Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:03

  Mittwoch, 27.11.2019  

Der Platz ist hier nicht „der Brüller“ , aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Es fahren mehrmals täglich die National- und die Lokalpolizei vorbei, niemand macht campingartiges Verhalten, also stellt großartig Tisch und Stühle raus – niemand grillt oder zeigt sonstige Camper-Aktivitäten, alles also gesittet, wie sich das für einen Freisteherplatz gehört. 

Bis auf einen einzelreisenden Briten, der mit einem sag ich mal 9,50m Teil mit Slideout und Trailer, auf dem ein Smart ist, unterwegs ist. Ist ja erstmal ok, aber als ich gestern ankam, stand der Trailer in erster Reihe und blockierte somit einen Wohnmobilstellplatz – später kam er mit dem Smart zurück, ein dürres altes Männchen, und stellte den Smart zunächst hinter den Trailer. Am Abend kam dann noch ein Wohnmobil mit deutschem Kennzeichen, es handelte sich um Holländer, die im Grenzgebiet wohnen und ein deutsches Kennzeichen haben, die haben sich dann zwischen der großen Kiste des Briten und den Trailer gestellt und bissi kuschelgeparkt. Verständlich. Heute morgen erzählte er mir, der Brite hätte dann seinen Generator angeworfen, woraufhin er ihm erklärt hatte, falls der weiter läuft, würde er die Polizei holen zum Aufräumen. Dann war Ruhe – ich finde solche Stellplatzkriege ganz furchtbar, sowas bescheuertes. Mich betrifft das ja nicht, weil ich mich an solchen Stellen ja nicht einniste, sondern einfach weiterfahre. Aber man muss sich schon wundern, was sich manche einbilden.  

Aber das ist ja auch mit ein Grund, warum ich den Job als Reiseleiterin nicht mehr so gerne wie früher mache – die Ellbogengesellschaft hat drastisch zugelegt in den letzten 10 Jahren – jeder schaut nur noch auf sich und dass er das meiste bekommt, egal in welcher Situation. Und man hat ja für alles bezahlt und da kann die sich doch mal alle Extremitäten ausreißen, damit es MIR als Kunden gut geht. Das ist eine ganz ganz schlechte Situation, aber wohl leider ein Abbild unserer Gesellschaft. Seufz, ich bin schon wieder im Job...  

In diesem bin ich allerdings auch in der Planung des eigenen Tages...... es gibt eine Seilbahn, die auf einen rund 400m über NN liegenden Berg führt, das interessiert mich.Rüste mich bissi wandertechnisch, fahre bei Mercadona, meinem spanischen Lieblings-Supermarkt vorbei und kann diverses nachladen.


 Dann fahre ich zum Tivoli Park in Benalmeda, dort parke ich auf dem Parkplatz ein, der hängt und schief ist (sonst wäre er evtl. eine Option gewesen, die Nacht dort zuzubringen, aber das ist eindeutig zuuuuuuviel), egal.

Also Ticket gekauft, auf und ab 15,50€, die Fahrt dauert 15 Minuten – das ist aber lang für so wenige Höhenmeter, es sind so kleine Gondeln, aber richtig kleine Gondeln. Ich versichere mich noch, dass es ein österreichisches Qualitätsprodukt, nämlich Doppelmayr ist – und steige ein. 

Heieiei, ist das ein Kabinchen. Frau kann mit 1,76m Größe nicht mal stehen....kurz bevor sich die Türen schließen, steigt der Reflex in mir hoch, hinausflüchten zu wollen.Sei doch nicht blöd, red ich mir ein, ich hab bezahlt und ich fahr jetzt da rauf, fertig. Das war das rationale Gewissen.Das andere, das empfindet, das fühlt, das anders denkt, ist ausgeschaltet und von den Füßen aus krabbelt mir ein panisches Gefühl hoch. Diese Kindergondel wackelt auch noch im Wind – heieiei – oben ist eine Luke, gleich untersucht, wenn die Gondel abstürzt, weil sie sich aus dem Seil löst, muss man sich oben festhalten.

