekam und welches vermutlich nicht käuflich zu erwerben ist (wäre im Einzelfall abzuklären).

Aber Vorsicht ist geboten: diese Teile-Liste lässt sich nur bedingt auf andere Wohnmobile übertragen. Zu unterschiedlich sind die Elektroinstallationen der einzelnen Hersteller und Modelle.
Wenn es die Platzverhältnisse erlauben, ist es sicher nicht verkehrt, wenn man zwischen bestehender Bordelektrik und den Winston LYP400AHA-Zellen eine eigene Schalttafel verbaut, so ähnlich wie ich das gemacht habe.
Meine Schalttafel ist dabei etwas komplexer geraten, da ich mich nicht auf das unbedingt Notwendige beschränkte, sondern auch abgesicherte Stromanschlüsse für Verbraucher vorgesehen habe.
Wer hier Zeit und Geschick hat, kann sich Sammelschienen selber bauen, die deutlich kostengünstiger und platzsparender sind.

Solarladeregler und Netzladegerät MÜSSEN über die OVP-Schleife abzuschalten sein.
Ich habe zwischen PV-Modul und Solarladeregler ein SSR montiert (auf keinen Fall zwischen Laderegler und Akku!)
Beim Netzladegerät habe ich ein SSR in die Netzzuleitung verbaut (nicht zwischen Laderegler und Akku). Es gibt für den Zweck SSRs, welche mit Gleichstrom gesteuert werden und Wechselstrom schalten.
Bei mir waren die Ladekabel vom Solarladeregler und vom Netzladegerät neu zu verlegen, denn diese MÜSSEN jetzt zwischen den Winston LYP400AHA-Zellen und dem Trennschalter an einem Sammelpunkt angeschlossen werden – denn Laden sollte immer gehen, auch wenn die LVP-Sicherung alle Verbraucher (die ganze Bordelektrik) von den Winston LYP400AHA-Zellen getrennt hat.

Manche Verbraucher, in meinem Fall der Wechselrichter, waren direkt an den Blei-Akkus angeschlossen. Das sollte besser über einen Sammelpunkt auf der neuen Schalttafel gemacht werden, da die Akku-Anschlüsse neben Batteriekabel und LIPRO1-1 keinen weiteren Anschluss zulassen.

Der Mess-Shunt für den Batteriecomputer sollte direkt zwischen dem Minuspol der Winston LYP400AHA-Zellen und dem Minus-Sammelpunkt montiert werden. Nur so ist gewährleistet, dass der gesamte Verbrauch und Ladestrom darüber laufen (außer den 4 LIPRO1-1). Ein Shunt, der irgendwo in der vorhandenen Bordelektrik montiert ist, zeigt nicht mehr richtig an (= Ladeströme, da Solar und Netzladegerät anders angeschlossen werden müssen).

Der Batterie-Trennschalter, über die LVP-Sicherheitsschleife gesteuert, ist ein zentrales Bauteil der Anlage. Die Bordelektrik muss auf jeden Fall über den Trennschalter laufen und muss komplett durch den Trennschalter automatisch über die LVP-Schleife getrennt werden können. Hier darf nicht gemogelt werden, denn eine Tiefentladung reicht und die Zellen sind unwiderruflich defekt (bei Blei sind dafür meist mehrere Tiefentladungen nötig, bei Lithium reicht eine einzige). Meines Wissens gibt es bisher ausschließlich den Philippi Trennschalter (TSA 260-12V) zum Schalten von 260 A, welcher sich über SSRs steuern lässt.
Die Steuerung über LIPRO1-1 Sicherungsschleifen und SSR ist unbedingt notwendig, da hierbei die Spannung jeder einzelnen Zelle berücksichtigt wird. Eine andere Steuerung, z. B. über die Gesamtspannung, ist keinesfalls zielführend und hat zur Folge, dass trotzdem die eine oder andere Zelle in den tödlichen Bereich driftet, obwohl sich die Gesamtspannung noch wunderbar im grünen Bereich befindet.

Je Sicherheitsschleife (LVP + OVP) sollten max. drei SSRs angeschlossen werden.
Die Platinen der Lipro1-1 müssen sehr vorsichtig auf dem Plus-Pol montiert werden; sie dürfen keinerlei Berührungen und Spannungen ausgesetzt sein. Deshalb sind Messing- oder Kupfer-Beilagscheiben unbedingt erforderlich. Keine V2A-Schrauben und Scheiben verwenden, die elektrische Leitfähigkeit ist ganz schlecht!
Die LIPRO1-1 mit 0,5er bis 0,75er Kabel anschließen.
Alle Kabel, welche in Schraubquetschverbindungen gehen, mit Kabelendhülsen in geeigneter Größe mit spezieller Zange verpressen und diese dann verlöten.
Keine billigen SSRs verbauen (hoher Eigenverbrauch), schon gar keine mit LEDs drauf - das kostet in der Summe viel Strom. Crydoms sind zwar teuer, aber man bekommt erstklassige Qualität und ist damit auf der sicheren Seite.
Die Kühlkörper können problemlos etwas kleiner gewählt werden als ich das getan habe (die Größen der verbauten SSRs und die Schraubabstände sind immer gleich).
Es können die normalen, vorhandenen Solar- und Netzladegeräte verwendet werden. Temperatursensor ganz entfernen, und eine Einstellung wählen, die möglichst um 14 bis 14,4 V liegt, vermutlich GEL.

Je nach Akkugröße muss das Kabel der LIPRO1-1 zum Minuspol durch ein längeres ersetzt werden.
Die LIPRO1-1 sind für max. M10 Befestigungsschrauben gemacht. Deshalb empfehle ich, bei größeren Polschrauben der Akkus (in meinem Fall M14er) diese auf einer Drehbank aufzubohren und mit einem M8er Gewinde zu versehen (da findet sich bestimmt ein Maschinenbauer in der Nähe). Die LIPRO1-1 müssen unbedingt mit Messing oder Kupfer Beilagscheiben unterlegt werden, da sie sonst ungute Berührungen mit sehr breiten Polschrauben oder übrigen Akkuteilen bekommen können.

Der Zeitaufwand für so einen Umbau ist nicht zu unterschätzen und individuell sicher sehr unterschiedlich.
Ich musste mir erst monatelang das nötige Wissen aneignen, was sicher daran liegt, dass ich alles ganz genau geklärt haben will (weshalb ich dann auch keines der fertigen Systeme von Leab, Mastervolt, Transwatt usw. verbaute – die zudem auch zu raumgreifend sind und teilweise Ladegeräte und Wechselrichter aus dem eigenen Lieferprogramm verlangen = nochmals teurer) Hierbei gilt mein besonderer Dank dem Forumsmitglied Sonnentau.
Zu der Aufklärungszeit kommt die Planungsphase. Es ist ganz wichtig, sich einen Schaltplan zu machen, und wenn es nur eine Handskizze ist. Hierbei treten eigentlich immer klärungsbedürftige Punkte auf.
Und dann kann bestellt werden; die Vorarbeiten können anlaufen.
Höchstwahrscheinlich fehlen dann passende Ringkabelschuhe, Kupfer/Messingscheiben usw., die auch mit viel Rennerei vermutlich nicht vor Ort passend und in kleinen Mengen zu bekommen sind (svb oder ebay helfen hier schnell und zuverlässig, sparen Zeit und Ärger).
Nachdem im Vorfeld etliche Kabel bereits verlegt waren, die SSRs schon neben den Solarladereglern befestigt waren, die komplette Schalttafel und die Kiste für die Akkus fertig waren, konnte die eigentliche Umrüstung beginnen, sprich GEL raus und Winston-Zellen nebst Schalttafel rein. Da wir in unserem RV wohnen, sollte die Zeit ohne Strom möglichst kurz sein, von einem Tag träumte ich, es wurden jedoch 40 Arbeitsstunden an 2 sehr langen Tagen. Dank sorgfältiger Arbeit und min. dreimaliger Überprüfung aller Anschlüsse klappte dann auch alles auf Anhieb. Es ist ein äußerst spannender Moment, wenn am Ende das letzte Kabel (Massekabel) mit den Zellen verbunden wird. Ein kurzes Klacken vom Trennschalter und der Strom ist wieder da, und zwar mehr als je zuvor.

Wissenswertes oder Selbstverständliches:
Die Leitungen von den PV-Modulen dürfen erst mit dem Solar-Laderegler verbunden werden, nachdem dieser mit den Akkus über die Schalttafel verbunden ist! Der Anschluss sollte laut meiner Anleitung auch nur bei abgedeckten PV-Modulen geschehen – oder eben abends oder in einer Halle usw. Bei einer Trennung sollte natürlich in umgekehrter Reihenfolge verfahren werden, erst die PV-Module abhängen, dann die Winston-Zellen abklemmen.

Der Batteriecomputer sollte erst Strom bekommen, nachdem die Winston-Zellen angeklemmt sind, sprich die Sicherung des Batteriecomputers/Mess-Shunts erst nach Anschluss der Akkus einsetzen.

Bei der Höhe der Winston-Zellen sind durch die LIPRO1-1, deren Verkabelung und diverse Unterlagscheiben min. 5 cm hinzuzurechnen. Am besten gleich den Akkukasten entsprechend höher anfertigen, damit Anschlüsse und LIPO1-1 zuverlässig geschützt sind.

Winston-Zellen sind meines Wissens die einzigen Lithium-Zellen, welche auch bei bis zu 45 Minusgraden C noch geladen/entladen werden können. Somit eignen sie sich auch bestens zum Einbau in nicht beheizte Räumlichkeiten, und sie bereiten im Winterlager keine Probleme.

Für die Winston-Zellen sollte man im ungünstigsten Fall eine Lieferzeit von bis zu 3 Monaten einplanen. Mit etwas Glück sind sie auch sofort ab Lager zu bekommen.

