2018 Mit dem Knauser nach Polen

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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Joxy » So 2. Sep 2018, 17:58

Biggi & Reinhard hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 10:06
Danke für's Mitnehmen, 
jetzt weiß ich auch wo mein Boot ist  :cool1

Ja.....ja ....immer noch die alten Vorurteile....Wir fuhren diesen Sommer zum 5. mal durch das Baltikum und Polen. Standen dabei meistens frei und bei uns wurde das Wohnmobil erst einmal aufgebrochen und das war in ??????Deutschland !!!! Muss ich nun davon ausgehen , dass alle deutschen potenzielle Wohnmobilaufbrecher sind ?????



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Joxy » So 2. Sep 2018, 18:03

Danke für den schönen und intressannten Reisebericht der zudem auch noch mit schönen Bildern untermalt sehr informativ gestaltet ist.

Wir waren diesen Sommer auch dort in der Gegend unterwegs und ein weiteres mal sehr begeistert.

Wenns jemanden intressiert ....

https://www.wohnmobilforum-schweiz.ch/v ... 57&t=11668



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Havoerred » So 2. Sep 2018, 18:59

23. Reisetag, Donnerstag 30.08.2018

Guten Morgen, seid ihr alle gut erholt und fit für den heutigen Tag?

Dieser Tag wird euch nicht viel Neues bringen, wir fahren noch nicht weiter. Es bleibt also so wie es ist, wir stehen immer noch in Zoppot und atmen die reine Seeluft.
:D

Heute nach dem Frühstück habe ich mich mit dem netten Lipper, (neh, neh, keine neue Tierart) unterhalten, der gerade sein Womo auf einen anderen Stellplatz umgeparkt hatten. :mrgreen:

Zuerst dachte ich schon die Lipper wollten weiterfahren. Aber Nein, denen hat es nur im wahrsten Sinn des Wortes, gestunken.

Den Ursachen des Geruchs waren sie schnell auf die Spur gekommen, als sie sich dem Wasserhahn direkt neben ihrem Stellplatz näherten und dort sehen konnten, dass die Wasserleitung aus einem runden Schacht hochstieg und dieser Schacht oben mit einem Gitterrost abgesichert war.

Wahrscheinlich haben dies auch irgendwelchen Faullies gesehen und dann einen auf Bequemlich gemacht.
:(

Und als sie dann gerade so kurz vor bequem waren, zu sich gesagt. „Toll, da ist direkt eine Toilettenentsorgung an der Trinkwasserleitung herab und weil es ja so nah am Platz ist lass ich doch da auch gleich noch mein Schmutzwasser ab. Dann sieht man unser Toilettenpapier vielleicht nicht so deutlich….

Auf welche stupiden Dinge manche doch kommen.
:shock:
Statt ihr Fahrzeug die 100 m bis zur Entsorgung zu bewegen, neh, da wird ganz einfach mal eine Öffnung im Boden, mitten zwischen zwei Stellplätzen genutzt… :shock:
Da fehlen nicht nur mir die Worte. :o

OK meine Neugier bezüglich Stellungswechsel war befriedigt, nun konnten wir über Danzig sprechen. Welches der Lipper mit seiner Frau schon einen Tag vor uns heimgesucht hatte. Auch die Beiden waren angetan von den alten Gebäuden und entsetzt über das was dort teilweise neu gebaut wird. :(

Wir quatschten noch ein bisschen, bis meinen Lieblingsgesprächeunterbrecherin kam und mich mahnte, dass wir doch noch einmal ins Zentrum von Sopot wollten. :evil:

Das steht man ausnahmsweise einmal klitzekleine zarte 3 Minuten mit einem netten Menschen zusammen, tauscht Erfahrungen mit ihm aus und dann wird man vom eigenen Weib gehetzt. :oops:

Oder besser gesagt, dass eigene Weib nutzt die Gelegenheit und hetzt über ihren Mann. Von wegen, du wolltest doch nur an die Rezeption, hast du dich wieder festgelabert? Und siehe da, die Lipperin, schnappte das auf und ja Meiner, kann dat auch gut…… :twisted:

