Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Da ich jetzt mal auf dem Schlauch stehe und nicht unbedingt weiß wo der 3 Länder Reisebericht hingehört, fange ich mal D

Wohin, Womit und wie lange?
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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Havoerred » Do 30. Mai 2019, 01:02

jion hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 20:16
Bishier auch schon mal ein dickes Lob, und ein noch dickeres Danke für die schönen Eindrücke eurer Tour.

Rainer, kann es sein das du zum Friseur musst?🤣

Tja Wolfgang, die Frage stelle ich mir auch fast täglich. :P

Habe jetzt festgestellt, dank vergessener Haarschneidemaschine, dass man mit Haare schneiden und Rasieren nur einen Haufen Zeit verplempert.

Will jetzt mal warten ob die Haare noch so lang werden, das ich mir einen Zopf flechten kann. :mrgreen:

 



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Havoerred » Do 30. Mai 2019, 01:06

tuppes hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 20:23
Havoerred hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 01:05
Wir schreiben heute Dienstag, den 21.5.2019. Ich stelle grade fest, das ich genau eine Woche hinter dem tatsächlichen Reisegeschehen hinterher hinke.

Inzwischen sind wir in Dänemark angekommen und momentan wird der Knauser vom Wind geschüttelt. Und das trotz Stützen.

Aber jetzt weiter im Reiseverlauf...
Hallo Rainer,
sind das die "Spätfolgen" vom Gammel Dansk - oder ist es das Alter :o :shock: ;) ? - Wenn Du schon nicht mehr genau weißt, wo ihr seid - wie sollen wir dann hinten in der Garage wissen, wo wir gerade sind?
Weiterhin viel Spaß und Freude bei eurer Reise - woimmer ihr inzwischen sein werdet - wir kommen mit und genießen jeden Tag.
Erhard (Tuppes) 

Erhard :D

wenn ihr schon nicht wisst, wo ihr gerade seid, hättet ihr mir nicht den ganzen Rotwein austrinken sollen.  :lol:

Ich werde aber mal meine Lieblingsreisebegleiterin fragen, wo wir aktuell sind.  :mrgreen:
Bringt dann vielleicht Licht in die Garage. :mrgreen:

 



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Havoerred » Do 30. Mai 2019, 01:33

Wir schreiben heute Mittwoch, den 23.5.2019

Guten Morgen, lasst uns gerade noch Frühstücken. Da das Wetter heute so schön ist und die Temperaturen ohne Wind angenehm sind, Frühstücken wir heute mal draußen.

Also raus aus der Garage und kein Gemurre. Die Beobachter sind schon vorgefahren, also werden wir auch nicht beobachtet, wer was und vor allem wie viel davon isst.
:lol:
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So ich geh dann schnell noch das Geschirr abwaschen. Mit richtig heißem Wasser, wird es nicht nur schnell sauber, sondern den Fingern macht es auch mehr Spaß, als wenn das Wasser nur lauwarm ist. :D 

So und jetzt geht’s los, husch, husch in die Garage, wir haben heute ein strammes Programm. 

Zuerst geht es in den äußersten Süden der Insel Öland. Hier schauen wir uns Ölands södra udde an.

Wir sind zwar keine Ornithologen und wollen auch keine Vögel beobachten, aber den langen Jan wollen wir uns ebenso ansehen, wie sein Gegenstück, den Langen Erik im Norden.


Durch die Mauer nach dem Karl mit der Nummer X benannt, fahren wir in den südlichsten Teil der Insel. Leider streikt mein Foto vor der Mauer und anhalten ist auch nicht möglich da die Parkplätze alle belegt sind.

Aber wir müssen ja bei der Rückfahrt wieder durch die Mauer.
 Schnell erreichen wir das Naturerlebniszentrum Naturum Otteby, vor welchem der Leuchturm Langer Jan steht.

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Auch hier tummeln sich wieder zahlreiche Vogelbeobachter, Vogel Spotter, Birdwatcher, oder wie auch immer bezeichnet und belagern die gesamte Südspitze, in der Hoffnung dort den einen oder anderen gefiederten Freund zu sehen.

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Ich mache schnell ein paar Fotos von der Gegend dort im Süden.

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Da hier fast alle Wege nur von den Vogelkundlern begangen werden dürfen, geht es auch schon weiter in Richtung Norden zur Eketorp Burg. Einer eisenzeitliche Wallburg, welche um 300 nach Chr. erbaut wurde.