Zum Schluss noch einige Voraussetzungen fürs selber machen:
•gutes Werkzeug, besonders zum Abisolieren und Verpressen, Lötkolben usw.
•gute Kenntnisse im Verpressen von Kabelschuhen; einfach quetschen reicht nicht, denn bereits ein herausgerutschtes Kabel könnte den schönsten Kabelbrand im Wohnmobil verursachen!!!
•Und deshalb sind auch gute Kenntnisse im Löten angebracht, jeden Kabelschuh und jede Rohrhülse nach dem Verpressen so verlöten, dass das Lötmaterial am anderen Ende der Hülse zu sehen ist. Wenn das nicht zu sehen ist, taugen der Lötkolben und/oder das Lötmaterial nichts.
•Diverses Hilfsgerät zum durchziehen von Kabeln ist notwendig, angefangen vom Kabeleinziehdraht aus Perlon, über dünne lange Bambusstöckchen bis hin zum schmalen Lochband kann man alles gebrauchen.
•Die dicken Kabel sollte man auf jeden Fall verpressen lassen, am besten in einer Fachwerkstatt hydraulisch; svb liefert sowas innerhalb weniger Tage frei Haus, der Bosch-Dienst ist Fehlanzeige, die LKW-Werkstatt hatte nur schraubbare Verbinder, die sich für den Einsatzzweck nicht eignen.
•gute Fertigkeit im Lesen von Schaltplänen und Verkabeln von Geräten usw. Ein falscher Anschluss oder Verpolung kann fatale Folgen haben!
•Erfahrung und sehr sorgfältiges Arbeiten, denn die Winston-Zellen können dauerhaft 3C abgeben, bei den 400ern wären das 1200 A kurzfristig sogar 8000 A - Das könnte dann evtl. der letzte Kontakt gewesen sein !!!!
•Ruhe, viel Ruhe und Gelassenheit, alles mehrfach überprüfen.

Verwendete Abkürzungen:
SSR = Solid State Relay
OVP = over voltage protection = Überspannungsschutz
LVP = low voltage protection = Unterspannungsschutz
RV = recreation vehicle = Freizeit- oder Reisemobil
PV = Photovoltaik (umgangssprachlich Solarmodul, was fachlich richtig gesehen aber ein Modul zur Wärmegewinnung wäre)

Und hier die Liste der von mir verbauten Teile:
Lieferangaben und vor allem Preise sind ohne Gewähr (Stand Mai-Juli 2012)
Interessant auch, die Ah-Angabe von Blei-Akkus ist nicht mit der von Lithium-Akkus vergleichbar.
Verglichen werden können eigentlich nur die Wh, welche bei lebensdauerschonender Entladung bis zur Restkapazität X entnommen werden können. Vorsicht mit Blei-Werbeschlagworten wie zyklenfest oder tiefentladungssicher, das geht ganz erheblich auf Kosten der Lebensdauer.
Um die Gewichtsersparnis errechnen zu können, wären zu den Winston-Zellen noch ca. 12 kg für Kiste, Schalttafel, SSRs und Kabel zu veranschlagen.
Bei mir sieht die Rechnung dann so aus: 148,8 - 57,2 – 12 = 79,3 kg Gewichtsersparnis bei min. 27 % mehr Wh, wobei in dem Vergleich die alten GELs mit einer Entladung bis auf eine fast schon zu tiefe Restkapazität von 40% angesetzt waren, und die Winston-Zellen mit einer Nutzung der möglichen Kapazität zu bescheidenen 75 %
Tabelle:
http://thumbs.picr.de/11513685wr.jpg

Sorry, wenn ich hier einiges an und für sich selbstverständliches erwähnt habe, aber es sollte auch für Nichtexperten verständlich sein.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 15. Aug 2012, 19:36


]]>
2012-08-14T09:49:11+01:00 2012-08-14T09:49:11+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=257977#p257977 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Die anfängliche Spannungsdifferenz der einzelnen Zellen zueinander hat stark abgenommen, und bewegt sich bei morgendlichen Messungen nur im 1000stel Voltbereich.
PV_120813 http://up.picr.de/11498333aw.jpg

Die Balancer arbeiten, die OVP-Sicherheitsschleife funktioniert und schaltet über den Tag die PV-Module immer mal wieder weg.
Der täglich über die PV-Module kommende Strom hängt sehr stark von unserem Verbrauchsverhalten ab.
PV_120812 http://up.picr.de/11498334fd.jpg

Momentan können wir den zur Verfügung stehenden Strom bei weitem nicht verbrauchen. Wenn wir am Abend zu Bett gehen, sind die Akkus noch immer zu 95% und mehr gefüllt.

Würden wir uns ausschließlich unter sonnigem Himmel bewegen, also im Winter an der Mittelmeerküste, dann könnten wir sicher einen Kompressorkühlschrank und eine Waschmaschine mit dem Strom betreiben.

Es stellt sich mir die Frage, inwieweit Tage mit ca. 5% Stromentnahme und entsprechendem Ladevorgang überhaupt als Zyklus auf die zu erwartende Lebensdauer angerechnet werden können.
So wie ich das sehe, dürften damit die 13.000 Zyklen erreicht bzw. überschritten werden, bei denen die Czech Technical University Praque den Test einer Winston LFP90AH-Zelle abbrach, da ein „Ende“ mit defekter oder nicht mehr leistungsfähiger Zelle nicht abzusehen war.

Statistik: Verfasst von Gast — Di 14. Aug 2012, 10:49


]]>
2012-07-31T10:30:24+01:00 2012-07-31T10:30:24+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=256502#p256502 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Der Strom ist sicher kein anderer als aus Blei ;) aber er fließt dank großer Solaranlage reichlich. Wenn wir abends zu Bett gehen, stehen in der neuen Philippi Anzeige noch 3,3 V und 95% Restkapazität.

Natürlich wird die neue Anlage genau beobachtet und täglich überprüft.

Zum einen wird gemessen, was die Photovoltaikmodule an Strom liefern:
PV_120729 http://up.picr.de/11342422qw.jpg

Zum anderen wird die Spannung der einzelnen Zellen gemessen:
LFYP400AHA_120729 http://up.picr.de/11342424ll.jpg

Weil ich die Zellen vor der Montage nicht einzeln auf exakt 4V aufladen konnte, macht sich in der Folge die leicht erhöhte Spannung von Zelle4 bemerkbar. Ein Hundertstel Unterschied ist bei diesen Zellen viel. Die Zelle4 kommt daher deutlich früher, also nachmittags, in den Bereich, in dem die LiPRO1-1 gut zu tun haben. Da Schalten die Sicherheitsschleifen, da arbeiten die Balancer. Da die Balancer mit < 1 A ausgleichen, wird es noch einige Zeit dauern, bis Zelle4 auf dem Level der übrigen Zellen ist.

Zur Überwachung der Temperaturen habe ich vorübergehend zwei Fernthermometer min min./Max. Anzeige angebracht. Eines am Kühlkörper des SSR vom 450W Solareingang, eines an den LiFeYPO-Zellen. Es ist in beiden Fällen jedoch gegenüber der Raumtemperatur keine erhöhte Wärmeentwicklung zu verzeichnen.
Auch in diesem Punkt sind die Zellen durch die LiPRO1-1 gut geschützt. Bei 60 Grad C werden alle Sicherheitsschleifen getrennt, sodass kein Laden und kein Verbrauch mehr stattfinden kann.

Inzwischen habe ich etwas Feinarbeit geleistet und die restliche Verkabelung fixiert und/oder in kleine Kabelkanäle gelegt, damit die Kabel nirgends scheuern können.

Die Schaltung der Steckdose für das Netzladegerät (bei Landstrom) habe ich auch nochmal neu gemacht, da mir die ursprüngliche Baumarktware nicht robust genug erschien.
An das Crydom Relais wird dann links die OVP-Sicherheitsschleife der LiPOS1-1 angeschlossen.
In die Steckdose kommt das Netzkabel vom WAECO PerfectCharge.
Rechts aus der Steckdose kommt jenes weiße Kabel, welches per Stecker an die interne Steckdose angeschlossen wird, über die Landstrom fließen kann.
Von der Steckdose zum SSR geht eine Phase der 220 V Zuleitung. Ist die Sicherheitsschleife geschlossen, kann – sofern vorhanden - Landstrom über die Steckdose fließen, das Netzgerät arbeitet bzw. lädt die LiFeYPO-Zellen. Erkennen die LiPOS1-1 den Soll-Ladezustand, öffnen sie die OVP-Sicherheitsschleife, das Netzladegerät ist stromlos, die Ladung erst mal beendet.
DSC_2957PS http://up.picr.de/11342510mq.jpg
DSC_2959 http://up.picr.de/11342446pn.jpg

Die Montageplatte wird rechts neben den Kasten mit den LiFeYPO-Zellen verbaut, davor werden Ladegerät und Wechselrichter positioniert.

Zu Beginn den Arbeiten habe ich bei Monikas Sohn Jens einen Crashkurs für professionelles Löten und Anbringen von Kabelschuhen gemacht. Die Detailaufnahme schaut doch ganz gut aus und die Kabelschuhe sind bombenfest mit den Kabeln verbunden.

Statistik: Verfasst von Gast — Di 31. Jul 2012, 11:30


]]>
2012-07-31T10:33:01+01:00 2012-07-30T17:45:39+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=256385#p256385 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> werde ich mal nachsehen.
Bei dir ist das aber sicher von größerer Bedeutung, hast du nicht eine Sterling-Lichtmaschine oder sowas drin, wobei die werkseitigen Kabel schnell an ihre Grenzen stoßen?

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 30. Jul 2012, 18:45


]]>
2012-07-28T06:46:51+01:00 2012-07-28T06:46:51+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=256180#p256180 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Schau Dir mal die Masseverbindung von der Batterie bist hin zur Lichtmaschine an, die war bei mir viel zu dünn und zusätzlich noch einfach auf die Rahmenfarbe geschraubt und noch weitere schlechte Verbindungen.

Statistik: Verfasst von kmfrank — Sa 28. Jul 2012, 07:46


]]>
2012-07-28T00:34:39+01:00 2012-07-28T00:34:39+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=256178#p256178 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Heute habe ich auch die Leitungen an den Kühlkörpern vorbei in kleine Kabelkanäle gelegt.
Auch die weiße Leitung, welche oben vor Batteriepol vorbei ging wurde sauber in einen Kabelkanal gelegt. Die anderen Leitungen vor den Zellen werden jetzt mit Kabelbindern etwas zusammengehalten. Das müsste jetzt fahrsicher sein.