Irgendwann hatten die beiden sich dann gegenseitig genügend hochgeschaukelt und nun war es an mir auf unseren Besuch ins Zentrum zu drängen. :D

So lief dann unser fauler Tag bis abends durch. :P

Halt nicht ganz, als wir aus Zoppot zurückkamen, hing wieder eine Einladung für 18:30 Uhr zur Schoko Party am Knauser. :D

Diesmal waren wir pünktlich wie die Maurer und fanden auf dem Tisch an der Rezeption diverse Früchte in Schalen, sowie eine große Thermokanne mit geschmolzener, heißer Schokolade vor. :mrgreen:

Leider waren die anderen Gäste wohl alle schon 5 Minuten vor der angegebenen Zeit vor Ort, dass die Schoko Party für uns fast schon zu Ende war, noch bevor sie begonnen hatte. Meine Lieblingsdränglerin hatte das Glück noch ein paar Beeren auf ihren Teller zu bekommen. Mir blieb noch ein Stück Wassermelone, welches ich genussvoll mit der Schokolade überzog.

Let`s Schock Party go on. Leider waren die Partygäste mit ihren vollen Mündern nicht sonderlich an einer Unterhaltung interessiert, außer dem Lipper, welcher für seine Liebste ein kleines Schüsselchen schokolediertes Obst sicherte.   ;)

Kurz bevor die Dunkelheit hereinbrach schmiss ich dann noch den Grill an, der jetzt schon einige Tage Ruhe hatte und wir beschlossen den Abend bei Wein, mit Weib und Gesang am Grill.

Für Heute mache ich Schluss.

Wir starten Morgen dann nach Rowy welches direkt an der Ostsee liegt.

Ein verträumtes Fischerdorf und kein mondänes Kurbad wie  Zopot.
Dort sagen sich angeblich noch Herr Fuchs und Frau Hase gute Nacht. Und wo wir gerade bei Gute Nacht sind. Schlaft recht gut.

Man liest sich.
      



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Biggi & Reinhard » So 2. Sep 2018, 19:14

Hallo Rainer ,
wie immer ,super Bericht  ;)



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Havoerred » So 2. Sep 2018, 19:15

24. Reisetag, Freitag 31.08.2018

Wie bereits gestern angekündigt geht es heute tatsächlich weiter.
;)

Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns um die Mittagszeit herum auf den Weg um unser nächstes Ziel Rowy an der Küste anzufahren. :)

Doch bevor wir dort eintreffen, hieß es erst einmal sich durch den Verkehr zu kämpfen. Freitagmittag, ich kam mir vor wie im Ballungsgebiet Rhein-Main. Wo es Freitagmittags über weite Strecken fast nur im Schritttempo voran geht.

Ok Danzig ist auch eine Großstadt, mit knapp einer halben Million Einwohner. Dazu dann noch die Kleinstadt Zoppot 45.00 und die Mittelgroßstadt Gdyna, 250.000, so sind da schnell über 750.000 Einwohner in der Dreistadt zusammen.
:shock:

Und wenn dann alles in den Freitagfeierabend drängt, wird es halt eng auf den Straßen. :mrgreen:

ach ca. 80 Kilometer, bogen wir von der ansonsten gut zu fahrenden Schnellstraße 6 ab und näherten uns unserem Tagesziel auf deutlich schlechter werdenden Straßen. :o  

Aber selbst die schlechtesten Straßen gehen einmal zu Ende und so standen wir dann auch schnell bei Jan, dem etwas Deutsch sprechenden Eigentümer des schönen Stellplatzes Wagabunda in 76-212 Rowy, Kapitanska 6  den er mit seiner Frau auf seinem weitläufigen Grundstück betreibt und Platz für ca. 40 Womos bietet.

Dies ist wieder ein Stellplatz auf dem wir es auch länger aushalten könnten. Ruhig und naturnah gelegen, mit guten Möglichkeiten unsere Hunde zu Lüften. Auch die 60 Zloty, die Jan bei uns kassierte, inkl. Strom, Dusche, WC, sowie Frischwasser sind absolut ein fairer Preis, für seinen schönen Platz.
Einzig die Entsorgung von Grauwasser ist nur mit einem Schlauch möglich. 

