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Hymer ML-T 620 Erfahrungsbericht

kurz vorgestellt

Beitragvon CatCar » Fr 5. Mai 2017, 17:56

Nach geraumer Zeit melde ich mich mit o.g. Thema zurück und hoffe damit hier an der richtigen Stelle zu sein ;)
Nachdem wir zu viert mit unserem Chausson GA 28 sehr schöne Urlaube verbringen konnten, nun aber "nur" noch zu zweit unterwegs sind, wollen wir auf ein passenderes Mobil umsteigen. Folgende Grund-Kriterien sind dabei ausschlaggebend:

- Teilintegriert mit Heckantrieb
- Festbetten längs im Heck
- separate Dusche
- 3-flammiger Kocher

Mit diesen Voraussetzungen bin ich "nur" auf den Hymer ML-T 620 gestoßen, denn die üblichen Verdächtigen wie z.B. Frankia bieten keinen Heckantrieb als TI mehr an :(

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Model und mag ein wenig davon berichten, bzw. gibt es ev. doch noch andere Modelle die unseren Vorstellungen entsprechen?

Würde mich über viele Beiträge freuen :dau3

Grüße aus dem verregneten Hamburg
Thorsten
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Beitragvon Arminius » Sa 6. Mai 2017, 07:49

Hallo Thorsten

Wir haben seit letztem Jahr den MLT 620. Seitdem ca 5000km gefahren.

Ein anderes Modell mit den von dir genannten Voraussetzungen ist uns auch nicht bekannt.



Wir sind sehr zufrieden mit dem Fahrzeug. Besonders das Basisfahrzeug mit 7-Gang Wandlerautomat macht Spaß.

Die Verarbeitung des Aufbaus macht einen recht wertigen Eindruck und gibt bisher keinen Anlass zur Kritik.

Kritikpunkte sind der kleine Kochbereich und der kleine und etwas wackelige Tisch.

Am Kochbereich kann man nicht viel machen außer kleineres Geschirr kaufen. Den Tisch werde ich mittelfristig umbauen in dem ich ein paar Polster aus der Dinette herausnehme und die Tischplatte bis zur Seitenwand verlängere. Wir sind nur zu Zweit unterwegs und einen absenkbaren Tisch brauchen wir nicht.

Das mal nur so auf die Schnelle.

Im Hymerforum beschäftigt man sich ausgiebig mit der MLT Baureihe. Aber Vorsicht, es gibt da ein paar Trolle die himmelschreienden Blödsinn schreiben was zu großer Verärgerung führt.
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Beitragvon rittersmann » Sa 6. Mai 2017, 08:42

Moin Thorsten,

Du fragst nach einem 620 er, ich antworte trotzdem mal. Wir haben seit knapp einem Jahr einen ML-T 580 und haben schon 14.000 KM runter. Unsere Erfahrungen sind sehr positiv. Der Sprinter mit Heckantrieb und Wandlerautomatik macht riesig Spaß. Der schmale Aufbau ist ein Trumpf bei engen Stell/Campingplätzen und in kleinen Orten im Süden.
Die Raumaufteilung finde ich sehr gelungen, selbst die separate Dusche ist völlig ausreichend. Der Tisch ist etwas knapp, für uns aber ausreichend. Die Küche ist recht kompakt und für opulente Menüs nicht geeignet. Wir kommen aber damit zurecht.

Jetzt ist der 620 wesentlich länger als der 580 er. 698 zu 779 cm sind Welten. Durch den kurzen Radstand ist der 580 sehr wendig und das Raumangebot ist nach unserer Meinung völlig ausreichend für 2 Personen, auch für längere Urlaube. Insofern kam der 620 für uns wegen der Länge und der damit einhergehenden Unhandlichkeit, nicht in Frage. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Es gibt eine Facebook Gruppe für Ml-T dort ist man überwiegend auch sehr zufrieden mit den verschiedenen Versionen des ML-T und ML-I.
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Beitragvon CatCar » Sa 6. Mai 2017, 20:56

Danke für die prompten Antworten :)
@Arminius der Tipp mit dem Hymer Forum war sehr gut und nachdem ich alle 39 Seiten! durchgelesen habe :shock: habe ich interessante Infos gesammelt, wie z.B. die ggf. sinnvolle Luftfederung an der Heckachse. Das einige Beiträge "etwas" vom Thema abwichen ist wohl in jedem Forum Thema irgendwann mal so, aber die kann man ja auch überlesen ;)
Habt ihr auch eine Luftfederung und findet diese "Sinnvoll" bzw. wenn nicht, vermisst ihr sie?