@Guste
ich freue mich über jede Hinterfragung.
Die dünnen Leitungen nach dem linken roten Sammelpunkt laufen zu dem kleinen linken Sicherungskasten. Dort benutze ich derzeit erst einen abgesicherten Ausgang, aber ich habe gleich alle Sicherungen zum Sammelpunkt verkabelt. Ich werde die Kabel noch zusammenbinden, damit sie nicht mit der Ecke vom Kühlkörper in Berührung kommen können.

Richtig, vom Pluspol der unteren Zelle kommt ein dickes Kabel zu verschiedenen Sammelschienen und zum Trennschalter. Hier ist noch nichts abgesichert. Vom Heavy Duty Buss 300A oben links geht nach oben jene blaue Leitung weg, welche vor dem Umbau direkt an den GELs angeschlossen war. Diese führt unverändert zum Schaltschrank mit den Solar-Ladereglern. Dort befinden sich alle Sicherungen. Das ist so gut oder schlecht wie vor dem Umbau.

Jenes dicke rote Kabel, welches von oben links geschlängelt nach unten und dann Richtung Akku läuft geht dort hoch in eine dicke Sicherung (schwarzer Kasten mit dem weißen Aufkleber) und dann weiter zum Wechselrichter. Auch dahin verlaufen Plus- und Massekabel in getrennten Kabelschächten über den Akku.

Ich habe in meine Schalttafel eine konstruktive Sicherheit eingebaut, welche darin besteht, dass diese aus Kunststoff besteht und sich Masse und Pluskabel nicht kreuzen und nicht zu nahe kommen. Der gesamte Masseverkabelung ist im oberen rechten Viertel der Schalttafel untergebracht. Wenn Kabel durchscheuern kann nur was passieren, wenn Plus und Masse zusammen kommen, wenn zwei Pluskabel miteinander Kontakt bekommen kann eigentlich nichts weltbewegendes geschehen.

Wenn ich bedenke, dass die dicken Kabel, welche zuvor die 3 GELs miteinander verbanden, wild übereinander auf den GELs lagen und dazwischen noch die beiden Leitungen zum Wechselrichter verliefen, dann habe ich hier doch eine kleine Verbesserung geschaffen.

Den genauen Verbrauch der Komponenten kann ich leider noch nicht als Messwert nennen, da die Balancer nicht über den Mass-Shunt laufen, sondern jeweils direkt am Minuspol einer jeden Zelle angeschlossen sein müssen.
Mein gesamtes Bordsystem braucht ganz knapp 1 A, dazu kommen die 4 Balancer. Diese sollen 0,7 mA bis maximal 8 mA verbrauchen, also sagen wir für alle 4 zusammen 30 mA. Der Trennschalter ist mit seinen bescheidenen 2,2 mA bereits im Bordsystem enthalten.

Zum Nutzen des Strombegrenzungsmoduls:
Die billigen SSRs und auch das Crydom verbrauchen bis zu 13mA. Durch die Box werden die billigen auf 3,5mA und das Crydom auf 5 mA begrenzt. Bei 5 SSR Relais würden sonst die zulässige Belastung des LiPro überschritten.

Statistik: Verfasst von Gast — Sa 28. Jul 2012, 01:34


]]>
2012-07-27T10:53:02+01:00 2012-07-27T10:53:02+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=256112#p256112 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
auch ich verfolge deinen Umbau technisch interessiert und bin sehr erfreut über deine Ausführungen und detailreichen Bilder.

Bitte erlaube auch mir eine konstruktiv gemeinte Nachfrage:
Hast du die dünneren Leitungen nach den Sammelpunkten irgendwie separat geringer abgesichert? Mir schaut es so aus, als würdest du von der 300A Stromverteilerschiene (oben links) mit einem schön dicken Kabel ohne weitere Zwischensicherung auf den linken unteren Verteilerpunkt gehen (linker runder Knubbel).
Von dort aus geht es dann aber mit sehr dünnen Leitungen weiter (0,5-0,75mm²?). Die dünnen Kabel laufen zwar (sofern ich das Richtig erkenne) nur bis zu den Sicherungsverteilern weiter. Aber wenn diese Kabel mal durchscheuern, so wird keine Sicherung auslösen. Gleiches bei dem rechten runden Verteiler.

Hier würde ich jeweils über eine Sicherung zwischen der Stromschiene und deinen Verteilungspunkten nachdenken. (Wegen der Leitungsquerschnitte evtl schwierig entsprechend kleine Sicherungswerte zu finden. ggf AGU Sicherungshalter aus dem Car-Hifi Segment, auch wenn du nur geringe vergleichsweise geringe Ströme benötigst. Bspw 15A Glasrohrsicherung).

Des weiteren hätte ich eine Sicherung nahe am Batteriepluspol erwartet (Bspw CF8 Sicherung).

Abgesehen von diesen Bedenken aber wirklich top, wie du das umgesetzt hast.

Darf man fragen, was für einen Eigenverbrauch die Komponenten haben? Bei den Komponenten die ich ergoogelt habe, war ich positiv überrascht. Was macht das Strombegrenzungsmodul von Sonnentau genau dabei?

Grüße
Guste

Statistik: Verfasst von guste100 — Fr 27. Jul 2012, 11:53


]]>
2012-07-25T15:48:15+01:00 2012-07-25T15:48:15+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255913#p255913 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
. . .
da scheuern Leitungen an Kühlkörpern und am Akku ist eine Leitung über einen Batteriepol. Beides wird sich bei der Fahrt bewegen und somit gibt es Scheuerstellen.
Einige andere Meßleitungen sollten einen etwas größeren Abstand zu den Leistungekabeln bekommen, da es hier zu Fehlmessungen durch kapazitive einkopplungen kommen kann.
Hallo Andy,
vielen Danke für den Hinweis, hast gut hingeschaut. Selbstklebende Kabelhalter und mini-Kabelkanäle liegen parat; nur nachts um 0:45 Uhr war die Luft draußen. Da wird in den nächsten Tagen noch etwas am Finish gearbeitet. Wir fahren erst in 10 Tagen weiter.

Ob die Li'FeYPOs meine Erwartungen erfüllen?
Ich mache mir da keine Illusionen, die gelben Dinger erfüllen die Werksangaben vermutlich so gut oder schlecht, wie Bleiakkus, nur eben in einer anderen Größenordnung. Bei der Lebensdauer von Akkumulatoren spielen eben viele Einflussfaktoren eine Rolle. Allerdings habe ich mit der verbauten Elektronik - sofern sie immer zuverlässig arbeitet - eigenes Fehlverhalten weitgehendst ausgeschaltet.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 25. Jul 2012, 16:48


]]>
2012-07-25T05:03:18+01:00 2012-07-25T05:03:18+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255846#p255846 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> bitte das folgende nicht als Kritik verstehen, sondern alös konstruktiven Beitrag:

Die Verlegung einiger Leitungen würde ich noch einmal überdenken:
da scheuern Leitungen an Kühlkörpern und am Akku ist eine Leitung über einen Batteriepol. Beides wird sich bei der Fahrt bewegen und somit gibt es Scheuerstellen.

Einige andere Meßleitungen sollten einen etwas größeren Abstand zu den Leistungekabeln bekommen, da es hier zu Fehlmessungen durch kapazitive einkopplungen kommen kann.


In bin mal gespannt auf die Aussagen zum Betrieb der Anlage und ob die Akkus das halten, was Du Dir vorstellst. Sehr interessant. :!:

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 25. Jul 2012, 06:03


]]>
2014-01-28T21:47:45+01:00 2012-07-24T23:18:51+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255844#p255844 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Sonntag um 8 Uhr wurden dann die 3 Gel-Akkus von den Verbrauchern getrennt und ausgebaut. 3 mal 49,5 kg stehen seither neben unserem Mobil.
DSC_2936 http://up.picr.de/17197479kz.jpg

40 Stunden und 45 Minuten sollte es dauern, bis wieder Strom im Mobil fließt. Bisher war Strom einfach immer und zu genüge da. Aber so sieht man mal, wie unentbehrlich dieser ist, zumal wir ja durchgehend im Mobil leben. Nichts geht mehr, kein Gas-Gerät, kein Wasser, kein WC, nicht mal die Einzige Eingangstür. Zu letzterem gibt es natürlich eine Notschaltung. Doch, eines funktionierte noch, das Bett, in welches ich jeweils spät abends, oder besser gesagt nach Mitternacht fiel.

Alle Bauteile waren für den Einbau weitgehend vorbereitet, hier z. B. der zweite (linke) Votronic-Solarladeregler, an dessen Stelle vorher der originale cbm Solarladeregler gesessen hatte. Ganz links oben im Schaltschrank und ganz oben rechts auf Kühlkörpern die beiden Crydom SSRs, welche die Akkus vor Überladung schützen indem sie die Stromzufuhr von den Photovoltaik-Modulen vor den zwei Votronic-Laderegler unterbrechen.
DSC_2945 http://up.picr.de/17197493sp.jpg
DSC_2948 http://up.picr.de/17197503hs.jpg
DSC_2947 http://up.picr.de/17197811cz.jpg

Es ging trotz aller Vorbereitungen zäh voran, denn wie bei einem Prototyp üblich gibt es Korrekturen hier und kleine Änderungen dort. Das ganze Batteriefach war natürlich auch erst nach Ausbau der alten Akkus komplett einsehbar. Da musste eine Steckdose versetzt werden, der Kabelverlauf etwas geändert werden, eine Aluschniene entfernt werden usw.
DSC_2937 http://up.picr.de/17197510lh.jpg

Mit kleinen Bearbeitungen passte dann jedoch alles. Hier der Kasten, in dem später die 4 Lithium-Zellen untergebracht werden.
DSC_2938 http://up.picr.de/17197517wf.jpg

Diese kleinen Arbeiten halten unheimlich auf. Im Vorfeld war es nicht möglich, schon alle Kabel fertig zu verlegen. Man glaubt es ja nicht, wie lange es dauert, bis diese über verschlungene Wege dort raus kommen wo sie benötigt werden. Und dann fängt der Spaß erst richtig an, Ringkabelschuhe und Kabelhülsen in nicht geahnten Größen werden benötigt. Besorgungsfahrten für Kleinkram fallen zusätzlich an. Das hört sich zwar etwas nach Chaos an, aber es treten einfach nicht vorhersehbare Situationen auf, wenn man solch ein Projekt das erste Mal als Greenhorn durchführt. Für verschiedene Unwägbarkeiten hatte ich vorgesorgt und Material für den Fall X besorgt. Das kostet zwar Geld, spart aber unheimlich Zeit, denn es durfte keineswegs der Fall eintreten, dass wir mehrere Tage ohne Strom sind.

