pro Elektromobilität

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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von Havoerred » So 10. Feb 2019, 11:24

Hallo Heinz,

Planungsfehler würde ich jetzt so nicht sagen.
Die Entscheidung für Renault liegt wohl daran, das der Händer von dem die Autos kamen, recht nahe vor Ort ansässig ist, während Nissan weit weg liegt.

 Auch wenn der Nissan, die besseren Werte aufweist, ist er wohl auch noch nicht alltagstauglich für den geplanten Einsatz als Service Fahrzeug. Wo es darauf ankommt, dass der Monteur zu einer Störung gerufen, schnellstens vor Ort ist.

Da kann man dem Kunden der im Aufzug sitzt oder auf einem Lift, nicht mit dem Argument kommen, sorry, mein Akku war leer und ich musste erst mal ne Stunde aufladen.

Wir behalten das Thea mal im Auge und werden dann wenn wir die Zeit für gekommen ansehen auch tätig werden.

 



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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von SuperDuty » So 10. Feb 2019, 11:38

nordlandfan hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 11:13
 
.. da lag aber dann ein Planungsfehler vor Bestellung der Kangoos vor. Da kann das Fahrzeug nichts dafür.
 

Das sehe ich auch so, bzw die sind den Versprechungen (Prospektangaben) der Autoverkäufer aufgesessen und haben selber nicht richtig recherchiert. 
Vor dem Kauf mehrerer Fahrzeuge sollte man es zuerst mit einem testen, und zwar im Winter.
Deswegen "Nur mal so zum Nachdenken" . . . 



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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von nordlandfan » So 10. Feb 2019, 11:45

.. ist nicht wichtig in welchem Geschäft man tätig ist , aber schon worüber man aus eigener Erfahrung fundiert berichten kann. 

Das Garagenbeispiel

Energiegarage.jpg

brachte ich nur,  um zu zeigen, dass die Fläche die für das heilige Blechle als Schutz dient, es dies ertragsmäßig pro Jahr gut energetisch versorgen kann. 

Von 55g CO2 solar bis 600g/1kWh (aus zB Kohle) ist doch schon ein Riesenunterschied. Und am Ende der Nutzungslaufzeit können die Haupt-Wertstoffe Alu/Glas/Silizium wieder zu neuem energetischen Leben reaktiviert werden.
Darüber und über den Sinn brauch man doch sicher nicht (mehr) debattieren.  
Ich verkauf' hier auch nichts , wollte nur meine Überzeugung kundtun.
Die berühmten JA ABER wird es immer geben, dienen auch dem Fortschritt. 
Der Haltung "erstmal abwarten, bis es ausgereifter und günstiger wird " kann man folgen.  Man steigt später ein und nutzt es eben bis dahin nicht. 

Mit sonnigen Grüßen,
Heinz      
 
   
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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von nordlandfan » So 10. Feb 2019, 13:56

.. hier mal ein quasi Livefoto zum Thema zeitversetzem Laden des E-Mobils zu Hause bei nicht so tollem , heimischen Wetter :

Überschussspeicherung.jpg
 

aus einem (mit 10 kWh nicht zu kleinen) home-Speicher.  Schon seit Jahren Usus. 

Im Kleinformat kennt das doch auch (fast) jede/r WomofahrerIn.  :P

Mit sonnigem Gruß, Heinz

 
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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von SuperDuty » So 10. Feb 2019, 14:19

Klasse Heinz, das gefällt mir. Sehe ich das richtig, 
du hast also einen nicht zu kleinen Akku in deine Photovoltaikanlage eingebunden und kannst so deinen eigenen Strom z.B. auch nachts zum Laden deines E- Mobile nutzen?


 



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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von nordlandfan » So 10. Feb 2019, 15:14

.. meine Kleine brachte es zu dem Zeitpunkt nur auf magere 670W, da flach und bewölkt, das jüngste Maximum vorgestern lag bei 1,3 kW.
Ein Speicher würde sich bei der winters langweilen.  