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Diese Wallburg wurde zwischen 300 bis 1240 als Zufluchtort genutzt, wenn feindlich Horden über die Insel streiften.

Die Burg so wie sie heute zu sehe ist, ist eine Rekonstruktion der Burg aus der Zeit zwischen 400-700 nach Chr. Und stellt dar wie sie damals genutzt wurde.
 

Leider können wir die Burg nur teilweise ansehen, da heute ein bezahltes Kinderevent stattfindet, das sich in einem größeren Bereich der Burg abspielt und nicht gestört werden soll durch die Besucher.

Von der Ferne können wir sehen, dass in Landsknechtkleidung gehüllte Erwachsene, den Kindern Essen und Getränke servieren, sowie es wohl auch in der Vorzeit geschehen ist.

Das Essen stand in großen Kesseln auf den Tischen und wurde gemeinsam immer von mehreren Kindern aus diesem großen Kessel gelöffelt.


Da ausdrücklich darum gebeten wurde keine Kinder in der Burg zu fotografieren, bleiben euch die Aufnahmen erspart. ;)

Leider waren auch alle Gebäude im Innenbereich der Burg geschlossen,

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leider auch das Museum.

So blieb uns eigentlich nur der Rundgang über die rekonstruiere Burgmauer übrig. Dort war dann auch zu sehen, dass die Steinschichten nur lose übereinander gestapelt  sind.

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Was  würde wohl passieren, wenn ich einen Stein unten heraus ziehen würde, Ruuummmms. :o 

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Ehrlich das war ich nicht, das war schon so. 

Lasst uns schnell weiter in Richtung Norden fahren. An der Mauer von dem mit der Nummer X war immer noch kein Parkplatz frei, also müsst ihr mal selbst nachsehen, wie die Mauer aussieht. 

Das Infoheft Öland hatte dann den Tipp mit der alten Dorfstraße in Vickleby, dass diese besonders sehenswert sei.
Also bogen wir auf dem Weg Richtung Norden dann in das Dorf Vickleby ein, welches nur aus einer Handvoll Häusern besteht.

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Naja, ganz nett anzusehen, wenn nicht gerade Gegenverkehr kommt.


Und dann waren wir auch schon wieder raus aus dem Örtchen.

Über die Kalmarsundbrücke geht es nun wieder auf das Festland und dort weiter auf den Campingplatz Gunnarsö bei Oskarshamn, wo wir für die Nacht 285,- SEK bezahlen, inklusive allem.

Der Platz liegt wunderschön auf einer kleinen Insel im Schärengarten von Oskarshamn.
Wir haben wieder einen Platz mit Blick auf das Wasser. Von dem uns aber ein felsiges Gebiet vor dem Knauser trennt.


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Beim Abendlichen Spaziergang rund um den Platz, diesmal ohne Hunde.

Entlang des felsigen Küstenstreifen, bringt es meine Lieblingsplanscherin doch tatsächlich fertig auf einem Felsen auszurutschen.


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Glücklicher Weise fällt sie mit ihrem Bobes in eine glitzekleine Wasserpfütze, sodass sie sich nicht verletzt.

Da sie, bis ich den Fotoapparat klar zur Aufnahme hatte, schon wieder aufgestanden war, bat ich sie doch die Szene noch einmal nachzustellen. :roll:

Aber dazu hatte sie keine rechte Lust. 

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Bisschen pienzich würde ich ja sagen, stell dich doch nicht so an, die von der Mobilen Freiheit möchten doch auch mitlachen.

Aber anstatt sich wie beim ausrutschen in die Pfütze zu setzen, deutet sie es nur an.
:x

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Egal der Bobes ist nass, wenigstens das konnte ich live festhalten, auch ohne Double. :P

So jetzt aber schnell zurück in den Knauser umziehen ist angesagt. Und dann geht es auch schon bald in die Heia.

Morgen geht es weiter nach Marieannelund und auf dem Weg dahin besuchen wir noch, xxxxxxxxxx und xxxxxxxx sowie xxxxxxxxx Spannung…..
Wenn, das werdet ihr ja Morgen lesen.

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Biggi & Reinhard » Do 30. Mai 2019, 09:50

Danke fürs Mitnehmen und den schönen Bilder 
die nasse Hose trocknet bei dem schönen Wetter schnell  ;)



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Havoerred » Do 30. Mai 2019, 18:39

Wir schreiben heute, Donnerstag, den 24.5 2019 

Heute am Vatertag, finde ich schon früher Zeit, den Bericht von der vergangenen Woche zu ergänzen, da das Wetter alles andere als gut ist. 

