Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Lira
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 15888
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: Citroen Jumper - Bavaria Camp
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:03

  Mittwoch, 27.11.2019  

Der Platz ist hier nicht „der Brüller“ , aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Es fahren mehrmals täglich die National- und die Lokalpolizei vorbei, niemand macht campingartiges Verhalten, also stellt großartig Tisch und Stühle raus – niemand grillt oder zeigt sonstige Camper-Aktivitäten, alles also gesittet, wie sich das für einen Freisteherplatz gehört. 

Bis auf einen einzelreisenden Briten, der mit einem sag ich mal 9,50m Teil mit Slideout und Trailer, auf dem ein Smart ist, unterwegs ist. Ist ja erstmal ok, aber als ich gestern ankam, stand der Trailer in erster Reihe und blockierte somit einen Wohnmobilstellplatz – später kam er mit dem Smart zurück, ein dürres altes Männchen, und stellte den Smart zunächst hinter den Trailer. Am Abend kam dann noch ein Wohnmobil mit deutschem Kennzeichen, es handelte sich um Holländer, die im Grenzgebiet wohnen und ein deutsches Kennzeichen haben, die haben sich dann zwischen der großen Kiste des Briten und den Trailer gestellt und bissi kuschelgeparkt. Verständlich. Heute morgen erzählte er mir, der Brite hätte dann seinen Generator angeworfen, woraufhin er ihm erklärt hatte, falls der weiter läuft, würde er die Polizei holen zum Aufräumen. Dann war Ruhe – ich finde solche Stellplatzkriege ganz furchtbar, sowas bescheuertes. Mich betrifft das ja nicht, weil ich mich an solchen Stellen ja nicht einniste, sondern einfach weiterfahre. Aber man muss sich schon wundern, was sich manche einbilden.  

Aber das ist ja auch mit ein Grund, warum ich den Job als Reiseleiterin nicht mehr so gerne wie früher mache – die Ellbogengesellschaft hat drastisch zugelegt in den letzten 10 Jahren – jeder schaut nur noch auf sich und dass er das meiste bekommt, egal in welcher Situation. Und man hat ja für alles bezahlt und da kann die sich doch mal alle Extremitäten ausreißen, damit es MIR als Kunden gut geht. Das ist eine ganz ganz schlechte Situation, aber wohl leider ein Abbild unserer Gesellschaft. Seufz, ich bin schon wieder im Job...  

In diesem bin ich allerdings auch in der Planung des eigenen Tages...... es gibt eine Seilbahn, die auf einen rund 400m über NN liegenden Berg führt, das interessiert mich.Rüste mich bissi wandertechnisch, fahre bei Mercadona, meinem spanischen Lieblings-Supermarkt vorbei und kann diverses nachladen.


 Dann fahre ich zum Tivoli Park in Benalmeda, dort parke ich auf dem Parkplatz ein, der hängt und schief ist (sonst wäre er evtl. eine Option gewesen, die Nacht dort zuzubringen, aber das ist eindeutig zuuuuuuviel), egal.

Also Ticket gekauft, auf und ab 15,50€, die Fahrt dauert 15 Minuten – das ist aber lang für so wenige Höhenmeter, es sind so kleine Gondeln, aber richtig kleine Gondeln. Ich versichere mich noch, dass es ein österreichisches Qualitätsprodukt, nämlich Doppelmayr ist – und steige ein. 

Heieiei, ist das ein Kabinchen. Frau kann mit 1,76m Größe nicht mal stehen....kurz bevor sich die Türen schließen, steigt der Reflex in mir hoch, hinausflüchten zu wollen.Sei doch nicht blöd, red ich mir ein, ich hab bezahlt und ich fahr jetzt da rauf, fertig. Das war das rationale Gewissen.Das andere, das empfindet, das fühlt, das anders denkt, ist ausgeschaltet und von den Füßen aus krabbelt mir ein panisches Gefühl hoch. Diese Kindergondel wackelt auch noch im Wind – heieiei – oben ist eine Luke, gleich untersucht, wenn die Gondel abstürzt, weil sie sich aus dem Seil löst, muss man sich oben festhalten.

Ich dachte immer, mein Busunfall am Zirler Berg, an dem wir ungebremst rückwärts mit 16% Steigung in die Schlucht gestürzt sind, sei fertig bearbeitet – aber diese Bilder sieht auf einmal wieder mein Gehirn, die Angst ist wieder da, wie ich mich im Doppelstock unten an der Stange festgehalten hatte, ich muss überleben, ich muss überleben, ich darf nicht sterben, ich muss den Kopf schützen, ich darf nicht mit dem Kopf an die Decke kommen. Hatte tagelang irren Muskelkater, so habe ich mich an der Stange festgekrallt – und mir nur Rippen gebrochen.