@rittersmann ja, mit gut 80 cm mehr ist der 620er schon ein langes Luder, aber das ist nun mal unseren/meinen Ansprüchen geschuldet :oops: machen zu unserem aktuellen jedoch "nur" ca. 40 cm mehr aus. Den langen Hecküberhang kann man ja mit einer Luftfederung kompensieren, auch wenn das eigentlich blöd ist, aber Kompromisse sind bei meiner Aufgabenstellung eben vorprogrammiert und bei diesem Model das kleinere Übel :)

Nicht weit von uns weg befinden sich bei einem Händler 2 Modelle mit den jeweiligen Grundrissen (620 + 580) und wir werden dieser Tage mal schauen was uns besser gefällt.
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Beitragvon Arminius » Sa 6. Mai 2017, 21:55

CatCar hat geschrieben:
Habt ihr auch eine Luftfederung und findet diese "Sinnvoll" bzw. wenn nicht, vermisst ihr sie?



Es gibt eine Voll-Luftfederung für die Hinterachse ab Werk (Entfall Blattfedern) und eine Zusatzluftfeder für die Hinterachse. Weder die eine noch die andere vermissen wir (wohlgemerkte beim 620er).

Ich habe ein Lagerfahrzeug gekauft. Vor dem Kauf habe ich die Hinterachslast ermittelt. Mein Händler hat so etwas griffbereit:

Schließlich sollte meine Surfausrüstung und mein kleiner Roller mit. Die Wiegung ergab eine Zuladung an der Hinterachse von 930 kg. Das Fahrzeug war natürlich komplett leer. Kurz kalkuliert, das sollte passen.

Im letzten Jahr bin ich bei einem Weinhändler in Griechenland auf dessen Waage gefahren. 3 Kisten Wein in der Garage, Moped und Surfklamotten und Frischwassertank voll ergaben 2500kg HA-Last, also ein wenig drüber. So sind wir durch Griechenland gefahren. Den Wein haben wir seiner artgerechten Entsorgung zugeführt bzw. nach vorn geräumt. Auf der Fähre weder hin noch zurück irgendwelche Probleme.

Das Fahrzeug ist mit dem Code CE6 ausgerüstet. Das ist eine Beilage an der Hinterachse die den Aufbau um ca. 60mm anhebt. Ist mittlerweile Serie beim MLT.

In der Signatur unten siehst du unseren MLT in Griechenland . Steht ziemlich gerade.
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Beitragvon rittersmann » So 7. Mai 2017, 09:28

Die Zusatzluftfederung an der Hinterachse haben wir uns gegönnt. Einmal um den recht langen Überhang zu kompensieren. Dann verbessert er die Fahreigenschaften und man kann im Rahmen damit auch auf einem Stellplatz etwas nivellieren. Ein Bekannter ist mit einem 580 iger in einem Norwegen Urlaub 2 x aufgesessen und hat sich danach auch eine Luftfederung einbauen lassen.
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Beitragvon Karl0097 » Mi 10. Mai 2017, 07:56

Hallo, wir fahren seit März 2016 einen ML-T 620. ( nun 13000km)
Im großen und ganzen sind wir sehr zufrieden, kleine Mängel wurden teilweise abgestellt.
Das Fahren macht mir sehr viel Spaß, gerade mit dem Automatikgetriebe. Die Raumaufteilung ist für uns perfekt ( hatten vorher einen Sunlight T68)
Mit dem Heck-Überhang habe ich bisher keine Probleme (ohne Zusatzluft oder ähnliches)
Gruß Karl
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Beitragvon CatCar » Mi 10. Mai 2017, 20:54

Vielen Dank schon einmal für die Antworten :dau3
Unser jetziger hat ja auch schon ein längeres Poppöchen + Fahrradträger und der Kasten für die 2. Aufbaubatterie hängt auch noch drunter, jedoch bis heute auch "noch" keine Probleme gehabt :roll:
Nun, wir werden die Luftfederung als Option auf jeden Fall im Auge behalten ;)
Wie ist das eigentlich mit der Aufbaubreite - diese soll ja schmäler sein als bei "normalen" Mobilen. Macht sich das in irgendeiner Weise negativ bemerkbar, oder ist alles Innere so zweckmäßig gelöst, dass es gar nicht weiter auffällt?
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Beitragvon Arminius » Mi 10. Mai 2017, 21:21

CatCar hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich mit der Aufbaubreite - diese soll ja schmäler sein als bei "normalen" Mobilen. Macht sich das in irgendeiner Weise negativ bemerkbar, oder ist alles Innere so zweckmäßig gelöst, dass es gar nicht weiter auffällt?


Ich kann nur über den 620er berichten: Es wäre aufgefallen wenn Hymer versucht hätte die "Raumbad-Situation" mit konventionellen Türen zu lösen. Aber durch die 3 Schiebetüren ergibt sich ein ausreichend großer Durchgang in dem Bereich. Ansonsten fällt der schmalere Aufbau bei uns nicht negativ auf.
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