Ich dachte immer, mein Busunfall am Zirler Berg, an dem wir ungebremst rückwärts mit 16% Steigung in die Schlucht gestürzt sind, sei fertig bearbeitet – aber diese Bilder sieht auf einmal wieder mein Gehirn, die Angst ist wieder da, wie ich mich im Doppelstock unten an der Stange festgehalten hatte, ich muss überleben, ich muss überleben, ich darf nicht sterben, ich muss den Kopf schützen, ich darf nicht mit dem Kopf an die Decke kommen. Hatte tagelang irren Muskelkater, so habe ich mich an der Stange festgekrallt – und mir nur Rippen gebrochen.


 Ist ja extrem selten, dass es eine Gondel aushebt - und wird doch nicht heute, wo es ganz normal meereswindig ist, sein – ruft das rationale Gewissen. Das andere, mein Gefühls-Gewissen reagiert panisch und panischer. Ich bin eingesperrt. Ich bin Klaustrophob. Das rationale Gewissen rügt mich – da fährst Du Tausende von Kilometern durch ganz Europa und Island, du standest letztes Jahr und in Island tagelang ganz mutterseelenallein am tosenden Atlantik --- – ganz alleine – da passiert dir dies und das und dann willst du in einer lächerlichen Berggondel in Spanien, die eine österreichische ist – panisch werden?  

Ich beginne, in meine großen Zehen zu atmen (Yogis können das), die Augen zu schließen, das Concierto di Aranjuez auf dem Mobiltelefon anmachen, alles wirkt.Als ich aussteige, kann ich gar den Mädels, die den Ausgang weisen, zulächeln. Bilder von der Auffahrt gibt es nicht. Ob das auch eine Alters-Sache ist, dass man plötzlich Angst bekommt, die man sich eigentlich gar nicht erklären kann?

Zur Erläuterung: Ich war ja auch Pistensau-Skifahrerin, bin ja alle Gondeln und Lifte gefahren – aber diese „Geisterbahn“ wie ich sie nannte – Kitzsteinhorn – waren für mich jeweils 10 Minuten Angst, die mich körperliche Kräfte gekostet hatten, dass ich nach Ausstieg nicht fähig war, die Skier anzulegen. Als die in Brand geriet, an einem wunderschönen Samstagvormittag und ich das im Radio hörte – musste ich mich übergeben vor Aufregung und Angst im Nachhinein. Wir waren die Woche vorher da drin und ich hatte mir geschworen, nie, nie wieder diese Geisterbahn zu fahren. 

Ich bin ja nicht direkt Herr meiner ganzen Sinne, als ich auf diesem Berg ankomme – aber ich bewege mich mal weg von der Bergstation. Der Gedanke, wie komme ich da nur wieder runter – umkreist alles Denken und Tun.


 Um 13h ist eine Greifvogelvorführung, die ist im Ticketpreis includiert. Nachdem ich derzeit ja viel über die Falkenjagd und Europas größte Falknerei bei uns in Gunzenhausen im 18. Jahrhundert lese – sollte ich mir sowas ansehen, bin mir aber sicher, nicht genau hinsehen zu wollen, wenn die Eintagsküken den Greifvögeln hingeworfen werden, damit sie belohnt was bekommen.
96- In Kürze beginnt die Vogelschau.JPG
Der Vogel-Mann (ein Falkner ist es ja nicht – wie heisst das sonst?) macht das super, erklärt in Spanisch und Englisch alles, die Tiere machen dies und das, was sie sollen, ist eigentlich herrlich. Ein Geierweibchen wird von Arm zu Arm gereicht, auch ich bekomme „Carmen“ auf meine Unterarme. Wirklich toll und schön, wie sie das machen. Mein Liebling aber ist „Olga“, die Eule. Der Vogelmann ruft einen Satz, Olga reisst das Maul und die Augen auf und schreit in die Menge ihren Vogelruf. Danach wieder Augen zu. Na klar, mit Speck fängt man Mäuse und mit Fressen domestiziert man Tiere, war schon immer so. Den Abschluss bildet ein kleiner Adler, der Herkules heisst und einem deutschen Kind, das ausgesucht wurde, auf die Hände springt. Schöne Vorstellung, absolut empfehlenswert.