Guten Morgen, nach dem Frühstück laufe ich mit unserer Franzi noch etwas auf dem schönen Campingplatz rum und schaue mir das an, wozu gestern die Zeit nicht mehr reichte. 

Überall auf dem Platz sind blühende Wiesen zu finden. 

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Während hinter jeder Ecke wieder eine Bucht auftaucht.
 
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In deren klarem Wasser man bei wärmeren Temperaturen es bestimmt schön ist zu schwimmen.
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Dann noch ein letzter Blick aus dem Knauser, bevor wir Abschied von dem schönen Platz nehmen.


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Und schon geht es los.Doch schon eine kurze Zeit später halten wir in Lönneberga an und besuchen den, welcher in der Zeit seiner Verbannung diese Holzfiguren geschnitzt hat.

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Und da sitzt er ja auch schon der Schlingel, Michel aus Lönneberg, den ich in der Zeit als unsere Kinder noch kleiner waren, im Fernsehen bei seinen Streichen verfolgte. Ich leiste ihm dann mal etwas Gesellschaft. ;)

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Nachdem ich  ihm half noch eine Figur zu schnitzen hatte ging es erst mal zu einer kurzen Hunde Spazierführtour an den vor Lönneberga liegenden Rastplatz. Wo es an dem schönen See entlang ging.

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Danach fuhren wir dann weiter nach Vimmerby, wo wir in der Geburtsstadt der Schriftstellerin, die Astrid Lindgren Welt  besuchten. 

Eigentlich sollte man ja meinen, dass wir für so etwas ja zu alt wären. Aber jeder ist halt nur so alt, wie er sich fühlt.

Uns hat der Besuch in dem schön angelegten Park auf jeden Fall viel Spaß gebracht.

Bekamen die von Astrid Lindgren geschriebenen Geschichten hier doch durch unzählige Schauspieler auf diversen Themenbühnen Bewegung eingehaucht.


Auch die Kulissen waren nett anzusehen, wie zum Beispiel die geteilte Mattisburg in der die Räubertochter Ronja aufwuchs. 
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Oder das Haus auf welchem Karlson auf dem Dach wohnt.
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Aber auch Bullerbü war nett anzusehen. 
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Von Pipi Langstrumpfs Villa Kunterbund, ganz zu schweigen.

Da strahlten nicht nur die Kinderaugen, auch meine Lieblingskindermutti strahlte über das ganze Gesicht.
 
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Und dann kam doch noch Pipi höchstpersönlich mit dem Piratenschiff um die Ecke um uns zu begrüßen.  :D

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Hinter der nächsten Ecke begegneten wir dann noch Michel in Natur, auf dem Pferd sitzend, wie er in Kathult einzog. Begleitet von Papa und Alfred der das Pferd führte. Während die Magd Lene zusah und den nächsten Unfug von Michel schon kommen sah. :D

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Zum Abschluß dann noch schnell einen Blick in Pipis Boutique werfen, wo es alles zu kaufen gibt, was den Pipifan erfreut. Ich  konnte meine Lieblingseinkäuferin gerade noch zurückhalten. Den Pipi Handtücher brauchen wir bestimmt nicht im Knauser. ;)

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Für unsere Enkel kamen noch 3 Tüten, mit Pipi Karamellen mit. ;)

Wenn sie meinen, dass sie dafür doch schon zu groß sein, stelle ich mich als Verwerter gerne zu Verfügung. :lol: 

Jetzt aber weiter auf den nächsten schönen Campingplatz, Marrianelunds Camping, wo wir die kommende Nacht verbringen werden und 220,- SEK inklusive allem für die Nacht bezahlen.  

Nachdem der Knauser versorgt war, erst mal schnell zu den 2 Seen spaziert, an welchen der Platz liegt. 

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Die durch einen kleinen Fluss verbunden sind.
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Da die Gewässer interessant aussehen, besorge ich mir für 50 SEK eine Angellizenz und werde gegen Abend mein Glück probieren. 

Aber erst noch ein bisschen am Knauser in der Sonne rumlümmeln, bevor ich dann die Angel greife und mich am Ufer durch das Gestrüpp kämpfe. 
Der Fangerfolg hielt sich in Grenzen, ein Hecht mit 83 cm ging auf die Fliege, die ich einer Garnele nachempfunden, gebunden habe.