 Ist ja extrem selten, dass es eine Gondel aushebt - und wird doch nicht heute, wo es ganz normal meereswindig ist, sein – ruft das rationale Gewissen. Das andere, mein Gefühls-Gewissen reagiert panisch und panischer. Ich bin eingesperrt. Ich bin Klaustrophob. Das rationale Gewissen rügt mich – da fährst Du Tausende von Kilometern durch ganz Europa und Island, du standest letztes Jahr und in Island tagelang ganz mutterseelenallein am tosenden Atlantik --- – ganz alleine – da passiert dir dies und das und dann willst du in einer lächerlichen Berggondel in Spanien, die eine österreichische ist – panisch werden?  

Ich beginne, in meine großen Zehen zu atmen (Yogis können das), die Augen zu schließen, das Concierto di Aranjuez auf dem Mobiltelefon anmachen, alles wirkt.Als ich aussteige, kann ich gar den Mädels, die den Ausgang weisen, zulächeln. Bilder von der Auffahrt gibt es nicht. Ob das auch eine Alters-Sache ist, dass man plötzlich Angst bekommt, die man sich eigentlich gar nicht erklären kann?

Zur Erläuterung: Ich war ja auch Pistensau-Skifahrerin, bin ja alle Gondeln und Lifte gefahren – aber diese „Geisterbahn“ wie ich sie nannte – Kitzsteinhorn – waren für mich jeweils 10 Minuten Angst, die mich körperliche Kräfte gekostet hatten, dass ich nach Ausstieg nicht fähig war, die Skier anzulegen. Als die in Brand geriet, an einem wunderschönen Samstagvormittag und ich das im Radio hörte – musste ich mich übergeben vor Aufregung und Angst im Nachhinein. Wir waren die Woche vorher da drin und ich hatte mir geschworen, nie, nie wieder diese Geisterbahn zu fahren. 

Ich bin ja nicht direkt Herr meiner ganzen Sinne, als ich auf diesem Berg ankomme – aber ich bewege mich mal weg von der Bergstation. Der Gedanke, wie komme ich da nur wieder runter – umkreist alles Denken und Tun.


 Um 13h ist eine Greifvogelvorführung, die ist im Ticketpreis includiert. Nachdem ich derzeit ja viel über die Falkenjagd und Europas größte Falknerei bei uns in Gunzenhausen im 18. Jahrhundert lese – sollte ich mir sowas ansehen, bin mir aber sicher, nicht genau hinsehen zu wollen, wenn die Eintagsküken den Greifvögeln hingeworfen werden, damit sie belohnt was bekommen.
96- In Kürze beginnt die Vogelschau.JPG
Der Vogel-Mann (ein Falkner ist es ja nicht – wie heisst das sonst?) macht das super, erklärt in Spanisch und Englisch alles, die Tiere machen dies und das, was sie sollen, ist eigentlich herrlich. Ein Geierweibchen wird von Arm zu Arm gereicht, auch ich bekomme „Carmen“ auf meine Unterarme. Wirklich toll und schön, wie sie das machen. Mein Liebling aber ist „Olga“, die Eule. Der Vogelmann ruft einen Satz, Olga reisst das Maul und die Augen auf und schreit in die Menge ihren Vogelruf. Danach wieder Augen zu. Na klar, mit Speck fängt man Mäuse und mit Fressen domestiziert man Tiere, war schon immer so. Den Abschluss bildet ein kleiner Adler, der Herkules heisst und einem deutschen Kind, das ausgesucht wurde, auf die Hände springt. Schöne Vorstellung, absolut empfehlenswert.

97- Geierin Carmen.JPG
98- Vogelspezialist mit Olga.JPG
99- Vogelschau mit Aussicht.JPG
100- Gehilfe.JPG
     
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Lira
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 15888
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: Citroen Jumper - Bavaria Camp
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:12