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Die Stellplätze sind durch junge Bäume und Hecken voneinander getrennt und zwar so geräumig, dass es auch wieder zum Aufbau unseres Elektrozaunes dicke ausreichte.

Hatten wir uns mit dem Ort Rowy einen, stillen, malerischen, verträumten Fischerort erhofft, traf dieses leider nicht unbedingt in allen Punkten zu.
:oops:

Aber warum sollen die polnischen Urlauber auch so einen schönen Fleck an ihrer Küste auslassen.

Nachdem der Knauser seinen Platz gefunden hatte, unternahmen wir mit den Rädern auch schon ohne Akklimatisierung den ersten Radausflug.
;)

Der Weg führte uns vom Platz, vorbei an zahlreichen Marktbuden, an welchen neben Obst, Gemüse, Eis, Waffeln, auch wieder Tünneff ³ angeboten wird.

Aber da wir dies ja schon zu genügend kennen, fuhren wir direkt über die Kanalbrücke ,

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an die nur knapp 300 m vom Platz entfernt liegende Ostsee.

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Die aber heute nicht gut drauf war und den Badegästen, ihre Zähne zeigte, sodass diese sich alle ein Bad in der aufbrausenden See verkniffen.

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Einzig ein paar Surfer nutzten den für sie gut geeigneten Unmut der See zu ihren Gunsten.

Während ich mich mutig an die bissige Ostsee traute, hielt meine Lieblingsfahrradwächterin, am Strandweg neben unseren E-Bikes die Stellung. Vielleicht konnte sie diese ja verkaufen und unsere Urlaubskasse etwas aufstocken.
:mrgreen:

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1.500,- € wurden mir ja schon für Beide hier in Polen geboten. Aber da muss noch ein Aufschwung kommen. Sonst bleiben die bei uns. :mrgreen:

Wir zogen es vor den kleinen Hafen zu besichtigen. In dem auch wieder das verkleidetet, obligatorische Ausflugsboot am Kai lag.

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Da der Hafen ansonsten nicht viel zu bieten hatte, führte unser Weg dort an die Fischbude um nach zusehen, was an Fisch angeboten wird.

Ich schaute mir auch den Räucherofen an, der aber zurzeit kalt war.
Vielleicht räuchern sie ja gerade kalt? :?:

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Da ich bei Fisch etwas verwöhnt bin und gerne selbst gefangen und selbst geräucherten Fisch esse und auch einiges von Fisch verstehe, verließen wir die Bude ohne etwas gekauft zu haben. Der dort angebotene Fisch macht auf uns nicht so den besten Eindruck. Er war nicht schlecht und auch bestimmt sehr lecker, aber mein Bauchgefühl wiederstrebte einem Kauf. :oops:

Dafür besuchten wir anschließend noch schnell ein Fischrestaurant im Ortskern, wo wir zwei Portionen frisch gebratenes Dorsch Filet auf Haut gebraten, in Eihülle verzehrten.

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Das obligatorische Eis, war auch anschließend noch fällig, bevor wir dann überfällig ins Bett fielen.

Morgen ist ja auch noch ein Tag, an welchem wir den Ort und die Gegend mit dem Rad erkunden werden.

Ich verspreche schon mal Heute, dass es keine ewig vielen Fotos von Gebäuden geben wird, davon hatten wir ja in den letzten Tagen reichlich.


Macht euch auch flach.

Man liest sich.
  



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Chinotto » So 2. Sep 2018, 21:48

Havoerred hat geschrieben:
Sa 1. Sep 2018, 18:44
Hallo Monika,
euch auch schöne Tage in Polen und grüßt mir unsere Wiesbadener Partnerstadt Breslau. Da war ich das letzte mal 1996, beruflich und hatte mir in der verbleibenden Zeit Breslau angeschaut und den dortigen Zoo besichtigt. Machte bis auf den Bereich um den Marktplatz, damals einen Eindruck. Der Bereuich um den Markt war damals auch schon top gemacht.

bin mal auf deinen Bericht gespannt, wird sich ja einiges getan haben dort.
Ja Treffen, wäre Zufall, dazu sind wir zu weit von einander entfernt. 
Aber irgendwann...

