Videofilmen: eingesetzte Technik

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Achim
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Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Achim » Mo 20. Okt 2008, 20:16

Hallo zusammen,

weil hier gar nichts los ist, starte ich mal eine kleine Diskussion über die eingesetzte Videotechnik. Einmal angestoßen, wird diese Ecke des Forums vielleicht auch etwas belebter.

Mit einigen frustrationsbedingten Auszeiten beschäftige ich mich seit ca. 1980 mit dem Thema Video als Hobby.

Eingesetzte Technik im Zeitraffer (die Jahreszahlen weiß ich nicht mehr. Wer die Historie detaillierter nachlesen möchte, kann dies hier tun):
  • S/W-Kamera mit Tonbandspulen zur Videoaufzeichnung. Die Kamera war mit dem Spulengerät per Kabel verbunden. Hersteller war Bauer und wahrscheinlich war das die erste Konsumer-Videokamera, die es überhaupt gab. Bildqualität war besch..., und die Bänder fast überhaupt nicht zu haben.
  • [wiki=Vidikon]Vidikon[/wiki]-Kamera mit Vollformat Recorder von Telefunken. Kamera und Aufnahmegerät auch per Kabel verbunden
  • Newicon-Kamera mit VHSC-Recorder (Hersteller weiß ich nicht mehr). Kamera und Recorder immer noch per Kabel verbunden
  • ... lange Zeit nichts...
  • [wiki=Hi8]Hi8[/wiki]-Kamera Canon UC1
  • [wiki=Hi8]Hi8[/wiki]-Kamera Sony V800E
  • [wiki=Digital Video]DV[/wiki]-Kamera Sony VX700
  • [wiki=Digital Video]DV[/wiki]-Kamera Sony VX1000
  • [wiki=Digital Video]DV[/wiki]-Kamera Sony PC7
  • [wiki=AVCHD]AVCHD[/wiki] Kamera Canon HF100
Mit den Kameras waren immer Investitionen in Schnitttechnik und Aufnahmerecorder verbunden. Anfangs schnitt man [wiki=Videoschnitt]linear[/wiki], d. h. ein Bandgerät diente als Zuspieler, ein anderes als Aufnahmegerät. Das Ergebnis war immer eine Kopie der ersten oder zweiten Generation mit entsprechenden Verlusten. Später kam dann die Zeit des [wiki=Videoschnitt]nichtlinearen Schnitts[/wiki]. Das bereits digital vorliegende DV-Material wurde im Computer geschnitten. Die Computer waren immer zu schwach; die Technik hinkte den Anforderungen stets etwas hinterher (jedenfalls bei mir).

Mit dem Format AVCHD und meiner aktuellen Canon-Kamera glaube ich, endlich am Ziel angekommen zu sein. Die Bildqualität ist atemberaubend gut, die Aufnahme erfolgt ohne bewegliche Teile (Band, DVD-Brenner oder Festplatte) auf [wiki=SDHC]SDHC[/wiki]-Karten (16GB für 2 Stunden). Das mühselige Capturen fällt weg, weil man die [wiki=Footage]Footage[/wiki] einfach mit dem Explorer auf seine Festplatte kopiert.
Nur der Rechner für den Schnitt muss (wieder einmal) einigermaßen potent sein. Bei mir ist es zurzeit ein Q9300 [wiki=Quad Core]Quad Core[/wiki], den ich auf 3 GHz übertaktet betreibe. Dazu eine [wiki=Scalable Link Interface]SLI[/wiki]-Doppelgrafikkarte mit [wiki=Full HD]Full HD[/wiki]- und [wiki=HDMI]HDMI[/wiki]-Unterstützung an einem 30"-Monitor. Aber so macht auch die Nachbearbeitung der Videoaufnahmen Spaß.

Es gibt nur noch ein Problem: Als Teil der arbeitenden Bevölkerung bleibt einem kaum Zeit, dem Hobby zu frönen (zumal Video nicht das einzige Hobby ist). Und von jedem Womo-Ausflug bringt man neues Videomaterial mit, dass geschnitten werden will.

Also, lasst uns doch etwas über Videotechnik klönen...