101- Olga in ihrem Unereschlupf.JPG
Bloss – wie komme ich hier nur wieder runter? Zunächst rauf – noch weiter hinauf auf den Gipfel zu Fuß, alles Metallstangenbewehrt, gut so. Aussicht super – wenn man „super“ auf Weitsicht einschränkt. Die Aussicht auf die verbauten Küstenregionen in Spanien finde ich in jedem Jahr wieder ------- irgendwie ----- hab gar keinen Ausdruck dafür. Die Costa del Sol als Urlaubsgebiet für gestresste Mitteleuropäer, die nur am Strand liegen und mal ins Meer möchten? Ist nun nicht so meine Welt, muss es ja auch nicht, scheint Abermillionen zu geben, die das mögen.....
102- erst aufwärts mit Blick nach Malaga.JPG
103- Blick Richtung Küste.JPG
104- Blick Costa del Sol.JPG
105- Runterkommend.JPG
 Die Frage – wie komm ich runter – ist gegenwärtig. Ich drücke mich am Kassenhäuschen rum, da kann man ein Bild kaufen, wo man einen Adler oder Geier, je nach dem – auf dem Arm hat. Ich mag das Bild nicht mal sehen, geschweige denn kaufen. Gehe in die Cafeteria, dort gibt es nur Dosenbier. Obwohl ich denke, bissi unterhopft zu sein, verkneife ich mir das – gehe wieder raus und trinke den Rest meiner Wasserflasche aus, die offenbar im Schlund schon verdampft.  Drücke mich draußen noch bissi rum – es gibt und gibt und gibt keine Alleinreisenden, die ich ansprechen könnte, ob ich mit ihnen in die Gondel dürfte, dass ich ein Gespräch hätte, mich zusammenreissen müsste und abgelenkt – und in einer Viertelstunde unten wäre. Nein. Es sind alles Paare und Gruppen. Manchmal ist es schon bescheuert, wenn man so ganz allein durch die Welt tappt, das wird mir wieder gewahr. Obwohl ich doch eigentlich glücklicher Single war und zeitweise auch bin..... 
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Lira
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 15888
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: Citroen Jumper - Bavaria Camp
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:16

106- Richtung Bucht von Malaga.JPG
107- Steinbruch.JPG
Die Wanderapp wird befragt und schickt mich nach unten, die Fahrspur. Sollen knapp 7km sein, das schaff ich locker. Was mich halt stört, ist das Abwärtsgehen. Als Kniekandidat geht man leichter rauf als runter, auch ich. Das war auch der ganze Grund meines Haderns.
108- Blick nochmals über die Küste - Costa del Sol.jpg
 Am Ende ist es dann so, dass ich das ganz alleinige Heruntergehen – genieße. Die Geräusche der Stadt sind weg, die der Bahn sind weg, ich mache mich fröhlich summend auf den Weg. Schön geht anders, aber es geht. Es ist eine Art Forststraße, insgesamt 7km, was macht das schon, sind rund 10.000 Schritte, die empfohlene Menge, die man täglich gehen sollte – na bitte. Komme an modernem Ruinenbau vorbei, am örtlichen Friedhof, wenn es steil begab geht, werde ich zur Schnecke, im ganzen brauche ich nicht ganz 2 Stunden, bis ich am Kästchen bin. Alles richtig gemacht. Warum eine Viertelstunde Angst wenn man 2 Stunden Freude haben kann, auch wenn man für die Angst bezahlt hat? Also....
  Versuche noch, einen vielleicht anderen Stellplatz zu finden, erweist sich als nicht zielführend und fahre letztendlich den Übernachtungsplatz von gestern wieder an. Passt. War wieder ein interessanter Tag..... wo ich auch über mich einiges gelernt habe. So geht’s dann auch.  

  Donnerstag, 28.11.2019 


Der Rest ist schnell erzählt. Donnerstag ist Straßenmarkt in Torremolinos. Also nix wie hin. Dort angekommen – bissi enttäuschend, aber was stellt man sich vor? Selber schuld. Bin ratzfatz durch, viel gespart, nämlich nix ausgegeben, brauche ja auch nichts, hab nichts Essentielles vergessen, das ich nachkaufen sollte oder müsste. (Ist immer meine Devise, was vergessen, wird gekauft).

109- Stierkampfarena in Torremolinos.JPG
110- Blick nach innen.JPG
  
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Lira
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 15888
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: Citroen Jumper - Bavaria Camp
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 13:34

111- Markt in Torremolinos.JPG
  Mein Flug nach Hause geht am Freitag um 10.35h vom Flugplatz Malaga, ich habe einen Abstellplatz für Kästchen für 2 Wochen gebucht, also sollte ich die sämtlichen Tanks leeren. Das erledige ich – bin mir auch gewahr, dass es ab jetzt besser ist, sowenig wie möglich Wasser zu gebrauchen – und gehe daher in eine Strandbude am Nachmittag zum Essen. Danach sitze ich noch in der Sonne, lesend, mich mit den Nachbarn unterhaltend, bin auf dem gleichen Strand wie die letzten zwei Tage, allerdings ein Stück nördlicher, nur 6,8km von meinem Abstellplatz am Flugplatz entfernt, passt. Ist eigentlich nur noch ein Absitzen der Zeit, aber das ist halt so. Hätte ich noch groß was unternommen und wäre mir irgendwas passiert, hätte ich das Flugticket in die Tonne treten und mich daheim mehr als unbeliebt machen können...… 

