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Wohnwagen zulassen ohne Wohnsitz

Beitragvon womofreundin » Fr 5. Aug 2016, 12:39

ich hatte mir auch vorgestellt, zur Rente in ein Mobilheim zu ziehen
auf einem CP in einem lebhaften Kurort mit funktionierender Infrastruktur, ABER
Vater Staat hat ja leider was dagegen, grummel grummel grummel
nun suche ich nach neuen Alternativen
Die meiste Zeit des Jahres bin ich eh mit meinem Womo unterwegs, mal sehen, was sich ergibt

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Beitragvon Heiko » Fr 5. Aug 2016, 14:28

Ich würde mich bei unserer Tochter anmelden. Das sie dann meine Post öffnet und mir als Datei zuschickt sollte doch nicht das Problem sein.
Wofür habe ich ihr früher die Windeln gewechselt und ihr eine gute Ausbildung finanziert.
Da sehe ich kein Problem.
Wo ich dann letztlich bin interessiert doch keinen.
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Beitragvon diga » Fr 5. Aug 2016, 14:38

Es geht anscheinend doch etwas.



Aus dem obigen Beitrag dann das

Google mal nach "meldeadresse deutschland mieten", aber Achtung da soll es viele schwarze Schafe geben.

Ist zwar plakativ, aber hier eine kleine "Übersicht" von Operationskosten

Auch aus dem Link :
"Was du also vor der Abmeldung unbedingt noch machen solltest:
Reisepass verlängern
internationalen Führerschein beantragen
Reise-/Auslandskrankenversicherung abschließen
Bankkonto/Kreditkarte beantragen
Gewerbe anmelden bzw. Betriebsstätte für bestehendes Gewerbe benennen
Empfangsberechtigten für dein Fahrzeug suchen und mit Vollmacht ausstatten
Kindergeldstelle und Rentenkasse über Umzug informieren"

Gruß Dieter
Zuletzt geändert von diga am Fr 5. Aug 2016, 14:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon nelly » Fr 5. Aug 2016, 14:40

Heiko, das geht laut Gesetz aber nur, wenn du dort wirklich zumindest ein Zimmer mit Schlaf- und Kochgelegenheit und "Bad" hast. ;-)

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Beitragvon diga » Fr 5. Aug 2016, 15:16

Hier noch etwas zu den Kosten

Gruß Dieter
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Beitragvon nelly » Fr 5. Aug 2016, 15:53

Dieter, das hört sich zunächst ganz gut an - bis auf die Tatsache, dass es für zwei Personen fast 100 Euro im Monat kostet.
Die AGB erschweren es allerdings. Und ich befürchte, nach der Gesetzesänderung im letzten Jahr ist es auch nicht mehr ganz legal. Es handelt sich ja im Grunde um Schein-WGs. Dann hätte Vater Staat erst recht nichts gegen die Töchter.

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Beitragvon womofreundin » Fr 5. Aug 2016, 16:32

sich bei den Kindern anzumelden, geht aber nur, wenn diese selbst Eigentum besitzen, mit einer Mietwohnung der Kinder klappt das nicht, denn dann hängt wieder ein Vermieter dazwischen.

und mein Sohn lebt und arbeitet zB in Abu Dhabi, da kann Muttern sich also auch nicht anmelden.

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Beitragvon nelly » Fr 5. Aug 2016, 17:23

Wir sollten mal eine Petition einreichen ;-)

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Beitragvon harcon » Fr 5. Aug 2016, 22:08

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Dennoch, was die Krankenversicherung angeht, es gibt in Deutschland eine Versicherungspflicht. Dies bedeutet, das jeder krankenversichert sein muss. So einfach nicht mehr bezahlen geht ja nur, wenn man kein Einkommen mehr hat. So lange Arbeiitgeber im Spiel sind, wir der immer abführen.

Wohnsitzlose, Obdachlose, Streuner, Weltenbürger oder wie auch immer man sich nennen mag wenn man mit dem Womo ohne festen Wohnsitz tourt, sind dennoch krankenversicherungspflichtig in Deutschland. So weit mir bekannt, wenn sie sich länger als 187 Tage pro Jahr in Deutschland aufhalten. Das ist aber nicht bestätigt.

Was allerdings geschieht, wenn man hier versicherungspflichtig ist und dennoch die Zahlungen umgangen hat, sich irgendwann aber wieder anmelden will oder muss, dazu guckst Du hier:

https://www.1averbraucherportal.de/vers ... gspflicht#

Da hat sich schon so manch einer böse gewundert, über den Berg an Schulden den er auf einmal hatte.
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Beitragvon nelly » Fr 5. Aug 2016, 22:38

Danke, Hartmut, das wird so manchen schocken, bzw. auf den Teppich bringen.

Liebe Grüße an Conni! Wir melden uns bald mal :-)

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