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zulässige Gesamtmasse 3,5 t ! ... Strafe, wenn drüber ?

Beitragvon Urban » Mi 26. Aug 2015, 17:55

Ja die sitzen im Auto

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Beitragvon Helle » Mi 26. Aug 2015, 19:29

harcon hat geschrieben:......
Dann das mit dem +100 kg Anhängerlast im Anhängerbetrieb. Zähle ich dann im Anhängerbetrieb als Lkw, mit all den Restriktionen die da gelten? Und wenn ich die +100kg aus den Papieren austragen lasse, dennoch mit Kupplung und Anhänger unterwegs bin, dann dürfte doch der Wagen nur real max 3400kg wiegen wenn ich einen Anhänger dran habe. Um wieder auf die max 3500kg zu kommen, was ja kein Problem wäre, weil die 100 kg können ja im Anhänger verstaut werden.
Nein wirklich, ich fühle mich mit all den Frage ziemlich überfordert.

Mein erlaubtes zGg ist 3500 kg
und mit Anhänger +100 kg = 3600 kg

Wie jedoch wird letztlich wirklich auf der Straße geprüft, festgestellt und beurteilt, ob ich diese Gewichte überschreite?


Man fährt mit Dir auf die Waage. Evtl wird auch Achsweise oder sogar Radweise gewogen.......

Das Alles ist eigentlich recht einfach zu rechnen, da die STVO ziemlich eindeutig ist. Genau wie du schreibst: über 3,5 to gelten die Restriktionen wie für LKW (die es nach der STVO gar nicht gibt - das sind "Kraftfahzeuge mit einem zul Ges.Gew. von mehr als 3,5 to inschl. ihrer Anhänger".....
Durchfahrtverbote, Überholverbote etc, die durch ein Verbotszeichen mit LKW-Symbol gekennzeichnet sind, gelten für "Fahrzeuge mit einem zul. Gesamtgewicht von mehr als 3500 KG EINSCHLIESSLICH IHRER Anhänger". das Kann man gerne googeln,wenn man es nicht glauben mag. Also auch ein 3,1to-WOMO mit 500 KG-Anhänger ist im "LKW-Überholverbot" oder "Durchfahrtverbot für LKW" mit dabei. Und darf auch auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen nur noch 80 fahren, egal ob eine "100er-Plakette" am Anhänger klebt oder nicht......ohne ABS sowieso.....Über 3500 KG Gesamgewicht des Zuges (einschl. Anhänger) ist die 100er-Regelung auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen mit Anhänger hinfällig, da die nur bis 3,5 to greift.-- das steht in der Ausnahmeregelung zur STVO drin -- kann man auch ergoogeln. Wer dann im Glauben "ich darf ja 100 mit Anhänger fahren" mal mit echten 31 Km/H zu schnell fährt (also mehr als 110 Km/h), ist schnell im Bereich Fahrverbot....2 Monate...steht so im Bussgeldkatalog.....und alle Bußgelder sind höher als für PKW........
Also wie immer man es dreht oder wendet mit einem zul.Gesamtgewicht über 3,5 to ist es immer etwas schwieriger, aber das sollte man einfach wissen.
Als "Sonstiges Kraftfahrzeug Wohnmobil" (nicht Sonderfahrzeug - das ist was Anderes :D ) darf man auch über 3,5 to 100 Km/h fahren. Aber sobald ein Anhänger dran hängt, ist der Spaß wohl endgültig vorbei ......also lieber gemütlich fahren..... :D
So jetzt dürft Ihr mich zerreissen, aber bitte vorher mal die Verkehrzeichen der STVO durchgoogeln und die Beschreibungen lesen..... :D Ich wollte es Anfangs auch nicht glauben....
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Beitragvon Urban » Mi 26. Aug 2015, 20:21

Man darf mit einem Wohnmobil über 3,5 T 100 kmh fahren und falls der Anhänger für 100 kmh zugelassen ist , auch als Gespann.

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Beitragvon Helle » Mi 26. Aug 2015, 21:26

Urban hat geschrieben:Man darf mit einem Wohnmobil über 3,5 T 100 kmh fahren und falls der Anhänger für 100 kmh zugelassen ist , auch als Gespann.