Man liest sich. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Hallo Rainer und Lieblingsbeifahrerin,
wieder was gelernt: wußte nicht,  daß Breslau und Wiesbaden Partnerstädte sind...
Hab also heute, als wir in der Stadt waren, Deinen Auftrag ausgeführt und vor dem Rathaus huldvoll, ala Queen, in die Menge gegrüßt  :mrgreen: :mrgreen: ;)
Hm, Breslau hat aber nicht zurückgegrüßt - meine Aktion war denen wohl zu doof  :lach1


Bericht???  schaumermal.... ;)
Wenn, dann aber am heimischen PC geschrieben und deswegen erst später...

Dein Bericht aus Danzig war klasse, viele schöne Erinnerungen kamen da hoch images/smilies/smilies_daumen.gif

Weiterhin einen tollen Urlaub!!  



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Havoerred » So 2. Sep 2018, 22:06

25.Reisetag, Samstag 01.09.2018

Guten Morgen, alle wieder frisch?

Heute werden wir mit dem Rad, den Slowinski Nationalpark erkunden.

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Welcher sich auf 550 ha entlang der Ostseeküste zwischen den Orten Ustka im Westen und Leba im Osten erstreckt

.
In ihm findet man Küstenabschnitte mit breiten Sandstränden, Steilküstenabschnitte, Heidegebiete und Mischwälder, ebenso wie mächtige Sanddünen bei Leba.

In dem Nationalpark befindet sich auch der Lebasee, der mit seinen 75km² Fläche auch der größte pommersche Strandsee ist.

Die größte Tiergruppe stellen die Vögel, mit 257 nachgewiesenen Arten da. Die Unzugänglichkeit weiter Gebiete im Nationalpark geben den Vögeln optimale Brutmöglichkeiten.  Alleine 3 Adlerarten (Seeadleer, Schreiadler, Steinadler) kommen in dem Natinalpark vor und brüten dort auch.
:)

Ansonsten sind Wildschweine, Hirsche, Rehe, Hasen und Marderhunde beheimatet. :)

Zecken sowie Kreuzotter, vor denen alle paar Meter auf Schildern gewarnt wird sollen dort neben harmlosen Blindschleichen auch beheimatet sein. :D

Das einzige Tier, was uns über den Weg lief, schlängelte, war eine Blindschleiche, die sich Lebensmüde vor uns über den Weg traute.

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Aber lieber noch mal nachsehen, ob es auch kein Riesenwurm ist.

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Neh tatsächlich eine Schleiche.
:mrgreen:

Wir fuhren durch teilweise dicht bewaldete, kühle Mischwälder, bevor es uns kühl wurde und wir umdrehten.

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Von einer am Gardno See ins Schilf gebauten Aussichtsplattform erhofften wir uns einen Blick auf den einen oder anderen Vogel, aber die hatten wohl gerade was anderes zu tun, als um uns herum zu flattern.
:mrgreen:

Dafür sahen wir Wasser, Wasser fast ohne Ende.

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Naja Heidelandschaften

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und Tante Erika war auch zu sehen.

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Nach ca. 15 Kilometer drehten wir um und nahmen zum auffüllen der verbrauchten Kalorien noch einen Zapiekanki zu uns.

Wie ihr wisst nicht was ein Zapiekanki ist?


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Sieht so aus und erfordert bei ca. 60 cm Länge schon einen langen Arm um ihn an den Mund zu führen.
:mrgreen:

Es ist ein langes Baguette, welches mit den unterschiedlichsten Dingen belegt wird. ;)

Meine Lieblingszapiekanskiesserin bestellte sich die einfache Variante mit Pilzen, Salami und Käse, während ich mir die Variante Mocna bestellte. Bei der auf die Pilze Peperoni, Zwiebeln und Jalapeños geschichtet wurden. Da ich gerne etwas schärfer esse, ließ ich mir dann noch Chilie.- und eine feurige Soße darüber anrichten. :ugeek:

Was die anrichteten? Mhhhm, der Verbrennungsprozess begann quasi schon im Mund. :ugeek:

Aber jammern kam nicht in Frage. Also Augen zu und durch. :mrgreen:

Im Ort sahen wir dann noch den Gemeinschaftsbriefkasten. Briefe austragen muss hier Spaß machen und die Arbeit schnell erledigt sein.

