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Niesmann und Bischoff Arto

Motor, Getriebe, Fahrwerk, Basisfahrzeug allgemein

Beitragvon thomasd » Mi 6. Sep 2017, 06:33

Mein letzter Fronttriebler war ein Flair 8000 mit 5t aus`97. Der Wagen war mit dem Frontantrieb so überfordert, dass es ständig am Vorderwagen gerissen hat, war wohl auch der Grund warum damals ständig die Triebköpfe abgerissen sind.
Mag heute anders sein, denke aber dass ein Daily für das Gewicht besser geeignet ist.

Concorde und Phoenix haben auch Alufrass an den Klappen und Schanieren.
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Beitragvon Heiko » Mi 6. Sep 2017, 08:44

Markus1303 hat geschrieben:@hape und @heiko,
Der Wagen wiegt 4,3 t, die,Auflastung auf 5,5t hätte ich gerne... der Arto ist 8,43 Meter lang. Glaubt ihr das ich bezüglich des Frontantriebs Probleme bekomme?


Moin Markus,

ein ganz klares JEIN!

Prinzipiell ist ein Hecktriebler sicher besser in der Traktion. Da braucht man nicht zu diskutieren.

Ich habe allerdings noch keine negativen Erfahrungen bei meinem Fahrzeug gemacht.
Selbst starke Steigungen bei feuchter Fahrbahn, wo ich dachte, "Da kommst du nie mit dem Frontkratzer hoch!", gingen ohne Probleme.
Verschneite Autobahn in Österreich, wo rechts an den Steigungen schon die Pkw Schneeketten aufgezogen haben, ging unser 774 hoch, ohne das auch nur einmal die ASR-Leuchte anging.

Mein Fazit:
Hätte ich die Wahl das gleiche Auto sowohl als Hecktriebler mit Zwillingsbereifung und Zusatz-Luftfederung oder mit Tandemachse für das gleiche Geld zu bekommen, würde ich den heck-angetrieben nehmen.
Sollte mein Traumauto "nur" als Tandem da sein, würde mich das aber auch nicht abschrecken!
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Beitragvon thomasd » Mi 6. Sep 2017, 13:09

Heiko hat geschrieben:Verschneite Autobahn in Österreich, wo rechts an den Steigungen schon die Pkw Schneeketten aufgezogen haben, ging unser 774 hoch, ohne das auch nur einmal die ASR-Leuchte anging.



Da wühlt sich der Fronti dann gnadenlos durch. Aber mit 5,5t kann das anders aussehen.
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Beitragvon hape » Mi 6. Sep 2017, 13:44

Hallo Markus,
Meine Praxiserfahrung habe ich ja oben schon beschrieben.

Ich habe schon Menschen gesehen, die auch ihre zwei Achsen nicht von der Wiese fahren konnten, und glaubten mit mehr Gas geben das besser schaffen zu können. Irrtum.

Auch habe ich gesehen, das Menschen mit Zwillingsreifen ihr Fahrzeug hinten bis zur Achse eingegraben haben, was wirklich eine Kunst ist.

Ich habe mich auch bewußt gegen ein Mercedes Fahrgestell entschieden, weil es nach meiner Erfahrung sehr viel weicher und wankfreudiger ist, als Fiat mit Alko.

Man sollte auch wissen, das Hecktriebler durch Kardanwelle einen höheren Einstieg und einen höheren Aufbau haben.

Ich denke mal, wenn du bis heute mit deinem Fronttriebler keine Probleme auf nasser Wiese hattest, wirst du auch mit einem 3 Achser keinen Probleme haben.

Freundliche Grüße aus dem Sauerland (derzeit immer noch in Belgien)

Peter

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Beitragvon Heiko » Mi 6. Sep 2017, 15:54

thomasd hat geschrieben:
Heiko hat geschrieben:Verschneite Autobahn in Österreich, wo rechts an den Steigungen schon die Pkw Schneeketten aufgezogen haben, ging unser 774 hoch, ohne das auch nur einmal die ASR-Leuchte anging.



Da wühlt sich der Fronti dann gnadenlos durch. Aber mit 5,5t kann das anders aussehen.


Man sollte auf jeden Fall sehen, dass die Vorderräder auch gut belastet sind.
Aber wenn ich das Auto voll getankt habe und Frischwasser an Bord habe, dann bin ich vorne schon fast an der Belastungsgrenze von knapp 2t.
Gasflaschen und Akkus sind auch nahe der Vorderachse.
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Beitragvon Mobi-Driver » Mi 6. Sep 2017, 19:34

Moin moin ,

unser vorheriges Wohnmobil, ein Frankia T700 mit Tandemachse und 4,5t. Gesamtgewicht hatte auch bei starkem Seitenwind
einen erstklassigen "Geradeauslauf" . Allerdings hatten bei Bergfahrten auf nasser Strasse schon mal die Vorderräder
durchgedreht . Das lag aber wohl auch daran, das wir am Womo zusätzlich einen Heckträger montiert hatten, auf dem
ein 150 kg schwerer Roller stand . Dadurch wurde der Schwerpunkt vom Wohnmobil so verändert, das die Vorderräder
zu wenig Grip hatten . Hätte das Womo 5,5t. gehabt hätten wir in Thema Grip mehr Probleme gehabt .
Unser jetziges Womo hat Zwillingsbereifung, Heckantrieb und 5,4t. Durch den Heckantrieb hat das Womo richtigen Grip .
Aber: Vor dem Einbau der Luftfederung hatte das Womo in den Kurven geschaukelt und gewackelt wir eine Kirsche auf
dem Tablett .
Meine Wahl würde wieder an erster Stelle auf ein Womo mit Heckantrieb fallen . Als zweites ein Womo mit Tandemachse.
Ein Womo mit Frontantrieb und nur einer Hinterachse bevorzuge ich derzeit überhaupt nicht .

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Beitragvon SuperDuty » Mi 6. Sep 2017, 20:14

Na ja, ein WoMo mit Heckantrieb ist halt deutlich teurer, das muss man auch berücksichtigen. Und sicherlich hängt viel von den Fahrkünsten ab, wie gut man mit einem schweren Frontantriebler zurecht kommt. Pauschalurteile sind da wohl nicht angebracht.
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Beitragvon Markus1303 » Mi 6. Sep 2017, 23:00

Ich möchte mich schon mal jetzt für die Ratschläge bedanken, werde mitteilen wie ich mich entschieden habe.....

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Beitragvon Markus1303 » Mi 6. Sep 2017, 23:05

Bisher hatte ich mit dem Frontantrieb bei 3,875 t keine Probleme, habe aber auch eine Luftfederung hinten zusätzlich verbaut. Der N&B erhält diese ebenfalls.

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Beitragvon bommel1510 » Do 7. Sep 2017, 18:42

Wir fahren seit 1,5 Jahren einen Frankia I 790, 8 m lang, aufgelastet auf 5,5 t, 3-Achser mit Luftfederung und Frontantrieb. Das Fahrverhalten ist super, aber der Fronttriebler neigt zum Durchdrehen, man muss gelegentlich einen sensiblen Fuß haben. Zum Thema Alufraß: Auch bei Frankia gibt es dieses Problem. Bei uns mussten alle Abschlussbleche erneuert werden. Und bei der Gelegenheit wurde auch der Fraß an neun Klappenrahmen entdeckt und beseitigt. Dank RA Dähn durfte sich der Verkäufer um alle Kosten kümmern.
Gruß von Thomas

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