Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Lira » Mi 27. Nov 2019, 16:58

Ich möchte mich den Lobhudeleien für diesen informativen wie mit witzigen Einlagen geschriebenen Bericht gerne anschließen und bedanke mich für brillante Unterhaltung. Nun - zu Frankreich - MEIN Lieblingsreiseland ist es auch nicht, aber was ist schon ein Lieblingsreiseland? Das, in welches man immer wieder fährt? Warum? Gibt es nicht sooooooo viel zu entdecken und zu erleben, dass man sich sehr einschränkt, wenn man das eine oder andere auslässt? Meine Meinung, Europa bietet an Landschaften so ziemlich alles, was es auf der Welt gibt - halt bloss vielleicht nicht so weitläufig und groß wie anderswo. Und Kultur en masse, was es wiederum vielleicht anderswo nicht so oder ganz anders hat, das weiss ich nicht - ich bin aus Europa noch nie herausgekommen und weiss auch nicht, ob ich das werde - meine Europa-Kennenlern-Lust ist ungebrochen  :D  - und ich habe noch viele viele weisse Flecken. 
Normandie zB ist für mich so ein weißer Flecken - auch "fehlt" mir in der Bretagne auch noch einiges, Lücken, die ich irgendwann vielleicht schließen werden. Allerdings haben mich die vielen Teppichstangen und Verbotsschilder in der Bretagne gestört, aber dazu mehr in meinem entsprechenden Reisebericht. 
Zum Mäuseproblem - ganz furchtbar. Wir hatten eine ganze Saubande in unserem Concorde, als der in einer Maschinenhalle eingestellt war, festgestellt eineinhalb Tage vor einer Tour, ich war geneigt, dieselbe abzusagen. 7 Stück gingen in die Fallen - und als wir die erste Nacht unterwegs waren, hab ich kein Auge zugetan vor lauter Horchen, ob ich was höre. Aber damit war die Meute gestellt..... gut gehen im übrigen unglaublicherweise Stückchen mit Nutella-Brot  :lach1
Ich liebe Tiere sehr, aber was Zuviel ist Zuviel. Und Mäuse im Wohnmobil - gehen gar nicht. 

Und in allen Reiseberichten das Theater mit den Gasflaschen - ganz furchtbar. Auch wenn sie verrufen ist - ich liiiiiiiiiiiiiebe meine Dieselheizung und meinen Kompressorkühli. Als ich Kästchen gekauft hatte, wollte ich nie wieder Gasflaschen schleppen. Für mich war es die richtige Entscheidung. 

Nochmal Dankeschön fürs Mitreisen lassen, hat wirklich Spässle gmacht!! :lol:
 



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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Frankia 800i » Mi 27. Nov 2019, 17:23

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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Chinotto » Mi 27. Nov 2019, 20:12

Hallo Rainer und Lieblingsbeifahrerin,
auch ich sage ganz herzliches Danke für den wundervollen, launig geschriebenen Reisebericht mitsamt den herrlichen Bildern!   Dickes Daumenhoch!!!  :dau3

Frankreich ist ein Land, das wir noch garnicht kennen, von einem Kurzbesuch in Straßburg mal abgesehen. Dabei gibt es doch soviel Schönes zu sehen...
Naja - vielleicht wird's ja doch mal was... 


Freu mich schon auf das nächste Mitfahrendürfen   :)



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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Fibi » Mi 27. Nov 2019, 22:39

Sage auch noch einmal vielen Dank für den tollen, launigen Reisebericht und 
die schönen Bilder  :)
Freue mich aufs nächste Mal, wenn's eng wird bei den
vielen Mitreisenden bleib ich auch gern beim Weinkeller in der Garage...
Ich mag Mäuse ;)

Liebe Grüsse Fibi

 



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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Havoerred » Do 28. Nov 2019, 19:05

Fibi, Chinotto, Frankia 800i, Lira,


danke auch an euch für eure netten Kommentare
 



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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Havoerred » Do 28. Nov 2019, 20:18

Lira hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 16:58
Nun - zu Frankreich - MEIN Lieblingsreiseland ist es auch nicht, aber was ist schon ein Lieblingsreiseland?


 
 

Hallo Lira,

ich erlaube mir, dir in obigem Punkt für uns zu wiedersprechen.  ;)

Den ich denke schon dass ein großer Teil der Menschen, jeder für sich sein Lieblingsland hat, in dem er sich rundum wohlfühlt und welches er immer wieder gerne besucht, sofern er sich darüber im klaren ist, was er will.

Falls dies für die große Menge nicht zutreffen sollte, bei uns ist auf jeden Fall so. :D

Es macht aus meiner Sicht sicher auch einen Unterschied, ob man für sich noch Wünsche offen hat, zu Dingen die man noch sehen muss, oder unbedingt will, weil man ansonsten das Gefühl hat etwas versäumt zu haben.

Für uns ist die Entscheidung dahin gehend aber schon lange gefallen.

Daher kehren wir auch immer wieder sehr gerne nach Dänemark zurück. Auch jetzt wo wir unser Ferienhaus dort nicht mehr nutzen. :)

Bevor wie unseren Knauser erworben haben, waren wir so weit, dass wir komplett nach Dänemark umsiedeln wollten. Alle Anforderungen die man als Einwanderer dort erfüllen muss, waren vorhanden. Der Nachweis über eine genügend große Kapitaldecke, sowie über eine entsprechende Kranken.-  und Sozialversicherung, so dass wir dem dänischen Staat dort als Rentner auch nicht zur Last fallen würden. Sprachkenntnis, in Wort und Schrift, sowie genügend Bürgen, sodass wir dort sogar das Recht haben ein Sommerhaus zu erwerben. Was ansonsten Ausländern nur zusteht, wenn sie dort eine Ehe eingehen, mit einem dänischen Staatsbürger/in. Auch die CPR Nummer war erteilt.