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Wenn wir schon keine wilden Tiere im Park gesehen hatten, wurden wir mit den unterschiedlichen,  schönen Figuren entschädigt, die überall im Ort zu finden waren.


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Vorbei an Verkaufsbuden 

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und der auf Freiluftgottesdienst eingerichteten Kirche

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des Ortes ging es dann wieder zum Stellplatz, wo wir den Tag gemütlich auslaufen ließen.

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Lange konnten wir aber nicht mehr draußen sitzen, da es merklich abkühlte, nachdem sich die Sonne in die Ostsee gestürzt hatte.


Den schönen Stellplatz werden wir Morgen in Richtung Mielno verlassen.

Abfahrt ist morgen um 12:30 Uhr, bitte pünktlich sein.

Gute Nacht und schlaft gut. Man liest sich.



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Havoerred » Mo 3. Sep 2018, 00:28

26. Reisetag, Sonntag 02.09.2018

Aufstehen.... aufstehen.... aufstehen.....

Es wird Zeit, wir wollen doch weiter.Haben wir heute doch schon viel Zeit bei den Bremern Nachbarn gelassen. Erst wollte sich unsere Älteste von Fritz, dem etwas groß geratenen Jack Russel nicht trennen. :mrgreen:

Dann haben wir uns noch ewig mit dem Wetterschutz den die Bremer gestern Abend an ihrer Markise angebracht hatten beschäftigt. :roll:Es wird darauf hinauslaufen, dass wir nach unserer Rückkehr aus Polen, baldigst zum Obelix nach Holland fahren werden um dort diverse Anschaffungen zu tätigen. Bevor es kalt wird, den bis es soweit ist, wollen wir auch unter der Windgeschützten Markise an unserem Knauser sitzen, bzw. den eingehausten Bereich im Winter als zusätzliche Bewegungsfläche nutzen. :D

So aber jetzt geht’s los. Das Ziel P 76-032 Mielno, Ulica Polnoca 1, den für die heutige Übernachtung ausgewählten Stellplatz Camping Bravo, habe ich der Navi schon zum Frühstück verabreicht. Ich hoffe sie hat daran nicht zu schwer zu Schlucken. :mrgreen:

So alle angeschnallt, dann kann es ja losgehen. Über schmale Straßen, mit recht großer Wölbung und dürftigem Randstreifen, geht es die ersten 8 Kilometer, bis wir wieder die Schnellstraße 6 erreichen.

Dieser folgen wir rund 60 Kilometer bevor wir dann Richtung Ostsee, oder Morze Batyckie wie die Polen sagen, abbiegen.
:mrgreen:

Auf recht guten Nebenstraßen erreichen wir dann auch am Nachmittag den ausgesuchten Stellplatz und werden von einer netten, jungen, gut Deutsch sprechenden Polin an der Rezeption in Empfang genommen. ;)

Der Platz ist nicht sehr groß, familiär geführt und bietet 15 Stellflächen in den unterschiedlichen Größen an. :mrgreen:

Auf Grund der Länge unseres Knausers sollen wir den Platz Nr. 8 nehmen. :P

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Wie sich später herausstellen wird, ist es bis in das Zentrum des Ostseebadeortes nur wenige Schritte zu Laufen. :D

Trotzt das der Platz sehr zentral mitten im Ort liegt, ist es ruhig. Und für 85 Zloty für uns zwei Hübschen, inkl. Strom, Wasser, WC und Dusche, gibt es weiß Gott keinen Grund zu jammern. ;)

Die Plätze sind schön und ausreichend geräumig parzelliert, der Untergrund besteht aus geschottertem Rasen.  :)