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Und mit der ich mein Glück erfolgreich probierte.

Aber da es an dem See ein sogenanntes Fangfenster gibt und man nur Hechte mitnehmen darf, die zwischen 40 und 75 cm groß sind durfte Esox wieder zurück ins Wasser. Daher auch kein Foto von dem Esox, da er schnell wieder zurück sollte. Schließlich ist er ja kein Fotomodell.

Gut das ich mit der Fliege gefischt habe, diese hing ihm ganz vorne am Maul und konnte so gut gelöst werden.
 

Als ich wieder am Knauser ankam, war dort schon Nachtruhe eingekehrt, was ich dann dazu nutzte um an meinem Reisebericht etwas weiter zu schreiben. 

Morgen geht es weiter nach Mem an den Göta Kanal. 

Gute Nacht, man liest sich. 



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Fibi » Do 30. Mai 2019, 22:18

Kleiner Onkel  :) 😃
wie schön, das ich während des Aufräumens der Garage mal nach draussen geschaut habe  :D
Astrid Lindgren... eigene Kindheit, die Kinder und jetzt die Enkelkinder...
Macht Spaß und viel Freude mit euch zu Reisen.

Liebe Grüsse Fibi

P.S. 
unser Gammeldansk ist der Bitter Dram..hab gerade mal aufs Etikett geschaut  :)



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 3 Schweden

Beitrag von Havoerred » Fr 31. Mai 2019, 00:32

Wir schreiben heute Freitag, den 25.5.2019 Nach Spaßpark am gestrigen Tag, steht heute zur Abwechslung ein technisches Bauwerk auf unserem Reiseplan.

So langsam nähern wir uns dem Ziel unserer Reise. Dem Göta Kanal, welchem wir von Osten aus in westliche Richtung eine Strecke lang folgen werden.

Über gut ausgebaute Straßen geht es flott voran. Und immer wieder führen die Straßen durch 
massive Felsen, die wohl für den Straßenbau gesprengt werden mussten.

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Dann ging es zur Abwechslung mal vorbei an kargen, steinigen Flächen, auf welchen der Sturm wohl die Bäume umgeworfen hat.

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Bevor uns dann wieder Felsen, rechts und links der Straße,begleiteten.

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So ging es weiter, bis wir dann nach 2 Stunden auf gut ausgebauter Straßen den Ort Mem erreichten, wo der Göta Kanal in Richtung Ostsee endet. Beziehungsweise die Boote in Richtung Göteburg in den Kanal hineinfahren.

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Direkt neben der östlichsten Schleuse des Göta Kanales bei Mem, welche eine von den insgesamt 58 Schleusen ist, gibt es einen kleinen Stellplatz.
Der dort sehr schön liegt, direkt am Kanal und nur wenige Schritte von dessen Anfang an der Ostsee entfernt ist.
Auf dem man aber in der Hauptsaison wahrscheinlich eher keinen Stellplatz finden wird, da er nur über 4 Stellplätze verfügt.
:( 

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Die Anmeldung erfolgt im Kanalmagazin, eine Gasstätte, an die man gelangt, wenn man den letzten Hügel in Mem vor dem Göta Kanal hinunterkommt. Dort stellt man sich auf den Parkplatz, geht zu Fuß auf den Stellplatz und sucht sich eine freie Stellfläche aus, wenn noch eine frei ist!

Wenn nicht muss man wo anders sein Glück versuchen.
  :cry:

Dann begibt man sich in das Kanalmagazin, dies ist der größere, rote Holzbau auf dem Foto. 

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Dort erhält man dann für den freien Platz, welchen man sich ausgesucht hat, ein Schild, mit der Platznummer und dem Datum, bis zu dem man die Stellfläche bezahlt hat. Dies stellt man in die Frontscheibe und fährt dann auf den Platz.

Apropos Zahlung, die Gebühr für eine Nacht beträgt 185,- SEK, inklusive Wasser, Toilette, Dusche und Strom. 

Wir hatten das Glück, dass bei unserer Ankunft um die Mittagszeit herum, nur ein Womo dort stand, jedenfalls zur Zeit unserer Anreise.

Kurz nach uns kam dann ein weiters Womo und 1 Stunde später war der Platz voll belegt.
:shock:

Wie mir der Betreiber sagte, sei es im Sommer immer sinnvoll anzurufen und anzufragen ob noch ein Platz frei sei, da es ansonsten keinen Sinn machen würde die schmale Straße von Söderköping aus zu befahren (ca. 12 km).