97- Geierin Carmen.JPG
98- Vogelspezialist mit Olga.JPG
99- Vogelschau mit Aussicht.JPG
100- Gehilfe.JPG
     
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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:12

101- Olga in ihrem Unereschlupf.JPG
Bloss – wie komme ich hier nur wieder runter? Zunächst rauf – noch weiter hinauf auf den Gipfel zu Fuß, alles Metallstangenbewehrt, gut so. Aussicht super – wenn man „super“ auf Weitsicht einschränkt. Die Aussicht auf die verbauten Küstenregionen in Spanien finde ich in jedem Jahr wieder ------- irgendwie ----- hab gar keinen Ausdruck dafür. Die Costa del Sol als Urlaubsgebiet für gestresste Mitteleuropäer, die nur am Strand liegen und mal ins Meer möchten? Ist nun nicht so meine Welt, muss es ja auch nicht, scheint Abermillionen zu geben, die das mögen.....
102- erst aufwärts mit Blick nach Malaga.JPG
103- Blick Richtung Küste.JPG
104- Blick Costa del Sol.JPG
105- Runterkommend.JPG
 Die Frage – wie komm ich runter – ist gegenwärtig. Ich drücke mich am Kassenhäuschen rum, da kann man ein Bild kaufen, wo man einen Adler oder Geier, je nach dem – auf dem Arm hat. Ich mag das Bild nicht mal sehen, geschweige denn kaufen. Gehe in die Cafeteria, dort gibt es nur Dosenbier. Obwohl ich denke, bissi unterhopft zu sein, verkneife ich mir das – gehe wieder raus und trinke den Rest meiner Wasserflasche aus, die offenbar im Schlund schon verdampft.  Drücke mich draußen noch bissi rum – es gibt und gibt und gibt keine Alleinreisenden, die ich ansprechen könnte, ob ich mit ihnen in die Gondel dürfte, dass ich ein Gespräch hätte, mich zusammenreissen müsste und abgelenkt – und in einer Viertelstunde unten wäre. Nein. Es sind alles Paare und Gruppen. Manchmal ist es schon bescheuert, wenn man so ganz allein durch die Welt tappt, das wird mir wieder gewahr. Obwohl ich doch eigentlich glücklicher Single war und zeitweise auch bin..... 
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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:16

106- Richtung Bucht von Malaga.JPG
107- Steinbruch.JPG
Die Wanderapp wird befragt und schickt mich nach unten, die Fahrspur. Sollen knapp 7km sein, das schaff ich locker. Was mich halt stört, ist das Abwärtsgehen. Als Kniekandidat geht man leichter rauf als runter, auch ich. Das war auch der ganze Grund meines Haderns.
108- Blick nochmals über die Küste - Costa del Sol.jpg
 Am Ende ist es dann so, dass ich das ganz alleinige Heruntergehen – genieße. Die Geräusche der Stadt sind weg, die der Bahn sind weg, ich mache mich fröhlich summend auf den Weg. Schön geht anders, aber es geht. Es ist eine Art Forststraße, insgesamt 7km, was macht das schon, sind rund 10.000 Schritte, die empfohlene Menge, die man täglich gehen sollte – na bitte. Komme an modernem Ruinenbau vorbei, am örtlichen Friedhof, wenn es steil begab geht, werde ich zur Schnecke, im ganzen brauche ich nicht ganz 2 Stunden, bis ich am Kästchen bin. Alles richtig gemacht. Warum eine Viertelstunde Angst wenn man 2 Stunden Freude haben kann, auch wenn man für die Angst bezahlt hat? Also....
  Versuche noch, einen vielleicht anderen Stellplatz zu finden, erweist sich als nicht zielführend und fahre letztendlich den Übernachtungsplatz von gestern wieder an. Passt. War wieder ein interessanter Tag..... wo ich auch über mich einiges gelernt habe. So geht’s dann auch.  

  Donnerstag, 28.11.2019 


Der Rest ist schnell erzählt. Donnerstag ist Straßenmarkt in Torremolinos. Also nix wie hin. Dort angekommen – bissi enttäuschend, aber was stellt man sich vor? Selber schuld. Bin ratzfatz durch, viel gespart, nämlich nix ausgegeben, brauche ja auch nichts, hab nichts Essentielles vergessen, das ich nachkaufen sollte oder müsste. (Ist immer meine Devise, was vergessen, wird gekauft).