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Kannst du bitte mitteilen, wo man das nachlesen kann?
Lt.STVO darf ein zweispuriges Kraftfahrzeug mit Anhänger grundsätzlich erstmal nur 80 Km/H fahren. Aber es gibt Ausnahmen, unter bestimmen Voraussetzungen. Und dier gelten immer für das jeweilige Gespann, nicht für den Anhänger oder das Zugfahrzeug.Die Ausnahmeregelungen zur STVO, die ich bisher gelesen habe, enden alle bei 3,5 to (INCL. Anhänger), aber ich freue mich, wenn ich was Neues lernen kann. Natürlich muss das Zugfahrzeug ABS haben, die Reifen dürfen ein bestimmtes Alter nicht überschreiten und noch ein paar andere Feinheiten...
Seit ein paar Jahren ist der Fahzeugführer dafür verantwortlich, dass die Bedingungen für die Ausnahmeregelungen eingehalten werden, d.h. ein Gespann mit für 100 Km/H zugelassenem Anhänger, mit dem man am PKW auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen (und nur dort!) 100 Km/h schnell fahren darf, erfüllt die Voraussetzungen an einem Wohnmobil ohne ABS z.B. schon nicht mehr.......aber wie geschrieben, ich lasse mich gerne belehren, auch wenn ich zur Zeit nicht mit Anhänger unterwegs bin, weil das Thema aber immer interessant ist.
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Beitragvon harcon » Mi 26. Aug 2015, 22:59

Wow dann leiden wir jetzt schon an 10kg Übergewicht. Die wird dann zuallererst mal mein liebe Ehegattin abnehmen müssen.
Und es fehlen noch die Fahrräder (~ 40 - 50kg), ein paar Klamotten und diverser Krimskrams + Essbares. (~ 20 - 30 kg).
Macht Alles in Allem ~ 60 - 80 kg.

Für lange Reisen ist das eher zu wenig. da kämen bestimmt bei gutem Willen 100 - 120 kg noch oben drauf.
Ai, ai, ai!
Was tun sprach Zeus in der Verlegenheit? Bin gespannt, was die auf der Caravan Messe dazu sagen (SMV) .

In der Tat, es ist wohl richtig, was Helle schreibt. Ich hatte vorher auch so wie Urban dachte, die Verordnung interpretiert. Letztlich bedeuted das, dass mit Anhänger dermaßen viel und wirklich einschränkende Restriktionen auftauchen, dass ein Betrieb mit einem normalen Einachsanhänger einfach nicht mehr in Frage kommt. Das ist die letzte der letzten Möglichkeiten, wenn garnix anderes mehr geht.

Hier die Seite, aus der der ganze Zinnober hervorgeht. Ganz unten gibts einen Link für die 9. Ausnahmeverordnung als PDF.

Vielen Dank Euch beiden für die Auskünfte.
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Beitragvon Urban » Do 27. Aug 2015, 12:22

Schon wieder was gelernt, das die Hunderter Regelung nur bis 3,5 Tonnen gilt, war mir so nicht bekannt und wurde in den letzten 20 Jahren mißachtet, egal ob ich ein Boot oder einen 1000kg Anhänger am Haken hatte.
Da mein Oldie den ich 20 Jahre hatte, aber nur 96 bis 98 kmh schaffte bin ich deshalb auch nie angehalten worden, Glück gehabt
http://www.caravaning-info.de/reise-ser ... o-100.html

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Beitragvon Urban » Do 27. Aug 2015, 12:30

@ harcon
Da ich mich auch an der 3,5 Tonnen Grenze bewege, und mit vollem Diesel und Wassertank und 2 Pedelecs und Katzen Equipment für 3 Wochen, Ausrüstung mit 2 Campingstühle Tisch und Zusätzliche Liege
Sowie Getränke und Lebensmittel für eine Woche hatten wir auf der Waage 3.470 kg

Gewicht sparen könnte man zB am Wasser ,anstatt 100l , nur 50l = 50 kg gespart.
Bei dem niedrigen Verbrauch, müßte man auch nicht mit vollem Tank losfahren 50 anstatt 90 Liter das sind nochmal 40 kg

Also 90 kg die nicht sonderlich schmerzen

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Beitragvon Urban » Do 27. Aug 2015, 12:38

Mir ist noch was eingefallen.
Falls Du Dein Mobil nur zu zweit nutzt und Deine Gattin auch immer auf dem Beifahrersitz während der Fahrt sitzt,
so könntest Du den Gurtbock an der Sitzgruppe Ausbauen, dieses Stahlgestell, wiegt wenn ich es Richtig in Erinnerung habe ca 30 kilo
Wenn dem Tüv auffällt bekommst Du dann nur noch 2 Personen eingetragen.