Am Montagabend wurden als letzte Arbeit die 4 Lithium-Zellen in Reihe geschaltet, die Balancer verkabelt, diese dann auf die Pole geschraubt und alles mindestens dreimal überprüft. Hier ein ganz besonders kritischer Punkt in Verbindung mit dem Kabelschuh vom 70mm² Kabel zur Schalttafel. Zum Glück hatte ich genügend Schrauben in diversen Längen besorgt, denn zwischen Kabelschuh und Platine mussten einige Beilagscheiben für die nötige Distanz sorgen, da die kleinen Platinen sind sehr empfindlich sind. Die Schrauben sind natürlich nicht aus V2A.

Nach Mitternacht soll es soweit sein, nach der x-ten Überprüfung aller Anschlüsse konnte das letzte Kabel am Akku angeschlossen werden. Baustrahler sorgten wiederholt die ganzen Nachtsunden fast für Tageslicht. Das Massekabel war die letzte noch herzustellende Verbindung. Ein spannender Moment, Monika war extra lange aufgeblieben, dann ran mit dem Kabel, der Hauptschalter klackte, sonst war es still. Also die Schraube festziehen und einige Kontrollmessungen vornehmen. Dann ins Wohnmobil und den cbe Bordcomputer einschalten, er ging, Licht ging auch, Wasser lief wieder, alles perfekt.
Irgendwie kann man das dann nicht ganz glauben. In der Anspannung der vergangenen 3 Tage saß ich dann in der Heckgarage mit dem Laptop, genoss den kleinen Erfolg und schickte an einzelne Freunde noch eine Mail. Zwischendurch immer wieder Messen und Werte aufschreiben und freuen.

Hier die komplette Anlage:
DSC_2941 http://up.picr.de/17197529pa.jpg

An der linken Wand steht die ca. 35 x 58 cm große Schalttafel, hier kommen Plus- und Minus-Kabel vom Akku an, von hier gehen alle weiteren Verbindungen ab.

Im oberen rechten Viertel der Tafel sind Masseverteiler und Mess-Shunt für den Philippi Batterimonitor BCM1 untergebracht (schwarze Kabel). Hier befindet sich auch ein Sammelpunkt, an dem die Massekabel aller Systemverbraucher angeschlossen sind, z. B. die Sicherheitsschleifen der 4 Crydom-SSRs.

Darunter sitzt eine Sammelschiene für die Plus-Leitungen (rot).
Diese verzweigen zu einem Stromverteiler (rot und rund), der vor dem Hauptschalter sitzt und systemwichtige Verbraucher versorgt, z. B. die Sicherheitsschleifen auf den Platinen.

Die andere Leitung geht zum Trennschalter. Der automatische Trennschalter TSA260-12V von Philippi,erkennbar an dem roten und gelben Punkt, ist ein ganz wichtiges Bauteil (seit April 2012 lieferbar. Damit können Lasten von 260 A geschaltet werden!!! Gesteuert wird dieser ebenfalls über ein SSR von Crydom (ganz links unten). Links daneben eine Sammelschiene (Heavy Duty Bus 300A) an der u.a. das blaue Kabel an die Bordelektrik ab geht (dies war zuvor direkt an den GEL-Akkus angeschlossen). Darunter ein Sammelpunkt (roter Knopf) welcher diverse andere Verbraucher bedient, z. B. den neuen Philippi Monitor für die Ultraschall-Tankanzeigen.

Der weiße Kasten in der Mitte ist ein Strombegrenzungsmodul, welches den Eigenverbrauch des Systems etwas einbremst. Dies habe ich von Sonnentau bekommen, ganz herzlichen Dank an ihn, der mich unheimlich motivierte und mir bei vielen Fragen beratend zur Seite stand.

Dann befinden sich noch 3 Sicherungskästchen auf der Schalttafel. Ein richtig dickes, fettes für den Wechselrichter ganz rechts in der Mitte mit dem weißen Deckel.
DSC_2942 http://up.picr.de/17197535ux.jpg

Ja und dann der Akku, 4 LYP400AHA in Reihe geschaltet und liegend verbaut. Auch das ist möglich und wird häufiger praktiziert als es sich vermuten lässt. Denn nur so waren die Lithium-Zellen im bestehenden Akkufach unterzubringen. Wenn fertige Systeme nachgerüstet werden, stehen die voluminösen Blechkästen oftmals in der Heckgarage.
Auf allen Pluspolen werden Balancer montiert, in die auch zwei Sicherheitsschleifen integriert sind, eine OVP zum Schutz vor Überspannung und eine LVP zum Schutz vor Unterspannung. Unterspannung von ca. 10 V ist bei diesen Akkus bereits einmalig absolut tödlich. Schwarze Leitungen sind LVP, rote Leitungen sind OVP und natürlich in falscher Farbe, der Masseanschluss an den jeweiligen Minuspol der Zelle (hätte ich eigentlich schwarz machen sollen, sorry).
DSC_2940 http://up.picr.de/17197549ph.jpg
DSC_2943 http://up.picr.de/17197561lz.jpg

Der Tag danach zeigte es, 3300 Wh lieferten die Solarladeregler, die Akkus sind bei 13,5 V angekommen.
DSC_2954 http://up.picr.de/17197576sr.jpg

So, jetzt muss ich erst mal relaxen. Berichte über den weiteren Betrieb folgen natürlich.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 25. Jul 2012, 00:18


]]>
2012-07-24T23:17:57+01:00 2012-07-24T23:17:57+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255843#p255843 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> nein, es kommen keine V2A-Schrauben zum Einsatz, zumindest nicht bei stromführenden Verbindungen. Die "miserable" Leitfähigkeit ist mir bekannt.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 25. Jul 2012, 00:17


]]>
2012-07-22T08:00:37+01:00 2012-07-22T08:00:37+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255588#p255588 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
ich geniesse deine Umbau-Live-Presäntation sehr :) Weiter so .

Zu deiner Schraubenadaptierfreude noch die Bemerkung : es ist im Hochstrombereich nicht empfehlenswert V2A-Schrauben als Leiter einzusetzen. Das machst du aber bisher ja noch nicht , da nur die Verbindung zur Zellenüberwachungsplatine drüber läuft .
Bei hohen Entladungsströmen über eine V2A-Schraube wird die warm (=Widerstand). Das weißt du aber bestimmt schon längst. Ich versuche , nur mitzdenken. ;)

Gruß, Heinz

Statistik: Verfasst von nordlandfan — So 22. Jul 2012, 09:00


]]>
2014-01-28T21:40:22+01:00 2012-07-21T22:13:46+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255574#p255574 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Monikas Sohn war die Rettung. Er, Mechatroniker und Maschinenbauingenieur mit eigener kleiner, computergesteuerter Drehbank erkannte die einfachste Lösung.
Also ging es Samstagmittag ans Werk:
Die M14er Schrauben wurden in die Drehbank eingespannt um den Kopf plan zu dreht.
DSC_2930 http://up.picr.de/17197418qv.jpg

Anschließend wurde in der Drehbank eine Zentrierungsbohrung gesetzt.
DSC_2929 http://up.picr.de/17197423hx.jpg

Dann wurde mit 5mm vorgebohrt und mit 6,8 mm nachgebohrt. . .
DSC_2932 http://up.picr.de/17197451zm.jpg

um anschließend das 8er Gewinde rein zu schneiden.
Und so sieht die fertig bearbeitete Schraube aus:
DSC_2933PS http://up.picr.de/17197460es.jpg

Hier mit eingesetzter 8mm Inbusschraube, über die dann die Anschlüsse verschraubt werden.
DSC_2934PS http://up.picr.de/17197467vh.jpg

Wir sind sehr froh darüber, dass wir für die Umbauarbeiten mehr oder wenig zufällig neben einer Werkstatt von ganz netten Motorradkampfschraubern stehen dürfen, und deren Werkstatt für so kleine Arbeiten, wie die Schraubenbearbeitung mitbenutzen dürfen.

Nun können die Umrüstarbeiten doch noch plangerecht weitergehen.

Statistik: Verfasst von Gast — Sa 21. Jul 2012, 23:13


]]>
2012-07-20T22:52:12+01:00 2012-07-20T22:52:12+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=255471#p255471 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> DSC_2900 http://up.picr.de/11230561rn.jpg
Vorsichtig auspacken . . .
DSC2903 http://up.picr.de/11230572kx.jpg
Probestapeln
DSC_2905 http://up.picr.de/11230576hr.jpg
Messen ist angesagt:
DSC_2913 http://up.picr.de/11230578zf.jpg
3,311 V
3,306 V
3,307 V
3,307 V
sind die Werte der 4 Zellen.

Doch irgendwie stimmt da was nicht!
DSC_2918 http://up.picr.de/11230604dx.jpg

M14 messe ich für die Schrauben. Habe ich mich vertan?
Nein, im Datenblatt steht M8, worauf ich auch alles abgestimmt habe.
http://up.picr.de/11230580ta.jpg
Ja und die Prints sind für M10 gemacht, passen ja überhaupt nicht auf M14.
Ist ja klar, nichts geht ganz reibungslos.
Mal schauen, wie sich das Problem lösen lässt.

Statistik: Verfasst von Gast — Fr 20. Jul 2012, 23:52


]]>
2012-07-16T20:37:07+01:00 2012-07-16T20:37:07+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254895#p254895 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Die Spannung steigt
Die Vorbereitungen der letzten Tage sind abgeschlossen. Dienstag sollen die Akkus an mich verschickt werden.
Auf die Umrüstung bin ich selber sehr gespannt. Ein gewisses Risiko ist dabei, die Knackpunkte meine ich zu kennen.