109- Stierkampfarena in Torremolinos.JPG
110- Blick nach innen.JPG
  
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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:34

111- Markt in Torremolinos.JPG
  Mein Flug nach Hause geht am Freitag um 10.35h vom Flugplatz Malaga, ich habe einen Abstellplatz für Kästchen für 2 Wochen gebucht, also sollte ich die sämtlichen Tanks leeren. Das erledige ich – bin mir auch gewahr, dass es ab jetzt besser ist, sowenig wie möglich Wasser zu gebrauchen – und gehe daher in eine Strandbude am Nachmittag zum Essen. Danach sitze ich noch in der Sonne, lesend, mich mit den Nachbarn unterhaltend, bin auf dem gleichen Strand wie die letzten zwei Tage, allerdings ein Stück nördlicher, nur 6,8km von meinem Abstellplatz am Flugplatz entfernt, passt. Ist eigentlich nur noch ein Absitzen der Zeit, aber das ist halt so. Hätte ich noch groß was unternommen und wäre mir irgendwas passiert, hätte ich das Flugticket in die Tonne treten und mich daheim mehr als unbeliebt machen können...… 

 Freitag, 29.11.2019

  Der Flug ist ruhig, die Maschine proppenvoll, die Landung in Memmingen sehr sanft – ja, ich habe durch die Fliegerei meinen ökologischen Fußabdruck drastisch vergrößert, bin mir dessen bewusst..... es sind überall an den Bahnhöfen die Friday-for-Future-Demonstrationen. Die zwei Bahnen, die ich bis München brauche, sind sowas von bumsvoll – ich verstehe nicht, wie man auf die Bahn umsteigen soll – und nicht mal in den Regionalzügen die Leute mitkommen können, weil sie schlichtweg nicht in den Zug passen. Zu dritt stehen wir auf jeweils einer Stufe im Regionalzug, müssen an der Haltestelle raus um die Aussteigenden rauszulassen, gehen dann aber gleich wieder rein, um unseren Stehplatz zu verteidigen. Es bleiben etliche Menschen draußen. Wahnsinn. Ich möchte während der zweimal dreiviertel Stunden auf meinem Tolino lesen, halte mir den vor die Nase, mit der ich im Pelzkragen einer Mitreisenden stecke, was ich hasse wie die Pest. Unglaublich. Auch diese Fahrt geht zu Ende, der Liebste holt mich in München ab – wir gehen in unser Lieblingslokal und essen was Bayrisches ähem Schwäbisches (Kasspatzen, lecker!!) - und fahren zu mir, wo wir dann gegen halb acht am Abend ankommen. Kachelofen anwerfen, extreeeeeeeem Sofa belegen – am Samstag treffen wir uns in der südthüringischen Theaterstadt Meiningen mit meiner Freundin, die ich beim Wohnmobilfahren in Spanien vor einigen Jahren kennengelernt habe – und haben einen tollen Nachmittag, Abend und Morgen zusammen – wir im Hotel, sie im Wohnmobil davor......…

 Am 12. Dezember fliege ich zurück nach Malaga – und werde dann endlich nach Teneriffa reisen.... ENDE 1. Teil!

 
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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von nonconnue » Mo 2. Dez 2019, 14:02

Damit auch andere einen kleinen Ohrenschmaus haben können :https://www.youtube.com/watch?v=KzEFQW9CXGc:
 



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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 14:20

:cool1 das gibt es nicht nur als Adagio, sondern auch als Allegro...… zB vom genialen Paco de Lucia......



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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Peloponnes » Di 3. Dez 2019, 00:01

Lira hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 14:20
:cool1 das gibt es nicht nur als Adagio, sondern auch als Allegro...… zB vom genialen Paco de Lucia......

Oder hier ab 6.00 min bis 9.30min  mit Andrea Bocelli:  https://www.youtube.com/watch?v=7ZCIPi49k44

Wunderbar....
 



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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Ulrike M. » Sa 7. Dez 2019, 21:03

Hallo

und danke erst einmal (jetzt auch in Worten) für deinen schönen Teil 1 deines Reiseberichts. Ich habe ihn wie immer sehr genossen.