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Da wir um die Mittagszeit noch in einem Restaurant an der Strecke gut Essen waren, müssen wir uns über ein Abendessen keine großen Gedanken machen. Mir reichen dazu auch einmal zwei Hanuta. Ihr kennt doch diese leckeren Haselnussschnittchen. Dazu noch eine Handvoll Nüsse und das Zweinüsse Menü ist komplett. :P

Da hier auf dem Platz ein gutes Netz funktioniert, kann ich beiarbeiten und hinke bis auf ein paar Fotos für hier und Heute, bei meinem Bericht jetzt nicht mehr hinterher. ;)

Als ich gegen Abend mir dann noch den Platz ansehe, treffe ich zu allem Unheil auf einen im Emsland lebenden Holländer, der einen älteren Knauser fährt. :D

Über unser Gespräch kommen wir seinem Fahrzeug näher, von dem er sagt, dass dieses jetzt seinem Wunschfahrzeug ziemlich nahe kommt. :roll:

Das macht mich neugierig und die folgende Führung ums ältere Knauserchen weckt bei mir Begierden. :ugeek:

Gut die seitlich unter der Garage heraus teleskopierbare Wäschespinne benötigen wir nicht, ebenso wenig, wie die 3 kg Vollautomatik Waschmaschine die in der Garage eingebaut ist. Wenn es ein Geschirrspüler Wäre, dann ja, aber so... ;)

Eher interessiert mich die zweite Schüssel auf dem Dach des Fahrzeuges, mit der ein Internet Empfang via Satellit von überall möglich ist, wie der emsländische Holländer mir glaubhaft versichert. :mrgreen:

Auch die nachträglich eingebaute Aufbautür, welche von einem Türschließer angezogen, sanft ins Schloss fällt und mit einem Fingerprint geschlossen, bzw. geöffnet werden kann findet mein Gefallen. :ugeek:

Damit würde das dauernde Suchen des Schlüssel entfallen.

Die außen an den Fenstern angebrachten Jalousien, mit denen die Fenster und somit der Innenbereich des Fahrzeuges gegen aufheizen geschützt sind machen mich auch fitzelich.
:ugeek:

Da damit eines unserer Probleme, die Fahrzeugaufheizung bei Sonnenschein, etwas eingedämmt wäre. Da wie ich feststellen konnte, unser Knauser von der Hülle her, gut gegen Kälte, aber auch Hitze isoliert ist. Nur die Außenfenster wirken als Kälte.- beziehungsweise Wärmebrücke. :shock:

Auch die in Fahrzeugfarbe lackierte, nachträglich angebrachte Staubox, mit ca 1,5³ m Inhalt am Fahrzeugende. Die aussieht als wäre sie im Originalzustand so als Fahrzeugverlängerung aus dem Werk gekommen, weckte mein Interesse. :shock:

Ebenso, wie noch ein paar andere Dingelchen, die der findige Bastler an seinem Fahrzeug nachträglich an ein und umgebaut hat. :oops:

Ich habe mich bei ihm für Morgen zu einem Foto Shooting angekündigt. Denn am Hand von Fotos kann ich mir die ganzen Dinge besser merken. Und da ja die Zeit von Filmeinlegen, knipsen und Entwickeln vorbei ist. Kostet mich das Ganze nicht mal ein Stirnrunzeln. :mrgreen:

Mal sehen, ob ich euch daran teilhaben lasse. Aber ich glaube eher nein, möchte ich doch bei euch keine Begehrlichkeiten wecken. :(

So jetzt aber Schluss, aus die Maus und ab in die Falle.

Ich muss ja früh raus, bevor mir die ganzen Ideen auf und davon fahren.
:roll:

Gute Nacht und schlaft gut.

Man liest sich.       



