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Ein Mittel um die Trinkwasseranlage frostsicher zu machen

Beitragvon thomasd » Mi 14. Sep 2011, 15:08

5 Flaschen billigen Doppelkorn in den Tank, da brauch man nicht dosieren. :mrgreen:
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Beitragvon Heiko » Mi 14. Sep 2011, 16:19

thomasd hat geschrieben:5 Flaschen billigen Doppelkorn in den Tank, da brauch man nicht dosieren. :mrgreen:


Nur schmecken tut's danach auch nicht besser als das Zeugs von dem Link - mir jedenfalls nicht! :)
Und guter Whisky ist mir zu teuer. ;)

Auf jeden Fall habe ich jetzt erst mal Angst bekommen, dass mein normales Ablassen nicht reicht...
Ich fahre ja im Winter auch regelmäßig, aber wenn ich zu Hause bin ist die Heizung aus und es werden die Stöpsel gezogen und Ventile geöffnet.

Eine Druckwasserpumpe habe ich im Hymer nicht - aber der Knaus hatte eine und ist im Winter zum Glück auch nicht auseinander geflogen.
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Beitragvon Har-Pi » Mi 14. Sep 2011, 16:40

Wird es denn in Euren Autos so kalt, dass die Druckwasserpumpe einfrieren könnte? Bisher hatte ich die Pumpe immer im Doppelboden sitzen und bin auch schon bei heftigen Minusgraden in Deutschland gewesen und es war nie etwas.

Hier habe ich eher Probleme mit kochendem Wasser... :cool1

Wir haben tagsüber immer noch über dreissig Grad.
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Beitragvon Tourist » Mi 14. Sep 2011, 16:46

Hallo zusammen,

hier zur Begriffsbestimmung die Wikipedia-Links:
Propylenglycol (das Edgar vorschlägt): - eher ungiftig
und Ethylenglycol (war schon mal im Wein, üblich aber als Frostschutz in der Kühlflüssigkeit des Motors):
- richtig giftig

Offenbar spricht nichts gegen die Verwendung von Propylenglycol, aber alles was ein Kalb so zu sich nimmt (oder nehmen muss), muss ich auch nicht haben ;) .

Wenn eine weitgehend restlose Entleerung nicht möglich (oder gewollt) ist, sicher eine Alternative.
Ich persönlich bleibe bei meiner chemiefreien Variante des Ausblasens von Restwasser.

Viele Grüße

Tourist

P.S.: Was für frostige Themen beschäftigen uns jetzt eigentlich schon ... brrrrrrrrrrrrrrrrr ...
P.P.S.: Desinfiziert habe ich Wasserleitungen in meinen Womos (und meinem Haus...) bisher noch nie - und habe trotz 25-jähriger Praxis bisher keinen Schaden davongetragen (so sehe ich das zumindest :lol: ). Ich fülle aber auch nur Leitungswasser in den Tank...
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Beitragvon Andy » Mi 14. Sep 2011, 18:00

Oricos hat geschrieben:Wird es denn in Euren Autos so kalt, dass die Druckwasserpumpe einfrieren könnte? Bisher hatte ich die Pumpe immer im Doppelboden sitzen und bin auch schon bei heftigen Minusgraden in Deutschland gewesen und es war nie etwas.


Wenn das Womo eingewintert steht, dann kann es darin auch seeeeehr kalt werden. Im schlechtesten fall so kalt wie außerhalb. ;)
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Beitragvon Har-Pi » Mi 14. Sep 2011, 18:29

Tja, nach 20 Jahren an der spanischen Mittelmeerküste kennt man solche Situationen nicht mehr.

Wenn wir im Winter in Deutschland sind, heizen wir in der Regel ja auch, ausser es passiert wieder mal so etwas, wie es uns bei Concorde auf dem Stellplatz dort am 23. Dezember nach dem Tausch der Aufbautür passiert ist: Der "Quirl" der ALDE war kaputt und Concorde natürlich schon zu, wir waren der letzte Kunde im Jahr.

Wir mussten dann an Heiligabend bis nach Ravensburg fahren, wo uns um fünf Uhr nachmittags der wirklich freundliche Truma-Mann mit einem neuen Quirl versorgte.

Da war es über Nacht schon etwas schattig im Mobil geworden, das Schlimmste war aber, kalt duschen zu müssen.

Ich glaube, da hatten wir nur noch so ca 14 Grad Innentemperatur, bei ca 10 Grad minus aussen. Da ist es klar, dass da im Winter auch die innenliegenden Tanks einfrieren können.

Muss man sich erst mal vor Augen führen.
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Beitragvon ereus » Mi 14. Sep 2011, 19:26

schimi hat geschrieben:@Edgar

ich finde bei dem Link keine Dosierungsanleitung.
Ich denke man muß das Mittel ja mit einer bestimmten
Menge Wasser vermischen, damit es auch überall hin
kommt. Oder wird das pur verwendet?


Ich habe jetzt mein Boot wie Andy vermutet hat eingewintert und die Mischung 1 Teil Propylenglykol und 1 Teile Wasser in die Tankanlage gepumpt. Das schützt normaler Weise bis -30 Grad. Ich gehe aber davon aus, dass sich das Ganze noch mit Restwasser vermischt, so dass wohl der Schutz bis -25 Grad gegeben ist. Insgesamt habe ich 1,5 Liter dieses Gemischs in die Trinkwassertankanlage und 0,5 Liter in die Seetoilettenanlage gepumpt. Im Frühjahr werde ich die Trinkwasseranlage mit einer Tankfüllung durchspülen und gut ist es. Die Seetoilette nehme ich direkt im Wasser wieder in Betrieb. Propylenglykol ist auch nicht Wasser und Grundwasser gefährdend.
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Beitragvon Ludwig_53 » Mi 14. Sep 2011, 21:45

Ich hab bisher vor dem Überwintern einfach alle Kräne und Ventile geöffnet und das Wasser abgelassen. Dann alles wieder zu, Wasserpumpe an und in einen Wasserhahn mit einer großen Schlauchboot-Luftpumpe für etwas Druck gesorgt. So kamen auch die letzen Wasserreste aus dem Boilerventil raus. Die minimalen noch verbleibenden Reste in den Rohren durften dann ruhig frieren da genug Platz im Rohr ist.
So hat unser Addi die letzen eiseskalten Winter problemlos überstanden.
Im Frühjahr alles einmal kurz mit Domestos durchgespült und feddich.
Warum aufwändiger ?
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Beitragvon Andy » Do 15. Sep 2011, 06:03

ereus hat geschrieben:Ich habe jetzt mein Boot wie Andy vermutet hat eingewintert und die Mischung 1 Teil Propylenglykol und 1 Teile Wasser in die Tankanlage gepumpt.


Hallo Edgar,

genau so habe ich das bei meinem Boot auch immer gemacht. ;) Nur reichte da 1,5l nicht aus, ich habe immer ca. 5l benötigt. :lol: war immer ein teurer Spaß. ;)
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