Irgendwo ziemlich am Anfang schreibst du, wie man einen freien Übernachtungsplatz in der Bretagne im Sommer bekäme. In der Tat ist das nicht allzu einfach, wenn man nicht ganz schief im Bett liegen will ;)
Wir waren ja 2018 in der Bretagne unterwegs und hatten zunehmend Probleme, auch nur einen Platz für eine kurze Mittagspause zu finden. In manchen Regionen ging das leichter, in anderen ganz schwer. Generell war es im Binnenland einfacher, sich irgendwo auf eine Stunde völlig legal hinzustellen. Übernachtet haben wir nicht "frei" (nur einmal in der Normandie, da allerdings am Meer), sondern immer auf SP und CP. Oft waren die SP (gerade die am Meer) mit Sardinenbüchsengefühl, da fuhren wir lieber auf CP oder auf Plätze von France Passion. Das war dann zwar oft nicht direkt am Meer, dafür aber völlig ruhig, mit Ausblick usw.

Beste Grüße (und ich freue mich schon auf Teil 2),
Uli



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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Di 17. Dez 2019, 21:45

Naaaaaaa - dann mag ich doch mal die weitere Anreise nach TENERIFFA fortführen:


  Donnerstag, 16.12.2019  


Heute um 16.05h soll ab Stuttgart ein Laudamotion-Flieger nach Malága starten, auf dem ich gebucht bin. Fahre mit Sparpreis der DB schon um 9.39h ab Gunzenhausen los, wohin mein großes Kind mich gebracht hatte, dass mein Pkw nicht ewig am Bahnhof rumstehen muss. Wäre auch 2 Stunden später noch möglich gewesen, aber man weiss ja nie, wenn man auch nur einen Umstieg mit der Bahn hat und der gelingt nicht – ist das nächste Verkehrsmittel weg. Also lieber auf der sicheren Seite – und dafür in Stuttgart noch zum Weihnachtsmarkt, die üblichen Lebensmittel genossen, die auf sowas üblich sind und mir noch ein Stirnband gekauft (vielleicht fürs Schiff, vielleicht für den Heimflug im Januar, man weiss ja nie – und ich Depp hab wieder eins vergessen mitzunehmen, Handschuhe hingegen befinden sich sicher im Kästchen). Der Bahnhof Stuttgart ist bekanntlich eine Riesen-Baustelle (Stichwort Stuttgart 21), das Loch klafft jetzt schon seit Jahren, ist aber gut beschildert alles, auch wenn man da noch nie direkt angekommen ist, so wie ich, findet man sich zurecht. Und in der Stadt selber kenn ich mich ja auch a bissi aus bzw. finde mich zurecht. 

Auf jeden Fall fahre ich rechtzeitig mit der S-Bahn zum Flugplatz, an dem ich mit dem Reisebus wenn wir ins Musical zum SI-Zentrum fahren, auch nur immer dran vorbeifahre, aber auch da gelingt es, das richtige (allerallerletzte!!) Gate zu finden. Vorher noch ein Beruhigungsbier, ich bin immer noch nervös, wenn ich fliegen muss. Die Fliegerei wird niemals zu meiner Lieblingsbeschäftigung werden. Ich sitze im Gang in der zweiten Reihe, gehe ziemlich als letzte rein und als allererste raus, weil ich ja nur Mini-Handgepäck habe, gut so. Dann beginnt das Gerenne auf dem Riesenflugplatz in Malaga, rufe während ich laufe, SP Parking an, er dirigiert mich dahin, wo ich mit dem Shuttlebus aufgelesen werde, muss 5 Minuten warten, dann kommt der blaue Bus, also zusammen mit einer spanischen Großfamilie rein – und ab zum Kästchen. Das steht schön geparkt da, ihm ist nichts passiert, wie auch, ich habe dafür bezahlt, dass es videoüberwacht und sicher steht. So ist es auch. Absolut empfehlenswert das ganze, man muss sich keinerlei Gedanken machen. Sehr guter Service, volle Empfehlung! 

Der Flüssigkeitsstatus ist ja „leer“ - also brauche ich Wasser. Habe mir den offiziellen SP in Antequera, ca 50km landeinwärts schon in grober Richtung Huelva ausgewählt, dort gäbe es Wasser und auch Strom. Könnte ja nicht schaden, mal wieder am Strom zu hängen, die Aufbaubatterie hatte ich während der Standzeit abgeklemmt, der Kompressorkühlschrank somit auch nicht in Betrieb - nicht dass es irgendwelche blöden Überraschungen gibt. Aaaaaber – als ich nach Antequera zum SP komme – keine Chance. Alles total zugeparkt. Stehen ca 20 Wohnmobile (E und F-Kennzeichen) da, die Sani-Säule ist von Pkws verstellt, toll.