Reserviert werden aber keine Plätze, wer zuerst kommt, hat den letzten freien Platz.
  :(

Übrigens soll man im Kanalmagazin auch gut essen können, wie mir ein Anwohner erzählte, den ich an dem kleinen Hafen hinter den Stellplätzen traf. 

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Leider hatte das Lokal aber eine geschlossene Gesellschaft an diesem Tag, sodass wir das Essen nicht probieren konnten. 

Vor der Schleuse von Mem, die wie alle anderen 57 Schleusen des Göta Kanal auch eine Länge von knapp 32m hat, beginnt die Ostsee welche hier aber eher einem Fjord ähnelt. 

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Neben dem Kanal, fließt der Fluß Storän in die Ostsee, in welchem im Herbst Lachse zum ablaichen aufsteigen. Daher ist das ganze Gebiet zwischen der Einmündung der Storän und dem Göta Kanal auch als  Schutzgebiet ausgewiesen und das Angeln ist dort verboten. 

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Die Schleuse bei Mem  

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schleust die Schiffe über einen Höhenunterschied von 3 Metern und wird hydraulisch betrieben, wie fast alle der 58 Schleusen, bis auf die eine bei Borensberg, welche noch mit Hand betätigt werden muss. 

Leider kamen heute keine Schiffe hier vorbei, sodass wir die Schleuse nicht in Betrieb sehen konnten.  :oops:

Ich versuchte am Abend noch von der Kanalspitze aus, 

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 wo das Angeln zur linken Seite hin erlaubt ist (Schleuse im Rücken, Blickrichtung zur Ostsee), noch mein Glück mit der Angel, leider Erfolglos. 

Anschließend verschwanden wir dann auch bald in der Heia. 
Ihr solltet dies nun auch tun, da wir morgen früh weiterwollen in Richtung Borensberg.
Immer am Kanal entlang, soweit dies möglich ist. 

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von tuppes » Fr 31. Mai 2019, 10:31

Ein weiteres Dankeschön für euren Bericht. Da kommen Erinnerungen an unsere Schwedentour vor 2 Jahren hoch; die Strecke war sehr ähnlich (nur hatten wir offensichtlich schöneres Wetter, aber wir waren auch "spater" dran). Im (Hoch-)sommer hätten wir da, wo ihr jetzt seid, sicherlich keinen Platz bekommen - es war insgesamt schon sehr voll. - Wie uns Reinhard Schulz (vgl. Womo-Verlag), den wir in Ystad getroffen hatten, bestätigte, hat der Wohnmobiltourismus in Schweden SEHR zugenommen - v.a. die Schweden selbst fahren gerne und häufig mit ihren (meist großen) Wohnmobilen ´raus in die Natur, was man natürlich zu gut verstehen kann. - Aber warum sollte es dort auch anders sein als bei uns - wir z.B. haben es uns verkniffen, am momentanen "langen Wochenende" zu fahren - aber wir können uns das jetzt "leisten", da wir niemanden mehr fragen müssen, wann und wohin wir fahren wollen :D .
Weiterhin eine schöne und ereignisreiche Fahrt - nun entlang des Göta-Kanals Richtung Westen!
Erhard (Tuppes)



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Havoerred » Sa 1. Jun 2019, 01:34

 Wir schreiben heute Samstag, den 26.5.2010 Auf geht es nach Borensberg.

Leider geht die Straße nicht direkt am Kanal entlang, aber wir kreuzen ihn ein paar Mal.

Direkt hinter Söderköping ein erstes mal.
:D  

Aua, da hat die Brücke doch einen gewaltigen Buckel, den ich leider unterschätzt habe. :shock:

Ein Kratzen schreckt mich auf, wir sind wohl mit dem Überhang aufgesetzt. Dass dabei die hintere Ecke am Knauser einen Riss davon getragen hat sehe ich erst am nächsten Tag. :o  Ärgerlich, zwar ist die Ecke aus Plaste, aber so wie ich die Firma Knauss und  ihre Händlern bisher kennen gelernt habe, wird es wahrscheinlich sehr teures Plastik sein, welches dort verwendet wurde. ;)

 
Da der Riss nur knapp 6 cm lang ist mach ich da jetzt erst mal gar nichts dran und werde, wenn wir wieder zu Hause sind, mich mal damit beschäftigen, ob das nicht irgendwie anders zu lösen ist, als mit einem neuen Eckteil. 