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Beitragvon harcon » Do 27. Aug 2015, 19:02

Das ganze Gewichtsthema ist recht komplex.

Innerhalb Deutschlands um es mal einfach zu machen, ist das mit dem Gewicht kein Problem. Wie ihr ja auch sagt. Halb Wasser, halb Tank voll und schon bin ich gerettet. Bei uns kann man alle 2km alles bekommen was das Herz begehrt.

Beim Anderswo könnte es aber anders ausschaun. Vor allen Dingen bei längeren Reisen steigt auch der Bedarf. Deshalb die Frage wie schaut es mit Anhänger aus. Hat man so einen dabei, dann muss ich vorne nicht spitze auf Knopf fahren. 500kg oder 1000kg Zuladung wäre dann ja möglich. Doch die Konsequenzen sind einfach irre.
Man gilt als Lkw, wenn ja, dann natürlich manchmal LKW-mautpflichtig, bis hin nur mit 60km/h auf den Landstraßen rumzuckeln. Durch die +100 kg zulässiges Gesamtgewicht, kann wegen dem neuen Führerschein ärger geben. (ok bei mir nicht, hab den Alten)
Gut, ich will man jetzt nicht ins Detail der Details gehen, weil die zu durchschauen, ist letztlich wohl nur einem besonders ausgebildeten Verkehrspolizisten möglich. Aber egal was ich weiß, der Moment der Wahrheit ist der, wenn man kontrolliert wird oder einen Unfall hat.
Das ganze Problem verschärft sich ja noch wenn man ins Ausland fährt. Jeder scheint da ein anderes Süppchen zu kochen.

Wenn das mit dem Anhänger solch ein Problem der Einschränkung ist, dann will ich keinen. Dann kann auch die Kupplung ab und ich hab wieder ein paar Kilo gewonnen. Auch die Markise ist so eine überflüssige Nr. Wäre mir das klar gewesen, wäre da jetzt keine dran.

Meine ersten Beruhigungspillen waren damals beim Kauf, ohne mich wirklicih in die Materie eingearbeitet zu haben: Anhänger.
Meine Hoffnung liegt nun in diesem neuen Extender.
Was bedeuted das wirklich im Alltag? Ich werde mich dazu auf jeden Fall auf der Messe mal schlau machen. Zumindest versuchen. Ich denke, die Leute werden es wohl zeitaktuell am besten Wissen.

Mann, oh Mann, was für eine Aufriss wegen 2 - 300 kg.
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Beitragvon nelly » Do 27. Aug 2015, 19:44

Ach ja, Hartmut, hättest du mal nicht die schwere Vergitterung angebracht. *fg*

Nee, aber Spaß beiseite: Ich wünsche dir, dass die Leute auf der Messe Ahnung haben von dem, was sie verkaufen wollen, und euch hilfreiche Auskünfte geben können.
Das Teil ist zwar seeeeehr teuer - finde ich zumindest -, aber es hört sich auch alles seeeeehr gut an! Doof ist dabei nur, dass ihr dann kein wirklich kleines Mobil mehr habt. Zumindest nicht immer.
Unser Anhänger - mit Auffahrrampe und Seitentür hat etwas mehr als die Hälfte gekostet. Auch wenn ich es laut Führerschein dürfte, würde ich damit nur vorwärts fahren, niemals rückwärts. Das klappt zwar bei Anhängerspielen im Internet ganz gut, führt aber auch nicht zu echtem Personen- oder Sachschaden.
Der Extender ist da schon eine andere Nummer. Könnte mir alternativ sehr gut gefallen.

Erzähl mal nach der Messe. ;-)
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