Improvisieren gehörte schon immer zum Wohnmobilfahren – da drin bin ich wirklich gut. Hab ja wohlweislich 3 Stück 8-Liter-Bombas Mineralwasser an Bord, damit kann man sich ja auch schon mal behelfen. Gelingt. Empfiehlt sich in Spanien immer, sowas großzügig einzukaufen, 8l Mineralwasser kosten im Mercadona 88ct, das kann man bedenkenlos in den Tank leeren und angesichts der Tatsache, dass ich ja seltenst was an Standgebühr bezahle, ist das durchaus vertretbar.

1 - wer schaut denn da ums Eck.JPG
  Freitag, 13. Dezember 2019


 Das Himmels-Grau nervt, ich will rüber an die Küste. Hatte mir 2 Podcasts auf den Stick geladen, die mich über die sagenhaft schöne A92 bis Sevilla bringen. Sevilla scheint ja ein Moloch zu sein, obwohl ich die Stadt südlich umfahre, fahre ich ewig um Sevilla drumrum. Dann geht’s über eine schon wieder riesige Brücke über den Fluss Guadalquivir und dann wird es wieder ländlicher, der A49 genauso mautfrei, entlang. Die Landschaft verändert sich in bekannter Weise, sieht ähnlich wie weiter südlich um Jerez und Cadiz aus, flaches Schwemmland, landwirtschaftlich genutzt. Ich meine sogar, einmal Stierle an einem Rio Tinto weiden zu sehen, jene Exemplare, die dann in den Corridas ihr Leben lassen werden. Der Rio Tinto ist ein, wie der Name schon sagt, rot gefärbter weit verzweigter Fluss, sieht irre aus, ich hatte leider keine Möglichkeit für ein Foto. Wenn ich mal in die Gegend komme mit mehr Zeit, werde ich mir das näher ansehen und mich dafür interessieren, ist ähnlich faszinierend und raumgreifend wie der Schotterfluss Tagliamento im Friaul. Ist abgespeichert, da muss ein Haken hingemacht werden, schaumermal. 

Ich hatte mich entschlossen, nicht die Columbus-Stadt Huelva zu besichtigen, sondern eher gemächlich abzuhängen und suche mir einen Stellplatz am Strand, möglichst nahe am Fährhafen, um zu verhindern, dass am Abreisetag irgendwas mit dem Kästchen ist und ich meinen Anschluss verpasse (meine Urangst, bzw muss es sich schon beinahe um ein Trauma handeln!). Gelingt auch. An der Playa de Mazagón werde ich fündig, zufällig eigentlich, aber egal. Schnell noch die Gocklerin befragt, wo der nächste Einkaufsladen ist, dahin gefahren, eingekauft und eingeparkt auf dem schönen SP am weitläufigen Sandstrand. Es sind schon Kollegen verschiedenster Nationalitäten da. Komme bissi ins Gespräch, fahre runter in den „heut passiert nicht mehr viel“-Modus, koche meine Gemüsesuppe mit Nudeln und Grießklösschen, die ich auch auf dem Schiff essen will (diesmal ist im Gegensatz zur Albayizin keine VP dabei und wer weiss, welchen Schlangenfraß es da für viel Geld gibt, Mikrowellen sollen vorhanden sein, also alles primstens). So geht der Tag auch rum, am Abend schaue ich bissi TV und genieße mein herrliches Bettchen im Kästchen wohl wissend, dass ich darauf die nächsten zwei Nächte werde verzichten müssen. Aber: Ich bin die lange Anreise leid. Ich will jetzt ENDLICH mal ankommen.