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von verrazzano » Mo 20. Okt 2008, 20:21

Hallo Achim,
möchte ja nicht vom Thema ablenken, aber vielleicht interessiert Dich dieser
Artikel,
Gruß,
Willy



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Achim » Mo 20. Okt 2008, 20:46

Hallo Willy,
der Kampf gegen das digitale Vergessen ist ein Kampf, den ich ständig führe. Ich habe auch für fast jede von mir früher mal verwendete Technik noch mindestens ein Gerät. So tummeln sich in meinem Gerätepark noch ein VHS-, ein Hi8- und ein DV-Recorder. Das Archivierungs-Problem hat man auch mit Fotos. Ich lagere meine knapp 80.000 digitalen Bilder auf mehreren Festplatten und Computern. Mit Videos halte ich es inzwischen so ähnlich. Festplattenplatz wird immer billiger und es ist sinnvoll, seine Schätze alle paar Jahre auf ein aktuelles Medium zu kopieren. So halte ich es für die digitalen Medien (Musik/Fotos/Videos). Meine analogen Erinnerungen schlummern allerdings noch auf ihren Originalmedien.



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Anne » Mi 22. Okt 2008, 17:45

oh Gott noch son FREAK :mrgreen:
so sah es erst bei uns im Büro aus :lach1
http://img395.imageshack.us/img395/4545 ... 001nr7.jpg
nun sollte alles anders werden :1sauer
http://img512.imageshack.us/img512/6659/brobu8.gif



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Achim » Mi 22. Okt 2008, 18:04

Anne' hat geschrieben:oh Gott noch son FREAK :mrgreen:
Ich hätte noch jede Menge Equipment für dich. Wie wär's mit einem Sony RM E-500 Schnittsteuergerät? Unterstützt auch RTC Timecode?
Anne' hat geschrieben:nun sollte alles anders werden
Schade! Doch nicht...

Tja, die Schätze von einst sind einfach nichts mehr wert. :blush:



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Achim » Mi 22. Okt 2008, 18:21

Hier ein Bild von meinem augenblicklichen Arbeitsplatz:

http://lh5.ggpht.com/Cachemaus/SP9UZmB7 ... G_3471.JPG

Ich arbeite gerade an unseren Griechenlanderlebnissen.



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Klausca » Mi 22. Okt 2008, 19:30

@ Achim

Schön :lach1 alles sooooooo aufgeräumt :lol:


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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Achim » Mi 22. Okt 2008, 19:46

Klausca hat geschrieben:Schön :lach1 alles sooooooo aufgeräumt :lol:
Wie im echten Leben halt. Wo gearbeitet wird, fallen Späne. :moil:



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Troll » Sa 25. Okt 2008, 16:39

Hallo Achim,
ich habe noch eine Hi8 Sony TRV xx und inzwischen eine Panasonic NV-GS 280 mit der ich sehr zufrieden bin, ausserdem habe ich noch einen kleine ATC 2000 als Helmkamera die ich auf dem Motorroller einsetzten will. Auf HD will ich die nächsten Jahre noch nicht umsteigen weil mir das dann zu teuer wird. Geschnitten wird das Material mit Avid Liquid 7 oder auch mal mit Pinnacle Studio 11. Da meine Herzallerliebste mehr fotografiert als filmt kommt immer ein Gemisch aus animierten Bildern und einigen Filmszenen raus. Der Zeitfaktor ist auch bei mir immer eine Bremse. Aber jetzt kommt ja der Winter und das schlechte Wetter, da habe ich bestimmt Zeit mich dem Videoschnitt zu widmen. Das mache ich so wie so lieber als filmen.
Fototechnisch haben wir überlegt ob es eine Digitale Spiegelreflex sein muß oder ob etwas einfacheres auch reicht. Wir haben und dann eine Konica/Minolta DImage gekauft. Die hat ein großes Objektiv, einen 10Fachen Zoom und ist für die meisten Aufgaben völlig ausreichend. Der besondere Vorteil ist das wir nicht den ganzen Kram für eine Spiegelreflex mitschleppen müßen. Für unsere Ansprüche reicht das.



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Re: Videofilmen: eingesetzte Technik

Beitrag von Achim » Sa 25. Okt 2008, 16:53

Troll hat geschrieben:Aber jetzt kommt ja der Winter und das schlechte Wetter, da habe ich bestimmt Zeit mich dem Videoschnitt zu widmen.
Genau darauf hoffe ich auch!
Zum Fotografieren habe ich eine Canon Ixus 700, die ich im Urlaub eigentlich immer in einer Gürteltasche mit mit herum trage und eine Canon EOS 400D. Die 400D verwende ich aber eigentlich nur für Fotosessions. Als Immer-dabei-Kamera ist sie aber zu unhandlich.



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