Jetzt fahren wir erst mal bis nach Berg, an die Schleusentreppe, von der ich schon so viel gelesen habe. Die wollen wir uns ansehen.


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Heidenei, was ist denn hier in Berg los. 

Ein Betrieb, der Parkplatz ziemlich voll mit PKW“s. Auf dem angegliederten Womo Stellplatz stehen nur wenige Fahrzeuge.

Da wir hier bei dem Trubel bestimmt nicht übernachten werden, stellen wir uns in die letzte Parkreihe, quer vor den Stellplatz, wo auch schon 4 andere Womos parken .


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Und lösen schnell ein Parkticket für eine Stunde, da wir schon bei der Einfahrt auf den Parkplatz gesehen haben, dass dort der Parkdienst eifrig am Kontrollieren ist und wahrscheinlich auch nicht zimperlich sein wird, wenn kein Ticket im Auto platziert ist.
 

Schnell begeben wir uns dann direkt an die Schleusenanlage . Da wir schon von weitem sehen können, dass drei Boote gerade die oberste Schleuse verlassen

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und nun noch sechs weitere vor sich haben, bis sie dann unten angekommen, in den See Roxen ausfahren, welcher im Hintergrund zu sehen ist.

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Das Schauspiel gucken wir uns dann doch aus der Nähe an.

Hoffentlich reicht die Stunde Parkzeit aus.
 

Es zieht sich ganz schön hin, bis der Wasserstand in der Schleusenkammer, in welcher sich die Boote befinden so weit abgelassen ist, dass sich die Schleusentore zur Einfahrt in die tiefe liegende Schleusenkammer öffnen. 

Da nutzt dem Motorboot auch sein großer PS starker Motor nichts. Gut Ding will Weile haben.
 

Das es nicht so richtig voran geht, liegt aber auch an dem Steuermann des vorderen Segelboot. Welcher vom Schleusenwärter, welcher den ganzen Schleusungsvorgang per Handfunksender steuert, öfter mal aufgefordert wird, noch zwei Meter weiter nach vorne zu fahren.

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Damit das hinter ihm liegende Bot aufrücken kann, sodass dann auch die Schleusentore dahinter wieder geschlossen werden können.


Anscheinend macht der Segler das zum ersten Mal.   Nachdem dann die Schleusentore hinten geschlossen sind, öffnet der Schleusenwärter per Handsender, die hydraulisch angetrieben Schotten, sodass das Wasser mit ungeheurer Kraft

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aus der Scheusenkammer entweichen kann und die darunter liegende Kammer geflutet wird. 

Bevor die Tore dann wieder geöffnet werden.

Auch schießt ein Teil des Wassers über das Schleusentor von der oberen Schleusenkammer in die darunter liegende Kammer, solange bis der Wasserstand durch das aus den Schotten austretende Wasser in der oberen Schleusenkammer an Höhe verloren hat


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Dieser Vorgang wiederholt sich dann bis die Boote aus der unteren Schleusenkammer in den Roxen einfahren können. Und dann ist erst mal nichts mehr los in den Schleusen, es kommt kein weiteres Boot, welche schleusen will. Also Ruhepause für die Schleusenwärter und auch für uns.

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Doch halt, erstmal schnell noch mal den Parkautomaten nach füttern, bevor wir selbst was zu futtern bekommen. 

Da das Wetter recht schön ist, entscheiden wir uns für das Restaurant „Kanalkrogen Delimo“, mit der Außenbewirtung, direkt an den zwei mittleren Schleusen gelegen, die auf den Namen Oscar hören. Und immerhin auch noch einen Höhenunterschied von 4,8 Meter überwinden.  

Das ist natürlich gegen die darunterliegenden Carl Johan Schleusen, mit ihren insgesamt 18,8 Metern wenig. Aber ohne die zwei Oskar Schleusen kämen die Boote erst gar nicht an die Carl Johan Schleusen. Und da es noch etwas mehr Höhe gibt, welche überwunden werden muss, wenn die Boote aus Borensberg kommen, liegen über den Oskar Schleusen, noch die zwei "Berg" genannten Schleusen, die auch noch einmal 5,6 Meter Höhenunterschied ausgleichen.

Somit bekommt man als Besucher hier 11 Schleusen zu sehen.

