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Ecuador im eigenen Reisemobil (PANAMERICANA-TOUR)

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Ecuador im eigenen Reisemobil (PANAMERICANA-TOUR)

Beitrag von Fernweh » Di 24. Mär 2020, 19:33

Hallo allerseits dies- und jenseits des Atlantiks!

Unser großer Tripp hat uns weiter nach Süden gebracht und nach Kolumbien reisten wir durch Ecuador. Wir trafen deutsche Reisende in Ibarra auf der Vinca Sommerwind und sie überzeugten uns, wie günstig man spontan auf die Galapagos-Inseln fliegen kann. Haben wir dann auch für 4 Tage gemacht; Reimo und Hund blieben in Guayaquil 😄.

Hier unser Reisebericht ( wir waren 2 Wochen in dem schönen Land, hatten aber viele dichte Wolken):


Der kommende Grenzwechsel ist einer der entspanntesten auf unserer Reise. Keine 80 Minuten benötigten wir (3 Menschen, Auto) dafür. Die Grenzer Kolumbiens interessieren sich nicht für den Hund und für den Wagen wollen sie nur das TIP-Blatt haben. Easy. In Ecuador erleben wir wieder mal was Neues, als wir das Auto einführen wollen. Vom Fahrzeug sollen Fotos von vorn und hinten und Fahrgestellnummer gemacht werden. Christian zeigt die Bilder und die Zöllnerin fotografiert es bloß ab. Very smooth . Als wir dann noch wie üblich eine Autoversicherung abschließen wollen, teilen sie uns mit, dass es in Ecuodor so etwas nicht gibt! Jeder Wagen ist mit 5000 US$ versichert. In ganz Ecuador ist der US-Dollar das gültige Zahlungsmittel.
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Die Landschaft durch die wir fahren ist bezaubernd schön. Sehr hügelig und voller grüner Landwirtschaft. In geometrischen Formen ist jeder Quadratmeter nutzbar und es erinnert ein wenig an Irland. Nicht weit südlich der Grenze und nah an der Panamericana, liegt die Finca Sommerwind. Ein Muss für Overlander, natürlich stoppen wir auch dort. Leider regnet es, als wir die nasse Wiese erklimmen. Wir treffen Jan mit seinem Motorrad wieder und weitere vier europäische Mobile parken dort schon. Hans, der Betreiber von Sommerwind, ist 2010 ausgewandert und hat ein Cafe und den ersten Campingplatz Ecuadors errichtet. Man spricht deutsch. Wir speisen auch deutsch, da Hans etliche typische deutsche Gerichte anbietet. Alle dortigen Traveller sprechen deutsch, so entsteht mal wieder schnell ein Jahrmarkt der Neuigkeiten und Reiseempfehlungen. Wir schnaufen durch und bleiben zwei Nächte, da wir auch logistisch einiges zu erledigen haben. Nina & Johannes haben uns berichtet, dass ein Trip nach Galapagos nicht das ganz große Geld kosten muss, wenn wir es von hier selbst organisieren Gestaunt, recherchiert, für Snoopy eine Lösung gefunden und gebucht .
“Wir reisen nicht, um dem Leben zu entfliehen, sondern damit uns das Leben nicht entflieht.” – Anonymous
Nicht weit entfernt liegt Quito, die Hautstadt Ecuadors. Wir fahren mühelos dahin, doch sind leider viele Geschäfte geschlossen. Ach, es ist ja Rosenmontag. Das wird hier bis Dienstag mit Ferien gefeiert. Am großen zentralen Platz in der Altstadt sind Mann und Maus auf den Beinen und alle treiben Schabernack. Mit Sprühdosen beglücken sich Jung und Alt und sauen sich mit Schaum ein. Ein anderer und schräger Brauch. Auch Christian bekommt unverhofft einen Schuss an den Hinterkopf verpasst.  Amadeus und Christian besteigen die neugotische Basilica, denn dort kann man nicht nur auf die Türme, sondern auch auf den Dachreiter auf dünne Außentreppen klettern. Um dahin zu kommen, muss/darf man über das Gewölbe des Hauptschiffes gehen, ein sehr ungewöhnlicher Ort, der ansonsten in anderen Kirchengebäuden nicht zugänglich ist.  In der schönen Altstadt, die durch eine homogene Bebauung aus der Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert gebaut ist, bummeln wir umher. Die recht schlichte weiße Kathedrale ist unser erstes Ziel. Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben, werden wir zu einer kleinen Holztür geführt. Diese ist winzig und für Amadeus eine Challenge. Aber die Mühen sind es Wert, Die Aussicht ist großartig und wann kann man auch schon mal auf dem (bunten) Dach einer Kirche herumlaufen? Die Nacht verbringen wir auf einem Parkplatz, der abgeschlossen wird. Der Wärter ist so nett und gibt uns sogar einen Schlüssel, damit wir nachts hinauskönnten, doch wir nutzen es nicht, Temperaturen und Steigungen sind nicht so attraktiv. Die Nacht ist ruhig und sicher. ...

Wer alles lesen mag  (Blogs 32 & 33) unter   www.cooltouren.wordpress.com


Adios aus dem mit einer Ausgangssperre belegten Peru

Christian
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Re: Ecuador im eigenen Reisemobil (PANAMERICANA-TOUR)

Beitrag von KAndy » Di 31. Mär 2020, 22:26

Hallo Fernweh
Drücken euch die Daumen das ihr da heile raus kommt!!!!!
Bleibt Gesund 😷



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