 Freitag, 29.11.2019

  Der Flug ist ruhig, die Maschine proppenvoll, die Landung in Memmingen sehr sanft – ja, ich habe durch die Fliegerei meinen ökologischen Fußabdruck drastisch vergrößert, bin mir dessen bewusst..... es sind überall an den Bahnhöfen die Friday-for-Future-Demonstrationen. Die zwei Bahnen, die ich bis München brauche, sind sowas von bumsvoll – ich verstehe nicht, wie man auf die Bahn umsteigen soll – und nicht mal in den Regionalzügen die Leute mitkommen können, weil sie schlichtweg nicht in den Zug passen. Zu dritt stehen wir auf jeweils einer Stufe im Regionalzug, müssen an der Haltestelle raus um die Aussteigenden rauszulassen, gehen dann aber gleich wieder rein, um unseren Stehplatz zu verteidigen. Es bleiben etliche Menschen draußen. Wahnsinn. Ich möchte während der zweimal dreiviertel Stunden auf meinem Tolino lesen, halte mir den vor die Nase, mit der ich im Pelzkragen einer Mitreisenden stecke, was ich hasse wie die Pest. Unglaublich. Auch diese Fahrt geht zu Ende, der Liebste holt mich in München ab – wir gehen in unser Lieblingslokal und essen was Bayrisches ähem Schwäbisches (Kasspatzen, lecker!!) - und fahren zu mir, wo wir dann gegen halb acht am Abend ankommen. Kachelofen anwerfen, extreeeeeeeem Sofa belegen – am Samstag treffen wir uns in der südthüringischen Theaterstadt Meiningen mit meiner Freundin, die ich beim Wohnmobilfahren in Spanien vor einigen Jahren kennengelernt habe – und haben einen tollen Nachmittag, Abend und Morgen zusammen – wir im Hotel, sie im Wohnmobil davor......…

 Am 12. Dezember fliege ich zurück nach Malaga – und werde dann endlich nach Teneriffa reisen.... ENDE 1. Teil!

 
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Switzerland
nonconnue
Gelegenheitscamper
Gelegenheitscamper
Beiträge: 44
Registriert: Di 20. Aug 2019, 09:38
Wohnmobil: Hymer
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 69 Mal
Danksagung erhalten: 16 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von nonconnue » Mo 2. Dez 2019, 14:02

Damit auch andere einen kleinen Ohrenschmaus haben können :https://www.youtube.com/watch?v=KzEFQW9CXGc:
 



Lira
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 15888
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:39
Wohnmobil: Citroen Jumper - Bavaria Camp
Campingart: Wohnmobil
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Lira » Mo 2. Dez 2019, 14:20

:cool1 das gibt es nicht nur als Adagio, sondern auch als Allegro...… zB vom genialen Paco de Lucia......



Peloponnes
Regelmässiger Camper
Regelmässiger Camper
Beiträge: 54
Registriert: So 1. Jan 2012, 23:01
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 6 Mal

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Peloponnes » Di 3. Dez 2019, 00:01

Lira hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 14:20
:cool1 das gibt es nicht nur als Adagio, sondern auch als Allegro...… zB vom genialen Paco de Lucia......

Oder hier ab 6.00 min bis 9.30min  mit Andrea Bocelli:  https://www.youtube.com/watch?v=7ZCIPi49k44

Wunderbar....
 



Europa
Ulrike M.
Campomane ;)
Campomane ;)
Beiträge: 5110
Registriert: Mi 2. Sep 2009, 20:33
Wohnmobil: PhoeniX 7500G
Campingart: Wohnmobil
Wohnort: Graz, Österreich
Hat sich bedankt: 355 Mal
Danksagung erhalten: 86 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kanaren-Anreise - Teil 1 - via Bretagne.....

Beitrag von Ulrike M. » Sa 7. Dez 2019, 21:03

Hallo

und danke erst einmal (jetzt auch in Worten) für deinen schönen Teil 1 deines Reiseberichts. Ich habe ihn wie immer sehr genossen.

Irgendwo ziemlich am Anfang schreibst du, wie man einen freien Übernachtungsplatz in der Bretagne im Sommer bekäme. In der Tat ist das nicht allzu einfach, wenn man nicht ganz schief im Bett liegen will ;)
Wir waren ja 2018 in der Bretagne unterwegs und hatten zunehmend Probleme, auch nur einen Platz für eine kurze Mittagspause zu finden. In manchen Regionen ging das leichter, in anderen ganz schwer. Generell war es im Binnenland einfacher, sich irgendwo auf eine Stunde völlig legal hinzustellen. Übernachtet haben wir nicht "frei" (nur einmal in der Normandie, da allerdings am Meer), sondern immer auf SP und CP. Oft waren die SP (gerade die am Meer) mit Sardinenbüchsengefühl, da fuhren wir lieber auf CP oder auf Plätze von France Passion. Das war dann zwar oft nicht direkt am Meer, dafür aber völlig ruhig, mit Ausblick usw.

Beste Grüße (und ich freue mich schon auf Teil 2),
Uli



Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Reiseberichte“