2- schöner Strandplatz.JPG
3- große Hafenanlage.JPG
4- im Sommer sicher rappelvoll.JPG
5- weeeeiter Strand.JPG
  Samstag, 14.12.2019 


Endlich geht’s heut auf die Fähre. Heieiei, das war ja was. Ewig und ewig und ewig, bis das endlich losgeht. Trotzdem trödle ich ein wenig rum. Vor mir fahren 3 Fahrzeuge weg, die auch gestern noch nach mir gekommen waren, wo ich mir dachte, heissa, die könnten doch glatt zur Fähre fahren, so sehen die aus. Klar, meine Menschenkenntnis trügt selten – es handelt sich um 2 männliche deutsche Alleinreisende jeweils mit Hund und um ein Schweizer Paar im James Cook Kasten. Die werde ich auf der Fähre wiedersehen. Naja, schaumermal, normal rotten sich die Wohnmobilfahrer zusammen auf den Verlade-Spuren vor der Fähre, vor allem auf solchen Fähren, wo nicht soooo viele Wohnmobile sind (weil zu teuer, zu weit, zu exotisch – zu wasweissichnoch). Hier leiderleider nicht, gar keine Gelegenheit dazu. Das Check-In erledigt ein Manschgerl mit Neonmontur, der eine blaue Karte an meine Windschutzscheibe hängt, auf der „Tenerife“ steht, meinen Ausweis in sein Elektronikkästchen einliest, und mich auf die ganz rechte Spur einweist. Vor mir ein GB-Kasten, der kommt aber nicht durch die Polizeikontrolle, muss aufmachen. Ohweh, seh ich im Vorbeifahren, der hat ja nur Schachteln hinten drin. Das interessiert die Kontrolle natürlich. Ich habe zum Glück offenbar wieder kein – wie mein Schatzi, der Ober-Polizist, immer sagt „Fahndungsbuch-Aufschlags-Gesicht“ - werde weiter gewunken und soll sofort aufs Schiff fahren. Na sowas. Ist halb elf, Abfahrt um halb eins, die fangen aber bald an mit der Verladung. Naja – der langen Rede gar kein Sinn – das müssen sie vielleicht auch – weil es offenbar so gar keinen Plan gibt. Ich fahre ja nur schön brav immer so weit, bis der Blickkontakt abreisst mit dem Einweiser und der nächste zuständig ist. Der im Schiff „übernimmt“ mich dann, lässt mich 
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Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Di 17. Dez 2019, 21:58

6- Sonnenuntergang an der Costa de la Luz.JPG
7- Verladegedings im hafen.JPG
8- Stundenlanges Verladen.JPG

Der im Schiff „übernimmt“ mich dann, lässt mich umdrehen, da und da hinrangieren. Gelingt. Will aussteigen, hatte meine Siebensachen ja griffbereit gepackt, Batterie abgeschaltet, Gas abgedreht, Kühlschrank aus- und aufgemacht usw. Nein, halt – da rüber, 3 Spuren weiter links. Nochmal wenden, nämlich andersrum stehen, da hin – millimetergenau einparken – jetzt gut. Erster Gang, Handbremse, will raus – halt, halt, halt – umparken, hier ist das schlecht. Nochmal – weiter hinter, nochmal wenden (ich krieg schon den Drehwurm), andere Spur, vor zwei Container-Auflieger einparken. Aha. So kriegt man den Vormittag dann auch rum. Aber – ich darf aussteigen. Muss aber an einem offensichtlichen „Ober-Muffti“ vorbei, der mir verkündet – jaaaaaaa – ich müsste in Las Palmas (also Gran Canaria) kommen und das Auto umparken, da müssten die Container raus. Ich – warum parke ich nicht dahin, wo ich stehen bleiben kann? Er – das ist jetzt schon so ein Durcheinander, da müssen mehrere rausfahren, wir würden ausgerufen, wann wir in die Garage kommen sollten und die Autos wegfahren. Toll. Auf meine Frage – wann in etwa werden wir in Las Palmas sein? Oh------ das wissen wir nicht, wir rufen aus. Toll. Es wird mitten in der Nacht sein, anbetrachts der Tatsache, dass ich sowieso nicht schlafen werde, auch egal. Naja. Das ist mir jetzt auch noch nicht passiert, ich bin schon wirklich -zig Fähren gefahren – aber dass ich dreimal umgeparkt und dann doch falsch gestanden war, ist ein Novum. Es gibt nichts, was es nicht gibt! Meine Lebensweisheit erfährt ein neues Kapitel. 