Habe am Wochenende noch weitere Verkleidungen im Concorde abgebaut und mir Kabelverläufe in den Hohlräumen angesehen, auch mal die ganze Elektriktafel gelöst und geschaut was hinter dem Schaltschrank so ab geht.
Dabei hat sich bestätigt, dass ich die Votronic Solar-Laderegler und den Waeco PerfectCharge in die cbe-Schaltkästen laufen. Das funktioniert so natürlich nicht, ich muss sie direkt an meiner Schalttafel anschließen, ansonsten wäre es so, dass ich bei Unterspannung nach trennen der Akkus von allen Verbrauchern, sprich vom Concorde, die Akkus nicht mehr laden kann, ja die Solarladeregler sogar ihre Spannungsvorgabe von den Akkus verlieren und evtl. Schaden nehmen.

Durch die von mir gebaute Schalttafel (Fotos kommen noch) bin ich sehr flexibel im Anschließen von den ganzen Verbrauchern und Ladegeräten. An den Akkus direkt wird nur meine Schalttafel angeschlossen, sonst nichts.
Auf der Tafel kann ich Ladegeräte und lebensnotwendige Kleinverbraucher, wie z. B. die Platinen zur Überwachung der Zellen, vor dem Trennschalter anschließen, und ich kann die normalen Verbraucher, also das was heute direkt an den GEL-Akkus hing, nach dem Trennschalter anschließen, da ich mehrere Sammelstützpunkte und Sicherungskästchen mit verbaut habe. Die Sammelstützpunkte haben M10 und M4 Anschlüsse. Nicht billig, aber sehr flexibel.

Die letzten Tage waren geprägt vom zahlreichen Bestellungen von Kleinkram und diverser Kabel, um alle Komponenten auf meiner Schalttafel mit dicken Batteriekabeln verbinden zu können, um den Mess-Shunt für den Batteriecomputer anschließen zu können, um die Solarladeregler und das Netzladegerät anschließen zu können usw. Zusätzlich treten natürlich unvorhergesehene Schwierigkeiten auf. So fehlen z. B. Kabelschuhe für 6mm² Kabel. Naiv wie ich bin, glaubte ich solchen Kleinkram in Läden wie z. B. Conrad in Mainz oder ATU zu bekommen. Fehlanzeige, außer Fahrerei und Zeitverschwendung kam da nichts bei raus. Es war mir eine Lehre. Werde bzw. habe nun alles, aber auch wirklich die kleinste Schraube im Internet bestellt. Das hat auch den großen Vorteil, dass man sich die Qualität besser aussuchen kann. Schließlich ist es schon ein Unterschied, ob ich ein H07V-K Baumarktkabel (-40 bis +70° C) oder solche vom Yachtbau für -40 bis +105° C verbaue, ob ich perfekt hydraulisch verpresste Batteriekabel bekomme oder die einfachen Schraubklemmen einsetze, ob ich billige Asia-SSRs mit hohem Stromverbrauch und fragwürdiger Lebensdauer einsetze oder mit gute und teure Crydoms besorge.

Schauen wir mal, wie sich das alles bewährt.

Statistik: Verfasst von Gast — Mo 16. Jul 2012, 21:37


]]>
2012-07-11T11:25:30+01:00 2012-07-11T11:25:30+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254168#p254168 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Geht mir genau so. Vielleicht ist ja diese Technik in ein paar Jahren standardmäßig verfügbar, wäre nicht schlecht. . .
Nun ja, zu kaufen gibt es fertige Systeme schon, z. B. von LEAB, Transwatt, Victron, Mastervolt usw. - allerdings zu horrenden Preisen und meist nicht ganz offen gelegter Technik. Was nützen dann z. B. Lithium-Akkus, die bei niedrigen Temperaturen beheizt werden müssen und somit die kostbare Energie selber verbrauchen? Was nützt ein BMS, welches nicht jede Zelle einzeln auf Unter- und Überspannung überwacht und Verbraucher sowie Ladegeräte bei Bedarf automatisch vom Akku trennt?

Über solche und ähnliche technische Details schweigen sich die verschiedenen Anbieter natürlich aus. Zudem wollen/benötigen einige Anbieter neben dem Lithium-Ionen-Paket noch ihre sehr teuren Lade-Wechselrichter-Gerätekombinationen. Da kommen Kosten zusammen, die sich kein Normalverbraucher leisten möchte und die eigentlich in keinem Verhältnis zu einem normalen 3,5 to Wohnmobil stehen, von dem benötigten Platz dafür ganz zu schweigen.

Lithium-Akkus werden auf Grund der Nachfrage und des eigentlich nicht vorhandenen Wettbewerbs sicher nicht günstiger, die Preise steigen vielmehr.
Wer also sowas möchte, wird in absehbarer Zeit nicht umhin kommen, selber Hand anzulegen oder sich einem geschickten Kumpel anzuvertrauen. Mein Händler wollte verständlicher Weise nicht Hand anlegen, da er mit der Technik nicht vertraut ist und laut Gesetz gegenüber Endverbrauchern für all seine Arbeiten Gewährleistungspflichtig ist, diese auch nicht im gegenseitigen Einvernehmen vertraglich ausgeschlossen werden kann.

Statistik: Verfasst von Gast — Mi 11. Jul 2012, 12:25


]]>
2012-07-11T10:52:55+01:00 2012-07-11T10:52:55+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254157#p254157 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Toller Beitrag!

Sehr interessant zu lesen. Wenn ich dann mal mein Traummobil habe könnte ich über so etwas auch nachdenken.
Im moment müssen meine 2 Bordbatterien aber noch herhalten.

Bitte berichte weiter - wenn's geht mit schönen Bildern! ;)
Geht mir genau so. Vielleicht ist ja diese Technik in ein paar Jahren standardmäßig verfügbar, wäre nicht schlecht. Dazu wäre es natürlich hilfreich, wenn die einschlägigen Anbieter sich die Erfahrungen der Pioniere wie SuperDuty zu Herzen nähmen. Ich finde das auf jeden Fall ein tolles Projekt! :dau3

Statistik: Verfasst von garibaldi — Mi 11. Jul 2012, 11:52


]]>
2012-07-11T07:51:55+01:00 2012-07-11T07:51:55+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254132#p254132 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Sehr interessant zu lesen. Wenn ich dann mal mein Traummobil habe könnte ich über so etwas auch nachdenken.
Im moment müssen meine 2 Bordbatterien aber noch herhalten.

Bitte berichte weiter - wenn's geht mit schönen Bildern! ;)

Statistik: Verfasst von Heiko — Mi 11. Jul 2012, 08:51


]]>
2012-07-10T20:51:38+01:00 2012-07-10T20:51:38+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254107#p254107 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Wer seine Akkus über Solar lädt, für den ist bestimmt der Ladewirkungsgrad von besonderer Bedeutung. Bei Lithium-Akkus liegt dieser um die 90%, bei Bleiakkumulatoren hingegen nur bei bescheidenen 60-70% (Quelle Wikipedia).
Hey, das finde ich seeehhhr interessant!!!
Das wäre nun für mich persönlich das entscheidenste Argument für die Umrüstung :dance3:

Also weiter viel Erfolg

Statistik: Verfasst von megamechanics — Di 10. Jul 2012, 21:51


]]>
2012-07-10T20:33:30+01:00 2012-07-10T20:33:30+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254104#p254104 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> schön, dass Du auch hier über dieses Projektso ausführlich berichtest...

Da hast Du Dir ja einiges vorgenommen!

Halte uns mal auf dem Laufenden über Einbau und wie sich das "Gold" im Doppelboden bewährt...

[ Post made via iPad ] http://www.mobile-freiheit.net/_forum/images/mobile/iPad.png

Statistik: Verfasst von pezz88 — Di 10. Jul 2012, 21:33


]]>
2018-05-13T15:22:34+01:00 2012-07-10T19:54:42+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=254095#p254095 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> Es geht weiter:
Mouser Electronics, Mansfield, hat die heiß begehrten SSR´s von Crydom schnell und zuverlässig geliefert. Alle Preise im Internetshop sind Netto zuzüglich MwSt. Es entstehen keine Kosten für Versand, Zoll usw. Also alles in allem eine völlig unproblematische Abwicklung.

Alle benötigten Teile sind inzwischen bei unserem Ömchen eingetroffen. . .
http://up.picr.de/11118526cn.jpg
Natürlich ist davon nicht alles für den Umbau auf Lithium-Akkus notwendig und in den meisten Paketen ist mehr Luft verpackt als Ware.
Die Lithium-Akkus stehen in Kolbermoor und werden mir in wenigen Tagen zugeschickt. Meine Vorbereitungsarbeiten sind angelaufen.

Inzwischen stehen auch die Kosten für die Umrüstung genauer fest.
Der Austausch von 3 Stück Exide Gel ES 1600 würden beim Händler ca. 1500 € + Montage kosten, über das Internet wären sie für ca. 1.100 € in hoffentlich gutem Zustand zu bekommen.
Die Umrüstung auf LiFeYPO4 Zellen von Winston kostet mich inkl. Akkus, Elektronik und allem Kleinmaterial bis hin zum letzten Kabelschuh 3.410 € (die Akkus alleine kosten 2.156 €).
Teuer?
Ok, die Nebenkosten ließen sich stark reduzieren. Es müssen z. B. nicht die sehr teuren Crydom-SSR in Industriequalität sein, es müssen keine schön anzusehenden Kühlkörper aus Alu-Rippenprofil sein, es müssen keine Niro-Schrauben sein usw. Da wir zudem im Mobil wohnen und nicht lange auf Strom verzichten können, muss der Umbau innerhalb weniger Stunden erfolgen. Das hat zur Folge, dass z. B. keine vorhandenen Batteriekabel abgeändert, sondern diese durch neue ersetzt werden. Alles ist so konzipiert, dass ein Rückbau jederzeit schnell und problemlos erfolgen kann, falls es zu unerwarteten Problemchen kommen sollte. Es gibt also neue Batteriekabel, die ganze Schaltelektrik ist auf einer zusätzlichen Schalttafel verbaut, das erfordert zusätzliche dicke Kabel und Stromverteiler, die ich auch nicht selber gefertigt, sondern gut und edel im Yachtshop gekauft habe. So kommt eines zum anderen. Wer also Zeit und Geschick hat, kann die Nebenkosten deutlich reduzieren.

Aber wie gesagt, die zu erwartende Lebensdauer muss bei den Kosten berücksichtigt werden, diese beträgt etwa das 6-fache von den jetzigen GEL-Akkus.
Und in der zusätzlich verbauten Elektronik ist eine totale Überwachung der Akkus mit automatischem Schutz vor Tiefentladung und Überladung enthalten. So ein automatischer Schutz vor Tiefentladung ist in den wenigsten Mobilen verbaut, und wenn dann nicht mit totaler Trennung der Akkus vom System, was bei längeren Standzeiten dann trotzdem zum Batteriesterben führt.