Aber dann kam der Knauser dazwischen und jetzt schauen wir uns halt erst noch andere Länder an, welche wir hautnah erleben wollen, mit offenen Augen und Ohren und  verarbeiten das dort erlebte, sowohl positiv, als auch negativ in unseren Gedanken.

Aber bisher haben wir noch kein Land kennen gelernt in welchem wir dauerhaft wohnen wollten.
 
Für uns ist halt Dänemark unser absolutes Lieblingsland. Dies hängt mit sehr vielen Faktoren zusammen. Sprache, Natur, Klima, Freunde, Ausgeglichenheit der dortigen Menschen, Kultur, aber auch der Freiheit, welche man dort in dem im Großen und Ganzen als Bewohner, sowie auch als Gast genießen kann.
Gründe gibt es für mich/uns sehr viele.

Einer davon ist, dass es dieses kleine Land ohne Atomkraft fertig bringt, seinen Stromverbrauch zu 100 % aus eigenen Ressourcen (davon bis 2020 zu über 50 % aus Windkraft) zu decken. Ohne Strom im Ausland dazu kaufen zu müssen.

Auch spielt es für mich eine große Rolle, dass sich dort die Kriminalität in Grenzen hält. Liegt teilweise sicher auch daran, dass man dort an den Grenzen wieder verstärkt Kontrollen durchführt und es somit zuwandernden kriminellen Subjekten wenigstens etwas erschwert dort ihre Straftaten auszuführen. 

Aber auch die persönliche Meinungsfreiheit dort ist mir sehr wichtig. In Dänemark äußert sich die Presse frei zu jedem Themen, auch zu solchen, wie sie hier in Deutschland nicht mehr von unserer Presse angesprochen werden dürfen, da diese einen Maulkorb trägt.

Wir fühlen uns halt da in dem kleinen Land so wohl wie in keinem anderen Land, welches wir bisher besucht haben. Des wegen sage ich für uns, dies ist unser Lieblings Land.

Alles anderen Länder sind für mich Urlaubsländer, die wir natürlich auch besuchen, soweit sie in unser rein persönliches Klischee passen. 

Dass es noch viele Länder zu erleben gibt, ist natürlich richtig, doch wird die uns verbleibende Lebenszeit dafür wohl nicht ausreichend sein. 

Daher sind wir jetzt aber auch viel unterwegs und sammeln für uns Eindrücke auf.

Die ich dann hier auch sehr gerne weiter gebe. ;)


 
 



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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Frankia 800i » Do 28. Nov 2019, 20:34

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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Lira » Do 28. Nov 2019, 20:40

Naja, es ist natürlich "legitim", ein "Lieblingsland" zu haben, hatte ich auch. Auch eine "Lieblingsinsel" - auch eine "Lieblingsgegend".
Aber - die Gegebenheiten ändern sich. Die Lebensumstände ändern sich.

Wird Deine Frau nach Deinem Tod noch immer DK als ihr Lieblingsland bezeichnen? Oder Du nach ihrem Tod?
Auch ändern sich die politischen Gegebenheiten. 

Natürlich ist es gut und schön, wenn man irgendeine Landessprache spricht, in einem Land, in dem man gerne verweilt und das man womöglich als seinen Altersruhesitz sieht. Ganz anders - ohne Sprachkenntnisse würde für mich eine Auswanderei überhaupt nicht in Betracht kommen. Was ich aber wirklich sagen und mitteilen möchte, ist - das mit dem "Lieblingsland" KANN nach meinem Dafürhalten nur relativ sein. Ich war zB 6 Jahre ziemlich in Norwegen unterwegs, dahin mit Haut und Haar ziehen - hätte ich NIEMALS gewollt, zu fremd waren mir Sitten und Gebräuche, die ich von meiner Heimat her ganz anders kenne und pflege. Obwohl Tausende Deutsche in der Hoffnung, dort das Heil zu finden, dahinziehen. Die lernte ich dann zT auf den beruflichen Touren kennen, wo sie sich mehr schlecht als recht als Tourguides rumschlagen mit ganz viel Konkurrenz, und jeder kämpft ums Überleben. 

Lieblingsland und Lieblingsland. Ich denke, es gibt in jedem Land was, was einem gefällt oder missfällt. Vielleicht hab ich Scheuklappen auf - aber mir gefällt es in meinem kleinen fränkischen Dorf mit 607 Einwohnern. Auswandern wäre keine Option. KEINE! Verreisen - gerne ….. aber nicht mal irgendwo ein "Ferienhaus" oder sowas. Wollte ich nie...… Mit dem Wohnmobil kann man dahin fahren - wohin man will. Wenn man eine Immobilie besitzt MUSS man dahin, zum Ausbessern, wenn die Ziegel heruntergefallen waren im Winter, zum Putzen, zum winterfest machen, zum Sommer herrichten - achneee, das mach ich alles lieber bei mir daheim. Da bin ich total spießig.

Aber jedem, wie es beliebt!
 



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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Arminius » Do 28. Nov 2019, 20:56

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Re: Der Knauser zum ersten Mal unterwegs in Frankreich

Beitrag von Havoerred » So 1. Dez 2019, 14:04

Beinahe vergessen,

hier noch die Plätze welche wir während der Tour angefahren haben.

Tourenplan Okt Nov 2019 Frankreich.pdf

 
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