Schiff inspiziert. Es ist „Volcan del Teide“ der FRS, vormals Armas. Kostet einfach für Frau und 6mKästchen ohne Kabine aber mit „besserem“ Pullmann-Sitz in VIP Lounge wo Wasser und Saft frei sind, 700 Mücken. Kein Schnäppchen. Die Albayizin der Trasmediterannea, mit der ich letztes Jahr hin und her gefahren war, kostet 524 Euretten incl. Vollpension (Stichwort „Schlangenfraß“), ist max. zwei Drittel so groß, hat null Stabilisatoren und braucht bis Teneriffa bei gleichen Haltepunkten (Lanzarote und Gran Canaria) mehr als 12 Stunden länger. Da lass ich mir die 12 Std weniger Fahrtzeit doch glatt die 170€ kosten, denn mich langweilen Fähren. Außerdem – ich hab wieder ewig und ewig gehadert und gezaudert und überlegt und doch nicht geplant – und hatte Kontakt mit demjenigen, mit dem und einem anderen ich mich letztes Mal bei der Heimreise zusammengerottet hatte (und wir viel Spass hatten) – der wiederum versuchte, die Albayizin für 16. oder 23.12. zu buchen – voll. Er hatte dann auch FRS gebucht – aber seine Frau hatte sich am nächsten Tag durch einen Treppensturz das Handgelenk so blöd gebrochen, dass es operiert werden musste – und er sie auf keinen Fall immobil und behindert allein daheimlassen konnte. Klar. Also wieder storniert. Andernfalls hätten wir ein tolles Trio Infernal abgegeben (ein Freund von ihm reist im Kästchen mit), schade, aber nicht zu ändern. So wusste ich, dass auf Volcan del Teide auf jeden Fall 1 Platz für mich frei ist. War auch nicht ganz voll. Naja. Die Überfahrt war – wie soll es anders sein – laaaaaaaaaangweilig. Diesmal kein Seegang, noch nicht mal Schaumkronen auf den Wellchen, also echt nix los.
9- Animationswahnsinn am Schwimmbecken.JPG

Die Animation, zu der bei lauter Musik die Angestellten am Schwimmbad zucken und Kinderspiele veranstalten, findet mehrmals täglich statt, der für über 40€ „bessere“ Pullmannsitz ist auf den ersten Blick bzw. Sitz „komfortabel“, weil er sich weit nach hinten legen lässt, hat aber 2 Biegungen (im Becken- und Kniebereich), die mir nicht gut tun. Und seitlich liegen geht gar nicht. So wird die erste Nacht selbst unter Zuhilfenahme von Vino Tinto – eine Tortur. Noch dazu, wo – nachdem das nervige TV Programm endlich abgeschaltet und das Raumlicht gesenkt wurde, eine Gruppe Spanier kam, die sich lautstark unterhalten hatten, stundenlang. Wo ich mich frage – hallo – warum bezahlt ihr einen Haufen Geld, wenn ihr doch nicht schlafen wollt? Es aber mangels spanischer Sprachkenntnisse nicht konnte. Blöd. Hatte mich tatsächlich nach der billigeren Albayzin gesehnt, wo ich mich über 3 Pullmanns quer fläzen konnte, gepolstertes Bettzeug dabei – mir ein richtig schönes Nest gebaut und über mehrere Stunden durchgeschlafen hatte. Was aber auch nicht immer geht, als meine Freundin zurückfuhr, ging ständig einer rum, der schaute, dass jeder nur einen fast nicht verstellbaren Pullmannsitz benutzt, was dann auch eine Quälerei darstellt – und die Fahrtdauer noch um ein Viertel länger ist. Eine Kabine für 200€ wollte ich mir nicht leisten, auch weil ich nicht in einem fensterlosen Dings eingesperrt sein will, das mit Fenster kostet dann 300€. Dazu bin ich ehrlich gesagt zu geizig, weil das Fenster ja auch nicht geöffnet werden kann und ich trotzdem im voll klimatisierten Kabuff hocke. So stehe ich alle ein, zwei Stunden auf, gehe raus auf Deck, atme tief die Seeluft ein, irgendwann wird die verdammte Nacht wohl vorbei sein.
10- Die lange Welle hinterm Kiel.JPG
  
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