Übrigens weitere Vorteile der Lithium-Zellen:
die Selbstentladung beträgt unter 2% pro Monat, gegenüber Blei-Akkumulatoren, die zwischen 2 und 10% pro Monat an Selbstentladung aufweisen.
Wer seine Akkus über Solar lädt, für den ist bestimmt der Ladewirkungsgrad von besonderer Bedeutung. Bei Lithium-Akkus liegt dieser um die 90%, bei Bleiakkumulatoren hingegen nur bei bescheidenen 60-70%

Statistik: Verfasst von Gast — Di 10. Jul 2012, 20:54


]]>
2012-07-01T16:42:58+01:00 2012-07-01T16:42:58+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253403#p253403 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
. . .Was schätzt Du an Materialkosten?
Die 4 Stück LYP400AHA LiFeYPo4 Zellen kosten 2.200 € (sind inzwischen aber etwas teurer geworden). Das ganze drum herum kommt inkl. Batteriecomputer (den ich schon lange hätte haben sollen), Kabeln, Steckern, usw. auf max. 1.800 €. Ich werde sicherlich unter 4000 € bleiben.
Viel Geld, klar, aber vergleich das mal mit den angebotenen fertigen Systemen :cool1
Und nach dem sonst fälligen übernächsten Wechsel der GEL-Akkus, also in ca. 6 Jahren, komme ich langsam in die Gewinnzone :D

Statistik: Verfasst von Gast — So 1. Jul 2012, 17:42


]]>
2012-07-01T16:14:11+01:00 2012-07-01T16:14:11+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253397#p253397 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]> hauptsächlich reizt mich das Neue daran, eine Technologie die doch einige Vorteile zu bieten scheint, aber noch keine Verbreitung im Wohnmobil gefunden hat. Das ist ein Projekt das Spaß macht, eine kleine Herausforderung. Und wenn alles klappt, kann ich die nächsten 10 oder 15 Jahre die Akkus glatt vergessen - werde ich natürlich nicht, denn es interessiert mich ungemein, wie die Dinger arbeiten.

Bei meinem Wohnmobil ist die Gewichtseinsparung jetzt nicht so ganz das Vordergründige, aber auch bei selten stattfindenden Standortwechseln ist es eine feine Sache, fast 100 kg weniger schleppen zu müssen :)

Unter dem Strich würde es mich später mal freuen, wenn so manch 3,5 Tonner statt Blei mehr Ausrüstung einpacken könnte.

Wünsche dir eine schöne Zeit, wir stehen leider bei Gewitter und unwetterartigen Regenfällen im Dland :cry:

Statistik: Verfasst von Gast — So 1. Jul 2012, 17:14


]]>
2012-07-01T15:39:27+01:00 2012-07-01T15:39:27+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253395#p253395 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Da geht es mir nicht in den Kopf, dass das Mindergewicht dann so eine grosse Rolle spielt.

Statistik: Verfasst von Har-Pi — So 1. Jul 2012, 16:39


]]>
2012-07-01T12:40:49+01:00 2012-07-01T12:40:49+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253369#p253369 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Du machst es also mit fachlicher Unterstützung selbst, super :!:

Der Philipp BC hat eine gute übersichtliche Anzeige bei dem man den Ladezustand gut graphisch ablesen kann, man kann eine 2 Batterie mit überwachen, hat einen Zyklenzähler und eine Warnfunktion bei Unterspannung. Es wir der Peukertfaktor mit berechnet, ob das bei Dir relevant ist weiß ich nicht.

Bin sehr gespannt auf Deine Erfahrungen. Halt bitte mal die Umbauzeit fest um alles zu installieren.

Was schätzt Du an Materialkosten?

Statistik: Verfasst von kmfrank — So 1. Jul 2012, 13:40


]]>
2012-07-01T11:54:25+01:00 2012-07-01T11:54:25+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253364#p253364 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Hallo Gerd,
es wäre schön wenn Du, wie bei Deinen Reiseberichten, eine schöne Dokumentation der Umrüstung machen würdest.
Was soll die Umrüstung kosten, was muß alles gemacht werden (in Schlagworten)
Ein späterer Erfahrungsbericht wäre sicher auch sehr hilfreich ;)
Drücke Dir die Daumen das Du eine kompetente Werkstatt für die Umrüstung findest.
Warum nimmst Du nicht den Batteriecomputer von Philippi?
Hallo Michael,
klar, wird dokumentiert, bebildert und berichtet, auch die späteren Erfahrungen.

Nein, eine Werkstatt für die eigentliche Umrüstung findet man nicht. Die verbauen, nicht zuletzt aus Gewährleistungsgründen, ausschließlich fertig konfektionierte Produkte z. B. von Mastervolt, Transwatt, LEAB usw. Der Grund, die kennen sich nicht aus mit dem zusammengekauften Einzelteilen, müssen aber laut Gesetz Gewährleistung für ihre Arbeit übernehmen, die sich auch nicht vertraglich ausschließen lässt. Der Verbraucher könnte die Werkstatt im Fall des Falles also immer belangen.
Ja und die Produkte der zuvor genannten Hersteller gefallen mir einfach nicht, die Technik wird nicht offen auf den Tisch gelegt (ich habe in einigen Punkten berechtigte Zweifel), die "Kästen" sind zu groß für mein Akkufach und die Preise finde ich auch nicht gerechtfertigt.
Also was bleibt: selber machen. Hatte genug Zeit in Spanien, um mich fitt zu machen. Für den Notfall habe ich über das Internet einen ganz netten, hilfsbereiten und fachkundigen Bekannten gefunden, der gerade selber so eine Anlage in seinen Wohnwagen installiert hat, nicht ohne vorher mehrere Testanlagen zu Hause aufgebaut zu haben. Von ihm habe ich sehr viel gelernt. Meine Tochter ist zudem E-Ing. und Monikas Sohn Mechatroniker und Maschinenbau-Ing. mit Hobby Elektronik. Da kann eigentlich nichts schief gehen :cool1

Batteriecomputer von Philippi? Ja, war eine Bauchentscheidung für den BMS 602 von Victron-Energy. Ach ja, gefallen hat mir, dass der eine Schnittstelle hat, um die Daten in den PC einzulesen.
Aber wenn du mir handfeste Gründe für den Batteriecomputer von Philippi nennen kannst, noch ist das Teil nicht bestellt.

Statistik: Verfasst von Gast — So 1. Jul 2012, 12:54


]]>
2012-07-01T11:35:17+01:00 2012-07-01T11:35:17+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253363#p253363 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
auf jeden Fall bleibt dein Projekt spannend, den unkonventionellen Weg zu gehen macht schon gute Laune und durchaus Sinn ;) .

Als richtig innovativ würde ich die Umwandlung von Strom in speicherbares Gas zur neuerlichen Verstromung z.B. mittles Brennstoffzelle ansehen, davon sind wir jedoch noch meilenweit entfernt... die Gewichtseinsparung dann im Vergleich zu LiPo nochmals enorm :)
Das Traurige ist bei allen neuen Technologien das die Subventionen nur zu großen Firmen fließen und viele kleine Tüftler am Finanziellen scheitern. Insofern ist dann dein Projekt sehr wohl durchführbar und durchaus wirtschaftlich, also ich drück mal die Daumen!

Statistik: Verfasst von megamechanics — So 1. Jul 2012, 12:35


]]>
2012-07-01T11:14:02+01:00 2012-07-01T11:14:02+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253361#p253361 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Na ja, dann bin ich mal gespannt auf Deine Erfahrungen in 24Jahren. Vorher machts ja nicht viel Sinn. ;)
Allerdings würden mich auch mal die echten Gesamtkosten der kompl. Umrüstung interessieren, also nicht nur die Kosten der Akkus sondern alles inkl. Regelung etc.
Hallo Mario,
na ja, um zu warten, bis sich die angegebene Lebensdauer in der Wohnmobil-Praxis bestätigt, dazu sind wir bereits zu alt. Wenn die Uni in Prag Langzeittests mit 13.000 Zyklen fährt, ist mir das eigentlich Bestätigung genug. Und wenn es nicht Leute gäbe, welche den Anfang machen, dann schleppen wir noch ewig Blei mit uns herum ;)

Über die Montage, die tatsächlichen Gesamtkosten und unsere Erfahrungen werde ich natürlich berichten.
Hallo Gerd,

ich werde den Test der Uni sicher nicht anzweifeln, war ja eigentlich nur so ne versteckte (ironische) Andeutung auf die durchschnittliche Nutzungszeit die die meisten mit nem Womo haben.
Und richtig, ohne Vorreiter mit Idealismus würde sich nicht viel bewegen.
Deswegen würde ich dann auch gerne von Deinen Erfahrungen lesen. ;)

Statistik: Verfasst von Mario — So 1. Jul 2012, 12:14


]]>
2012-07-01T09:24:52+01:00 2012-07-01T09:24:52+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253353#p253353 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
es wäre schön wenn Du, wie bei Deinen Reiseberichten, eine schöne Dokumentation der Umrüstung machen würdest.
Was soll die Umrüstung kosten, was muß alles gemacht werden (in Schlagworten)

Ein späterer Erfahrungsbericht wäre sicher auch sehr hilfreich ;)

Drücke Dir die Daumen das Du eine kompetente Werkstatt für die Umrüstung findest.

Warum nimmst Du nicht den Batteriecomputer von Philippi?