Die Graphik stammt von einer ausgewogenen 10 kWp + 10kWh mit ca 35°Neigung nach Süden. Die kann zurzeit auch schon mal auf 8kW hochlaufen. Und an der freut sich ein E-Mobil 8-)    



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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von SuperDuty » So 10. Feb 2019, 16:43

Ok Heinz, da kommen wir uns doch schon deutlich näher. 
Ich bin ja kein Anlagenplaner und kann nur von den 9 Paneelen auf unserem Mobil reden, die flach liegen und sicher nicht ganz optimal angeschlossen sind. Aber wir sind damit im südlichen Winter vollkommen autark. 
Die 3 Solara-Module mit zusammen 345 Wp auf dem Pössel sind optimal über mppt-Regler an den Lithium-Akkus angeschlossen und halten hier im Süden den Kompressorkühlschrank und die Kaffeemaschine auch über einige Schlechtwettertage am Laufen.
Im deutschen Winter würde ich aber bei beiden Anlagen  ein großes Fragezeichen dahinter stellen. 

Ich gehe mal davon aus, dass eine Hausanlage in der von dir genannten Größe viel sonnigen Platz braucht und eine schöne Stange Geld kostet. Wäre sehr reizvoll. Aber macht ja nichts, es ginge und einige können sich das sicherlich auch leisten.

Ich möchte E-Mobilität nicht schlecht machen, aber wir dürfen die Masse dabei nicht vergessen, die großteils zur Miete und in der Stadt wohnt. 
 



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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von nordlandfan » So 10. Feb 2019, 17:24

So sieht die prozentuale Jahresertragsverteilung in der Praxis aus:

ErtragsVerteilung.jpg

... wahrscheinlich etwas schwierig zu lesen :oops:

Warum spricht man als Gegenargument zur E-Mobilität immer schnell von Zwang, wo es doch vielmehr ein Chance ist ?
Wie bei allen Investitionen, werden die sie als erstes tätigen, welche die Priorität darauf setzten, das Können natürlich vorausgesetzt. 

Den Konjunktiv soll man nicht überbewerten.  
Arbeitende Mieter werden sehr bald sowohl zu Hause (zB Tiefgarage oder P ) wie auch am Arbeitsplatz aufladen können. 
Warten wir's -aber nicht passiv- ab, was/wie schnell aber sicher diesbezüglich kommen wird.

Mit sonnigem Gruß, Heinz              


 
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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von Havoerred » So 10. Feb 2019, 18:35

Gerd,
die hätten schon ein halbes Jahr vorher ei  solches Mobil im Umfeld des Firmensitzes im Einsatz.
Dies stand auch  regelmässig schön jeden Abend in der Halle und hing am Netz.

Allerdings bei hränkten si h die Fahrten wohl mehr auf den Nahbereich und dafür war der Kangoo ok.

Nur dann würden die Fahrzeuge verteilt, keine Halle und auch bei Übernachtungstouren keine Regel lässige Ladung. Das war der Knackpunkt.

Dann hat sich mein GF dort auch noch auf die Empfehlung des nebenan sitzenden E Grosshandels verlassen, wo auch genau diese Fahrzeuge genutzt wurden. Allerdings auch nur im Nahbereich, also nie an die Grenze der Akkukapazität.

Und schon war es passiert. In der warmen Jahreszeit eigentlich keine nennenswerte Probleme. Aber bei Kälte zeigten sich dann die Problemchen.

So lernt man schnell. :ugeek:

Hat aber auch noch einen positiven Effekt die Sache.
Jetzt werden unsere Liftsysteme mit neuen Akkus ausgerüstet und dazu passenden Ladesystemen ausgerüstet, die eine wesentlich länger Nutzung zulassen, als die vorher eingesetzten Akkus.



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Re: pro Elektromobilität

Beitrag von nordlandfan » So 10. Feb 2019, 19:35

Rainer, ich gehe mal davon aus, dass euch die Renault app My Z.E Connect
schon bekannt ist und genutzt wird, um eine gute Fernkontrolle über den Ladezustand des Kangoos zu haben ?! 
Meiner (unter obigem Solardach Geparkter) zeigt damit momentan auf dem smartphone 98% und 200km Reichweite an. 
Wenn deine Monteure häufig am Einsatzort Zugang zu Drehstomsteckdosen haben, ist vielleicht auch eine mobile Wallbox ratsam und noch dazu ein Zwischenadapter 16A auf 32A . Das habe ich auch. 
So steigen die praktischen Lademöglichkeiten sofort und sehr wichtig die Nutzermotivation. 
Also vielleicht doch (noch) nicht Flinte gleich ins Korn werfen. :idea:

Gruß, Heinz  
 



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