Was natürlich mehr Spaß macht, wenn dann auch Boote da sind, welche geschleust werden wollen.

Aber noch scheint keine Saison zu sein.

Die Schleuser, haben wenig zu tun.
 

Dafür haben die Bedienungen im Restaurant mehr zu tun.

Wir bekommen noch einen Tisch im Außenbereich, die anderen sind alle belegt.
 Auf den Tischen liegen die Speisekarten, aus denen wir sehen können, dass das Restaurant fast nur Hamburger anbiete, aber dafür dies in zahlreich Varianten und die alle als Menü.

Also Hamburger, mit Pommes und einem Beilagen Salat.
 

Nun den wir sind schnell fündig geworden und da uns die Bedienung völlig ignoriert, gehe ich dann mal hinein in das Restaurant, an die Theke und gebe dort unsere Bestellung auf.  :D

Räusper, genauer gesagt ich möchte sie aufgeben, was aber von der Bedienung abgelehnt wird.  :(

Stattdessen erfahre ich aus dem Mund der unwilligen Bedienung, dass es dafür auf jedem Tisch ein Tablet gibt, welches unsere Bestellung gerne aufnimmt und in die Küche weiterleitet.  :(

Also setze ich mal meinen Blödgucken Blick auf. Tja, Blöd gucken, das kann ich sehr gut.

An unserem Tisch hat es aber kein Tablett. Jetzt guckt sie etwas blöd, zwar nicht so blöd wie ich, aber doch ein bisschen do. 

Nun denn, Fräulein Bedienung kramt dann irgendwoher ein Tablett hervor, sieht immer noch meinen Blödgucken Blick. Und mit diesem Blick erhasche ich dann auch das Mitleid von Fräulein Bedienung. :D


Sie wolle dann mal nicht so sein und tippt dann nach meinen Angaben die Bestellung von zwei Hamburgern und zwei Limonaden ein.

Ich bedanke mich artig bei der Bedienung und erhalte dafür dann das
Tablett in die Hand gedrückt. Ich würde dies noch benötigen, wenn ich später bezahlen will. 

Also insofern hat die Speisekarte mit ihrer Überschrift: 
EN UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA
 was frei übersetzt wohl so viel heißt wie:
 
 
EINZIGARTIGE ERFAHRUNG FÜR JEDES ALTER
 
nicht geschwindelt.

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Nun beschäftige ich mich mit dem Hinweis, dass ich das Tablett noch zum zahlen benötige und finde dann auch unter den darauf  abgebildeten Münzen, die Tasten, die ich betätigen muss, wenn ich zahlen möchte.

Dort wird abgefragt, ob man 1. Cash, 2. Per Card oder 3. Mit Swift zahlen will, was aber nur für Schweden in Frage kommt. Eine dieser Tasten muss man dann betätigen, nach dem Essen, die Tischnummer eingeben und dann wohl auf die Dinge warten, die dann kommen sollen.

Oh je, ich dachte immer wir in Hessen wären ziemlich weit vorne.

Jetzt bekommen wir von einer Restaurantbedienung vor Augen geführt, dass wir aus der tiefsten Provinz kommen, was die m
oderne Technik angeht. 

Aber eine Trost habe ich für mich und muss dabei gewaltig grinsen, als ich meiner Lieblingsungläubigguckerin , dass alles erzählte, was mir gerade widerfahren ist.  

In 5 Jahren werden die Bedienungen hier wahrscheinlich nicht mehr benötigt, da dann der Kollege Computer - Ober, das Essen serviert, die leeren Teller abräumt und dann letztendlich noch das abkassieren übernimmt. Ob er ein Trinkgeld bekommt, lasse ich mal dahin gestellt. ;)

Als kurz darauf das Essen kam, grinste ich immer noch, aber das sollte mir gleich vergehen. 

Denn auf dem Tisch stand unsere Salatbeilage, ohhhhhhhh, was ist das denn. 

Der Beilagen Salat, ohne Dressing, ohne Essig oder Öl,  war das zweite UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA.


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So klein, kleiner geht ja gar nicht mehr, sonst würde die Gabel

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nicht mehr in die Liliput Variante des Salatschüsselschen passen.
 

Jetzt lachten wir Beide, aber auch das sollte uns bald vergehen. 

Dann kam der Hamburger, der war glücklicher Weise in normaler Größe, ebenso die Portion Pommes. Auch die Limonade, war mit 0,2 im Glas ok.