Statistik: Verfasst von kmfrank — So 1. Jul 2012, 10:24


]]>
2012-07-01T07:36:38+01:00 2012-07-01T07:36:38+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253342#p253342 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Hallo Gerd, . . .
Nun kannst Du, mit Deiner guten Vorbereitung, ruhig abwarten bis die Batterien den Geist aufgeben und Dich dann an eine Umrüstung wagen.
Hallo Michael,
sicher könnte ich so lange warten, 1/2 Jahr, ein Jahr, vielleicht sogar noch 2 Jahre. Aber wenn die GELs dann irgendwo in Spanien die Flügel hängen lassen, habe ich kaum eine Möglichkeit zum Umrüsten, zumal die Akkus im ungünstigen Fall 3 Monate Lieferzeit haben. Außerdem bleibt halt ein gewisses Restrisiko, zumindest im Kopf. Hier habe ich im Notfall eine qualifizierte Werkstatt in Reichweite. Und bei der zu erwartenden Lebensdauer der neuen Akkus ist es eigentlich egal, wenn wir etwas früher als unbedingt notwendig umrüsten.
Außerdem, ich bin unheimlich neugierig auf die neuen Dinger, kann es kaum erwarten, denn das ist mehr als nur ein lästiger Akkuwechsel, das ist ein schönes Projekt und auch ein klein wenig Pionierarbeit.

Statistik: Verfasst von Gast — So 1. Jul 2012, 08:36


]]>
2012-07-01T07:35:43+01:00 2012-07-01T07:35:43+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253341#p253341 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Na ja, dann bin ich mal gespannt auf Deine Erfahrungen in 24Jahren. Vorher machts ja nicht viel Sinn. ;)
Allerdings würden mich auch mal die echten Gesamtkosten der kompl. Umrüstung interessieren, also nicht nur die Kosten der Akkus sondern alles inkl. Regelung etc.
Hallo Mario,
na ja, um zu warten, bis sich die angegebene Lebensdauer in der Wohnmobil-Praxis bestätigt, dazu sind wir bereits zu alt. Wenn die Uni in Prag Langzeittests mit 13.000 Zyklen fährt, ist mir das eigentlich Bestätigung genug. Und wenn es nicht Leute gäbe, welche den Anfang machen, dann schleppen wir noch ewig Blei mit uns herum ;)

Über die Montage, die tatsächlichen Gesamtkosten und unsere Erfahrungen werde ich natürlich berichten.

Statistik: Verfasst von Gast — So 1. Jul 2012, 08:35


]]>
2012-07-01T07:26:40+01:00 2012-07-01T07:26:40+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253340#p253340 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
. . .
mein Laderegler macht die 14,4 Volt automatisch, sobald die Batterien unter 12,2 Volt Spannung entladen wurden, ansonsten wird bei 13,7 V abgeregelt. Das sollte dein Laderegler auch können!?!

Halt mich mal auf dem Laufenden,
Grüße und viel Erfolg
Hallo megamechanics,
klar, 14,4 V machen meine Solarladeregler auch. Und noch arbeiten die GELs auch einwandfrei.

Nickelmetallhydrid Akkus im Wohnmobil, das wäre ebenfalls eine Pionierarbeit. Aber die Dinger haben bei weitem nicht die Energiedichte von LiFeYPO4 Zellen, liegen etwa zwischen Blei und Lithium.

Mir geht es bei dem Ganzen auch nicht einfach ums Wechseln der Akkus, sondern das ist ein Projekt was Spaß macht, eine kleine Herausforderung. Bei sonnentau läuft das seit einigen Tagen im Wohnwagen und bei mir doch hoffentlich auch bald.
Und wenn das zu vertretbaren Kosten funktioniert, wäre das sicher auch für all jene eine Option, die Gewicht sparen möchten, oder einfach nur mehr Power wollen.

Wenn alles funktioniert, werde ich die GELs hergeben, ich melde mich dann.

Statistik: Verfasst von Gast — So 1. Jul 2012, 08:26


]]>
2012-07-01T02:29:16+01:00 2012-07-01T02:29:16+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253337#p253337 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
bervo Du die Batterien so einfach austauschst weil Du befürchtest das Sie sulfatiert sind, kann ich Dir das hier http://www.megapulser.de/ empfehlen. Gute Solarregler sollen auch eine Pulsfunktion integriert haben?!

Nun kannst Du, mit Deiner guten Vorbereitung, ruhig abwarten bis die Batterien den Geist aufgeben und Dich dann an eine Umrüstung wagen.

Statistik: Verfasst von kmfrank — So 1. Jul 2012, 03:29


]]>
2012-06-30T22:36:02+01:00 2012-06-30T22:36:02+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253331#p253331 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Die zu erwartende Lebensdauer beträgt das über 6-fache der GEL-Akkus.
Na ja, dann bin ich mal gespannt auf Deine Erfahrungen in 24Jahren. Vorher machts ja nicht viel Sinn. ;)

Allerdings würden mich auch mal die echten Gesamtkosten der kompl. Umrüstung interessieren, also nicht nur die Kosten der Akkus sondern alles inkl. Regelung etc.

Statistik: Verfasst von Mario — Sa 30. Jun 2012, 23:36


]]>
2012-06-30T20:22:44+01:00 2012-06-30T20:22:44+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253325#p253325 <![CDATA[Re: Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Das Problem ist sicherlich die tägliche Nutzung und die ausschließliche Ladung über Solar, was keine speziellen Ladevorgänge ermöglicht, welche einer Sulfatierung entgegenwirken.
Du weißt schon die Ursachen von Sulfatierung? Eine Ladung über 14,4 Volt bei Gelbatterien ist bei Nutzung (Entladung) oberhalb von 12 Volt Batteriespannung täglich nicht nötig, eine Säureschichtung ist natürlich wieder was anderes. Letzteres ist bei Gel auch unproblematischer und mein Laderegler macht die 14,4 Volt automatisch, sobald die Batterien unter 12,2 Volt Spannung entladen wurden, ansonsten wird bei 13,7 V abgeregelt. Das sollte dein Laderegler auch können!?!

Bevor ich nun den Aufwand mit der neuen Batterie Technologie wagen würde, hätte ich noch mittels MPP (MPPT) Laderegler das Letzte Quäntchen al Leistung aus den Solarzellen gesaugt. Aber gut, deine Entscheidung ist gefallen und ich bin gespannt auf deine Erfahrungen. Der Gewichtsunterschied ist ja enorm, aber die richtige Ladetechnik mit Temperaturüberwachung das Entscheidende bei LiPo und LiFePo, sonst wirds sehr teuer: auf dem Bodensee fahren Solarboote, bei einem hatte ich bei der Energieversorgung etwas mitgewirkt, da wurde Gel (Sonnenschein Akku) mit LiFePo kombiniert, ein gute Lösung.
Wenn man bedenkt, das Toyota mit den Nickelmetallhydrid Akkus bisher die besten Erfahrungen und Ergebnisse vorzuweisen hat (Taxibetrieb über 450 000km ohne Probleme), ist die private Umsetzung mit den LiFePo keine leichte Aufgabe: stundenlange Recherchen hast du wohl schon hinter dir, ein zeitfüllendes Projekt! :cool1

Für deine Gelakkus hast du noch Verwendung? Ich habe immer Kapazitäten für eine Weiterverwendung :mrgreen:

Halt mich mal auf dem Laufenden,

Grüße und viel Erfolg

Statistik: Verfasst von megamechanics — Sa 30. Jun 2012, 21:22


]]>
2012-06-30T17:25:36+01:00 2012-06-30T17:25:36+01:00 https://mobile-freiheit.net/viewtopic.php?p=253316#p253316 <![CDATA[Lithium bzw. LiFeYPO4-Zellen als Aufbau-Akku]]>
Obwohl wir in unserem „Rollenden Altersruhesitz“ sehr gut ausgerüstet sind, wollen wir unsere Stromversorgung modernisieren.
Vom Hersteller unserer GEL-Akkus bekam ich die Auskunft, dass unter den bei uns gegebenen Umständen bei unserem Typ GEL-Akku mit einer Lebensdauer von 3 bis 4 Jahre zu rechnen ist. Das Problem ist sicherlich die tägliche Nutzung und die ausschließliche Ladung über Solar, was keine speziellen Ladevorgänge ermöglicht, welche einer Sulfatierung entgegenwirken. Hierzu müssten wir monatlich min. ein Mal an Landstrom, was wir jedoch nicht wollen/können.
Vier Jahre sind bald um, also sollten wir uns mal über Ersatz Gedanken machen.

- Wir wohnen 365 Tage im Jahr im Wohnmobil (= viele Zyklen)
- Haben so gut wie nie Landstrom zur Verfügung (schlecht für Blei)
- Fahren äußerst wenig (kein Strom von der Lichtmaschine)
- Brauchen relativ viel Strom

Zur Energieversorgung haben wir 690 W Solar auf dem Dach und haben bisher noch nie Landstrom benötigt. Die vorhandene Photovoltaik-Anlage besteht aus:
- 5 Kyocera PV-Module (polokristallin, 36 Zellen, > 16 % Wirkungsgrad) mit zus. 450 W, ca. 25 A an Votronic 500 DUO Solarladeregler
- 2 cbe-PV-Module (32 monokristalline Siliziumzellen) mit zus. 240 W, ca. 16 A an cbe-Solarladeregler prs240
- 3 Exide GEL 145 mit zusammen 148,5 kg und einem Platzbedarf von ca. 52x67x23 cm
- 1 WAECO SinePower MSK1500-012, 1500 W Dauerleistung, kurzfristig 2000W
- 1 WAECO PerfectCharge, bis 500 Ah, 45 A

DSC_6001b http://up.picr.de/10646120wb.jpg

Diese GEL-Akkus liefern bei 60 % Entladung 3024 Wh und sind dazu mit 800 Zyklen angegeben. Eine tiefere Entladung würde die Lebensdauer deutlich verkürzen, das gilt im Großen und Ganzen übrigens auch für all die vielen Blei-Akkus, welche mit zyklenfest, tiefentladefest und ähnlicher Augenwischerei von Werbestrategen beworben werden.
Blei-Säure-Akkus scheiden generell aus, da die Akkus bei uns relativ unzugänglich im Zwischenboden verbaut sind. Somit kann der Säurestand nicht geprüft werden und Knallgas wollen wir auch nicht im Fahrzeuginnern haben, auch nicht mit Ableitung nach außen.

AGM ist für unsere Anwendung völlig ungeeignet und verursacht bei Kollegen schon genug Probleme, die wir nicht auch noch selber erfahren wollen.

Wieder GEL wäre sicher das einfachste, aber auf lange Sicht gesehen für eine Photovoltaik-Anwendung auch nicht das Optimale. Außerdem, der für unsere Anwendung geeignetere GEL-Typ bereitet von den Abmessungen Probleme. Und überhaupt gibt es deutlich preisgünstigere Lösungen, wenn man die zu erwartende Zyklenzahl und somit die Lebensdauer mit in die Rechnung einbezieht.