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Biggi & Reinhard » Mo 3. Sep 2018, 15:06

Hallo Rainer ,
Wie immer ,
Danke fürs Mitnehmen den schönen Bilder und den Tollen Reisebericht  ;)
LG. von Zell am Hamersbach in der nähe von Freiburg 



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Re: 2018 Mit dem Knauser nach Polen

Beitrag von Havoerred » Fr 7. Sep 2018, 23:59

27. Reisetag, Montag 03.08.2018

Also gestern Abend hatte ich mir doch noch einige Gedanken gemacht, zu dem was der emsländische Holländer an seinem Mobil so alles nachgerüstet und eingebaut hat.
:ugeek:

War ich da noch sehr euphorisch, was ich davon alles so bei mir am Knauser noch anbauen könne. Hat sich die Euphorie nach einigem Nachdenken schnell gelegt. :P


Brauchen wir das Alles? :?:

Neh, Waschmaschine im Womo, muss bei uns sicher nicht sein. :(

Für die paar Wäscheteile so ein Aufwand, dafür auch noch ein Maschinchen einbauen, neh. Da ist es dann wohl günstiger, auf einem Campingplatz mal eine Stunde zu opfern und eine Trommel zu füllen, wenn der Stoff auszugehen droht. :mrgreen:

Dementsprechend brauchen wir dann auch keinen teleskopierbaren Wäscheständer um die tägliche Wäsche zu trocknen. Denn darauf würde es rauslaufen, wenn so eine Wischiwaschi Maschine vorhanden wäre. Ach schnell noch mal das Bettzeug waschen, die Handtücher könnten auch noch eine Wäsche vertragen, etc. etc. Der Wäscheurlaub wäre programmiert.  :o

Tja wenn es ein Geschirrspüler wäre, dann würde ich mir das noch ein paar Mal durch den Kopf gehen lassen, aber für Wäsche, die ich dann eh wieder nur klein Kochwaschen würde…. Nein. :mrgreen:

Die zusätzliche Staubox, am Knauserende würde doch auch nur dazu führen, noch mehr überflüssigen Kram mitzunehmen und damit Gefahr zu laufen, die Achslast über Gebühr auszunutzen. Das bisschen Angelzeug, bekomme ich auch noch in der Garage unter und alles andere benötigen wir halt einfach nicht. ;)

Eine Tür, welche mit Fingerprint oder Code zu entriegeln ist, schön und gut. Aber das habe ich an unserem Bürozugang in der Firma nach reichlicher Überlegung auch nicht umgesetzt. Da bei einem Stromausfall das ganze nicht mehr funktioniert. Und wie mir der nette Nachbar erzählte, ist das auch bei ihm ein Problem. :geek:

Da er dann nicht mehr in sein Womo gelangt, wenn aus welchem Grund auch immer der Strom ausfällt. Dann muss er in die Garage, die Rückwand dort ausbauen und sich von da dann ins Wageninnere schlängeln. Neh danke, schlängeln ist nicht unbedingt meins. :shock:

Tja was bleibt dann noch, der Toilettentank?

Mhh, nachdem ich hinter dem emsländischen Holländer zur Entsorgung des Grauwasser an die Ablassstelle fuhr, hatte sich diese Überlegung auch für mich ganz schnell erledigt. Alleine der Geruch, denn dort die was weiß ich wieviel Liter Sch… hinterlassen haben. Muss ich keinem der hinter mir kommenden zumuten.
:oops:

Da das Grauwasser aus dem Guli über eine 10 cm hoch liegendes Abflussrohr ablief, war dementsprechend die untere Lage bis zum Abflussrohr naja, voll schei…

Und die Ablauföffnung für die Toilettenkassetten, die lag halt so hoch, über dem Bodenniveau, dass der Kollege dort mit seinem Festtankablass nicht hineinkam, wegen der Höhe. Dann lieber Kassette entleert, Deckel zu und fertig.
:D

Verbliebe dann noch die zusätzliche Internet Satschüssel auf dem Dach? Aber verführt die nicht dazu noch mehr der kostbaren Reisezeit im Internet rum zu hängen um  Reiseberichte ins Netz zu stellen? Und rechtfertigen die monatlichen Kosten von knapp 50,- € plus die Anschaffungskosten der Antennenanlage, das Ganze? :geek:

Neh, man muss halt auch mal logisch betrachtet, für sich und seine persönlichen Anforderungen, Nein sagen können.  Mit dem jetzt verbleibende Platz durch die eingesparte zusätzliche Sat Schüssel weiß ich was besseres anzufangen. Nämlich noch ein zusätzliches Solarelement aufzubauen. :mrgreen:

Also habe ich mir das frühe Aufstehen gespart um alles auf Fotos festzuhalten und dann im Nachhinein auch noch eine Menge Geld, welches diese zusätzlichen Anbauten wohl auch gekostet hätten. Letztlich steckt in jedem von uns doch ein bisschen Schotte drin. :mrgreen:

So jetzt aber genug der Überlegungen, unser Knauser ist startklar, steigt ein es geht weiter.

