Wasserträger "Hummel Hummel"

für alles, was woanders nicht rein passt
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Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von CatCar » So 10. Mai 2020, 16:56

Wir fahren nun schon seit vielen Jahren mit dem Womo durch die Gegend und dabei ist mir aufgefallen, dass doch sehr viele Womos „betankt“ auf den Platz fahren bzw. diesen erst nach dem Wasser tanken verlassen. Da wir momentan ja viel Zeit haben uns mit solchen Fragen zu beschäftigen, wollte ich mal folgende Frage in die Runde werfen - Wer fährt mit vollem Wassertank durch die Gegend und welche Vorteile sieht man darin, bzw. was für Nachteile hat es, wenn man immer erst am Zielort Wasser bunkert, so wie wir es praktizieren?
 
VG Thorsten



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von GO207 » So 10. Mai 2020, 17:13

Hallo Thorsten,
die Beantwortung dieser Frage hat reichlich Facetten.

Bin ich in Deutschland unterwegs und habe schon den
nächsten Stellplatz mit V/E angepeilt, tanke ich vermutlich
nur halb voll (150 ltr), bin ich im Ausland und weiß so
garnicht, wann die nächste Versorgung kommt, habe ich
den Wassertank voll und kann so etwa 5-6 Tage autark
stehen.
Wochenendtouren werden anders behandelt, als große
Reisen; Deutschland anders als Griechenland, Italien
anders als Albanien, usw....................
...und der Wasserträger aus Hamburg ging vermutlich
auch nie mit leeren Eimern.
Gruß
Horst
 



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von Ulrike M. » So 10. Mai 2020, 17:15

Hallo,

Wir fahren mit nicht ganz vollem Tank (Gewichtsprobleme) durch die Gegend.

Wir wollen unterwegs Wasser zur Verfügung haben, wir wissen nicht, wo wir abends landen werden und ob es dort sauberes Wasser gibt. Also sind wir mit Wasser für ein bis drei Tage auf der sicheren Seite.

Beste Grüße,
Uli



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von KAndy » So 10. Mai 2020, 17:24

Hallo

Wir machen es wie Uli und einen 5 Liter Kanister für Kaffee



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von hape » So 10. Mai 2020, 18:12

Hallo,

wir starten immer mit vollem Dieseltank, vollem Frischwassertank, leerem Abwassertank und leerer Toilette um maximal autark zu sein. So kommen wir schon einmal eine Weile aus, weil wir oft nicht wissen, wie sieht unser nächster Stellplatz aus, sind V+E in Ordnung, nutzbar oder defekt.

Alles schon erlebt.

freundliche Grüße

Peter



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von sloter » So 10. Mai 2020, 18:20

Hallo Wenn wir im D unterwegs sind ist der Frischwassertank immer voll und das Sch.....Kästchen bei Abfahrt immer leer.Wir haben immer so ca 5 bis
10 Liter Brita-Wasser für den Kaffee in Kanistern dabei.



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von Gitte » So 10. Mai 2020, 18:26

Wir machen es wie Hape, dann müssen wir nicht gleich eine Wasserstelle anfahren. 



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von jion » So 10. Mai 2020, 19:01

Ich mache es immer abhängig von der Länge der Tour. Wir tragen immer so wenig wie möglich, und so viel wie nötig an Wasser mit. 120 Liter benötigen wir nicht für einen Tag.



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von GO207 » So 10. Mai 2020, 19:45

Hallo,
die von Uli angesprochene Zuladung ist natürlich ein
Thema, welches sich besonders bei neuen Fahrzeugen
ergibt.

Wohnmobile, die während der Fahrt nur noch mit max. 20-50 ltr.
Trinkwasser fahren dürfen, da sie sonst das Gesamtgewicht
überschreiten, halte ich für nicht praxisuntauglich. Das gilt offensichtlich
nicht für das Fahrzeug von Uli.

Du fährst von zuhause los, tankst 20 ltr. Wasser, gehst auf einen
Stellplatz, tankst 100 ltr. Wasser, verbrauchst aber nur 50 ltr und
entleerst vor deiner Abfahrt 30 ltr. (hoffentlich stimmt die Rechnung)
Wie eingschränkt denken da die Hersteller?
Fährt jemand ausschließlich auf Campingplätze, sollte er sich einen
Hauswasseranschluß einbauen. Aber dieser Kollege/In braucht
eigentlich kein Wohnmobil.
Gruß
Horst
 



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Re: Wasserträger "Hummel Hummel"

Beitrag von CatCar » So 10. Mai 2020, 21:17

Danke für die bisherigen Antworten. Wenn man „Freisteher“ ist wo eine entsprechende Infrastruktur zum Wasser tanken logischer weise fehlt, in Außereuropäischen Ländern die Versorgung ggf. fraglich (möglich?), oder gar fragwürdig (Qualität?) ist, dann kann ich verstehen wieso man die Kilos mitschleppt und es teuer über den Mehrverbrauch an Kraftstoff bezahlt. Auch in D-Land ist die Versorgung gerade im Winter nicht immer gesichert (zumindest an den Stellplätzen), aber das auch in der Saison eine mögliche Unterversorgung befürchte wird, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Da wir, sofern es Covid und Hymer zulässt, auch im Winter fahren wollen, werden wir vorher auch recherchieren ob es am Zielort Wasser gibt. Die Problematik wegen überschreiten der jeweiligen Gewichte ist ja kein neues Thema und hinlänglich diskutiert worden, und somit auch nicht Thema meiner eigentlichen Frage. Bin aber sehr gespannt ob es weitere Meinungen zum Thema Wasserträger gibt, welcher übrigens wegen der immer vollen Eimer nicht umsonst das „Mors, Mors“  als Antwort auf den Lippen trug 😉
VG Thorsten



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