Nach monatelanger Erkundigung u. a. in einem englischen Blog und im Photovoltaikforum, wo mir das Mitglied „Sonnentau“ mit seinen Praxiserfahrungen entscheidende Informationen gab, habe ich mich entschlossen, die herkömmliche Blei-Technik durch LiFeYPO4 Zellen von Winston zu ersetzen. Meiner Ansicht nach sind das momentan die einzigen Lithium-Zellen, welche auf Grund ihrer speziellen Eigenschaften für den Einsatz als Aufbau-Akku im Wohnmobil in Frage kommen.

Würde ich mich bei den LiFeYPO4 Zellen mit einer dem jetzigen Zustand vergleichbaren Leistung zufrieden gegeben, was 300 Ah bei 80 % Entladung entspräche, wären die LiFepo4 Zellen nur rund 300 € teurer als die jetzigen hochwertigen Marken-GEL-Akkus (für industriellen Einsatz), würden insgesamt über 100 kg weniger wiegen und zudem die 4-fache Lebensdauer haben (bei 80% Nutzung). Oder anders gerechnet, um die gleiche Zyklenzahl mit hochwertigen GEL-Akkus zu erreichen, müssten die GEL-Akkus 4 mal gekauft werden = 6.000 € gegenüber 1.800 € für LiFeYPO4-Zellen vergleichbarer Leistung.

Wir möchten jedoch etwas mehr Leistung bei sehr schonender Entladetiefe.
Mit den LiFeYPO4 Zellen von Winston bekomme ich aus 400 Ah bei einer für diesen Akkutyp sehr schonenden Nutzung von 70 % = 3584 Wh (bei 80 % Entladung wären es sogar 4096 Wh) und das bei einem Gewicht von nur 57 kg und einem Platzbedarf von nur ca. 47x29x26 cm.
Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer bei einer Entladung zu 70 % > 5 000 Zyklen, bei 80 % > 3 000 Zyklen. Von der Technical University Prague liegen über Winston- LiFeYPO4-Cellen Langzeittests mit 13 000 Zyklen vor!!! Gut, Laborwerte, aber beispiellos.
Diese Zellen sind sowohl hervorragend für Photovoltaikanlagen geeignet, da Teilladungen die Lebensdauer nicht beeinträchtigen, sondern sogar verlängern als auch für den mobilen Einsatz in Wohnmobilen mit einer Energiedichte von 90 bis 110 Wh/kg. Welcher Blei-Akku kann das von sich behaupten?
Der Preis der gewählten 400 Ah LiFeYPO4 Zellen liegt zur Zeit ca. 30 % über dem der jetzigen Exide-GEL-Akkus, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, dass bei schonender 70-%-Entladung 18,5 % mehr Strom zur Verfügung steht und gute 90 kg weniger Gewicht herumgefahren werden muss. Die zu erwartende Lebensdauer beträgt das über 6-fache der GEL-Akkus. Also 2.000 € gegenüber 9.000 € für den GEL-Ersatz über den zu erwartenden Zeitraum.

Zu den LiFeYPO4 Zellen muss allerdings die vorhandene Elektrik etwas modifiziert werden.
Die einzelnen LiFeYPO4 Zellen benötigen Balancer, damit die Spannungen der Zellen nicht auseinanderdriften. Zudem berücksichtigt der momentan vorhandene Schutz vor Tiefentladung lediglich die Gesamtspannung und greift zudem zu spät für LiFeYPO4 Zellen.
Es ist ein absolut zuverlässiger Schutz vor Überladung und Tiefentladung je Zelle vorzusehen, denn eine richtige Tiefentladung reicht bereits, um die einzelne Zelle zu zerstören.
Diesen Schutz bieten die guten und günstigen neuen LiPro1-1-Balancer der Firma ecs-onine.org, welche übrigens von „Sonnentau“ entwickelt wurden. Das Geniale an diesem LiPro1-1-Balancer ist, dass hier gleich die Steuerung integriert ist, welche 3 bis 4 Solid State Relais zum Schutz vor Tiefentladung und in einer weiteren Sicherheitsschleife nochmals 3 bis 4 Solid State Relais zum Schutz vor Überladung schalten kann. Hier kommen also abhängig von den zu trennenden Strömen und der Größe der Solid State Relais nochmals Kosten ab ca. 350 € aufwärts hinzu, in unserem Fall ca. 680 €.
Teure BMS-Systeme, welche oft genug keinen ausreichenden Schutz für die einzelnen Zellen bieten, oder nur vor Tiefentladung schützen, nicht jedoch vor Überladung, entfallen durch die LiPro1-1-Balancer.

Zum Schutz vor Überladung haben wir vorgesehen:
- 1 Stück crydom D06D80 = für Abschaltung Solarmodule mit 22,1 V und 690 W
- 1 Stück crydom D06D60 = für Abschaltung Solarmodule mit 20,3 V und 240 W
- 1 Stück crydom D2425 = für Abschaltung Waeco Ladegerät auf Netzseite (elektronisches Relais für Wechselspannung 230V / 10A)

Es wurden die teuren Crydom-SSR´s gewählt, da diese Industriequalität aufweisen und ohne LED´s weniger Strom verbrauchen, als viele Billigprodukte. Alle SSR´s kommen auf Kühlkörper.

Zum Schutz vor Unterspannung hatten wir ursprünglich vorgesehen:
- 3 Stück SSR mit je 100A = Parallel geschaltet, insgesamt 300 A, Einschaltstromspitze bis > 400A zur gemeinsamen Abschaltung von Wechselrichter + aller DC Verbraucher.

3 Stück SSR_100_100A = Parallel geschaltet, das kann jedoch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Schließlich erzeugen SSR´s bei dem Strom verdammt viel Wärme, was vergeudete Energie bedeutet und das möchte ich mir im Wohnmobil nicht leisten.
Sie werden daher durch einen automatischen Trennschalter TSA 260-12V von Philippi ersetzt (ganz neu, lieferbar ab April 2012). Der TSA 260-12V hat einen Tiefentladungsschutz von 11,2 V und einen Überspannungsschutz von 15,6 V eingebaut, was mir eine zusätzliche Sicherheit bietet. Es gibt den gleichen Schalter auch ohne Schutz.

Von Philippi bekam ich dazu folgende Auskunft:
". . . der TSA 260 wird einfach über ein Schließerkontakt ein- und ausgeschaltet. Mit einem zusätzlichen Relais ist dies auch möglich aber nicht erforderlich, da es ja nur ein Steuerschalter ist für wenige mA. Der TSA ist geschlossen solange der Steuerkontakt auch geschlossen ist.
Mit freundlichen Grüßen philippi elektrische systeme gmbh i.A. "

Somit ließe sich der TSA und FBR 260 an Stelle des Ein-/Ausschalters über ein kleines SSR steuern. Eine nochmalige telefonische Rückfrage bei Philippi bestätigte diese mögliche Steuerung. Ich habe die Teile bestellen und werde das testen.

Zum Schutz vor Unterspannung haben wir nach den Auskünften also vorgesehen:
1 Stück Philippi TSA 260-12V (260 A), gesteuert über 1 Crydom D1D07

Um unsere Solaranlage zu optimieren, wollen wir den cbe-prs240 Solarladeregler gegen einen zweiten Votronic 500 DUO austauschen. Von Victron soll ein Batteriemonitor BMV-602 eingebaut werden. Dies wäre aber beides technisch nicht unbedingt notwendig, ist also etwas Luxus.

Übrigens, LiFeYPO4 Zellen von Winston brennen nicht, explodieren nicht, gasen nicht, enthalten keine Flüssigkeit, können auch liegend verbaut werden, funktionieren ohne Probleme auch im Winter und bei extremer Hitze, von -45 Grad bis +85 Grad. Die Selbstentladung liegt unter 5 % pro Monat. Schnellladung mit bis zu 3C ist möglich. Das Gewicht liegt bei vergleichbarer Leistung bei etwa 1/3 eines Blei-Akkus. Die einmaligen Anschaffungskosten liegen bei vergleichbarer Leistung nur unwesentlich über denen von hochwertigen Marken-GEL oder AGMs. Eigentlich der ideale Akku für Wohn- und Reisemobile.

Die LiFeYPO4 Zellen von Winston sind bestellt und sollen Anfang Juli geliefert werden. Die 400 Ah Zellen sind scheinbar sehr beliebt und momentan ab Lager kaum zu bekommen. Die Schiffsladungen aus China werden bereits vor dem Eintreffen in Hamburg verteilt.

Sobald die Zellen bei uns eingetroffen sind, werden wir hier weiter berichten.

Unser besondere Dank gilt an Dieser Stelle "Sonnentau" aus dem Womo- und dem PV-Forum, ohne dessen Beiträge, Überzeugungsarbeit und persönliche Beratung die Umrüstung in der Form für mich als Elektro-Laien kaum möglich wäre, vielen Dank.

Das mit dem Bestellen ist natürlich auch nicht so einfach. Die hochwertigen Crydom Relais sind nicht überall zu bekommen und wenn, dann nur das eine oder andere und manchmal zu absoluten Wucherpreisen. Der einzige Shop der alles von Crydom hat wäre RS Components GmbH, die aber absolut nichts an Privatkunden liefern wollen, also habe ich die Bestellung dort wieder storniert und saß im sonnigen Andalusien bei 38 Grad im Wohnmobil, der Schweiß rann, der Laptop lief heiß, denn wir beide googleten nach den begehrten SSR´s von Crydom. . . .
Dann fanden wir Mouser Electronics, Mansfield, Texas, in dem Shop ist vermutlich alles zu haben, was jemals ein Electronic-Freak irgendwo auf der Welt gebrauchen könnte. Registrieren, bestellen und per Visa bezahlen. Nach 3 Tagen sollen die Teile mit FedEx in Deutschland sein. Na dann, bisher habe ich gute Erfahrungen mit Bestellungen in den USA gemacht.

In wenigen Tagen sind wir bei Monikas Mutter und dort wartet laut ihrer Aussage ein riesen Berg Pakete auf mich. Ich bin gespannt.

Statistik: Verfasst von Gast — Sa 30. Jun 2012, 18:25


]]>