Neh, neh, halt, stop, falscher Alarm. Alles wieder aussteigen, erst wollen wir uns ja noch das Städtchen Mielno mal näher ansehen. Wie das nette Mädel an der Rezeption sagte, wäre es schön.
:)

Also schnell die Bikes fertig gemacht und in die Pedale auf die Plätze fertig los. :)

Schwupp die Wupp, waren wir dann auch schon im Zentrum des Geschehens, oder besser gesagt dort wo in der Saison wohl der Pabst boxt.

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Jetzt war es doch eher still. Ein Großteil der Verkaufsstände hatte schon geschlossen und präsentierte sich nun doch eher verlassen und auf die nächste Saison wartend.

Auf der Strandpromenade herrschte noch etwas Betrieb in den Kaffees, die dort wie an der Kette aufgezogen zu finden waren. Am Strand vor der höher liegenden Promenade, tummelte sich das Badevolk und präsentierte sich den auf der Promenade vorbei flanierenden Zuschauern.

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Mal nett, mal f…
Mhhhhm, Entschuldigung, wohlbeleibt im knappen Bikini oder in der knappen Badehose, wollte ich schreiben. Im Wasser tummelten sich nur ein paar ganz wagemutige, da sich die Temperaturen in den letzten Tagen doch relativ abgekühlt haben.

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Um das Zentrum aufzusuchen hätte ich die Bikes nicht vom Knauser heben müssen, da wären wir auch zu Fuß ratz - fatz hingelaufen. :(

Hinten am Ende der Hauptstraße liegt der Stellplatz, gleich um die Ecke.

Aber war dort nicht noch ein Riesenrad zu sehen, irgendwo. Da hätte ich heute mal so richtig Lust drauf. Überhaupt wo es von weitem nur knapp halb so hoch aussah, wie das riesen Teil welches wir letztens in Danzig gesehen hatten. Und auf welches mich meine Lieblingslockerin, gerne gelockt hätte, um sich mit mir Danzig von oben anzusehen. Wohl wissend das sich dann nicht nur das Riesenrad, sondern ich selbst mich wahrscheinlich fürchterlich gedreht hätte. Und wenn nicht ich, dann mein Magen.

Also verlassen wir das Zentrum des Geschehens, nicht ohne schnell noch ein paar Zloty in einen Bernsteinreif zu investieren,

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der auf Fehmarn im dortigen Bernsteinladen über das dreifache gekostet hat.

Und dann was soll ich euch sagen.
Nagten auf der gesamten Strecke zu dem Vergnügungspark,  meine Gewissensbisse, ob ich mir mit der Riesenradfahrt nicht zu viel zugemutet hätte? Waren die Befürchtungen doch umsonst. Der Vergnügungspark hatte zwar auf, aber das Riesenrad war außer Betrieb. :?

Also konnte ich mir meine schweißgebadeten Hände wieder trocknen. Mhhm, wer weiß zu was es gut war. So kam ich um die Erfahrung, wie verhält sich ein höhenängstlicher Hesse auf einem Riesenrad. Irgendwann lasse ich mich wieder verführen, mal sehen wie es mir bekommt. :oops:

So da es inzwischen schon recht spät geworden ist, bleiben wir noch eine Nacht hier stehen und machen uns Morgen früh zeitig auf die Socken, wenn uns unser Weg, dann nach Gogolice führen wird, der Kleinstadt in der Nähe von Wolin, wo der Nachbau eines Wikingerdorfes auf unseren Besuch wartet.  

Gute Nacht, bis Morgen. Man liest sich.



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