 Recht schnell waren wir, trotz anhaltendem Lachen und Grinsen, mit dem Essen fertig, besonders der Salat hat nicht viel Zeit in Anspruch genommen,

als Teil 3 des UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA eintraf.
 

Ich betätigte das Tablet und gab an das ich an Tisch 44 sitze und mit Karte zahlen wollte, als auf dem Tablett, die Rechnung auftauchte……………………………………………… 

Jetzt wurde aus dem Grinsen, ein unglaublich langes Gesicht. 

Waren doch die Preise ein absolut UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA. 

2 Hamburger á 219,- SEK
2 Limonade à 35,- SEK 
Gesamtsumme 508,- SEK 

Kneift mich doch bitte Mal.  :shock: :shock: :shock:

Und wir haben die reingeschoben, einfach so wie man Hamburger am Imbiss ist, ohne Gedanken an UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA.

 Ok, auf der Speisekarte standen keine Preise, aber 219,- SEK für einen Hamburger???? :evil:

Salopp umgerechnet, mal eben 21,- €  :evil:

Jetzt schaute ich mir den Bestellvorgang auf dem Tablett an, auf welchen ja freundlicher Weise die Bedienung die Bestellung  für mich durchgeführt hatte.

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Und dort sah ich dann auch die Preise für die Hamburger, aber erst nach genauem hinsehen.

Die Preise waren auf dem Tablett klein zu sehen, so klein, dass sie noch den Salat unterboten, was die Größe anging.  :D

Nun gut, wir sind ja selbst dran schuld, dass wir quasi Blanko bestellt hatten, aber wer erwartet auch schon solche Preise?  :shock:

Das soll uns jetzt eine Warnung sein. In Zukunft werden wir vor dem Auslösen der Bestellung auf jeden Fall zuerst den Preis erfragen, wenn dieser nicht offenkundig zu lesen ist. 

Egal, unsere Fassungslosigkeit war schnell gewichen und wir konnten anschließend schon wieder darüber heftig Lachen. 

Bis die Bedienung kam, die wohl nicht verstehen konnte, das wir trotz des hohen Preises immer noch lachten.  ;)

Was uns aber doch stutzig machte war die Tatsache, dass das Restaurant so gut besucht war. :(

Aber wie ich dann später zu hören bekam, wären wohl alle Besucher dieser UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA wohl immer nur einmal dort zu Gast.

Und würde kein zweites Mal dort einkehren.
  :D

Also passt auf, wenn ihr nach Berg kommt, dass ihr nicht auch ein UNIK UPPLEVELSE FÖR ALLA ÄLDRA erlebt.

So jetzt aber weiter nach Borensberg auf den Stellplatz.

Welcher recht schnell erreicht gewesen wäre, hätte nicht dort an der Schleuse gerade das Göta Kanalschiff Diana den Verkehr blockiert.


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Denn bei angehobener Zugbrücke, dauerte es eine geraume Weile bis es weiter ging.

Das Schiff sahen wir nur um die Ecke herum. Da es gerade die Schleuse passiert hatte, machte es auch keinen Sinn mehr aus dem Knauser auszusteigen.
 

Aber dann fuhren wir ja auch schon auf den Stellplatz und alle Plätze voll. Glücklicher Weise gibt es aber hinten dran nur weitere Stellplätze, zwar ohne Strom, aber wenigstens noch zwei davon waren frei.

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Also schnell den Platz einnehmen und dann in die Kaffeteriet, welche gleich schließen wird, um zu zahlen. 

So und jetzt stehen wir erst mal wieder mit seitlichem Blick auf den Kanal sehr schön und zahlen, dafür ohne Strom, aber mit Wasser, Entsorgung, Duschen und Toiletten, inklusive 190,- SEK.
Wer Strom benötigt zahlt dafür 40,- SEK..
  

Wir gehen noch ein bisschen mit unseren Hunden am Kanal entlang und beschließen dabei, Morgen mit dem Rad nach Berg zu fahren und noch eine Nacht hier auf dem Platz zu bleiben. 

Gute Nacht, man liest sich.



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Re: Der Knauser auf D - DK - S Tour Frühjahr 2019 Teil 1 Deutschland

Beitrag von Biggi & Reinhard » Sa 1. Jun 2019, 09:59

Danke fürs Mitnehmen den schönen Bilder und den Tollen Reisebericht  ;)
freue mich wenn es weitergeht    ​​​​​



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